Intel hatte den UMPC kaum für tot erklärt, da kam VIA und übernahm das Konzept. Ein Großteil des VTF (VIA Tech Forum), das während der Computex im Grand Hyatt Hotel stattfindet, befasst sich mit dem Thema des ultra-mobilen Computers. Somit ist es nicht verwunderlich, dass VIA ein eigenes Plattform-Konzept namens "Esther" anbietet. Es soll Ultra-Mobile-Lösungen zweiter Generation ermöglichen, von denen man sich kleinere Maße und größere Vielseitigkeit erhofft. Obwohl sich bereits einige Hersteller mit diesem Konzept befasst haben, so bleibt doch abzuwarten, ob es mit mehr Erfolg gekrönt sein wird als der Ansatz von Intel.
U60 UMPC von Gigabyte

Der U60 verfügt über einen 6,5"-Touchscreen und eine Tastatur, die man an der Unterseite des Systems ausziehen kann. Unserer Erfahrung nach ist es eher schwierig, auf der wirklich winzigen Tastatur vernünftig zu tippen. Das hat zur Folge, dass Sie die UMPCs der zweiten Generation entweder mit Ihren Fingern oder einem Stift bedienen werden.
Beim U60 von Gigabyte handelt es sich um einen Ultra Mobilen PC (UMPC) zweiter Generation, der von einem C7-M Ultra-Low-Voltage-Prozessorvon VIA angetrieben wird. Der Prozessor ist im Vergleich zum Core 2 Duo oder einem Turion 64 X2 nicht wirklich flott, aber sehr genügsam: VIA spricht von einer TDP von 3,5 bis zu 7,5 W, je nach Taktungsgeschwindigkeit. Die Systemplattform hinter dem U60 nennt sich Esther, stammt von VIA und basiert auf dem VX-700 Chipsatz und einem C7-M Prozessor. Gigabyte verspricht Batterielaufzeiten von fast vier Stunden.
Samsung Q1B

