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Alternativlösung - Router weiterhin als Gateway verwenden

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17:30 - 31/01/2008 von Marcel Binder

Netzwerkstrukturen sind sehr individuell und auf die Bedürfnisse der Anwender zugeschnitten oder organisch gewachsen. Daher können wir keine generelle Aussage darüber treffen, welcher Weg den geringsten Aufwand darstellt, um wie in unserem Szenario einen UMTS-Internetzugang über einen absehbaren Zeitraum mehreren Computern zur Verfügung zu stellen. Daher möchten wir hier ein paar praktikable Tipps und Anregungen geben, wie sie mit einem Minimum an Konfigurationsaufwand die Zeit bis zur (Wieder-) Schaltung ihrer DSL-Leitung überbrücken können - ohne ihr gesamtes Netzwerk umkonfigurieren zu müssen. Um dies zu erreichen haben wir uns ein fiktives Netzwerk-Szenario ausgedacht, welches in dieser oder einer ähnlichen Form bei vielen DSL-Nutzern existieren dürfte.

In unserem Beispiel existieren zwei Notebooks, die bisher über ein Arcor-DSL WLAN-Modem 200 den Zugang zum Internet gefunden haben. Weiterhin befindet sich noch ein Desktop-Computer und eine internetfähige Spielkonsole im Netzwerk. Der Internetzugang soll nun über die UMTS-Internetverbindung, die am Desktop-Computer eingerichtet wurde, zur Verfügung gestellt werden, denn die DSL-Verbindung seitens des Providers wurde in unserem Szenario abgeschaltet. IP-Adressen, Standard-Gateway und DNS-Server sind bislang fest eingetragen.

DSL UMTS ICS Verbindungsfreigabe

Um unsere Lösung realisieren zu können benötigt der Desktop-PC zwei Netzwerkschnittstellen, wie sie auf vielen Motherboards als On-Board LAN-Anschlüsse bereits vorhanden sind. Sollte nur ein On-Board LAN-Anschluss zur Verfügung stehen, muss eine Netzwerkkarte nachgerüstet werden. Der Preis für eine günstige PCI-Netzwerkkarte beträgt heute etwa 10 Euro, oder alternativ steht vielleicht noch ein älterer Computer im Keller, aus dem man diese ausbauen kann.

Ist die Netzwerkkarte eingebaut und funktionstüchtig konfigurieren wir diese für die Internetverbindungsfreigabe mit unserem UMTS-Modem. Nachdem wir anhand der oben beschrieben Vorgehensweise erfolgreich eine UMTS-Verbindung erstellt haben, müssen wir zum Einrichten des ICS den Eigenschaften-Dialog unserer Verbindung "3G Connection" aufrufen und im Reiter „Sharing“ unsere neu eingebaute Netzwerkkarte auswählen. In unserem Fall wird diese von Windows Vista mit "Lan Verbindung 4" betitelt. Nach diesem Vorgang vergibt Windows der Netzwerkschnittstelle automatisch die IP-Adresse 192.168.0.1. Nun verbinden wir die nachträglich eingebaute Netzwerkkarte über ein Netzwerkkabel mit einem LAN-Port unseres DSL WLAN-Routers.

DSL UMTS ICS Verbindungsfreigabe

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Kommentare zum Beitrag
DHAmoKK 31/01/2008 17:51
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-0+

Moin

Und welche Mobilfunkprovider sinds jetzt? ^^
Da steht leider nur "Mobilfunkprovider" als Überschrift und dann nur "Ja, Ja, Ja, Nein". Einer wird wohl eplus sein, laut Login Kennung.

mbinder 31/01/2008 18:11
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-0+

Danke für den Hinweis. :)

Wurde korrigiert.

jango398 01/02/2008 08:14
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-0+

"...320 KBit/s. Damit dürften sich Internet-Veteranen in die Zeit zurückversetzt fühlen, in der der Internetzugang noch per ISDN-Kanalbündelung stattfand..."

Es wohnt leider nicht jeder in der Kölner Innenstadt und hat DSL 16000. Ein Bekannter betreibt seinen Internet-Shop immer noch via ISDN. Ich musste 5 Jahre auf meine 400Kbit/s warten und wurde dann auch noch von der Telekom veralbert. Währe nicht schlecht wenn ihr in einem Artikel mal die dauerhaften Alternativen zu DSL unter die Lupe nehmt (Preis/Leistungsverhältnis, Einrichtngsaufwand, usw.).

MfG

TermiC 01/02/2008 08:14
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-0+

Hallo,

Ich selbst musste leider feststellen, dass eine UMTS Verbindung Pings von ca. 500-700ms aufweist! Wie man sich sicherlich leicht vorstellen kann, ist jede Art des Onlinespiels undenkbar. Können andere Nutzer das bestätigen?

Grüsse

Anonymer Nutzer 01/02/2008 09:22
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-0+

Ist ne Super Sache,
natürlich nicht zum Online-Zocken.

Ne Bekannte von mir hat ein Notebook mit UMTS-Karte. Die kann von überall Online gehen und bezahlt auch nur 50-70 Euro mit Flatrate. Und zum normalen Surfen langt die Geschwindigkeit allemal.

phobos 01/02/2008 09:33
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-0+

@TermiC
Ja bei UMTS ist es ein jammer mit der Latenz!
Bei HSDPA schaut die Sache schon ganz anders aus, jedoch 150ms im schnitt ist für Shooter auch nicht das gelbe vom Ei.
aber einfach hier mal nachlesen
http://www.umtslink.at/index.php?p [...] rundlagen1

Anonymer Nutzer 06/02/2008 01:24
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-0+

Für lange wechselzeiten beim DSL anschluss ist in 80% aller fälle die Telekom schuld weil die sich quer stellen und auf der Leitung Sprichwörtlich sitzen!!!Das muss sich in Deutschland und auch in der ganzen EU bei schnell ändern denn ansonsten ist auch der Wettbewerb nicht fair!!!
UMTS hat viele nachteile zum beispiel Gewitter(das Netzt bricht andauernd ab)
es ist lediglich für die leute schön die kein dsl beantragen können(Keine DSL verfügbarkeit,SUFA und co.)
denn im bezug auf SUFA ist zu sagen das O2 fast jeden nimmt!!!

Anonymer Nutzer 18/04/2008 06:38
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-0+

Also bei uns gabs kürzlich eine Vertragsumstellung mit Umschaltung im Amt (3 Tage kein DSL), was ich mittels einer UMTS-Datenkarte überbrückte, die ich eh' schon besaß. Prepaid-SIM rein (Volumen-Berechnung 24 Cent/MB über einen der Discountvertriebe) - und weiter gings! Als Verbindungssoftware nimmt man einfach die 'MWconn' und fertig, Support gibts u.a. im Telefontreff-Forum, da sind auch die Entwickler zu erreichen. Tipp für T-Online-Kunden, welche über ePlus ihre eMails nicht abholen können: temporär eine Congstar-SIM (D-1) aus dem kostenlosen Promotion-Pool mit 10,- ? Guthaben eingelegt (49 Cent/MB) und schon klappts auch für diesen Fall ;)

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