Anzeige
Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview

»Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview
Thomas Melchinger, Direktkandidat der Piratenpartei, über Ziele bei der Bundestagswahl, die Berichterstattung in den Medien und den Möglichkeiten seiner Partei nach einem Scheitern bei den Bundestagswahlen. Mehr

  • Pcvisit: Fernhilfe für XP und Vista
    Wer die PC-Probleme anderer Menschen lösen will, muss nicht unbedingt zu ihnen hinfahren. Fernhilfe übers Internet ist da deutlich effizienter. Der Helfer holt sich die Windows-Oberfläche des Hilfesuchenden auf seinen Rechner und zeigt, wie es geht. Mehr
Alle Weitere... Tests
Anzeige

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

PC mit nur 2 Watt Leistungsaufnahme

Nächste News
18:20 - 22. Juli 2008 von Thomas Kretschmann

Wenige Bauteile, ein günstiger Preis und insgesamt nur 2 Watt Energieaufnahme: Die Kalifornier von CherryPal wollen mit ihrem gleichnamigen PC zeigen, was wirklich »Öko« ist.

Vorbestellungen nimmt das Start-Up CherryPal bereits entgegen, Anfang August wird der Rechner namens »CherryPal Desktop« ausgeliefert. Er soll mit insgesamt nur 2 Watt Leistung auskommen. Die Argumente der Macher hören sich recht vollmundig an: »Die typischen PCs von heute basieren auf einem Computing-Modell, das vor 25 Jahren geschaffen wurde — vor dem Internet, Webbrowsern und globaler Erwärmung«, so CherryPal-CEO Max Seybold, der dieses Modell radikal umwerfen will.

CerryPal Desktop: Kaum was drin, aber eine niedrige Energieaufnahme
Abstriche in Sachen Ausstattung müssen Käufer freilich machen. Bewegliche Teile soll die Öko-Kiste gar keine mehr haben, so wird auch auf eine Festplatte verzichtet. Das Nötigste wird auf einem Solid State Drive mit mageren 4 GByte Kapazität abgelegt. Weil das aber nicht genügt, sind laut CherryPal 50 GByte Online-Speicher im Preis von knapp 250 US-Dollar enthalten. Die sind für Daten und Programme zu nutzen: Die eingesetzte Embedded-Version eines Debian-Linux soll mit dem Online-Speicher — der so genannten »CherryPalCloud« — wie mit einer Festplatte zusammenarbeiten. Sicherheit ist für den Datenaustausch laut Hersteller dank doppelter Verschlüsselung gewährleistet.

Bei der eigentlichen Arbeitsoberfläche handelt es sich um einen Software-Layer aus Debian-Linux und einem Browser auf Firefox-Basis, mit dem auf die Programme der Cloud — OpenOffice, iTunes, ein Media-Player und ein Instant Messenger — zugegriffen wird.

Herz des Rechners ist ein 400 MHz schneller Chip des Herstellers Freescale, der als CPU, Grafikchip und Soundmodul dient. Trotz der nach heutigen Maßstäben äußerst schwachen Taktrate soll CherryPal Desktop in nur 20 Sekunden hochfahren. An Arbeitsspeicher setzt der Hersteller 256 MByte DDR2-RAM ein. Die sonstige Ausstattung: Ethernet, WLAN (802.11b/g), zwei USB-2.0-Ports für Eingabegeräte und ein VGA-Anschluss.

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
Kommentar absenden
trescher 22/07/2008 18:47
Ausblenden
-0+

Ein schlechter Linutop-Kongurent...

tonictrinker 22/07/2008 19:23
Ausblenden
-1+

Find das Ding so übel nicht.
Man könnte sich solche PC's auch als digitales schwarzes Brett vorstellen. Und überhaupt muss ich sagen, dass sich bei mir 60% der Tätigkeit am PC mit der angebotenen Software bewältigen lassen. Da könnte man den "Dicken" ruhen lassen, das schont den Geldbeutel. ;)

Taigabaer 22/07/2008 19:25
Ausblenden
-0+

Mein Pocket-PC hat 600 Mhz und eine 3D-karte *g*

Weltenspinner 22/07/2008 19:37
Ausblenden
-1+

Ich sehe das Ding eher in Massen in Internet-Cafés. Ein bisschen mehr Leistung und FullHD darf es zu Hause schon sein.

Aber schon geil. Echt nur das aller aller Nötigste. ^.^

oidenburga 22/07/2008 19:43
Ausblenden
-0+

400Mhz sind aber schon zu wenig.

Ich hab hier 333, und es ruckeln YouTube Videos^^

matzilein 22/07/2008 19:55
Ausblenden
-1+

und wieviel watt verbraucht der server der mir die 50 gb zur verfügung stellt? bzw der ganze dsl geräte kram? alles in allem denke ich mal das es einfach nur schrott ist. wenn man noch ein paar platten per esata anschließen könnte aber sowas? achja...was ist wenn der serve mit meinem 50 gb abstürzt?!

Weltenspinner 22/07/2008 20:15
Ausblenden
-0+

All das hängt auch an einem anderen PC dran und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Server Daten verliert ist viel kleiner, als die eh schon geringe Wahrscheinlichkeit, dass deine Festplatte den Lesearm abgibt.
Der PC hat ein spezielles Einsatzgebiet und das kann er, mehr nicht. Die Option einer weiteren externen Festplatt über eSATA, oder einen 3. USB-Anschluss fände ich dennoch töfte.

baizer 22/07/2008 20:37
Ausblenden
-0+

Jup das ist echt die ideal Lösung für Inet-Cafés und co, für daheim ist die Leistung dann doch arg schmal.

Takabo 22/07/2008 20:43
Ausblenden
-0+

@Matzilein: Es geht hier um die Ausnutzung von Resourcen. Ein sog. Direct Attached Storage (DAS), sprich eine Platte pro Rechner, ist Energieverschwendung, da die Platte die größte Zeit mit nichtstun verbringt . Bei einem Network Attached Storage (NAS), wie in diesem Fall, können mehrere Clients auf das NAS zugreifen, wodurch die Ausnutzung und somit die Energieeffizenz der Platte besser gegeben ist, als bei einem DAS. Ist doch logisch, oder? Mehrere Rechner teilen sich eine Platte (bzw. es wird wohl eher ein Raid sein).

Anonymer Nutzer 22/07/2008 20:43
Ausblenden
-0+

Wenn der Onlinespeicher genau so lahm ist wie die Webseite dann gute Nacht!

Anonymer Nutzer 22/07/2008 20:59
Ausblenden
-1+

geschwindigkeit der webspeichers is mir eigentlich egal, aber wer weiß denn was die mit den daten machen. Kann doch keiner kontrollieren.
Die idee eines solchen pc is übrigen auch gar nicht so neu. Gabs auch schon vor 10 Jahren.

chris1284 22/07/2008 21:26
Ausblenden
-1+

etwas extrem mager die hw. das mit dem onlinespeicher ist auch grottich. man stelle sich vor man hat nur isdn oder ne schlechte dsl leiung, viel spass beim uppen und laden von größeren daten. desweiteren möchte ich meine persönlichen daten nicht irgendwo in die hände fremder legen. bei der leistung des teils macht surfen auf heutigen seiten auch kein pass mehr, somit wäre das auch keine alternative für inetcafes. wer will geldausgeben und 5min auf den aufbau der seiten warten...

chris1284 22/07/2008 21:28
Ausblenden
-0+

zusatz: das ding wäre aber schön als thinclient in einem fimennetz mit zb auf nem citrixserver bereitgestellen anwendugen

soeren87 22/07/2008 23:12
Ausblenden
-1+

Das Konzept ist auf jeden Fall gut.
Aber sie könnten vielleicht auch eine Version rausbringen die mehr in Richtung 10 - 20 Watt geht und dafür dann sogar HD Videos widergeben kann. (Einige Notebookhersteller bauen bereits eine Stromspargrafikkarte und eine Leistungsstarte ein, die man während des Betriebes aktivieren kann) Das wäre dafür wohl auch eine sehr interessante Lösung.

peterpeter 22/07/2008 23:26
Ausblenden
-0+

trescher :
Ein schlechter Linutop-Kongurent...



Linutop hat weniger RAM (LT1), braucht 5W bzw. 8W, hat keinen internen Speicher (LT1 1GB ext.) bzw. weniger (LT2 1GB int.) und kostet mehr...warum soll er dann besser sein?

realmad24 22/07/2008 23:56
Ausblenden
-0+

naja bis das teil eine einigermassen große homepage mit einigen bildern öffnet vergeht wahrscheinlich soviel zeit wie mit einem nicht so sparsamen pc in einem bruchteil der zeit

Longo 23/07/2008 00:46
Ausblenden
-0+

Das Konzept an sich ist schon interessant und ausbaufähig. Allerdings kann ich mir das Gerät eher in kleinen Firmennetzwerken vorstellen, als daheim auf dem Schreibtisch.

blechmann_ii 23/07/2008 06:38
Ausblenden
-0+

Hm, solche Clients gab es schon vor 2 Jahren z.B.: http://www.hako24.de

checkmate 23/07/2008 08:06
Ausblenden
-0+

CPU läuft mit 400MHZ, Arbeitspeicher mit 800MHz. Ergibt einen Multiplikator von 1/2.
2W und kaum Rechenleistungs sind übertrieben wenig. So einen Rechner darf sich nur jemand zulegen, der nur Energiesparlampen hat, ein Auto aus der Kompaktklasse und keinen Röhrenfernseher/-monitor mehr.
Das Cherry Pal setzt ebenfalls auf dem Computing-Modell von vor 25 Jahren auf. Oder hat es kein BIOS?

Anonymer Nutzer 23/07/2008 08:27
Ausblenden
-1+

Hallo,

Das Ganze ist nix neues...man schaue auf http://epatec.de ...die Thinclients haben 1,2 GHz (48xx Serie) und fassen eine 2,5 Festplatte...gemessener Verbrauch bei mir: 9,1 Watt unter Last. Ein XP bzw. Ubuntu läuft flüssig und WLAN hat das Teil auch.

Wer es noch sparsamer will, nimmt die 2500er ... verbrauchen um die 5 Watt und reichen mit 500 MHz auch aus...auch hier passt eine 2,5 Zoll Festplatte rein. Um das alles bei der Grundfläche einer CD...auch hier läuft XP noch erträglich schnell.

slurm_mckenzie 23/07/2008 09:25
Ausblenden
-0+

Für den CherryPal würde ich mir auf jeden Fall eSATA wünschen. Ich vertraue meine Daten doch nicht online einer Firma an. Für Videostreams ist der fast schon zu schwach. Ein 900MHz Duron geht bei divx schon in die Knie. ;)

Den epatec kannte ich garnicht. Für mich persönlich deutlich interessanter.

Anonymer Nutzer 23/07/2008 11:33
Ausblenden
-0+

Ha, die Energieersparnis ist mal blanker Betrug, da die Software selbst wohl auf dem Providerrechner läuft.

Anonymer Nutzer 23/07/2008 11:58
Ausblenden
-0+

Super, wieviel Energie wird wohl der Server verbraten der 24/7 läuft und die 50 GB Speicherplatz zur Verfügung hält?

MaxTheCB 23/07/2008 12:56
Ausblenden
-0+

Klar...Öko...aber dann soll ich Programme im Netz ablagern...Weil das Internet ja auch nur aus Telefonkabeln ohne Server,... besteht...AUA

Anonymer Nutzer 23/07/2008 13:04
Ausblenden
-0+

der server ja nicht mal soviel aber die kühlung die so ein serverzentrum braucht frisst genug energie.

Anonymer Nutzer 23/07/2008 14:33
Ausblenden
-0+

Gehe zurück zu 1998, gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000 Mark ein.
Erinnert stark an eine JavaStation. Damals war ja die Lan-Geschwindigkeit schon ein Haken, und heute nur noch DSL, also bitte.

jemand84 23/07/2008 17:38
Ausblenden
-0+

So eine Kiste würde ich mir für 250 €uronen kaufen, würde man damit denn auch im Internet vernünftig surfen können. Durch all die Flash- und Javaobjekte schockt das mit so einem alten Schinken nur rein garnicht xD

Mein Telefon hat einen 400mhz Dualcore Prozessor...

matzilein 23/07/2008 19:41
Ausblenden
-0+

@Takabo

richig. trotzdem verbraucht ein server strom auch wenn er sich den strom mit 20 millionen anderen teilt. und genau der strom wird nicht mit in die 2 watt berechnung eingerechnet. im grunde nur "ausgelagert" ok für mich ok denn ich bezahle ihn nicht aber verbraucht wird er. von dieversen serverkosten mal ganz abgesehen - die eben 24 stunden am tag laufen müssen. und da möchte ich mal sehen ob die weniger als 5 watt für ne festplatte verbrauchen ;)

konkretor 23/07/2008 20:06
Ausblenden
-0+

narf nen 400 mhz Freescale cpu da scheidet ipcop als server aus


schade, mal schauen was die neuen atom boards den so bringen

Anonymer Nutzer 23/07/2008 22:39
Ausblenden
-0+

Mein DSL-Router braucht schon alleine 10 Watt
Und das 24/7

Iraklis 23/07/2008 23:38
Ausblenden
-0+

die 2 Watt hören sich nett an aber wen man ein TFT da zu rechnet also mein 17 " zoll TFT verbrät 22WATT :-) mein altes sony VAIO Notebook 20 WATT mit 650 Mhz :-) also für internt surfen ist das ding sicher net schlecht aber für 300 euro bekommt man ein notebook mit mehr leistung und funktionen :-)


Kommentare auf dieser Seite geschlossen.