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Telekom muss mehr DSL-Anschlüsse bereitstellen
Nächste NewsEs geht um die berühmte letzte Meile: Nach einer Neuregelung der Bundesnetzagentur muss die Telekom künftig mehr DSL-Anschlüsse für ihre Konkurrenten freischalten.
Am Freitag stimmte die Bundesnetzagentur einer Neuregelung für die Vermietung der Teilnehmeranschlussleitung (TAL) an Telekom-Konkurrenten zu. Diese so genannte »letzten Meile« sorgte bislang für Zündstoff: Egal bei welchem Provider man einen DSL-Anschluss beantragt, das letzte Stück Leitung in die Häuser der Kunden gehört der Telekom. Schließt man mit Arcor, Telefonica, Versatel & Co. einen DSL-Vertrag ab, so muss sich der jeweilige Provider über die letzten Meter Kabel mit der Telekom einigen beziehungsweise dort den Anschluss für den Kunden bestellen.
Doch bisher kam es dabei seitens der Telekom zu massiven Verzögerungen — angelockt von Super-Günstig-Angeboten und Flatrates zu Dumping-Preisen, mit denen sich die Provider seit Jahren gegenseitig die Kundschaft streitig machen, wurden in Deutschland deutlich mehr DSL-Anschlüsse beantragt als geplant. 2007 stieg die Zahl der Neukunden um rund 4 Millionen, was einem neuen Höchststand entspricht. Über 100.000 bereits von den Privaten beantragten Anschlüsse blieben jedoch laut VATM — dem Branchenverband der Telekom-Konkurrenz — bislang unbearbeitet.
Die neue Regelung sieht nun vor, dass der Rosa Riese bis zu einer Million mehr DSL-Zugänge pro Monat bereitstellen muss als bisher. Tut sie das nicht, erhalten die Konkurrenten knapp vier Euro pro Tag und Anschluss von der Telekom. Der Deal dabei: Rufen die Wettbewerber den beantragten »TAL-Bedarf« nicht ab, erhält stattdessen die Telekom eine Entschädigung. »Das sind gute Nachrichten für die über 100.000 DSL-Kunden, die derzeit in der Telekom-Warteschleife hängen«, so VATM-Chef Jürgen Grützner, denn »es kann nicht länger angehen, dass die Kunden der alternativen Anbieter vom ehemaligen Staatsunternehmen als Verbraucher zweiter Klasse behandelt werden«. Die Telekom ist mit der Regelung ebenfalls nicht unzufrieden: »Positiv werten wir, dass auch die Wettbewerber durch Vertragsstrafen zu einer besseren Einhaltung der Planung verpflichtet werden«, wird ein Konzernsprecher zitiert.
Quelle: Tom's Hardware DE

und wann wird das DSL Netz endlich mal ausgebaut?
Ich sitzt seit Jahren DSL-technisch auf dem trockenen, da absoult nichts geht (mit Außnahme der Sateliten-Geschichte, was aber dem Vergleich zu Verbindungen über Kabel nicht standhält).
Tja, Telekom, wir waren sehr zufrieden, wurden gut im T-Punkt behandelt, freundlich bedient und leider immer mit dem DSL vertröstet.
Da kam ein gelber Stern, besser ein gelbes Kabel. Kabel Deutschland heißt dieser Retter. Bescherte uns schnelles Internet per Fernsehkabel. Da lag der Wechsel nahe. Nicht nur für uns, sondern für einen halben Ort und mehr.
Auch wenn wir manchmal eurem Service nachtrauern, freuen wir uns über 26000 kBit der Kabel Deutschland doch sehr.
Wie heißt es bei der Telekomm doch immer so schön "Teilkunde"
@Sok4R
wohlmöglich später als du denkst, denn wenn alle konsument auf sparkurs fahren wird die telekom auch nicht investieren .... oder glaubt ihr 1un1 oder freenet bauen ein eigenes netz auf? arcor usw. konzentrieren sich auch nur auf die ballungszentren, wohl dem der netcologne oder ähnliche provider nutzer darf
@Diesel_im_Blut
wir haben hier seit 4 monaten kabelanschluss (tv) und der service ist das letzte. am ende der laufzeit wird wieder gekündigt.
Tja, meine Mutter versucht schon seit 2 Jahren DSL zu bekommen. Ihre Nachbarin - Tür gegenüber - hat Alice 4000. Meine Mutter kriegt nichtmal ISDN. Egal ob Alice,Arcor,1&1 oder die Teledoof - jeder sagt ab. Wir können nur hoffen, daß sich das jetzt ändern wird.
@Diesel_im_Blut: ich hab einen Kabelanschluss: er geht von meinem Haus bis zum Gehweg - und dann wars dass. Als das Netz ausgebaut werden sollte fiel dummerweise die Mauer, dann gabs bei mir nix mehr. Erst mussten die Netze in den neuen Bundesländern auf Vorermann gebracht werden. Damals auch kein großes Problem, das TV Problemlos über Satelit geht und an Internet dachte damals noch keiner.
Heute will KabelBW (hier der Anbieter) aus "wirtschaftlichen Gründen" das Netz nichts ausbauen - sprich sie versprechen sich zu wenig Gewinn davon und ich sitz weiter auf dem Trockenen.