DSL-Wettrennen auf dem Land: Konkurrenz für die Telekom
Nächste NewsWährend die Einwohner von Großstädten meist zwischen vielen Anbietern für breitbandiges Internet wählen können, sind Anwender auf dem Land immer noch auf das Analog-Modem angewiesen. Doch das soll sich nun ändern: Die Telekom und ihre Konkurrenten buhlen um die Kunden.
Die Bundesregierung will Infrastrukturprojekte auf den Weg bringen, vorrangig geht es um den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsinternets in ländlichen Gebieten. Telekom-Chef Rene Obermann bot eigens Investitionen in Höhe von 2 Milliarden Euro an, um schnelle Internetzugänge bereitzustellen – natürlich nicht ohne Hintergedanken: Im Gegenzug sollen die Mietpreise für die »letzte Meile« erhöht werden.
Doch das sieht die Konkurrenz nicht gern. Der Branchenverband VATM, in dem die Konkurrenten organisiert sind, bot der Bundeskanzlerin Merkel ebenfalls den Ausbau des Netzes an – allerdings in der Hälfte der Zeit und wesentlich günstiger, dazu sogar mit höherer Netzgeschwindigkeit. Eine erste Entscheidung wird auf dem Investitionsgipfel der Bundesregierung fallen, der findet am 5. Januar 2009 statt.
Quelle: Tom's Hardware DE
-
Vorherige News
Windows 7: OEMs bieten Gratis-Upgrade... -
Nächste News
Mit 300 Millionen SMS ins neue Jahr
ZyXEL gegen IcyBox: Zwei Full-HD-Player mit Netzwerkanschluss
Wer einen Fernseher mit Full-HD-Auflösung (1920 x 1080p) besitzt, will diesen optimal nutzen. Weil es derzeit kaum Sender für dieses hochauflösende Format gibt, bieten sich diese Player an, die ohne mechanisch drehende Blu-ray-Scheiben auskommen. Mehr
-
EdocSync: P2P im Arbeitsalltag
Der Zugriff auf gemeinsame Dateien wird oftmals über einen zentralen Dateiserver realisiert. Die Software EdocSync geht einen anderen Weg: Es setzt auf Peer-2-Peer Techniken, um Dateien kontrolliert zu verteilen und synchronisieren. Mehr
-
Pogoplug: Weltweiter Datenzugriff
Den Online-Zugriff auf eigene Daten von überall aus verspricht der Pogoplug-PC. Das Kästchen ist simpel zu konfigurieren: In die Steckdose stecken, Einstellungen vornehmen, und schon lassen sich die Daten von angeschlossenen Festplatte abrufen. Mehr




ein hoch auf Merkel. Die Telecom is Scheiße/Lahm und hat richtig ekelhaften Service
Also ich bin mit der Telekom sehr zufrieden, hatte kaum Probleme mit dem I-Net oder Telefon im Gegensatz zu meinen Nachbarn die bei Alice o.ä. sind.
PS: Ich wohne auch auf dem Land und die Geschwindigkeit für 3k DSL ist gut!
Jaja.....
Ich wohne auch auf dem Land und man sagt schon lange es gibt bald DSL....und was passiert --> NICHTS
Werde wohl ewig auf UMTS sitzen bleiben.....
wohne auf dem dorf und hab dsl 16k
ps: telekom ist geil!
@Shinchyko: Mag sein, dass die Telekom auch mies ist (ich selber hatte mit ihr viel mehr positive Erfahrung gemacht, als negative) - aber die Konkurrenz ist definitiv noch wesentlich beschissener!!! Habe da leider extrem viel negative Erfahrung machen müssen (und das nicht nur mit einem Anbieter). Zur Telekom will ich trotzdem nicht zurück: die ist einfach zu teuer!
PS: was hat Merkel damit zu tun?
Ich wohne in einer kleinen Stadt (15.000 Einwohner) und hatte in der einen Ecke 16k dsl. Nach einem Umzug in eine andere Straße und einen Monat ohne Telefon/DSL (ja, die Telekom hats verbockt) bekomme ich jetzt ganzes 3k dsl. Naja, warte ich halt...
Also Merkel hat mal mit gar nichts was zu tun.
Die Telekom hat von allen deutschlandweiten Anbietern den besten Service. Eine 1&1, Arcor/Vodafone, Alice & Co. sind dagegen miserabel. Bester Service in Gegensatz zu den anderen bedeutet aber auch nicht, dass dieser vorbildlich ist.
So, nun zu "viiiiiieeeel zu teuer".
Es ist also zu teuer für seinen Telefonanschluss mit 16K DSL im Monat 29,90 Euro zu bezahlen? Einen Anschluss den die Mehrheit nut, um viele Stunden am Tag Software und Filme (wir wollen ja mal ehrlich sein!) herunter zu laden und um zu spielen usw.
ABER für ein 1x Burger King oder 2 Kinokarten (=10 Minuten oder 1,5 Stunden "Spass") da bezahlen wir gerne Geld.
Es wird also erwartet, dass wir wenig Steuern zahlen, viel Geld verdienen, ordentlich was übrig behalten, Fiber to the home bekommen, den besten Service und eine persönlichen 24/7 Ansprechpartner.
Natürlich für Flat 9,90 im Monat. Inklusive Telefonieren, am besten Europaweit.
Alles klar.
Wer sowas schreibt, der ist entweder dumm, Schüler, Arbeitslos oder Irre.
Ich habe einen 768Kbit Anschluss. Wohne direkt neben einer 100.000 Einwohner Stadt (okay, keine Großstadt), aber meine Vermittlungsstelle ist 4,3 Kilometer entfernt, meine Dämpfungswerte sind so groß wie der Oberschenkelumfang meiner übergewichtigen Nachbarin, aber ICH würde gerne sogar 50 Euro im Monat für ein tadelloses 16Mbit ADSL bezahlen.
Ich wüsste, dass der Dienstanbieter genug Servicepersonal zur Verfügung stellt, es gäbe ordentlich Geld für aktuelle Backbone Technik usw.
Ich wohne in Deutschland und nicht in Polen.
Ich bin bereit Geld auszugeben, damit es mir gut geht.
Nur dann verdiene ich auch ordentlich Geld, damit es mir selber gut geht.
Die Wirtschaft ist ein Kreislauf.
Wer nichts bezahlt, der bekommt auch nichts.
Also ich bin mit der Telekom sehr zufrieden, hatte kaum Probleme mit dem I-Net oder Telefon im Gegensatz zu meinen Nachbarn die bei Alice o.ä. sind.PS: Ich wohne auch auf dem Land und die Geschwindigkeit für 3k DSL ist gut!
Bin bei Alice und keine Probleme, jedenfalls nicht mehr als z.b. bei Congster (Telekom Tochterfirma, selbes Netz) und zahle gut die hälfte weniger und habe dazu noch eine bessere Anbindung und Festnetzflat.
@apocalypsecow: DU gehst vielleicht oft zu Burger King und ins Kino - ich tue dies nicht. Ich habe auch kein 16k DSL-Anschluss, sondern nur 2k. Für das, was du gerne für einen DSL-Anschluss ausgeben würdest, könnte ich zur Zeit schon fast meinen Krankenversicherungsbeitrag zahlen.


"Wer nichts bezahlt, der bekommt auch nichts."
Und wer nichts verdient, der kann auch nichts bezahlen!
Lehrjahre sind halt keine Herrenjahr
Deshalb begnüge ich mich auch gern mit einem schlechten Service der eine ganze Menge Stress macht, solange er günstiger ist als die Telekom.
PS: und ich lebe auch nicht in Polen
(nur so als Tipp, vielleicht hast du ja noch nicht gemerkt, wohin hin Deutschland steuert - und damit hat Merkel sehr wohl was zu tun...)
Jaja, ich bin gespannt. Bisher hat es nur die Telekom geschafft, mir eine DSL-Leitung zur Verfügung zu stellen. Zwar nur DSL3000, aber immerhin. Sämtliche Anfragen an die üblichen Mitbewerber waren erfolglos. Obwohl Versatel in großen Anzeigen vor Jahren angekündigt hat, meinen ganzen Kreis zu versorgen. Obwohl auf der anderen Straßenseite scheinbar eine Arcor-Leitung liegt. Alles egal, es macht nur die Telekom.
Ich glaube den Willen erst, wenn mir das erste Angebot ins Haus flattert. Bis dahin ist das in meinen Augen nur Marketing-Geschwätz.
Jippi =) entlich mehr als 16000 kb/s^^
Immer noch DSL 1000. Gut, vor zwei Jahren war es noch DSL light, und wieder zwei Jahre zuvor gar nichts.
naja. da bin ich ja mal gespannt ob das dann wirklich vieeel günstiger wird. der ausbau hat halt nen gewissen kostenfaktor und ich kann mir nicht vorstellen, daß es bei der konkurrenz auf einmal deutlich günstiger wäre nur weil die die leitungen scheinbar billiger verlegen können.
Wenn ich mal so überlege:
Es ist 1999. Ich habe meine Lehre als IT-Se bei der Telekom begonnen. Ich zahle 99,- DM für 128kBit/s über Kabelmodem. Ich habe nichtmal eine öffentliche IP. Jeden Monat kommt Post ins Haus, dass ich zu viel Traffic verursache. Das Kabelmodem verliert mindestens 3mal in der Woche die Verbindung. Wenn das Modem synchron ist, liegt der Ping bei 200 und ich sterbe in CounterStrike.
Es ist 2000. Ich bin pünktlich zur Einführung von T-DSL zur Telekom gewechselt und zahle nun die Hälfte für einen 768kBit ADSL-Anschluss inklusive Telefonanschluss. Mitte 2002 ziehe ich nach Abschluss der Lehre nach Hamburg und ich hatte keine einzige Störung in der Zeit. Ich sterbe immernoch in CounterStrike, aber das liegt wohl an mir.
Es ist jetzt Ende 2008. Ich habe einen VDSL25-Anschluss mit ISDN, zahle knapp 42€, dank Mitarbeiterrabatt (normal 59,95). In der Zwischenzeit hatte ich 2 Störungen, die durch defekte Baugruppen im DSLAM verursacht wurden. Eine Baugruppe habe ich selber am Samstag entstört, da ich Rufbereitschaft hatte.
Ich habe ein Ping von ~25ms aber ich habe CounterStrike mangels Erfolg aufgegeben.
Man könnte jetzt sagen, ich zahle mehr als früher (bei 59,95€). Ich habe dafür aber die fast 200-fache Geschwindigkeit als wie vor 10 Jahren und der Anschluss funktioniert störungsfrei. Ich finde den Preis für die angebotene Leistung fair.
Zu den Mitbewerbern kann ich nur sagen: Säbelrasseln gehört zum Geschäft. Ich denke nicht, dass sie überhaupt in der Lage sind ihr Versprechen einzulösen. Bis jetzt haben sie, bis auf einige wenige, Investitionen in ein eigenes Netz gescheut, weil man dann mehr tun muss, als nur Kunden verwalten.
naja, möcht ich auch mal ein paar worte verlieren... ich bin bei der t-com und habe dsl light, da keine schnellere bandbreite verfügbar ist. da die telekom erst angebote ab dsl 2000 hat, muss ich für leistung zahlen, die ich gar nicht bekommen kann. unser nachbar ort, hat allerdings 16000er dsl. ein leerrohr von dort zu unserem ort ist vorhanden, so dass nur noch ein glasfaserkabel gelegt werden müsste. leider hat die telekom keine lust dafür groß geld auszugeben, obwohl es in unserem dorf einige interessenten an schnellem internet gibt. sie debattieren seit monaten über dieses thema, da sie die stadt dafür verantwortlich machen.
ich hoffe einfach, dass auch unsere stadt die nachricht liese und mit der VATM verhandelt, statt mit der ach so kundenfreundlichen telekom.
Servus Miteinander, wohne jetzt schon seit zwei jahren auf dem Land, die Telekom hat mir vor zwei Jahren das 1000DSL verkauft und schon 3Monate später auf das 6000DSL erhöht. Funktioniert hat's bis heut noch nicht. Höchstgeschwindigkeit seit zwei Jahren 380kbit. Aber leider sind auch alle anderen Anbieter nur auf das Geschäft aus, würden einen zum Beispiel UMTS Sticks andrehen obwohl sie wissen das dieses Netz bei uns gar nicht Existent ist. Man sollte solchen Anbietern zumindest die möglichkeit nehmen sich Fortzupflanzen. In diesen Sinne. Schönen Tag auch noch.
Was soll denn das bedeuten?
Die Telecom weigert sich schon Ewigkeiten das Netz auszubauen, da müssen erst die "Konkurrenten" kommen und bei der Kanzlerin meckern...
Bin mal gespannt ob das was hilft.
Ich wohne auf dem Land und es mussten viele Menschen lange Meckern, bis sich die Telecom bequemt hat einen DSL-Anschluss zur Verfügung zu stellen. Das ist aber auch nur ein 1000er DSL (max Download: 90kB/s)
Zum Service:
Der Service ist ohne zweifel extrem verbesserungswürdig, egal bei welchem Anbieter! Und sich damit rauszureden, dass es bei den Anderen "noch" schlechter ist, finde ich eine Frechheit!
Zur Preisdebatte:
Hier ging es nicht um den Preis für die Endkunden, sondern um die Kosten für den Ausbau!!!
@apocalypsecow:
Du glaubst doch nicht im ernst, dass deine 50€ in bessere Technik geschweige denn in fachkundiges Personal investiert werden...
Ich wohne ja selbst auf dem Land und DSL gibt es fast überall. Nur welches? Ich kenne viele die ein "abgespecktes" DSL 6000 haben. Nur hast du dann eben nur DSL 500 (nein ich habe mich nicht vertippt ich meine 500)
Naja aber so das normale was man auf dem Land so bekommt ist ~DSL 2000.
Ich wohne auch auf dem Land. Dämpfung -57 dB. Kein DSL, noch nicht mal die light Variante möglich, sagt die t-Com. Bei meinem Nachbarn gehts.
Eine Versorgung des Ortes mit WiMax wurde von der Telekom torpediert, indem sie vielen Interesenten DSL-Light schaltete. Nur einige wenige nicht, weils keine Ports mehr frei waren.
Ich habe mir seit 4 Jahren mit SKY-DSL von Teles beholfen. Recht teuer, aber einigermaßen brauchbar. Nun wurde ich von der T-Com beworben, doch auf das 2 Wege Sat System der Telekom umzusteigen. Grenzenlos Surfen, Entspannt zurücklehnen und durchs Internet streifen usw.
Zusammen mit einem ( muss ) Festnetzanschluss 79,- € im Monat.
Was habe ich dafür bekommen. Einen Internet Anschluss, der zu 99 % wegen Überlastung nicht funktioniert 0,08 Bit/S. e-mails und Homebanking muss ich über ISDN machen. Surfen kann ich nur nachts von 2-6 Uhr.
Und der Vertrag läuft noch 20 Monate. Da hilft es mir auch nicht, wenn andere Anbieter jetzt zügig ausbauen. Übrigens liegt am Rande der Gemeinde ein Glasfaser-Kabel. Um das anzuschließen , will die t-Com 250000 € haben. Das hat die Gemeinde aber nicht. Also weiterhin kein DSL für ein paar Landbewohner die die Telekom mit Knebelverträgen an sich gebunten hat.
Ich wohne am Rande einer mittelgroßen Stadt. Ich habe DSL mit 6000 bei arcor gekauft - hatte zwei Wochen dann 2000 - dann einen Anruf mit gezwungener Abstufung auf 1000 - die Dämpfung in unserer Straße (ich wohne am Ende der Straße) ist extrem stark (57), weil die Post damals ein Kabel verlegt hat, welches nie zugelassen war (Querschnitt zu gering) - Auch wenn das Netz modernisiert wird, wird, so die Ankündigung, das Kabel in der Straße auch nicht ausgetauscht (lohnt nicht, da zu wenig Kunden) - Am Anfang der Straße werden jetzt immer neue Leute aufgeschaltet - Vor kurzem war ein Techniker von arcor da, welcher mir unter der Hand ankündigte, dass ich bald wahrscheinlich kein Empfang mehr haben werde "Pech gehabt! Sie wohnen eben am Ende der Straße. Und das mitten in Deutschland.
Ich habe Bekannte in Holland, welche über unsere Zustände laut lachen.
Ich wäre sofort bereit 20 Euro für eine 3000er Leitung drauf zu legen, da ich beruflich sehr viel im Internet arbeite. Aber das wird nichts. Ich hoffe jetzt, dass die Kabelfernsehenanbieter langsam in die Puschen kommen, die haben wenigstens ordentliche Kabel verlegt. 20k-Leitung ist bereits angekündigt.
Die Hoffnung stirbt zuletzt :-(
Ja, so ist das in einer Marktwirtschaft. Natürlich werden die Leitung nur da gelegt, wo es sich auch lohnt. Schließlich sind die Anbieter nicht gemeinnützig sondern wollen mit den Leitungen Geld verdienen. Ist traurig, aber würde jemand von uns Leidtragenden anders handeln?
Das einzige, was mich an der Telekom nervt, ist, dass dort die verfügbare Bandbreite nicht ausgeschöpft wird. Ich wohne am Stadtrand und kriege auch "nur" DSL 2000. Das Schätz-Eisen namens Fritzbox behauptet allerdings, dass die Leitungskapazität bei 6,8 MBit liegt. Selbst wenn das nicht stimmt, oder zu knapp ist für DSL 6000, kann mir keiner erzählen, dass die Leitung gerade mit 2000kBit exakt ausgelastet ist. Also könnte ich vielleicht auch 5200 oder 4500 oder wenigstens 2350 kBit kriegen. Die momentan festgelegten "Marketing-Stufen" habe ich der Telekom nicht ausreden können. Da sind die flexibel, wie eine Betonsäule. Und übrigens: Bei (zuvor) 1&1 hatte ich immerhin einen Uplink von 384kBit. Die Telekom gibt mir - auf der selben Leitung - nur 192kBit, weil mehr angeblich nicht geht - ja, bei denen im Kopf...
Och, das kann ich irgendwo verstehen. In so einem großen Laden muss man einfach Standards schaffen. Sonst laufen einem durch diese "karierten Maiglöckchen" einfach die Kosten weg. Und damit würde die Telekom sich aus dem Markt katapultieren.
Wobei selbst diese Geschichte im Umbruch ist. Es hat in 2008 einen entsprechenden Feldversuch gegeben. Da wurde den Anschlüssen eine Obergrenze gegeben, die effektive Bandbreite jedoch dynamische nach Auslastung vergeben. Ich habe mich beworben, in der Hoffnung, ein wenig mehr als 3000 herausholen zu können. Leider hat man mich nicht ausgewählt. Das Ergebnis dieses Feldversuches kenne ich also auch nicht.
@chill out:
Oh ja! Eine Einstufungsmessung wäre sicher unbezahlbar. Ich habe der Telekom sogar angeboten die Kosten dafür zu übernehmen - aber Betonsäule bleibt halt Betonsäule....
Ich wohne auf dem Lande mitten in der Glasfaserwüste und würde mich schon über DSL light freuen.Es macht einfach keinen Spaß mit Modem. WLAN-Anbieter mit Satelliten-Internet sind auch schon mangels Bandbreite gescheitert.Eine Standleitung mit WLAN Verteilung wird erfolgreich von der Telekom torpediert...danke Telekom...
Es gibt aber ein Problem beim Ratenadaptiven Modus bei ADSL. Wenn sich die Dämpfung erhöht, verliert das Modem die Verbindung zum DSLAM und es wird wieder neu synchronisiert. Da die Dämpfung nie gleich bleibt, z. Bsp: wegen anderen Teilnehmern die ihr Modem anschalten, kann das am Abend, wenn alle ihre Modems anschalten und die Dämpfung zunimmt, zu vermehrten Synchronisationabbrüchen führen.
Richtig funktioniert der Ratenadaptive Modus bisher nur bei ADSL2+ und VDSL2, da auch während das Modem synchron ist, die Geschwindigkeit herabgesetzt werden kann.
Die meisten DSLAMS sind noch mit alten Baugruppen ausgerüstet, die nur ADSL können. Nur für neuere DSLAMS (z.B: Nokia Siemens Networks hix5600 oder ECI SAM960) sind ADSL2+ fähige Linecards verfügbar.
Damit der Ratenadaptive Modus bei den alten DSLAMS richtig funktioniert, müssen die DSLAM-Hersteller noch mit Softwareupdates für die DSLAMS nachbessern.
Und was ist der ratenadaptive Modus? Die fachlich korrekte Bezeichnung von dem Feldversuch mit dynamischer Bandbreite, von der ich geblubbert habe?
Richtig.
Allerdings wird die Bandbreite nicht durch die Auslastung definiert sondern durch die Dämpfung und den Rauschabstand.
In dem DSLAM werden je nach Anschlussgeschwindigkeit Leitungsparameter durch ein Profil vorgegeben.
Im Synchronisationsprozess kommunzieren der DSLAM und das Modem miteinander und verhandeln die Leitungsparameter die durch das Profil vorgegeben sind. Das Ergebnis kann man sich dann bei vielen Modems anschauen.
Beispiel:
In dem Profil steht: Synchronisiere mit mindestens 12MBit/s im Downstream und 500KBit/s im Upstream und setze eine Obergrenze von 16MBit/s bzw. 1Mbit/s und andere Parameter wie minimaler Rauschabstand, Notches etc.
Zu Zeitpunkt A hat die Leitung eine Dämpfung von 15db im Downstream und 8db im Upstream. Das Modem synchronisiert mit 16 MBit/s Downstream und 1MBit/s Upstream. Möglich wären 16MBit/s im Downstream und 1,4Mbit/s im Upstream. Im Downstream ist keine Dämpfungsreserve im Upstream jedoch vorhanden.
Zu Zeitpunkt B synchronisiert das Modem vom Nachbar und stört die Leitung. Die Dämpfung wird größer, der Rauschabstand sinkt. Wenn die Dämpfung größer wird, kann nicht mehr so viel übertragen werden wie vorher. Die Dämpfung im Downstream beträgt nun 18db. Es können nur noch 13Mbit/s übertragen werden. Bei ADSL2+ würde die Geschwindigkeit nun auf 13MBit/s herabgesetzt werden. Bei ADSL bricht die Verbindung zusammen und es muss neu synchronisiert werden.
Und was heißt das für mich? Kommt diese Geschichte? Kann ich tatsächlich irgendwann mehr als eine 3000er Leitung benutzen?
Irgendwann bestimmt.^^
grundlegend müsste, wenn schon die internetverdindungen auf dem land neu ausgelegt werden, gleich der übernächste schritt gemacht werden und auf min 100Mbit/s aufgerüstet werden!