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Phenom vs Athlon: Kern gegen Kern
Inhaltsverzeichnis
- 1 – Ist Phenom wirklich schneller als Athlon?
- 2 – Der Phenom-Prozessor: Modelle und Details
- 3 – Testkomponenten und Erfahrungen
- 4 – Test-Motherboard und Prozessor-Vergleichstabelle
- 5 – Testsystem und Benchmarks
- 6 – Ergebnisse: Gaming
Für AMD war 2007 kein gutes Jahr. Zuerst kam der Phenom-Prozessor viele Monate verspätet auf den Markt, um dann mit weitaus niedrigeren Taktraten zu enttäuschen als zunächst erwartet (2,3 GHz statt 3 GHz). Zu allem Unglück hatte AMD dann noch Pech und wehrt sich derzeit gegen den noch nicht abzusehenden Image-Schaden, der durch einen Fehler im aktuellen B2-Stepping des Barcelona-Kerns entstand. So etwas ist völlig normal; auch Intel bleibt davon nicht verschont. Doch der Druck ist für AMD nunmal merklich größer. Für den Bug gibt es zwar ein Workaround, allerdings wird AMD erst mit dem nächsten Produktstepping im profitablen Serverbereich wieder Quad Core-Prozessoren absetzen können. Die Leistung der Intel-Prozessoren im Spitzensegment ist derzeit durch unzureichende Phenom-Performance unangreifbar, was AMD zu einer Anpassung der Produktstrategie gezwungen hat. Phenom ist zwar ein Vierkern-Modell, aber im Mainstream anzusiedeln. Unser aktueller Vergleich mit dem Athlon 64 X2 macht allerdings ein bisschen Hoffnung, denn der Phenom ist nicht so schlecht wie man in Anbetracht der Umstände denken mag. Aus der Sicht von AMD scheint alles in bester Ordnung, wenn man unser aktuelles Interview mit AMD: Phänomen Phenom interpretiert.
Sollten Sie Ihren Rechner mit einem Quad Core-Prozessor aufrüsten wollen, sind Sie laut AMD derzeit eindeutig im Vorteil: Während Intel aufgrund veränderter Anforderungen für jede neue Prozessorgeneration auch eine neue Plattform voraussetzt wurden bei AMD die technischen Eigenschaften des Sockel AM2 nicht verändert. Infolgedessen ist es möglich, einen Quad Core Phenom-Prozessor in ein Sockel AM2-Motherboard zu verbauen, das Sie bislang mit einem Athlon 64 oder Athlon 64 X2 betrieben haben – Sie brauchen in der Theorie lediglich ein BIOS-Update. Da der Leistungsbedarf des Phenom bei 95 W bzw. 125 W liegt, wird das nicht bei allen Motherboards funktionieren. Allerdings sollten die meisten High-End-Hauptplatinen tatsächlich einfach von einem Single oder Dual Core- auf einen Quad Core-Prozessor aufrüstbar sein.
Einen der umfangreichsten Tests im Netz lieferten wir mit dem Artikel AMD Phenom: Megatest aller CPUs. Hier lohnt es sich eine zeitlang zu verweilen und die Ergebnisse zu studieren.
Beim Upgrade könnte sich jedoch Geduld auszahlen, da die nächste wichtige Technologie sowohl bei AMD als auch bei Intel etwa erst in einem halben Jahr marktreif sein wird. Dann möchte AMD Sockel AM3 auf den Markt bringen, was wiederum DDR3-Speicher einführen wird. Bei der Nehalem-Architektur von Intel wird der Speicher-Controller endlich in den Prozessor integriert. Mit dieser Information im Hinterkopf sollte man selbst die neuen Core 2 Duo E8000- bzw. die Core 2 Quad Q9000-Reihe eher als Zwischenlösung ansehen – trotz der Gewissheit, dass die neuen Modelle auf Basis des 45-nm Penryn-Kerns etwa 10% mehr Leistung bringen werden als bestehende Core 2-Produkte.
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@ THG: Endlich mal ein Test, der nicht zu negativen Kritik anregt, ich meine nicht das Ergebnis, sondern einfach wegen der Qualität.
Jetzt muss AMD aber unbedingt die Taktrate bei möglichst konstanten TDP hochschrauben....
Wünschenswert wäre ein Phenom mit 3GHz @
auf Seite 4 ist in der Tabelle die Beschriftung der Prozessoren eins nach links verrutscht...
L3 Cache gab es bereits lange vor Pentium 4 EE und zwar im guten alten K6-III.
Ahhhh, sorry, hab Unsinn geschrieben bzw. was verwechselt. Wikipedia weiss es besser:
"AMD entschied sich deshalb beim K6-III, dem L1-Cache einen mit vollem CPU-Takt betriebenen und exklusiv angebundenen L2-Cache auf dem CPU-Chip zur Seite zu stellen. Der K6-III degradierte den Cache auf der Hauptplatine sozusagen vom L2-Cache (beim AMD K6, AMD K6-2, Cyrix 6x86 und Pentium) zum L3-Cache."
Das liest sich doch mal positiv. Das zeigt doch das AMD viel gemacht hat. Ich bin sicher das AMD nächstes Jahr kommen wird und man auch im High End Bereich wieder zwischen zwei Prozessorherstellern wählen kann.
Vielleicht wird noch mehr Feinschliff gemacht und die Phenoms werden bei den neuen Steppings flotter. Es ist zu hoffen. Die Taktraten müssen auf jeden Fall steigen. 3,5 GHz muss sich AMD wohl als Ziel setzen, bis Sommer 2008.
Ich würde mein nächstes System gerne wieder mit ner AMD CPU bestücken. Aber da muss ich noch Geld sammeln und AMD seine Hausaufgaben machen. Andererseits bin ich mit meinem jetzigen C2D absolut zufrieden und hoffe das ich noch 2 Jahre daran habe.
Komische Arguentation ?!?
Und wie lange existiert der Socket 775 schon ???
Komische Arguentation ?!?
Und wie lange existiert der Socket 775 schon ???
Trotzdem braucht man ständig neue Boards wegen des höheren FSB.
Welche Version von Sisoft Sandra wurde verwendet?
Laut http://www.legitreviews.com/article/617/1/ unterstützt SP1 den Phenom erst ordentlich.
danke für diesen interessanten verlgeich.. wie wärs wenn ihr noch vergleich von c2d und der neuen intelgeneration bringt?
Was ein neues SiSoftware Sandra XI SP1 doch so alles mit den Phenom-Leistungsdaten anstellt.
Jetzt braucht der Phenom nur noch Taktraten um 3 GHz und Intel muss besonders im 2x4-Segment wieder 4GHz-Weltraumheizungen verkaufen.
Aber selbst mit 2,3GHz hat der Phenom in bestimmten Benchmarks einen 700MHz schnelleren Xeon geschlagen und so habe ich immer gesagt, dass AMD noch sehr viel Potential hat.
Wenn AMD mit überlegenen Servern dick Kohle macht und günstige Desktop-Prozessoren mit 90% der Intel-Leistung verkauft, ist mir das recht.
Full ACK an Schugy. Mag sein, dass AMD im Desktopsegment Intel momentan nicht so ganz das Wasser reichen kann. Nur läuft eben dort noch alles auf 32 Bit. Hier stehen die C2D's noch ziemlich gut da, unter nativen 64 Bit sieht das deutlich anders aus, da machen dem C2D konzeptionelle Dinge schwer zu schaffen, so dass hier der Barcelona wieder ordentlich aufholen kann. Intel versucht, mit riesigen Caches und verbessertem Prefetch in seinen Server-Chipsätzen gegenzuhalten, aber die Corearchitektur war ursprünglich nur für den Mobileinsatz vorgesehen.
Zudem skalieren die Opterons sehr gut, egal ob Single, Dual oder Quad. Zusätzlich lässt sich mit guten Chancen ein Single-AM2-Opteron gegen einen Quad tauschen.
Es bleibt also spannend. Und für die Intel-Fanboys: Ich glaube nicht, dass Intel ohne die Nötigung durch die Konkurrenz so gute und günstige CPU's anbieten würde. Ohne Alternativen hätten wir vielleicht mittlerweile P4's mit 180 W TDP oder würden noch mit sehr viel geringeren Taktfrequenzen arbeiten müssen. Wer weiß das schon, aber auf jeden Fall belebt Konkurrenz das Geschäft.
schöner test ,schönes fazit
auch hier habt ihre eure meinung gesagt aber eben fair
Insgesamt anständiger Test - auch wenns die Angabe von AMD 25% mehr pro Takt sich wohl auf die Nutzung von allen 4 Kernen bezieht - im Grunde ist der Vergleich von jeweils nur Singlecores auf beiden Architekturen ja nicht ganz richtig. Ein Phenom X4 hat nunmal 4 Kerne - und ein A64 X2 eben 2.
Aber naja ... am Ende isses noch etwas seltsam: AMD hätte sich einen Fehler wie ihn Intel mit Netburst begangen hat niemals leisten können und weiter ist die "Core-Architektur" ja eigentlich bei Intel ein Zurück zum Pentium 3 gewesen - man besann sich auf alte Stärken.
Aber, AMD brauch eben noch etwas - scheinbar sind sie aber bei der Entwicklung von 32nm Herstellungsverfahren Intel momenten einen Schritt voraus LINK
AMD hat zwar bei der Umrüstung seiner Fabs auf 45nm gleich an den weiteren Sprung auf 32nm gedacht, aber dass Intel, nun schon erfolgreich in der 45nm-Produktion, im Hintertreffen sein soll, glaube ich selbst als eingefleischter AMD-Fan nicht.
auf seitte 4 im quelltext in zeile 410 spalte 22 fehlt einmal des wegen is phenom und athlonum eins nach links verschoben
AMD wird weiter optimieren und hauptsache, man bekommt einen guten und aktuellen Prozzi mit dem man seine Arbeit verrichten kann. Wie schon erwähnt, ist AMD bei 64Bit gut im Rennen und wenn die Masse an Software da ist und das ganze auch optimiert ist, dann kann man auch schön einen Phenom mit Vista 64Bit rennen lassen. Dazu noch zwei 3890er (,-)), dann passt das schon....
Hm.
Ich habe zwar ne Menge positives Feedback hier gelesen, jedoch finde ich dass der Test eindeutig zu allgemein ist....
Wenn man den Test genau beäugelt fällt einem schnell auf dass der Multimedia Bereich das Kernstück der Leistungsverbesserungen ist.
Und gerade der Sprung bei DIVX, was eig so ziemlich alles an Erweiterungen nutzt was gibt, macht deutlich, dass denke ich der entscheidende Schritt die Eigenentwicklung SSE4a ist (die wenn ich den Artikel gesamt richtig überblickt wird, kaum erklärt wird...)
Zudem sind die Informationen eindeutig nicht uptodate :
http://www.planet3dnow.de/cgi-bin/ [...] 1197028592
(Sorry für den Fremdlink, aber ich denke dass das eine entscheidende Information ist)
Der TLB Bug ist im L2 Cache! Es geht dabei um L2 -> L3 Zugriff...
Und dass würde auch eher die teils massiven Performanceprobleme erklären.
Denn wer schonmal seinen L2 Cache voll abgeschaltet hat, der wird merken dass einem dann die 3 GHz eines Prozessors wenig nützen
Auch wenn es nur ein Teil des L2 Caches sein mag, ich bin sehr gespannt wie die neuen Phenoms sich steigern
Ich denke es wird ein grosser Sprung sein...
(siehe gerade Floating und Integer Werte, wo der Phenom eindeutig den Kürzeren zieht)
Dess weiteren bin ich gespannt wie AMD mit dem Phenom weitermacht...
Ich denke dass reines Taktraten hochschrauben schwierig wird, da 95 W scho ziemlich heiss sind.
Mich würde mal interessieren inwiefern sie dieses kleine Problem beheben...
Um Falschverständnis vorzubeugen : Ich meine nicht die Multimedia Integer / Floating Werte!
Sondern die MEMORY INTEGER / FLOATING Werte!
schönes Zitat