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18:00 - 02/11/2001 von Uwe Scheffel

Bevor man eine Investition in eine DVB-Karte tätigt, sollte man sich zuerst überzeugen, ob zuhause die richtigen Voraussetzungen vorliegen. Wer einen Breitbandkabelanschluss besitzt, sollte sicherstellen, dass die digitalen Programme von PremiereWorld, ARD Digital oder ZDF Vision (alle DVB-C ) überhaupt an der heimischen Antennensteckdose anliegen. In den Netzen der Telekom ist dies der Fall. Praktisch gibt es nur wenige private Kabelnetzbetreiber, die noch nicht auf den Zug aufgesprungen sind.

Besitzer einer Satellitenanlage sollten beachten, dass man nicht zwischen "analogen" oder "digitalen" LNBs bei einer Schüssel unterscheidet - dennoch denken viele Anwender in diesen Kategorien. Man muss lediglich überprüfen, dass der LNB der Schüssel nicht älter als drei Jahre ist. Die modernen Universal-LNBs mit einer Zwischenfrequenz von 950 bis 2150 MHz sind meist in der Lage, die digitalen Sat-Kanäle (DVB-S ) ohne bemerkenswerte Verzerrungen ins Koax-Kabel abzugeben. Nur in wenigen Fällen ist deshalb ein Austausch notwendig.

Eine Außenseiterrolle übernimmt momentan das terrestrische Digitalfernsehen DVB-T , dass über eine normale Antenne empfangen werden kann. In Deutschland steckt es sich immer noch in den Kinderschuhen. Das heißt im Klartext: Nur in einzelnen Großstädten ist es zu empfangen. DVB-T-Karten werden zwar von der Firma TechnoTrend hergestellt, sind jedoch im Handel so gut wie gar nicht verfügbar. Sie sind ohnehin nur für die Teilnehmer von Pilotprojekten interessant.

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