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Fazit: Hardware top - Software flop

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14:20 - 18/03/2008 von Marcel Binder

Die technischen Daten des Cowon Q5W sind auf den ersten Blick beeindruckend. Ein 600-MHz-Prozessor, 128 MB DDR2-RAM, ein fünf Zoll großes Display und eine Speicherkapazität zwischen 40 GB und 60 GB schrauben die Erwartungshaltung nach oben - und man wird fast zwangsläufig ein wenig enttäuscht. Die Enttäuschung rührt weniger von der Hardware, obwohl man diese bei der Nutzung von Dateien im Flash-Format schnell an ihre Leistungsgrenzen treibt. Es ist vielmehr die Software, die dem Q5W einen Großteil seiner Faszination nimmt.

Windows CE 5.0 als Betriebssystem für einen Multimedia-Player zu Verwenden stellt nicht nur Neuland dar, es ist auch nicht gerade zeitgemäß. Die für den Anwender entstehenden Nachteile wie eine Mini-Tastatur, die nur per Stylus zu bedienen ist, ein Internet-Browser, der keine Webseiten in skalierter Form im Vollbild darstellen kann und eine nervend lange Startzeit von knapp 25 Sekunden bis zur Betriebsbereitschaft machen den Cowon Q5W keinesfalls zu einem attraktiven Gerät.

Wie sehr Cowon auf dieser Grundlage bemüht war, die Bedienung des PMP zu vereinfachen, lässt sich anhand der Cowon-eigenen Oberfläche nachvollziehen. Auch wenn die Bedienung anfangs etwas ungewöhnlich erscheint gewöhnt man sich schnell an die Buttons am linken und rechten Bildschirmrand. Auch die verschiedenen Einstellungen beim Abspielen von Audio- und Videodateien gehen flott von der Hand.

Detailverbesserungen sollten allerdings auch hier und besonders bei der Navigation im Dateisystem vorgenommen werden. In diesem Zusammenhang wünschten wir uns für manche Aufgaben wie das Vor- und Zurückspulen oder die Regelung der Lautstärke eine Bedienung per Fingergesten, wie sie beim Betrachten von Bildern im Vollbildmodus bereits vorhanden ist.

Trotz dieser Kritikpunkte erhalten Käufer eines Q5W ein sehr solide verarbeitetes Abspielwunder. Die Klangqualität ist – von den integrierten Lautsprechern einmal abgesehen - vom Feinsten und auch das Display überzeugt bei der Wiedergabe von Videos auf ganzer Linie. Die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung und das TV-Anschlusskabel trösten ein wenig über die Kritikpunkte hinweg und wirken sich im Gesamtbild positiv aus. Einzig der hohe Preis von knapp 600 Euro für die 60-GB-Variante scheint uns bei weitem zu hoch wenn man bedenkt, dass man für den gleichen Betrag ein vollwertiges Notebook erhält.

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Kommentare zum Beitrag
deliarmin 18/03/2008 14:40
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-0+

oder um 299€ einen eee pc kaufen und dann noch eine externe festplatte. hui das pfeift......

f1delity 18/03/2008 15:04
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-0+

Sieht ja ganz schick aus, aber wenn die Software echt so schlecht läuft, wieso packt man da dann nicht was anderes drauf?

Anonymer Nutzer 19/03/2008 05:47
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-0+

Währe ein ganz guter Uni Lappi ersatz für seine Scripte und Ebooks wenn die markanten einschränkungen bei Windows Ce nid währen ....

kleineMax 24/03/2008 23:45
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-0+

Ja aber echt mal ad bekommz man nun wirklich nen Notebook dafür... Ich sehe da keinen Kaufgrund, nen kleines Subnotbook tuts da auch, oder halt der EEE-PC

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
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