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SSDs von Crucial
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Festplatten und Flash Drives
Tags: Crucial, Solid-State-Drives 4 Kommentare
Speicherhersteller Crucial bietet ab sofort eigene Solid State Disks zum Nachrüsten von Notebooks an. Die 32- und 64-GByte-Speicher sind bislang noch recht teuer.
Die Crucial-SSDs sollen eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 100 MByte pro Sekunde bieten, die Schreibgeschwindigkeit gibt der Hersteller mit 60 MByte beim 32-GByte-Modell und mit bis zu 35 MByte pro Sekunde beim 64 GByte großen Speicher an. Konzipiert sind die SSDs zum Nachrüsten von Notebooks, weshalb die 2,5-Zoll-Flashspeicher auch über einen SATA-Schnittstelle verfügen. 9,3 Millimeter beträgt die Bauhöhe. Damit Käufer bereits vorab sicher sein können, dass die SSDs in ihren Laptop passen, bietet Crucial auf seiner Homepage mit dem SSD Crucial Memory Advisor auch einen kleine Datenbank an. Die gibt nach Eingabe des Notebook-Herstellers und der Modellbezeichnung Informationen zur Kompatibilität aus.
Für Kunden, die nicht vorhaben, ihren Mobil-PC aufzuschrauben und die Festplatte auszutauschen ist auch ein externes Gehäuse im Angebot, das die SSDs aufnimmt, und auf die anschließend per USB zuzugreifen ist. Ein weiteres Kit ist für den Einbau in den Laufwerksschacht eines PC-Towers gedacht.
Bislang sind die Crucial-Speicher vergleichsweise teuer: Rund 600 Euro kostet das 32-GByte-Modell, 1100 Euro die 64-GByte-Version. Zum Vergleich: Eine 32-GByte-SSD von Hama mit SATA-Interface kostet zwar nur knapp 540 Euro, bietet aber mit 56/32 MByte pro Sekunde (lesen/schreiben) eine niedrigere Datentransfer-Leistung.

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So lange die Marke von 5 Euro pro GB nicht unterboten wird bei einer Schreibgeschwindigkeit von über 50 MB/s lohnt sich eine SSD noch nicht. Aktuell sind die Preise immer noch bei mindestens 13 Euro pro GB.
Ja vorallem, wieso ist das so teuer?? speicherkarten bekommste doch auch schon für viel weniger... sogar die microSD dinger sin bei 6euro pro gb.......
Wart nur je mehr anbieter und je mehr käufer desto billiger wird das ding. Endlich wird das lahmste teil im PC mal schneller.
...was ich nicht verstehe, ist, warum man nicht ähnlich wie bei RAID oder Dual Channel RAMs auch bei SSDs mehrere physische Datenträger (in diesem Fall Chips) über separate Datenpfade als ein virtuelles Volume anspricht. Bsp.:
- wir wollen eine schnelle SSD mit 128GB
- Chips gibt es meines Wissens bis 16GB; wir brauchen also 8 Stück davon.
- Momentan werden vermutlich alle Chips über ein Interface angesprochen, daraus resultiert, dass das Volume nur so schnell sein kann wie einer der Chips - also ca. 15Mbyte/s
- Warum spricht man die Chips nicht parallel an? Also 8 Datenpfade plus ein mega-reduzierter RAID-0-Chip plus 4MB schnellen Cache sollten doch kostenmässig eigentlich kein Thema sein, oder?
Auf diese Art und Weise könnte man mit 16GB-Chips leicht über 100Mbyte/s (und bei 16 Chips mit 8GB weit mehr als das doppelte, den diese Chips erreichen schon 30Mbyte/s) erreichen und die Kosten dennoch niedrig halten (sicherlich nie so niedrig wir bei Festplatten, aber 500 Euro VK für 128GB könnte man bestimmt erreichen).
???