Verarbeitung und Technische Daten

Seite zurück Seite vor
15:30 - 16/01/2009 von Marcel Binder

Funktionales Design

Das Maxtor Central Axis erinnert auf den ersten Blick an eine externe USB-Festplatte. Das Design ist schlicht aber dennoch formschön, wodurch das NAS-Gerät auch auf dem Schreibtisch eine gute Figur macht. Das Metallgehäuse ist ganz in schwarz gehalten; die Materialwahl für die beiden Seitenwände fiel auf gebürstetes und schwarz gefärbtes Aluminium. Das ansonsten unifarbene Gerät wird auf beiden Seitenteilen am unteren Rand durch einen silbernen Maxtor-Schriftzug unterbrochen.

Das Design an der Vorderseite des 17 cm hohen und knapp 7 cm breiten Central Axis ist schlicht und auf das Wesentliche beschränkt. Lediglich am unteren Rand informieren drei LEDs über Betriebszustand, Festplattenaktivität und Gerätestatus. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei der Betrachtung der Rückseite.

Im unteren Bereich befinden sich ein RJ-45 Ethernet-Port, ein USB-2.0-Anschluss, der Anschluss für das externe Netzteil sowie ein Ein-/Aus-Taster. Am USB-Anschluss können sowohl mit dem Dateisystem FAT32 formatierte externe Speichermedien als auch Drucker angeschlossen werden. Eine Aussparung im Gehäuse für ein Kensington-Lock ist ebenfalls vorhanden. 

Gut: Ohne Lüfter

Das obere Drittel der Rückseite zieren Lüftungsschlitze, die die Wärmeentwicklung im Inneren des Gehäuses in Grenzen halten sollen. Damit eine Luftzirkulation stattfinden kann sind in der Bodenplatte ebenfalls Lüftungsschlitze vorhanden. Interessant ist hierbei, dass das Maxtor Central Axis über keinerlei Lüfter verfügt und damit sehr leise ist.

Während unseres Tests nahmen wir allerdings Vibrationen wahr, die von der Festplatte herrühren. Diese rotiert mit einer Geschwindigkeit von 7200 U/Min. Unserer Ansicht nach wäre hier ein Modell mit lediglich 5400 U/Min die bessere Wahl gewesen. Zumal sowieso nicht davon ausgegangen werden kann, dass die höhere Umdrehungsgeschwindigkeit Auswirkungen auf die Datenübertragungsraten im Netzwerk hat.

Lieferumfang

Im Lieferumfang sind neben einem RJ-45 Ethernet-Kabel ein Netzteil mit austauschbaren Steckern für Steckdosen in Deutschland und Großbritannien sowie eine CD in einer Papphülle enthalten. Auf der CD befinden sich Installationsdateien für das Programm "Maxtor Manager", mit dem sich die Grundeinstellungen des Maxtor Central Axis über einen Computer einrichten lassen, als auch Benutzerhandbücher im PDF-Format in mehreren Sprachen.

Einen etwas umständlichen Weg geht Seagate/Maxtor beim Software-Support. Hat man die im Lieferumfang enthaltene CD verlegt und möchte beim Hersteller das knapp 50 MB große Programm "Maxtor Manager" herunterladen, so wird man nicht fündig. Stattdessen steht eine knapp 400 MB große ISO-Datei zum Download bereit, die ein komplettes Abbild der im Lieferumfang enthaltenen CD darstellt, worin wiederum das Programm "Maxtor Manager" enthalten ist. Das ist ein Punkt, der unserer Meinung nach verbessert und kundenfreundlicher gestaltet werden könnte. Eine Übersicht der technischen Daten finden Sie in der folgenden Tabelle.

Maxtor Central Axis 
Netzwerk 1x 10/100/1000 MBit/s RJ45 Ethernet Port 
Festplatte 1 x 3.5” SATA HDD, 7200 UPM 
  1000 GB 
USB-Ports 1 x USB 2.0 
LEDs 1 x LED Betriebsanzeige 
  1 x LED Netzwerkverbindung und Aktivität 
  1 x LED Festplattenaktivität 
Netzteil extern, AC 100 ~ 240 Volt, 50/60 Hz, auto detection 
Netzwerkkonfiguration feste IP Adresse, dynamische IP Adresse via DHCP 
Netzwerk Datei Protokolle CIFS/SMB, HTTP 
Network Client Type Microsoft Windows NT/2000/XP/2003/Vista 
  MAC OS X 10.4.11 
Mediaserver UPnP AV 1.0 kompatibel 
Benutzerverwaltung Benutzerkonten 
Verzeichnismanagement Freigabe von Ordnern mit und ohne Zugriffsberechtigungen 
Berechtigungen Freigabeverwaltung auf Benutzerebene 
Administration Web-Basiert (Englisch) 
Setup-Assistent für MS Windows und MAC OS X 
Backup Thecus Backup Utility (Microsoft Windows XP/2000 /MAC OS X) 
Druckserver Network printing through Internet Printing Protocol   (IPP) 
Energiespar Funktionen Zeitgesteuertes Abschalten der Festplatte 
Anzeige
Kommentare zum Beitrag
cuto8 16/01/2009 17:07
Ausblenden
-0+

Matrox Axis Of Evil LOL

Was man mit so ner Platte soll, ist mir schleierhaft. Bescheidene Übertragungsrate, für Backup IMHO wegen fehlender RAID-Funktionalität auch net zu gebrauchen. Und das Design kann sich Maxtor auch an den Hut stecken. Normalerweise kauft man sich ja kein NAS, das direkt neben dem Rechner steht - da wäre man mit eSATA ohnehin besser bedient. Und wenn's im Keller direkt neben dem Router steht, ist mir das Design auch wurscht...

Anonymer Nutzer 16/01/2009 17:07
Ausblenden
-0+

Ich habe das Gerät seit ein paar Wochen. Nachdem ich vorher einige andere Systeme und auch mehrere Freenas Systeme ins Netz eingebunden hatte, hab ich dieses Gerät für meinen Hausgebrauch aufgestellt.
Einfache Einrichtung, schnelle Übertragung, leise.
Vibrationen konnte ich keine feststellen, aber im 19Zoll Wandschrank wurde es zu warm und das Gerät schaltete sich ab (Natürlich nicht, ohne dabei schön rot zu blinken.) Seit es auf dem Schrank steht funktioniert es tadellos.

layer8error 16/01/2009 17:44
Ausblenden
-0+

Dem Design entsprechende Performance.

Anonymer Nutzer 17/01/2009 09:12
Ausblenden
-1+

Ich finde es immer wieder erstaunlich mit welch sschrottigen Produkten die Hersteller auf dem Markt kommen.
Sämtliche NAS die für den Consumermarkt angeboten werden sind doch Performance-Totgeburten. Selbst teure Raid-Systeme kommen gerade mal auf ein Zehntel der Leistung die die Paltten im Desktop-System schaffen.
Da kann ich nur sagen: geht zu Ebay, kauf euch nen gebrauchten Mini-PC mit nem solide angebundenen Gigabit-Ethernet (CSA oder PCIe) SATA sollte in der Southbridge integriert sein. Den ganzen Spaß bekommt man für 100 Euro, meist sogar noch mit nem Windows XP Pro. Installieren, Netzwerkfreigaben einrichten, Kiste in die Ecke stellen und per VNC bei Bedarf warten. Den Schncikschnack wie Webserver und Co kann man bei Bedarf auch noch selbst installieren. Material-Kostenpunkt für 1TB NAS ca. 200 Euro

metal_alf 21/01/2009 11:01
Ausblenden
-1+

Ich finde solche HD's haben ihre berechtigung! Z.B: bei meiner Freundin hats 4 Notebooks im Haus und alle haben ca. 160GB Speicher, da der Vater aber eine immense Musiksammlung hat, kommt er an die grenzen seiner Harddisk, der Sohn bräuchte auch mal n bissle mehr speicher auf seinem Notebook und die anderen beiden haben eine nicht kleine anzahl an Filmen auf Ihren PCs und bräuchten auch mal n bissle platz! Die Lösung: sowas wie diese HD .. alle können drauf zugreifen und das Teil steht unscheinbar direkt neben dem WLAN-AP. Saubere sache .. performance ist da nicht gefordert ... nur platz :-)

Enay 26/01/2009 02:29
Ausblenden
-0+

Zitat :Saubere sache .. performance ist da nicht gefordert ... nur platz :-)

ja, und wenn sie dann mal 2-3 dinge gleichzeitig machen, die auf die festplatte zugreifen und sie dann warten oder der HD film ruckelt kann es dir egal sein, weil du an der tochter herumschraubst. sehr saubere sache.

Mergenthaler 27/01/2009 18:40
Ausblenden
-0+

je mehr Daten man hat desto mehr ärgert man sich wenn die Festplatte auf der die ganze Musik-/Film-/Bildersammlung liegt inne Wurst ist. Platzbedarf ist einfach kein Argument für dieses Ding..es sei denn man hat eh nur Mist.. und den kann man dann auch gleich löschen

Anonymer Nutzer 04/03/2009 10:21
Ausblenden
-0+

Naja, prinzipiell ein guter ansatz denn mit den übertragungsraten können die meißten wohl leben. aber warum dann nicht gleich nägel mit köpfen machen und das Teil über poe versorgen ?????

Anonymer Nutzer 22/03/2009 13:16
Ausblenden
-0+

Hab die Platte nach kürzester Zeit wieder zurückgesendet. Wer schreibt, die Bedienung der Software sei anwenderfreundlich und auch für Anfänger geeignet, täuscht hier gewaltig: Man muß 2 Bedienoberflächen (eigentlich 3, wenn man den Fernzugriff über Internet benutzen will) behirnen, die in 3 unterschiedlichen Anleitungen beschrieben sind. Das ganze wird dabei derart verwirrend, dass ich recht schnell davon abgelassen habe. In den unübersichtlichen Anleitungen wird auf rein technische Weise mit Begriffen hantiert, die teilweise unterschiedliches bedeuten. Ich habe nach 6 Stunden noch immer nicht begriffen, wie das Ding organisiert ist. - Meines Erachtens softwaremäßig eine totale Fehlentwicklung.
Darüberhinaus sind die Reaktionszeiten des Gerätes extrem lange. Das frustriert, wenn man vor Allem anfangs mal ein bisschen rumexperimentieren will.
Ich kann von dem Gerät nur dringend abraten. Alltagsuser, die durchschnittliche PC-Kenntnisse haben und einfache Bedienung erwarten werden mit dem Gerät keine Freude haben.

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weiteres aus Speicher & Netzwerk
Alle Weiteres aus Speicher & Netzwerk Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner