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Wenn der Provider versagt: Internet-Zugang per UMTS ersetzen

17:30 - Donnerstag, 31. Januar 2008 von Marcel Binder
Kommentare

1 - Internet-Provider: Sind Bestandskunden die Dummen?

Für Anwender, die auf eine Internetverbindung angewiesen sind, ist der Ausfall des DSL durch Wechsel oder aus technischen Gründen ein Horrorszenario. Kurzfristig Abhilfe schafft der Zugang per UMTS für alle Ihrer Netzwerk-PCs.
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Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland hält vor allem im hart umkämpften DSL-Segment viele Überraschungen bereit. Die DSL-Anbieter unterbieten sich nahezu im Monatstakt gegenseitig mit neuen, günstigeren Angeboten für wechselwillige Konsumenten und auch Mobilfunkunternehmen gehen strategische Partnerschaften abseits des Kerngeschäfts ein, um ein Stück des Kuchens der Breitband-Festnetzanschlüsse für sich zu gewinnen. Hierbei steht vor allem die Neukundenakquise im Vordergrund, um dem neu erschlossenen Geschäftszweig möglichst schnell eine solide wirtschaftliche Basis zu verschaffen.

An einem DSL-Anschluss interessierte Haushalte freuen sich über die immer kostengünstigeren DSL-Tarife und kostenlosen Zugaben bei Vertragsabschluss, wie etwa einem DSL-WLAN-Router oder dem Erlass der Einrichtungsgebühren. Treue Bestandskunden hingegen werden oft zur Kasse gebeten wenn sie in einen der günstigeren Tarife wechseln möchten; Tarife, wie sie auch für Neukunden gelten. Dieser Wechsel ist allerdings auch nur dann möglich, wenn der Provider die günstigeren Tarife für seine Bestandskunden freigibt. Rechtlich ist der Provider hierzu allerdings nicht verpflichtet.

Bei solch einem Wechsel ist jedoch Vorsicht geboten. Nicht selten gelten dann für den neuen Tarif auch andere allgemeine Geschäftsbedingungen, die sich zum Nachteil des Kunden auswirken können. Dies können beispielsweise eine längere Mindestvertragslaufzeit oder höhere Gebühren bei Kündigung vor Vertragsende sein. Die Kreativität der Anbieter scheint in diesem Punkt innerhalb des rechtlichen Rahmens keine Grenzen zu kennen.Bei all der vermeintlichen Gängelung der Bestandskunden darf man allerdings nicht außer Acht lassen, dass Bestandskunden zu einem gewissen Zeitpunkt einen Vertrag mit dem Internet-Provider zu den ihnen bekannten Konditionen abgeschlossen haben. Somit sind sowohl der Kunde als auch der Provider über einen vertraglich geregelten Zeitraum dazu verpflichtet, gegenseitig Leistungen zu erbringen.

Wer mit seinem bisherigen Provider unzufrieden ist und wechseln möchte kann allerdings ganz schnell ohne Telefon- und Internetanschluss dastehen. Fallstricke gibt es bei einem Provider-Wechsel zur genüge, aber auch wenn man alles richtig macht ist dies noch kein Garant dafür, dass der Wechsel problemlos verläuft.


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Kommentare zum Beitrag
DHAmoKK 31/01/2008 17:51
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DHAmoKK

Moin

Und welche Mobilfunkprovider sinds jetzt? ^^
Da steht leider nur "Mobilfunkprovider" als Überschrift und dann nur "Ja, Ja, Ja, Nein". Einer wird wohl eplus sein, laut Login Kennung.

MBinder 31/01/2008 18:11
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MBinder

Danke für den Hinweis. :)

Wurde korrigiert.

jango398 01/02/2008 08:14
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jango398

"...320 KBit/s. Damit dürften sich Internet-Veteranen in die Zeit zurückversetzt fühlen, in der der Internetzugang noch per ISDN-Kanalbündelung stattfand..."

Es wohnt leider nicht jeder in der Kölner Innenstadt und hat DSL 16000. Ein Bekannter betreibt seinen Internet-Shop immer noch via ISDN. Ich musste 5 Jahre auf meine 400Kbit/s warten und wurde dann auch noch von der Telekom veralbert. Währe nicht schlecht wenn ihr in einem Artikel mal die dauerhaften Alternativen zu DSL unter die Lupe nehmt (Preis/Leistungsverhältnis, Einrichtngsaufwand, usw.).

MfG

TermiC 01/02/2008 08:14
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TermiC

Hallo,

Ich selbst musste leider feststellen, dass eine UMTS Verbindung Pings von ca. 500-700ms aufweist! Wie man sich sicherlich leicht vorstellen kann, ist jede Art des Onlinespiels undenkbar. Können andere Nutzer das bestätigen?

Grüsse

Anonymer Nutzer 01/02/2008 09:22
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Ist ne Super Sache,
natürlich nicht zum Online-Zocken.

Ne Bekannte von mir hat ein Notebook mit UMTS-Karte. Die kann von überall Online gehen und bezahlt auch nur 50-70 Euro mit Flatrate. Und zum normalen Surfen langt die Geschwindigkeit allemal.

Phobos 01/02/2008 09:33
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Phobos

@TermiC
Ja bei UMTS ist es ein jammer mit der Latenz!
Bei HSDPA schaut die Sache schon ganz anders aus, jedoch 150ms im schnitt ist für Shooter auch nicht das gelbe vom Ei.
aber einfach hier mal nachlesen
http://www.umtslink.at/index.php?p [...] rundlagen1

Anonymer Nutzer 06/02/2008 01:24
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Für lange wechselzeiten beim DSL anschluss ist in 80% aller fälle die Telekom schuld weil die sich quer stellen und auf der Leitung Sprichwörtlich sitzen!!!Das muss sich in Deutschland und auch in der ganzen EU bei schnell ändern denn ansonsten ist auch der Wettbewerb nicht fair!!!
UMTS hat viele nachteile zum beispiel Gewitter(das Netzt bricht andauernd ab)
es ist lediglich für die leute schön die kein dsl beantragen können(Keine DSL verfügbarkeit,SUFA und co.)
denn im bezug auf SUFA ist zu sagen das O2 fast jeden nimmt!!!

Anonymer Nutzer 18/04/2008 06:38
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Also bei uns gabs kürzlich eine Vertragsumstellung mit Umschaltung im Amt (3 Tage kein DSL), was ich mittels einer UMTS-Datenkarte überbrückte, die ich eh' schon besaß. Prepaid-SIM rein (Volumen-Berechnung 24 Cent/MB über einen der Discountvertriebe) - und weiter gings! Als Verbindungssoftware nimmt man einfach die 'MWconn' und fertig, Support gibts u.a. im Telefontreff-Forum, da sind auch die Entwickler zu erreichen. Tipp für T-Online-Kunden, welche über ePlus ihre eMails nicht abholen können: temporär eine Congstar-SIM (D-1) aus dem kostenlosen Promotion-Pool mit 10,- ? Guthaben eingelegt (49 Cent/MB) und schon klappts auch für diesen Fall ;)

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