44-MBit/s-PCMCIA-Karte installieren

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18:00 - 31/10/2003 von Dr. Harald B. Karcher

Die WLAN-Card D-Link Airplus DWL-650+ bringt 42 Gramm auf die Waage. Das Wi-Fi-Logo auf Vorder- und Rückseite bescheinigt die Interoperabilität mit anderen Wi-Fi-Geräten auf dem 11-MBit/s-Level - also auch unabhängig von D-Link-802.11+ Geräten. Laut Rückseite ist es eine 32-Bit-Card, die mit 3,3 Volt im Notebook betrieben wird.

Die WiFi-kompatible PCMCIA-Karte D-Link Airplus DWL-650+ funkt proprietär mit bis zu 44 MBit/s Signalisierungsgeschwindigkeit.

Die 11/22/44 MBit/s schnelle PCMCIA-Karte Airplus DWL-650+ von D-Link installierten wir in ein Notebook Dell Latitude C840 unter Windows XP Pro. Sie überrascht mit hohem Durchsatz und sehr guter Reichweite.

Wie schon beim Access Point sollte vor der Einrichtung der PCMCIA-Karte zunächst die neueste Software von der Support-Seite von D-Link herunter geladen werden, um deren Signalisierungstempo ebenfalls auf 44 MBit/s brutto hochtreiben zu können - es sei denn, sie kaufen ein brandneues Produkt, bei dem der Hersteller oder Ihr Händler schon die jüngste Software beigelegt hat. Die gesamte Client-Card-Software samt PDF-Handbuch und Treibern für Windows 98, ME, 2000 und XP belegt auf der Installations-CD knapp vier MByte.

Trotz Plug-and-Play-Betriebssystem sollte auf jeden Fall die Treiber-Software installiert werden, bevor die Karte ins Notebook gesteckt wird: Im Gegensatz zu einer Lucent Gold Card oder einer Cisco 350 Card werden die meisten anderen WLAN-Karten unter Windows XP nicht gleich ohne jedwedes Zuspielen externer Software nach dem bloßen Einstecken vollautomatisch installiert - so auch nicht die D-Link Airplus DWL-650+. Die weiteren Schritte und Funktionen entnehmen Sie bitte wieder den Screenshots.

Mit der via Internet von der D-Link-Support-Site herunter geladenen Software kann die PCMCIA-WLAN-Karte brutto mit 44 MBit/s kommunizieren. Nach der Installation der Software verlangt Windows einen Neustart. Erst danach darf die die WLAN-Card ins Notebook gesteckt werden.


Nach dem Einstecken der WLAN-Card installiert der Hardware-Assistent die Karte mittels der zuvor aufgespielten WLAN-Software.

Da der SSID-Broadcast im AccessPoint nicht deaktiviert ist, erkennt die D-Link-Karte im Windows-XP-Notebook das Funknetz mit der vorher im Access Point eingetragenen SSID-Kennung Karchers D-Link 900+ 4x. Ab Werk hat die SSID den Wert default.

Nach dem Mausklick auf Verbinden ist das Notebook ruckzuck mit dem Funknetz verbunden. Wie gut, das zeigen die Funk-Client-Tools von Windows XP (links: Brutto-Datenrate 22 MBit/s, Signalstärke mit 5 grünen Balken an) und D-Link (rechts: etwas detaillierter und optisch ansprechender Signalstärke 99%, Verbindungsqualität 97% ).

Der 4x-Modus für 44 MBit/s Bruttodurchsatz muss nicht nur im Access Point sondern auch auf der PCMCIA-Karte im Notebook aktiviert sein. Die Datenraten mit der Modulationsart PBCC dahinter sind übrigens nur für 802.11+-WLAN-Komponenten verständlich. Die Übertragungsraten ohne PBCC sind dagegen zu anderen Wi-Fi-Geräten kompatibel. In der Einstellung Auto sucht sich die Karte selbst die beste Datenverbindungsrate.

Auf der WLAN-Karte im Notebook muss der gleichen WEP-Schlüssel hinterlegt und aktiviert sein wie zuvor im Access Point. Schlüssel mit 64 und 128 Bit Länge versteht fast jeder Wi-Fi-Access-Point gleich welchen Herstellers, solche mit 256 Bit dagegen nur wenige - wie eben der Airplus DWL-900AP+ von D-Link.

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