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DVB TV-Karten für den PC: Pay-TV und Aufnahmen auf Festplatte

18:00 - 02/11/2001 von Uwe Scheffel
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Mittlerweile hat es sich herumgesprochen: Auf Satelliten wie Astra und im deutschen Kabelnetz sind TV-Programme in digitaler DVD-Qualität längst verfügbar. Viele denken noch, das Angebot umfasse ausschließlich Pay-TV-Anbieter wie PremiereWorld. Weit gefehlt, das Free-TV ist ebenso vertreten. So sind die digitalen Ableger von Programmen der ARD, dem ZDF und der privaten Sender empfangbar. Der neue Standard DVB macht dies alles möglich. Hinter diesem Kürzel steckt die Bezeichnung D igital V ideo B roadcasting - ein Synonym für das Senden von MPEG-2-Videos. Das Format MPEG-2 wird auch beim Abspielen der qualitativ hochwertigen DVD benutzt. Um DVB-Sendungen empfangen zu können, reicht ein analoger Fernseher allein nicht aus. Man benötigt entweder eine Set-Top-Box (Digitalreceiver, D-Box) oder eine DVB-Karte für den PC. Nach umfangreichen Tests von Digitalreceivern mit eingebauter Festplatte erreichten uns viele Leseranfragen, ob man denn die Aufzeichnungen der Festplattenreceiver nicht in einen PC transferieren könnte. Hier unsere Antwort: Was in der Theorie einfach klingt, ist für den Standardanwender in der Praxis schwer umsetzbar. Wir präsentieren deshalb eine weitaus billigere Lösung: Mit den nachfolgend vorgestellten DVB-Karten für Kabel bzw. Satellit lassen die digitale TV-Programme im MPEG-2-Format kinderleicht auf Festplatte aufzeichnen. Selbst ein nachträgliches Umwandeln nach MPEG-4 mit DivX / Flask MPEG ist kein Problem. Alle Testkandidaten, die billigsten davon kosten 399 DM, lassen sich optional mit einem Kartenleser aufrüsten, mit dem man auch Pay-TV-Sender wie Premiere sehen kann. Wer im Besitz eines gültigen Abos ist, kann sogar die ausländischen Erotikprogramme entschlüsseln, die in ihrer Gangart weitaus härter als die deutschen Softvarianten sind.

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