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Intelligenter Speicherzugriff

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01:00 - 14/07/2006 von Die Redaktion

Vorladen in den CPU-Cache

Beim Ablauf von Programmen werden ständig Daten aus dem Arbeitsspeicher gelesen und geschrieben. Da der Arbeitsspeicher im Verhältnis zum internen Cache des Prozessors (beim Conroe 4 MB) sehr langsam ist, hat er einen großen Einfluss auf die Rechengeschwindigkeit des Prozessors.

Durch die Smart Memory Access-Technologie werden Informationen aus dem Arbeitsspeicher vorab geladen und im L2-Cache sowie im L1-Cache zwischengelagert. Somit muss der Prozessor nicht mehr so oft auf den langsamen Arbeitsspeicher warten und kann stattdessen auf den schnellen L2- bzw. den noch schnelleren L1-Cache zugreifen.

Wie funktioniert das?

Der Core 2-Prozessor versucht zu erkennen, in welchem Muster die Daten aus dem Arbeitsspeicher geladen werden. Wird ein sinnvolles Muster erkannt - in unserem Beispiel ist dies jede zweite Speicherstelle im Arbeitsspeicher (rechts im Bild) - so lädt der Prozessor weitere Daten vor.

Nun werden die beiden folgenden Speicherstellen im gleichen Muster vorgeladen.

Hat der Prozessor mit seiner Vermutung richtig gelegen und das Programm fordert diese Speicherstellen tatsächlich an, so liegen die Daten bereits im L2-Cache vor und können von dort - ohne Zugriff auf den Arbeitsspeicher - viel schneller geladen werden.

Besonders profitabel ist die Smart Memory Access-Funktion beim Encodieren von Audio- und Video-Daten, da hier die Informationen stets im gleichen Muster vorliegen.

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