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Datenschutz: Telekom zieht Konsequenzen
Nächste NewsHeute hat die Telekom ein Maßnahmenpaket vorgestellt, durch das der Datenschutz bei Europas größtem Telekommunikationsunternehmen verbessert werden soll. Sogar ein eigener Vorstand für den Datenschutz ist geplant.
Vor dem Hintergrund diverser Datenpannen will die Deutsche Telekom will ihr schlechtes Image wieder aufpolieren: Heute erklärte Vorstands-Chef René Obermann, wie der Konzern künftig Daten besser schützen will. So wird als oberster Wächter über den Datenschutz beim rosa Riesen ein eigenes Vorstandsmitglied fungieren: »Durch das neue Vorstandsressort stellen wir sicher, dass die notwendigen Maßnahmen zum Datenschutz zentral abgestimmt und konzernweit umgesetzt werden«, so Obermann. Der dann siebte T-Vorstand wird ein Vetorecht bei allen Geschäftsentscheidungen haben, die Kundendaten betreffen.
Schon ab kommender Woche wird die Telekom im Internet über Vorgänge in Sachen Datenschutz informieren, aufgrund derer auch ermittelt wird. Hinzu kommen — sicher ebenfalls Aufgabe des neuen Vorstands — halbjährliche und jährliche Datenschutzberichte. Eine erste Zusammenfassung dieser Art wird für das erste Quartal 2009 erwartet. Mitreden beim Telekom-Datenschutz soll außerdem ein externer »Datenschutzrat«, der das Unternehmen unterstützt.
Auch der Zugriff auf Kundendatenbanken soll erschwert werden. »Im Wettlauf mit Datenräubern wollen wir immer mindestens einen Schritt voraus sein«, erklärt Obermann. Vorgesehen ist, dass Mitarbeiter und Vertriebspartner künftig nur noch per PIN-/TAN-Verfahren persönliche Kundendaten einsehen können und diese Zugriffe protokolliert werden. Die Benutzerkennungen sollen dann auch nicht mehr unbegrenzt gültig sein, sondern nach einer bestimmten Zeitspanne ablaufen.
Weitere Meldungen zur Telekom bei Tom’s Hardware:
- T-Mobile-Daten sind aufgetaucht (7. Oktober 2008)
- Datenschutz-Skandal: Rücktrittsforderungen werden laut (6. Oktober 2008)
- T-Mobile-iPhone: Sipgate schlägt zurück (28. Juli 2008)
- T-Mobile: Zahlen – auch ohne iPhone (23. Juli 2008)
- Sipgate widersetzt sich T-Mobile (18. Juli 2008)
- iPhone: T-Mobile mahnt Sipgate ab (15. Juli 2008)
- Die Telekom will sich bessern (8. Mai 2008)
- Kartellverfahren gegen T-Mobile und Vodafone (24. April 2008)
- Telekom lässt Beschwerden unbeantwortet (6. Februar 2008)
- Telekom muss mehr DSL-Anschlüsse bereitstellen (22. Dezember 2007)
Quelle: Tom's Hardware

T-Com ist seit langem (aus meiner Sicht) ein Saftladen, mit dem man meistens nur Probleme hat...
Bleibt nur noch die Frage mit dem 1. Vorsitzenden des Datenschutzvorstandes... würde mich nicht wundern, wenn er auf den Nachnamen Schäuble hören würde...
'Sarkasmus entsteht, wenn Intelligenz und Misserfolg einander begegnen'
»Im Wettlauf mit Datenräubern wollen wir immer mindestens einen Schritt voraus sein«
Will der mich verarschen?
Hören Ihren Vorstand ab, und der erzählt was von Datenräubern. Scherzkeks ^^
Woher will man wissen, dass bei Vodafone (oder anderen Unternehmen mit großem Datenbestand) nicht schön ähnliches passiert ist? Die anderen konnten es vielleicht nur prima kaschieren und machen so weiter wie bisher. Indem die T-Com jetzt Konsequenzen ziehen muss, ist sie vielleicht anderen Unternehmen ein Stück voraus.
Ich denke es sind härtere Gesetze notwendig, damit andere Unternehmen mal ohne Skandal schon präventiv handeln und den Schutz verbessern.
Härtere Gesetze bringen nichts. Die Gesetze sind schon lange da. Es fehlt an Sensibilität bei den Menschen, die zu sorglos mit Daten umgehen.