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Nachdem wir frühere Erfahrungen mit dem Pentium 4 3,6 GHz (Drosselung bei Auslastung aufgrund von Überhitzung) und dem Athlon 1400-Prozessor (Video-Download) gesammelt hatten, entschieden wir uns für einen Belastungstest der aktuellen Einstiegs- und Spitzenprozessoren von AMD und Intel: Dabei haben wir den Prozessorlüfter abgekoppelt, um so ein Versagen des Lüfters vorzutäuschen. Und obwohl alle Prozessoren - außer dem Spitzenmodell Athlon 64 X2 - auf neuesten Herstellungsverfahren beruhen, sind die meisten Produkte nach wie vor sehr stark von einer anständigen Kühllösung abhängig, sobald entsprechende Arbeitsbelastung für den Rechenknecht ansteht. Allerdings wollen wir nicht verschweigen, dass alle vier Konfigurationen im Leerlauf und bei geringer Arbeitslast auch ohne funktionierenden Lüfter zuverlässig arbeiteten. AMD und Intel haben klar gute Arbeit geleistet, wenn es darum geht, den Stromverbrauch von Prozessoren im Leerlauf zu verringern.
Einen Lüfterausfall können Sie ganz leicht simulieren, indem Sie das CPU-Lüfterkabel entfernen. Aus unseren Ergebnissen lassen sich interessante Schlüsse ziehen:
- Bei abgeklemmtem CPU-Lüfter hat der AMD Athlon 64 X2 6000+ (125 W Modell) keinen unserer Benchmark-Läufe beenden können. Dabei gab er derart viel Hitze ab, dass entweder das Motherboard oder die CPU selbst nach wenigen Minuten das Herunterfahren des Systems eingeleitet hatte.
- Der Athlon X2 BE-2350 von AMD bietet beste Voraussetzungen, um von einem Kühlerausfall völlig unbeeindruckt zu bleiben, da für ihn eine maximale Stromerfordernis von 45 W angegeben wird. Uns hat das allerdings recht wenig gebracht, da unser Testsystem unter Verwendung eines Athlon X2 BE-2350 nur zwei von zehn Benchmarkläufen abschließen konnte. Auch hier wurde das System wenige Minuten nach dem Entfernen des CPU-Lüfters heruntergefahren. Immerhin dauerte es etwas länger als beim Athlon 64 X2 6000+, bis das System abgeschaltet hatte.
- Der Core 2 Duo E6850 von Intel konnte zwei von zehn Benchmarkläufen bei nicht funktionierendem Lüfter abschließen. Vergleicht man das mit dem Athlon 64 X2 6000+, ist das ein eindeutig besseres Ergebnis.
- Der Einstiegsprozessor Pentium Dual Core E2160 mit einer TDP von 65 W hat es fertiggebracht, alle zehn Benchmarkläufe abzuschließen - obwohl der CPU-Lüfter abgekoppelt war! Verglichen mit den 45 W des Athlon X2 BE-2350 von AMD, wird dieser Prozessor offenbar niemals seine angegebenen 65 W erreichen, da er irgendwann abgeschaltet hätte.
Die Herstellerangaben zum Energiebedarf des Pentium Dual Core E2160 sind klar übertrieben, denn der Intel-Prozessor hat seinen AMD-Konkurrenten Athlon X2 BE-2350 in diesem Test übertroffen hat, indem er auch ohne aktive Kühlung sämtliche Benchmarks bestreiten konnte.
Der Test hat ebenfalls gezeigt, dass es sehr wohl möglich ist, einen Dual Core-Prozessor der Mittelklasse passiv zu kühlen und Anwendungen mit lediglich geringfügiger Leistungseinbuße auszuführen. Allerdings benötigen alle Spitzenprozessoren aktive Kühlung, um ihr ganzes Potential voll entfalten zu können und dabei auch noch verlässlich zu bleiben.
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"[...]Intel weniger anfällig wie AMD[...]"
Ich habe jetzt nicht im Duden nachgeschlagen, aber nach meinem Verständnis der deutschen Sprache sollte es doch eher "Intel weniger anfällig ALS AMD" heißen, oder?
Alternativ natürlich für Leute ausm Pott: "Intel weniger anfällig als wie AMD" :-D
".... Athlon 1400 mit Palomino-Kern ....." <- das bezweifel ich. Entweder ein Athlon XP 1600+ 1400MHz UND Palomino-Kern ODER ein Athlon-C 1,4 GHz mit Thunderbird-Kern. Aber was nun?
@cuto8: Entweder vergisst du, dass das THG labor in München ist, oder du warst noch nie in Bayern...
Ehrlich gesagt ist mir das wichtigste, das die neuen Prozessoren bei einem kaputten Lüfter runterfahren. Ich hab ehrlich gesagt keinen Bock, das die PCs dann noch weiter klaglos ihren Dienst tun, aber die Taktrate erinnern. Das führt nur zu vielen Anrufen in denen es heisst, das der PC plötzlich weniger Leistung. Ich denke, wenn man da nicht frühzeitig reagiert, schadet das der Lebenserwartung des Prozessors enorm... Goot sei dank, bieten aber viele Mainboards eine Geschwindigkeitsüberwachung des CPU-Lüfters an und melden sich mit lauten Piepsgeräuschen. Das ist mir die liebste Lösung.
@nicht ich: Sehe ich genauso. Obwohl der Palomino auch sehr "heißblütig" war, bin ich mir sicher, dass sie damals einen Thunderbird verheizt haben.
Der Vergleich ist doch irgendwie sinnfrei. -.- Die eine CPU schaltet aus, wenn sie zu heiß wird und die 2. taktet runter.
Was will man jetzt vergleichen? Versteh ich nicht. Mir ist das runterfahren und anschließende Gepiepe btw. lieber. Dann weiß ich das was nicht stimmt, kann es abstellen und habe wieder die volle Performance. Beim Intel weiß ich es gar nicht, das der Lüfter ausgefallen ist und bemerke das vielleicht erst einen Monat später....
Wo gibt es denn die Videos? Beim Versuch, die zu Öffnen steht da "Seite nicht gefunden"....Merkwürditsch ?
Moin.
Ich finde diesen Test nicht aussagekräftig.
Man hätte anstatt der jeweiligen Boxed-Kühler den Zalman CNPS 9700 nehmen sollen, so hätte man den CPU's wenigstens weitestgehen gleiche Chancen gegeben.
Auch hätte man vielleicht Mainboards identischer Hersteller nehmen sollen die vergleichbare Chipsätze haben.
Bis denn.
Yoda
Ich versteh den "Test" auch nicht.. welche Cpu ohne Lüfter noch einen Benchmark macht ist mir doch völlig egal??
)
Spannend hätte ich z.b. gefunden wenn man ein brechendes Retention Module simuliert indem man bei laufendem Betrieb den Kühler abnimmt. Das wäre mal ein echter Test gewesen für die Notfallsysteme. (btw, ist mir neulich passiert und ich kann hiermit bestätigen daß ein athlon xp2200+ das ganze nicht überlebt
Ehrlich gesagt, bin ich ehrlich gesagt nachwievor der Meinung, dass es auch in München "als" heißen muss. Ehrlich gesagt muss ich mich da cuto8 anschließen.
Der Artikel fällt unter die Kategorie Nutzwert=0. Außer ich hab in meiner Blindheit Angaben zu den Die-Temperaturen überlesen. Denn nur diese bewirken ein Trottle bzw. ein Abschalten. Selbiges findet meines Wissens beim C2D bei 98°C (Heruntertakten) und 100°C (Abschalten) statt. Beim Dauerbetrieb sollte Tdie nicht über 85°C liegen.
Für Übertakter sind diese Werte wohl deutlich realitätsnäher. Alle Anderen wird es eh kaum interessieren.
Mir ging es auch schon mal so, dass der CPU Lüfter nicht lief. Bei meinem, damals neuen, E6400! Ich spiele Gothic 3, plötzlich gab das Mainboard Warngeräusche von sich, glaub bei 75°C Der CPU soll es sich melden (im Bios einstellbar).
Dies passierte mir 2 oder 3 mal. Jedenfalls hatte ich mit den nötigen Tool die Lüfterdrehzahl und die CPU Temperatur anzeigen lassen. Lüfter war aus. Das ganze prüfte ich nochmal mit geöffneter Seitenwand, das sah ich was los war. Der Lüfter lief an, beim Booten und auch im Windowsbetrieb funktionierte er teilweise. Doch beim zocken, fiel er aus, obwohl er funktioniert.
Nach diesem Vorfall kam sofort ein AC Freezer 7 Pro auf die CPU. Seit dem habe ich Ruhe. Auch was den Lärm betrifft! Ich rate seit dem jedem davon ab, einen Intel Boxed Lüfter zu nehmen, wegen meiner schlechten Erfahrung.
Doch das komische ist, der Boxed Lüfter geht, missbrauche ihn mittlerweile in nem anderen PC als Gehäuselüfter.
Habt ihr Langweile bei thg?
Bei aller Liebe, dieser Test ist ja nun völlig nutzlos.
Aha, die CPUs sollte man doch lieber aktiv kühlen.
Schön und gut. Aber was ist denn ein "eindeutig besseres Ergebnis" bei dem E6850 sein?
Tut mir Leid, aber das bringt mir leider gar nichts.
naja eigentlich kommt das sehr selten vor das mal der CPU
Lüfter versagt, aber die neueren AMDs die schalten ja nun auch ab,
bei den alten K7 Thunder Bords hatten die CPUs ja keine Sicherheit man konnte aber bei guten MB wie z.b. Epox
so was im Bios einstellen "einen schwell wert einstellen"
z.b. bei 66 c waren und bei 70 c abschalten, die alten K7 konnte ja etwas über 100 c hab bevor sie dann abrauchten.
Schade nur das Intel gleich mal mehr kostet
also wenn nen Intel kaputt geht kostets mehr 
Im übrigen wird durch die Hitzeentwikliung das Mainboard auf längere zeit beschädigt.... vondaher is das schnellere ausschalten von AMD durchaus gut....
@nicht ich / zeutan:
Wie ihr auf http://www.tomshardware.com/de/Ath [...] 342-6.html nachlesen könnt, handelte es sich um einen Thunderbird mit 1400 MHz und einen Palomino mit 1200 MHz (letzteres ein Athlon MP, als XP gab es den nicht). Der Palomino sollte eigentlich geschützt sein, rauchte aber doch ab.
@Artikel: Mich wundert dass aktuelle Prozessoren nach kurzer Zeit das System ausschalten und der P4/2000 im alten Test weiterlief, selbst bei Abnahme des gesamten Kühlers (nicht nur Anhalten des Lüfters!).
RichIE
hmm... also ich kühle meinen Dual-Core auch passiv. Ich hab im ganzen Gehäuse keinen einzigen lärmenden Lüfter. Ok. is auch ein HTPC. Aber mit Intel hab ich des net geschafft. Ein 6300er is bei mir bei 85° gelaufen bis er auf 1 Ghz abgeregelt hat. Jetzt hab ich nen 35W Athlon 3800 drin. Null Probleme und ne maximale Temperatur von 45°.
Die Herstellerangaben zum Energiebedarf des Pentium Dual Core E2160 sind klar übertrieben, denn der Intel-Prozessor hat seinen AMD-Konkurrenten Athlon X2 BE-2350 in diesem Test übertroffen ->hat, indem er auch ohne aktive Kühlung sämtliche Benchmarks bestreiten konnte.
Das "hat" vor dem Komma ist zuviel.
Ansonsten ein sehr schöner Test (ich kenne die anderen beiden Tests auch noch).
ich find den test auch ein wenig fragwürdig, das einzige wirklich brauchbare "Ergebnis" daraus ist, dass beide Hersteller Ihre Hausaufgaben gemacht haben. Die einzelnen CPU's und Maiboards überleben nun einen Kühler-/Lüfterausfall. Das war damals, wie schon im Bericht erwähnt, ganz anders.
Wow, das war mal wieder ein Artikel den die Welt nicht braucht. Und als Fazit das wieder typische AMD bashing. Intel weniger anfällig. Wo ist denn der Sinn? Die Sicherungsmechanismen in den CPU's funktionieren. Wenn jemand nen Lüfterlosen PC haben will soll er sich nen Via-Prozessor zulegen. Also wozu das alles?