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Neue GPUs von VIA/S3
Nächste NewsVIA will den Markt für GPUs nicht den Branchengrößen Nvidia und ATi allein überlassen. Mit dem S3 Chrome 400 hat der taiwanische Hersteller Grafikchips für Notebooks und kompakte Desktop-PCs vorgestellt.
Bereits Ende Februar sollen laut VIA erste auf dem S3 Chrome 400 basierende Grafikkarten auf den Markt kommen. Die Einführung der GPU wurde bereits Ende 2007 angekündigt (siehe »DirectX 10 Grafikchip von S3«).
Das Speicher-Interface des 65-Nanometer-Chips — von dem es zunächst mit dem Chrome 430 und dem Chrome 440 zwei Versionen geben soll — ist lediglich 64 Bit breit. Für Hardcore-Gamer ist GPU Karten deshalb eher uninteressant. Was nicht heißt, dass man einer S3-Karte nicht doch etwas Spielspaß haben kann, da auch DirectX 10.1 unterstützt wird. VIA/S3 sieht das Einsatzgebiet eher bei Mutlimedia-PCs und Notebooks; die Energieeffizienz hebt der Hersteller nämlich besonders hervor: Vom »besten Rechenleistung-pro-Watt-Verhältnis aller Zeiten« ist in der offiziellen Ankündigung die Rede. So soll eine Funktion namens »PowerWise« nicht beanspruchte Teile der GPU automatisch abschalten — was aber keine bahnbrechende Neuerung ist.
Neben DirectX 10.1 wird auch das Shader-Modell 4.1 unterstützt, und zwar durch eine eigens entwickelte Unified-Shader-Architektur. Die Anzahl der Shader ist noch nicht bekannt. In Sachen High-Definition kommt eine 3D-Einheit namens »Chromotion HD 2.0« zum Einsatz, die für das Dekodieren von H.264-HD-Videos zuständig ist. Bei anderen Formaten wird die CPU mit belastet. Untersützt werden alle Codecs bis 1080p (1920 x 1080 Bildpunkte). Die Schnittstellen-Ausstattung kann sich sehen lassen: Ausgegeben wird per DVI/Dual-Link, HDMI und DisplayPort.
Kurz nach der Bekanntgabe der neuen GPU sind im Netz bereits Bilder einer ersten entsprechenden Karte aufgetaucht. So zeigte Chiphell ein rotes Modell — ohne VGA-Ausgang, dafür mit Aktiv-Lüfter.

Quelle: Tom's Hardware DE

Schade, mich würde mal interessieren, was so eine Karte mit einem 256Bit Interface bringen könnte.... mal vorausgesetzt, dass die Treiberprogrammierer was drauf haben. Da schon Nvidia/AMD hier ab und an Problemchen hat, wird ein Underdog natürlich gerade hier die Erfahrung fehlen.
"Underdog" ... Als ob S3 neu wären xD
apocalypse: Wenn der komplette Chip so "schwach" gebaut ist, daß er mit 64bit voll und ganz bedient ist, dann würde ein breiteres Speicherinterface einfach gar nichts bringen.
Es wäre aber schön, wenn S3 wieder zur Höchstform auflaufen würde. Ich erinnere mal an den S3 964/968 und die Miro Crystal 10SV / 20SV / 40SV / 80SV Karten.
Die waren damals ein unglaublicher Knaller, der Konkurrenz weit vorraus und meine 20SV konnte der Jahre später erschienen Mystique noch locker das Wasser reichen bzw übertraf diese in einigen Disziplinen.
Wäre nett, wenn wieder ein dritter im Bunde wäre, der die alten aufmischt.
Nunja, die zielen jetzt jedoch auf den Massenmarkt. Kein High-End.
Nach dem Parhelia-Debakel von Matrox aber vielleicht auch keine schlechte Idee.
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Warum braucht aber eine Karte, die sooooo Stromsparend ist, eine aktive Kühlung?
Das ist doch ärgerlich bei solch einem Produkt.
Also ich denke es ist zwar gut das VIA die Grafik-Sparte noch nicht aufgegeben hat, aber ein großer Konkurrent zu nVidia oder ATI wird der Hersteller jedoch nicht. Also wird hier denke ich mal das wirtschaftliche Prinzip - mehr Konkurrenz, höhere Preissenkungen - nicht eintreffen, da wie gesagt VIAs Grafikkarten keine wirkliche Konkurenz ist. Aber ist halt auch gut, dass diese Grafikchipsätze im Bereich der komplett PCs usw vertreten sind.
@derGhostrider:
Deine Frage ging mir auch gerade durch den Kopf. Wenn diese Grafikkarten schon in keinen High-End PCs eingesetzt werden und nur auf Multimedia-Systeme aus sind, dann sollte doch über eine passive Kühlung nachgedacht werden. Bei den Hardcore-Gamern ist eine stärkere Grafikkarte pflicht und diese benötigt auch einen Kühler (manchmal auch etwas lauter) und beim Multimedia bzw. Office-PC nervt eine laut gekühlte Grafikkarte einfach.