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AMD-Konzept für Wohnzimmer-PCs: DTX-Formfaktor

12:15 - Dienstag, 20. November 2007 von Marcel Binder, Patrick Schmid
Kommentare

1 - Kampf dem globigen Klotz unter dem Schreibtisch

Kompaktere Geräte will AMD mit DTX bauen. Tom's Hardware liegt ein erstes Muster mit Codenamen Diamond 2 vor. Der Hersteller sieht Märkte wie beispielsweise die Heimelektronik. Gibt es Chancen gegenüber Mini-ATX & Co?
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DTX FormfaktorStandardisierung hat lange Tratidion - nicht nur in der IT-Branche. Hierbei handelt es sich nicht um ein Vorgehen, das erst mit der Industrialisierung Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts begann; es wurde schon viel früher daran gearbeitet, wichtige Dinge zu vereinheitlichen. Bereits im siebzehnten Jahrhundert wurde versucht, eine universal gültige Längeneinheit zu definieren. Damals variierten die Längeneinheiten wie die Länge der Gliedmaßen der verschiedenen Herrscher, von denen sie abgeleitet wurden. Dass dieses Vorgehen zu vielen Missverständnissen führte, dürfte sich von selbst verstehen.

Auch und gerade im Bereich der Computertechnik ist es eine zwingende Voraussetzung, dass sich die Hersteller auf Standards einigen und auf Normen verständigen. Doch obwohl Standards und Normen vorhanden sind, ist dies nicht immer eine Garantie, dass Geräte von verschiedenen Herstellern zueinander kompatibel sind. Man denke nur an WLAN-Technik: Hier gibt es bis heute Probleme, dass WLAN-Karten des Herstellers A mit den Access-Points des Herstellers B problemlos funktionieren; oder die immer noch herrschenden Inkompatibilitäten zwischen manchen Bluetooth-Headsets und Mobiltelefonen.

Entgegen den vergleichsweise jungen, für den Massenmarkt tauglichen Technologien wie WLAN und Bluetooth hat fast jeder Computernutzer einen PC auf Basis von Komponenten eines recht alten und ausgereiften Standards unter dem Tisch stehen. Die allermeisten Computer bestehen aus Kernkomponenten, die auf dem ATX-Standard basieren (Advanced Technology Extended). Dieser Standard existiert seit 1996 und wird auch heute noch aktiv weiterentwickelt und an Neuerungen angepasst. Doch wann sind die Grenzen der Weiterentwicklung erreicht? Wann kommt die Zeit, in der ein neuer Formfaktor mehr Sinn macht? Intel versuchte es bereits mit BTX (Balanced Technology Extended) - und scheiterte, denn die Anzahl der BTX-Systeme ist nach wie vor vernachlässigbar. ATX-Gehäuse mit Umbau-Option zu BTX sind eine Option, doch bislang musste kein Anwender davon Gebrauch machen. Klar ist, dass der Standard-PC aufgrund weiter steigender Integration von Funktionen und Schnittstellen gerne kleiner werden darf. Könnte der von AMD initiierte DTX-Formfaktor trotz Existenz von MicroATX und MiniITX die Zukunft sein? Tom’s Hardware stellt Ihnen in diesem Artikel den von AMD auf den Weg gebrachten DTX-Formfaktor genauer vor.


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Kommentare zum Beitrag
daimonion81 20/11/2007 12:30
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daimonion81

Wer synchronisiert eigentlich die Bildergalerien mit den Berichten/Tests?

Hierrauf warte ich jedenfalls schon lange!

Crunky 20/11/2007 15:04
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Crunky

Nicht überzeugend Da ist VIA schon ein stück weiter

Sag nur VIA Epia NX 15000G Nano-ITX.Ist die Zukunft im Home Multimedia bereich man wird nur noch kleine Box haben was alle faxen machen kann ob HD;Bluray usw.

frogking 20/11/2007 16:02
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frogking

So nach und nach mutiert der Markt dahin, dass die Aufrüstmöglichkeiten gänzlich verschwinden und man wie bei einer Spielkonsole oder einem Fernseher sich Geräte bei Hardwareänderungen neuzulegen muss.

FreXxX 20/11/2007 16:12
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FreXxX

"Der DTX-Computer kommt auf ein Gesamtgewicht von etwa 6,5 Kilogramm und kann sowohl in der Horizontalen wie auch vertikal aufgestellt werden."

ich halte eine aufstellung, die sowohl vertikal als auch horizontal möglich ist, natürlihc für praktisch. nichtsdestotrotz muss der user darauf hingewiesen werden, das er nach einmaligem aufstellen, der lager der festplatte zuliebe, die ausrichtung nicht mehr ändern sollte.
das tut nämlich angeblich der festplatte nicht gut.

punk2018 20/11/2007 18:01
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punk2018

Gutes konzept und kompatibel zu ATX!
Die aufrüstmöglichkeit ist in meinen augen gut gegeben... für kleinere PC`s reicht eine optinale grafikkarte und ein PCI steckplatz aus... siehe XPC´s ... sprich barebones... klein und trotzdem reichts... sicherlich intresannt für LAN gänger oder für Office pc´s/Workstations... immerhin ist der schreibtisch dann nicht mehr so voll ;) vondaher gute idee! ;)

@ FreXxX der aberglaube mit dem Wechsel der position der festplatte gehört schon länger zum alten eisen ;) die heutigen Festplattenlager sind durchaus in der lage so einen wechsel (auch mehrmals) im ausgeschalteten betrieb gut mitzumachen.... unter www.ocinside.de gab es schonmal eine disskusion dadrüber... die frage wurde dann per email anfragen an die hersteller geklährt... nur 1 hersteller war sich dabei nich so ganz sicher... vondaher ;)

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