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Das auffälligste Merkmal beim Rainbow Fan ist sicherlich die Zusatzplatine, die sich auf der Achse des Lüfters befindet. Ohne Strom sieht die Konstruktion sehr gewagt aus. Ferner besitzt der 80 mm große Lüfter eine Gitterhaube aus Plastik, die sich jedoch schnell vom Rest ablösen lässt. Erst danach sieht man, dass diese eine weitere Funktion besitzt. In ihr steckt ein Dauermagnet, der für die Induktion notwendig ist. Auf der Platine, die übrigens nur mit doppelseitigem Klebeband auf dem Lüfter befestigt ist, befinden sich mehrere Induktionsspulen. Dreht man die Platine im Dauermagneten schnell genug, leuchten die 5 LEDs schwach auf. Erst die Umdrehungen des Systemlüfters, die bei 3000 U/min liegen, bringen die fünf farbigen LEDs zum Leuchten. Eine Logik auf der Platine sorgt für ein farbenfrohes Lichtspektakel. Der seitlich abstehende schwarze Kondensator könnte kleiner sein, denn dieser ist nicht nur unschön, sondern bringt eine Unwucht in den Lüfter. Selbst im montieren Zustand ist die Unwucht deutlich spürbar. Dieses Manko soll jedoch bei dem endgültigen Rainbow-Modell ausgemerzt sein. Der schwarze Lüfter, auf dem sich die Rainbow-Einheit befindet, sollte Sharkoon austauschen, denn diese ist hässlich. Auch beim Preis sollte der Hersteller mal in sich gehen, den 19 Euro sind definitiv zu teuer für ein Stück Plastik mit Leuchtmittel.

Ohne Strom sieht der Rainbow FAN nicht gerade aufregend aus

Die Rainbow-Einheit verfügt über ein eigenes Kraftwerk

Im Plastikdeckel befindet sich ein runder Dauermagnet

