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Verarbeitung und Ausstattung

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13:30 - 08/10/2008 von Marcel Binder

Das aus weißem Kunststoff gefertigte Gehäuse des Synology DS207+ ist gut verarbeitet und stabil. Die teilweise mit schwarzem Kunststoff abgesetzte Front des Geräts ist übersichtlich gestaltet. LEDs informieren über den Betriebszustand der Festplatten, Netzwerkaktivität und den Status der Diskstation DS207+. Neben dem Ein-/Aus-Taster befinden sich an der Front noch eine USB- sowie eSATA-Schnittstelle. Inhalte von USB-Speichermedien können über den "USB-Copy"-Taster direkt auf die Diskstation kopiert werden.

Mehr USB-Schnittstellen

An der Rückseite des DS207+ befinden sich zwei weitere USB-Anschlüsse. Neben mit den Dateisystemen FAT oder NTFS formatierten USB-Speichermedien (NTFS kann von der Diskstation nur gelesen werden) unterstützt das NAS-Gerät noch USB-Drucker oder eine über USB kommunizierende, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). Der Anschluss ans Netzwerk erfolgt über die Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Weiterhin befinden sich an der Rückseite des Geräts noch ein Reset-Knopf, mit dem sich das Gerät zurücksetzen lässt, sowie eine Aussparung im Gehäuse für ein Kensington-Lock. Der 60x60 mm große Lüfter sorgt für Luftzirkulation im Gehäuse.

Die Stromversorgung erfolgt über ein externes Netzteil, welches eine maximale Stromstärke von 5,8 A bei einer Spannung von 12 V liefert.

Lieferumfang

Da das Synology DS207+ nicht über Wechselrahmen verfügt und die Festplatten fest im Geräte eingebaut werden fällt der Lieferumfang im Vergleich zu NAS-Geräten mit Wechselrahmen ein wenig üppiger aus. Neben dem externen Netzteil inklusive Netzkabel finden sich in der Verpackung noch jeweils zwei SATA Strom- und Datenkabel sowie Schrauben zur Befestigung der Festplatten. Nicht fehlen darf eine Einbau- und Schnellstartanleitung, eine Software-CD sowie ein RJ45-Netzwerkkabel.

Einbau von Festplatten

Nach dem Öffnen des Gehäuses werden die Festplatten in die dafür vorgesehenen Halterungen aus Metall geschraubt. Die ausführliche Einbauanleitung klärt darüber auf, welche Kabel an welcher Stelle auf dem Motherboard angeschlossen werden müssen. Auch Anwender mit geringen Kenntnissen über Hardware können den Einbau der Festplatten auf diese Weise spielend erledigen.

Einen Nachteil bringt der feste Einbau der Festplatten allerdings mit sich: Das NAS-Gerät muss ausgeschaltet werden, wenn eine Festplatte auf Grund eines Defekts ausgetauscht werden soll. Zeiten der Nichtverfügbarkeit Ihrer Daten sind somit vorprogrammiert.

SATA-Controller und CPU von Marvell

Im Inneren der Diskstation verrichtet ein auf der ARM-Architektur basierender Marvell 88F5281-Prozessor seinen Dienst. Die mit 500 MHz getaktete CPU wird von einem 128 MB großen Hauptspeicher unterstützt. Die Verlustleistung der CPU ist so gering, dass selbst auf einen passiven Kühler verzichtet werden kann, was wiederrum unnötigen Lärm durch einen zusätzlichen Lüfter vermeidet. Ebenfalls von Marvell stammt der 88SX7042 PCI-E to Serial ATA Controller, welcher unter anderem auch auf dem RocketRAID2300 PCI-Express RAID-Controller von Highpoint zum Einsatz kommt.

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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 08/10/2008 15:15
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Wie sieht das denn im Vergleich zum Dlin DNS-323 aus welches ja für 310 EUR inklusive 2 TB Platten zu bekommen ist?

MotU235 08/10/2008 18:28
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Das "nackte" Gerät an sich bekommst du wahrscheinlich ab ca. 250€, Platten müsstest du dir entsprechend dazurechnen.

thomas3577 08/10/2008 21:24
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Öhm... vor ca. 14 Monaten habe ich mir den Vorgänger zugelegt, Synology DS207 (ohne +). Der hat sich nun gerade vor einer Woche verabschiedet. HD-Controller am Ar***. Seit dem bin ich kein "Fan" mehr von Synology. Zwei Monate nach Garantie-Ende geht das Ding hops. Soviel zur Zuverlässigkeit

layer8error 08/10/2008 22:57
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Wie laut ist das Gerät denn eigentlich? Alles, was so mit kleinem Quirl daherkommt ist mir suspekt. Der Hersteller muss so ein Gerät doch nur 2 cm breiter machen und schon passt ein 80er, 90er oder 120er seitlich montiert rein.

Anonymer Nutzer 09/10/2008 07:24
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Die Lautstärke ist nach meiner Ansicht viel zu hoch. Wie schon erwähnt, der Lüfter ist zu klein und zu laut. Es kann ja nicht sein, dass man da immer selbst basteln muss um solche Dinter ruhig zu kriegen. Wieso baut Synology nicht ein 4 oder 5 Bay NAS für 2.5" Disks. Das wäre zwar teuer, aber da würde man wenigstens ein ruhiges, ausfallsicheres NAS mit aktuell 1.5 TB RAID5 hinkriegen...
Was mir auch fehlt ist NFS, aber das soll ja bald kommen...
GreeTZ Beagle

uhuebner 09/10/2008 11:41
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Ohne Torrentclient á la TorrentFlux ist das Gerät für mich unbrauchbar.

Ich habe ein altes ausrangiertes Notebook (PIII 750MHz) mit externer Festplatte unter Linux laufen. Sämtliche Dienste (HTTP-, FTP-, NTP-Server plus TorrentFlux), frei konfigurierbar. Mit abgeschaltetem Display verbraucht das Teil gerade mal 15 Watt unter Last.
Für einen Bastelfreudigen scheint das die bessere und günstigere Methode zu sein.

fuchur 09/10/2008 13:22
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Das Ding hat nen Torrentclient.

Anonymer Nutzer 09/10/2008 14:42
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Frage: kann man das Teil auch ohne RIAD betreiben ?

fuchur 10/10/2008 09:11
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Klar geht das... Man kann das Teil sogar mit nur einer HDD betreiben! ;-)

Mich würde noch interessieren, wann die 208 rauskommt. Die X08er Serie gibts bereits für 5 und 4 HDDs. Die haben dann 800MHz und 512MB.... sind aber entsprechend teuer, sollten für HD-Streaming aber genug Power haben.
Mir würden 2 HDDs vollkommen ausreichen.

Die Geräte der X08er Serie würde ich gerne mal im Vergleich zu den X07er und den aktuellen Qnaps sehen.

Anonymer Nutzer 10/10/2008 10:03
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Für alle die Interesse an Nasgeräten haben: "Guckst du hier!!"
http://www.smallnetbuilder.com/com [...] /chart,12/

Zwar englisch, aber es werden jede Menge Geräte getestet und verglichen.

flashtu 13/10/2008 12:12
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Hat ne menge netter gimicks das Teil der integrierte Bittorent client und das sicherungssystem um daten zu sichern funzen prima^^

schreinix 17/10/2008 15:39
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Also die 207+ ist einfach genial.
Leise, super zu administrieren und somit für mein kleines LAN absolut Top.
Aber das beste kommt noch:
Ich wollte auf die neue FW 0722 flashen und es ging und gin einfach nicht.
Kurz und gut-->Support angeschrieben (auch noch auf deutsch)und keine 24Std. später hatte ich die Lösung.
Bei mir zählen nicht nur Performance- und Preisdaten, das Ding muss laufen und im Fehlerfall muss schnelle Hilfe da sein.
Ach übrigens, ich hatte JumboFrames in der DS207+ aktiviert.
Damit klappt das updaten nicht.

Anonymer Nutzer 20/10/2008 08:54
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THG tetet das Gerät und 1 Woche später kommt der Nachfolger in Form des 209+ auf den Markt. Kein gutes Timing.

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