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Weiter Konfigurationsmöglichkeiten & Fazit

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17:30 - 31/01/2008 von Marcel Binder

Das Arcor-DSL WLAN-Modem 200 gehört zu der Sorte von Routern, deren WAN-Port nur für PPPoE oder PPPoA beziehungsweise ATM-Verbindungen geeignet ist. Andere Router wie beispielsweise der D-Link DI-624+ können auch am WAN-Port eine gewöhnliche LAN-Verbindung zu anderen Computern im lokalen Netzwerk herstellen. Bei diesem Modell sind auch eine Konfiguration der IP-Adresse sowie die Angabe des Gateways über die Web-Ooberfläche möglich. Dadurch ist die Konfiguration etwas bequemer als in unserem Beispiel und das Netzwerkkabel vom Desktop-PC muss dann auch am WAN-Port angeschlossen werden.

Sollte innerhalb des lokalen Netzwerks ein Linux-Server stehen, der sich bisher um die Einwahl ins Internet gekümmert hat, das Standardgateway im Netzwerk ist und nebenbei noch Dienste wie DHCP und DNS bereitstellt, so lässt sich auch dieser dazu verwenden, die IP-Pakete mit Bestimmungsort Internet über eine andere Netzwerkroute zu schicken. Mit dem Befehl ifconfig eth0:1 192.168.0.2 up wird ein virtuelles Netzwerkinterface aufgesetzt. Nun löscht man zuerst die vorhandene Standardroute mit dem Befehl route del default und setzt anschließend mit route add default gw 192.168.0.1 die Route zu dem Adapter auf dem Windows Rechner, der die Internetverbindungsfreigabe ICS betreibt. Zum Schluss muss nun noch mit dem Befehl echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward die Weiterleitung von IP-Paketen eingeschaltet werden. Die auf diese Weise gemachten Änderungen sind nur temporär und nach einem Neustart des Linux-Computers nicht mehr vorhanden.

Fazit

Probleme mit den internen Abläufen bei einem Portierungsauftrag, zu geringe Ressourcen für die Umstellung von Teilnehmeranschlussleitungen seitens der Telekom oder falsche Planung der Kontingente seitens der Internetprovider - die Wahrheit über etliche Probleme liegt irgendwo in der Mitte. Die Leidtragenden der gegenseitigen Anschuldigungen der Provider sind allerdings Kunden, die im äußersten Fall ohne Telefonanschluss und Internetzugang der Dinge harren müssen, die da auf sie Zukommen. Auch wir sind dagegen nicht geschützt: Gleich zwei Mitglieder der Tom’s Hardware-Redaktion standen nach dem Jahreswechsel plötzlich ohne DSL da. Wer in dieser Situation ist und unabhängig von den Kosten einen Internetzugang für sich und sein Netzwerk benötigt, kann die DSL-freie Zeit mit einem UMTS-Zugang überbrücken.

UMTS-Endgeräte, die HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) unterstützen, erreichen Datenübertragungsraten von etwa 3 MBit/s. Ohne HSDPA erreicht man immerhin noch Geschwindigkeiten von etwa 320 KBit/s. Damit dürften sich Internet-Veteranen in die Zeit zurückversetzt fühlen, in der der Internetzugang noch per ISDN-Kanalbündelung stattfand und ein Loch in die Haushaltskasse gerissen hat. Wer auf diese Art des Internetzugangs allerdings mangels Alternativen zurückgreifen muss kann mit unseren Tipps und Anregungen zur Netzwerkkonfiguration seine Nerven schonen.

Kurzreferenz Mobilfunkprovider

MobilfunkproviderT-MobileO2VodafoneE-Plus
unterstützt HSDPAJaJaJaNein
Einwahlnummer*99#*99#*99#*99#
Benutzernamefrei*--eplus
Passwortfrei*--gprs
APNje nach Tarif - beim Provider erfragenje nach Tarif - beim Provider erfragenje nach Tarif - beim Provider erfragenje nach Tarif - beim Provider erfragen

* Freie Wahl, müssen jedoch angegeben werden.

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Kommentare zum Beitrag
DHAmoKK 31/01/2008 17:51
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-0+

Moin

Und welche Mobilfunkprovider sinds jetzt? ^^
Da steht leider nur "Mobilfunkprovider" als Überschrift und dann nur "Ja, Ja, Ja, Nein". Einer wird wohl eplus sein, laut Login Kennung.

mbinder 31/01/2008 18:11
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-0+

Danke für den Hinweis. :)

Wurde korrigiert.

jango398 01/02/2008 08:14
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-0+

"...320 KBit/s. Damit dürften sich Internet-Veteranen in die Zeit zurückversetzt fühlen, in der der Internetzugang noch per ISDN-Kanalbündelung stattfand..."

Es wohnt leider nicht jeder in der Kölner Innenstadt und hat DSL 16000. Ein Bekannter betreibt seinen Internet-Shop immer noch via ISDN. Ich musste 5 Jahre auf meine 400Kbit/s warten und wurde dann auch noch von der Telekom veralbert. Währe nicht schlecht wenn ihr in einem Artikel mal die dauerhaften Alternativen zu DSL unter die Lupe nehmt (Preis/Leistungsverhältnis, Einrichtngsaufwand, usw.).

MfG

TermiC 01/02/2008 08:14
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-0+

Hallo,

Ich selbst musste leider feststellen, dass eine UMTS Verbindung Pings von ca. 500-700ms aufweist! Wie man sich sicherlich leicht vorstellen kann, ist jede Art des Onlinespiels undenkbar. Können andere Nutzer das bestätigen?

Grüsse

Anonymer Nutzer 01/02/2008 09:22
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-0+

Ist ne Super Sache,
natürlich nicht zum Online-Zocken.

Ne Bekannte von mir hat ein Notebook mit UMTS-Karte. Die kann von überall Online gehen und bezahlt auch nur 50-70 Euro mit Flatrate. Und zum normalen Surfen langt die Geschwindigkeit allemal.

phobos 01/02/2008 09:33
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-0+

@TermiC
Ja bei UMTS ist es ein jammer mit der Latenz!
Bei HSDPA schaut die Sache schon ganz anders aus, jedoch 150ms im schnitt ist für Shooter auch nicht das gelbe vom Ei.
aber einfach hier mal nachlesen
http://www.umtslink.at/index.php?p [...] rundlagen1

Anonymer Nutzer 06/02/2008 01:24
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-0+

Für lange wechselzeiten beim DSL anschluss ist in 80% aller fälle die Telekom schuld weil die sich quer stellen und auf der Leitung Sprichwörtlich sitzen!!!Das muss sich in Deutschland und auch in der ganzen EU bei schnell ändern denn ansonsten ist auch der Wettbewerb nicht fair!!!
UMTS hat viele nachteile zum beispiel Gewitter(das Netzt bricht andauernd ab)
es ist lediglich für die leute schön die kein dsl beantragen können(Keine DSL verfügbarkeit,SUFA und co.)
denn im bezug auf SUFA ist zu sagen das O2 fast jeden nimmt!!!

Anonymer Nutzer 18/04/2008 06:38
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-0+

Also bei uns gabs kürzlich eine Vertragsumstellung mit Umschaltung im Amt (3 Tage kein DSL), was ich mittels einer UMTS-Datenkarte überbrückte, die ich eh' schon besaß. Prepaid-SIM rein (Volumen-Berechnung 24 Cent/MB über einen der Discountvertriebe) - und weiter gings! Als Verbindungssoftware nimmt man einfach die 'MWconn' und fertig, Support gibts u.a. im Telefontreff-Forum, da sind auch die Entwickler zu erreichen. Tipp für T-Online-Kunden, welche über ePlus ihre eMails nicht abholen können: temporär eine Congstar-SIM (D-1) aus dem kostenlosen Promotion-Pool mit 10,- ? Guthaben eingelegt (49 Cent/MB) und schon klappts auch für diesen Fall ;)

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