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Ausstattung
Hardware
In fast allen Netbooks steckt dieselbe technische Basis, welche die Hersteller nur minimal variieren. Auf die Besonderheiten des Dell Inspiron Mini 12 und des ASUS N10E wurde bereits in den Einzeltest eingegangen. Alle hier vorgestellten Kandidaten setzen auf die klassische Diamondville-Plattform bestehend aus einem Atom N270 mit 1,6 GHz und einem 945GME/GSE Chipsatz. Sie verfügen über 1 GB Arbeitsspeicher, eine Webcam, ein Kartenleser, WLAN, Bluetooth und einen VGA-Ausgang. Außerdem ist auf allen Windows XP in der Home Edition installiert.
In Details unterscheiden sich die Modelle dann doch. So bietet der EeePC 1000H ein Draft-N WLAN, beschränkt sich beim Kartenleser aber auf SD- und MMC-Karten. Die Festplatte ist mit 80 GB für heutige Verhältnisse vergleichsweise klein. Dell fällt mit seiner 16 GB SSD am klassischen IDE-Anschluss aus der Reihe. Beim Lesen ist sie schnell, schreibt aber recht gemächlich, was sich vor allem bei Installationen und Kompressionsbenchmarks bemerkbar macht. Lenovo spart einen USB-Port ein, spendiert dem Ideapad S10e dafür aber einen ExpressCard/34 Slot, Bluetooth 2.1 und eine 160 GB Festplatte. Die hat auch Samsungs NC10, dessen einziges Extra die Tastatur mit antibakterieller SilverNano-Beschichtung ist.
Anmerkung: Alle Aussagen beziehen sich auf die von den Herstellern zur Verfügung gestellten Testgeräte. Möglicherweise weichen die im Markt erhältlichen Modelle davon ab!
Software
Bei den Softwarebeigaben können sich die Hersteller wieder mehr von einander absetzen. Bis auf Samsung installieren alle den Adobe Reader in Version 8. ASUS versorgt seinen EeePC 1000H neben dem obligatorischen Adobe Reader und Skype 3.6 noch mit MS Works 9, Star Office 8 in der "ASUS Edition", InterVideo WinDVD 5 und dem EeeStorage Client.
Dell gibt dem Mini 9 ebenfalls Works 9 und den Adobe Reader mit auf den Weg, legt aber zusätzlich das MS Office 2007 Compatibility Pack, den Powerpoint Viewer und das McAfee Security Center bei.Mit Hilfe der dell Tools kommt kann gelangt man schnell zu den aktuellen Treibern, muss sie aber noch manuell herunterladen und installieren.
Beim Ideapad kann man gleich das richtige Office 2007 60 Tage lang testen und bekommt die Trial-Version von Symantec Norton Internet Security. Die hervorragenden Lenovo Tools ThinkVantage, System Update und PC Doctor 5 sind ebenfalls dabei. Kurz vor Testende gab Lenovo auch ein neues BIOS heraus, das noch vor dem Betirebssystemstart ein Mini-Linux von Splashtop starten kann. Unter Windows gibt es einen kleinen Application-Launcher für häufig benutzte Programme namen Quickstart.
Samsung bietet mit seinem MagicDoctor, Update Plus und der Recovery Solution III ebenfalls sehr gut funktionierende Tools, die aus der Business-Reihe stammen. Für die Sicherheit soll McAfees Security Center sorgen, für den Schutz unterwegs eine kleine Tragetasche.
Wie erwähnt setzen alle getesteten Modelle auf Windows XP Home. Dell bietet alternativ auch eine Variante mit Ubuntu Linux 8.04 - hier muss man aufpassen, welche Konfiguration man wählt. Die preiswertere ist nur mit einer kleineren 8-GB-SSD ausgestattet erhältlich. Die etwas teurere bietet bei Farbe, Arbeitsspeicher und SSD-Größe mehr Auswahlmöglichkeiten, unterbietet den Preis der Windows-Version aber trotzdem. Auch ASUS und Lenovo haben Linux-Varianten im Angebot, die sich in der Hardware-Ausstattung jedoch nicht von den hier getesteten Modellen unterscheiden. Samsung setzt ausschließlich auf die Windows-Plattform.
Lautstärke- und Wärmeentwicklung
Keines der Netbooks ist ein Krachmacher, aber es gibt kleine Unterschiede. Den ersten Platz teilen sich die beiden Inspiron Minis, die komplett ohne Lüfter auskommen und so im Leerlauf wie unter Last mit 31,1 dB (A) im Hintergrundrauschen untergehen. Doch selbst das lauteste Gerät, Lenovos Ideapad S10e, kommt gerade mal auf 33,7 dB (A). Leider ist es lauter, als es die Messwerte vermuten lassen, denn seine Lüfter geben ein jaulendes Geräusch von sich und laufen auch ohne CPU-Last öfter mal kurz an. Beim EeePC 1000H ist es die Festplatte, die durch tickende Zugriffe auffällt.
Bei der Wärmeentwicklung sind alle Modelle unkritisch. Die Atom-Plattform entwickelt eben recht wenig Abwärme. Am wärmsten wird das Dell Inspiron Mini 9, da es komplett passiv gekühlt wird. Bei Samsung und ASUS ist die wärmste Stelle die Handballenauflage. Keines der Geräte wird auch nur annähernd heiß, und so lassen sich alle problemlos auf dem Schoß einsetzen.


Batterielaufzeiten
Das Samsung NC10 geht als klarer Sieger aus dieser Disziplin hervor. Fast siebeneinhalb Stunden sind Spitze, und auch die fünfeinhalb Stunden DivX-Wiedergabe sind grandios. Auch wenn es um richtige Arbeit geht, macht das NC10 erst nach viereinhalb Stunden schlapp, hat seinen Akku aber nach drei Stunden wieder voll gerladen.
Auf den zweiten Platz schafft es das ASUS N10E, das ebenfalls sehr gute Werte liefert, aber mit am schwersten ist. Ihm folgen Lenovos Ideapad und der EeePC1000H. Am Ende der Gruppe finden sich die beiden Dells ein. Das Mini 9 braucht trotz kleinstem Akku für eine Neuladung am Längsten, ist aber fast überall das Schlusslicht. Die Reihenfolge war so zu erwarten, denn sie spiegelt die Batteriekapazitäten der Netbooks direkt wider.




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ihr solltet vllt beim Akku nicht die Kapazität in mAh angeben, da der EeePC z.b. nur mit 7.2V betrieben wird, as MSI Wind aber z.b. mit 11.1V und somit ne höhere Leistung bei gleicher Stromkapazität erzeugt... (5200mAh*11,1V sind mehr als 6600mAh*7.2V)
Jap, wäre nett, würdet ihr das in Wh umrechnen.
Mich würde interessieren wie groß die Akkus bei dem Test waren. Das NC10 gibt es zb mit einem 3 Zellen und einem 6 Zellen Akku, was die Laufzeit und den Preis natürlich erheblich verändert.
Außerdem würde mich interessieren wieviel Strom dei im Netztbetrieb ziehen.
was ist denn erheblich bei dir? Bei geizhals sind das etwa 15 euro.
hier wurde natürlich der 6 Zeller geprüft.
Das mit den "rekordwerten" stimmt - wenn man nur die betrachtet, die hier getestet wurden. Bezieht man den aktuelleren eee 1000HE mit ein, könnte das ganze schon wieder anders aussehen. Schade, dass der nicht getestet wurde, sondern der "alte" 1000h.
Ich selber besitze den samsung NC10, meine Freundin den EEEPC 1000H.
Ich muss sagen, dass beim Asus das Pad so fürn A**** ist. Die Tasten müssen derbst eingedrückt werden damit das Ding überhaupt einen Doppelklick durchführt. Einzige Vorteile des Pads sind die Größe und die Präzision die es beim Bewegen der Maus bietet.
Nun zur Tastatur, die nun beim Asus mehr als schlecht ist: Die Tasten sind viel zu klein. Selbstverständlich ist das sehr subjektiv. Aber ich bin 201 cm groß und habe dementsprechend große Hände. Längere Tippsessions auf dem Asus sind ne echte Folter.
Dazu kommen noch die hässlich großen Symbole, die ich trotz anderer DPI-Einstellung nicht kleiner kriege. Es muss eine Neuinstallation druchgeführt werden um die Asusvorgaben zu löschen.
Und das Samsung beherrscht durchaus Multitouch. Prüft das nochmal! (Ihr solltet dazu schon den Treiber installieren...)
Sonst ein gelungener Test. Der eine oder andere hätte vielleicht gerne den Acer gesehen aber man kann ja nicht alles haben.
Ich selber besitze den samsung NC10, meine Freundin den EEEPC 1000H.Ich muss sagen, dass beim Asus das Pad so fürn A**** ist. Die Tasten müssen derbst eingedrückt werden damit das Ding überhaupt einen Doppelklick durchführt. (...) Und das Samsung beherrscht durchaus Multitouch. Prüft das nochmal! (Ihr solltet dazu schon den Treiber installieren...)Sonst ein gelungener Test. Der eine oder andere hätte vielleicht gerne den Acer gesehen aber man kann ja nicht alles haben.
Hi, und danke für's Feedback!
Das Acer Aspire One D150 kommt demnächst - es hat schon lange genug gedauert, dieses Testfeld zusammenzustellen.. Noch länger wollte ich dann doch nicht warten.
Deine Kritik am ASUS kann ich nicht nachvollziehen - bin aber auch ein Stück kleiner als du.
Beim zweiten Sample war die Tastatur allerdings Spitze - wie beschrieben.
Wenn du also mit dem Gerät Probleme hast, solltest du ein RMA bzw einen Umtausch in Erwägung ziehen. Vielleicht hast du auch eins aus der ersten Produktionsreihe?
Zum Multi-Touch bei Samsung: Das Gerät wurde wie von Samsung geliefert getestet (also so, wie es auch jeder Käufer nutzen würde). Danke aber für den Hinweis - vielleicht hat sich bei der Vorinstallation ja etwas getan? Ich recherchiere noch mal und schaue, was ich herausfinde
Ich habe eines der Ersten Samsunggeräte in Deutschland gekauft. Auch meine Freundin hat wohl die erste Asus-Serie erwischt.
Wie gesagt die Tastaturgeröße ist subjektiv. Das Samsung hatte ich extra wegen der Größeren Tastatur gekauft, weil ich eben viel unterwegs bin und auch viel Tippen muss.
Zum Samsung kann man sagen, dass es einen größeren 9-Zellen Akku gibt. Leider nicht von Samsung. Aber mit dem sind 12 Stunden Laufzeit drin (ich habe ihn selber). Kostet leider 85 Euro.^^
Vielleicht könnte man beim Lenovo noch erwähnen, dass es 512 MB RAM Oboard hat und nen 512er Riegel drin hat. Maximal können nur 1,5 GB eingebaut werden.
Ich empfehle wie der Test die Asus Netbooks. Asus ist halt der Pionier in diesem Bereich und die Geräte sind irgendiwe einen Tick besser, außerdem gibt es bei den Asus Netbooks am meisten Zubehör und im Netz diverse Zusatzprogramme zum Übter/Untertackten, Lüfter einstellen ...
Desweiteren finden Bastler in Foren gute Anleitungen um die Asus Geräte zu einem Navi umzubauen oder ein Touchdisplay einzubauen...
Deswegen ASUS.
Naja dann hatte ich ja den richtigen Riecher, als ich mir das NC-10 bei dt. Marktstart geholt habe. *Schulterklopf*
Das einzige, was mich daran ein wenig stört ist das Lüftergeräusch. Wenn er denn mal läuft, ist er schon mehr als deutlich hörbar. Das finde ich ein wenig enttäuschend, da andere Hersteller gar lüfterlose Modelle entwickeln können.
Ansonsten aber wirklich ein TOP Gerät!
Ich empfehle wie der Test die Asus Netbooks. Asus ist halt der Pionier in diesem Bereich und die Geräte sind irgendiwe einen Tick besser, außerdem gibt es bei den Asus Netbooks am meisten Zubehör und im Netz diverse Zusatzprogramme zum Übter/Untertackten, Lüfter einstellen ...Desweiteren finden Bastler in Foren gute Anleitungen um die Asus Geräte zu einem Navi umzubauen oder ein Touchdisplay einzubauen...Deswegen ASUS.
Ich weis ja nicht, wenn ichn Navi will kauf ich ein Navi. Wenn ichn Netbook mit Touchdisplay haben will kauf kauf ich das Asus T70.
Und sowas wie ÜbertaKten ist eh nicht im Sinne eines Netbooks. Du musst auch nach dem gehen was du brauchst und was du nicht brauchst. Wenn ichn Auto brauch kauf ich doch keinen LKW..
Wow: 7 1/2 Stunden ist viel
Hat jemand einen 15,6" Stromsparwunder mit genug Leistung für Filme und nen kleines Game (CoD4 oder so...)
Schöner Test, aber ich hätte noch ein paar Worte zum Betriebssystem schön gefunden.
Bei Dell zum Beispiel gibts auf Wahl Ubuntu vorinstalliert. Alleine das finde ich einen riesigen Pluspunkt. Bei den anderen weiß ich das nicht.
Stimmt, beim Dell kann man sich auch für eine preiswertere Variante mit Linux entscheiden. Gleichzeitig ist man dann aber gezwungen, mit einer kleineren 8-GB-SSD vorlieb zu nehmen.
Den ASUS EeePC 1000H gibt es auch mit (Ubuntu)Linux, der Preisunterschied ist dabei allerdings vernachlässigbar.
Das Lenovo Ideapad ist ebenfalls mit einem Linux erhältlich, hier dann mit Suse Linux Enterprise 10.
Samsungs NC10 gibt es zumindest derzeit nur mit Windows XP.
EDIT: Ich hab das jetzt auch im Artikel eingepflegt, im Bereich "Ausstattung, Software". Danke noch mal für den Hinweis!
ich darf anmerken, dass mein 1000H eine 160gb platte verbaut hat, nicht wie im test erwaehnt 80gb
Deshalb findet sich im Text auch die Anmerkung, dass sich alle Angaben auf die jeweiligen Testgeräte beziehen. Es ist nicht unüblich, dass Firmen die Ausstattung im Laufe des Produktzyklus anpassen. Unser Testmodell war jedenfalls noch mit einer 80 GB Festplatte ausgestattet, und zwar mit einer Seagate Momentus ST980811A.
@benkraft: Vielen Dank für die Anpassungen zwecks Linux. Aber ich seh da auf der Dell Seite was anderes:
- Beim 12 Zoll Inspiron gibts 40, 60 und 80 GB zur Wahl.
- Beim 9 Zoll kann man den RAM mit Ubuntu auf 2 GB upgraden (mit Windows XP nichts) und die SSD ist von 4 GB bis zu 64 GB erhältlich (http://configure.euro.dell.com/dellstore/config.aspx?oc=n03m0901&c=de&l=de&s=dhs&cs=dedhs1&kc=topic~emea)
Danke und Grüße
Interessant - da hast du Recht. Ich war dem ersten Linux-Link gefolgt, bei dem die Konfiguration so ist, wie ich sie im Text beschrieb. Der zweite Link, der zu deiner Konfiguration führt, bietet dem Käufer in der Tat mehr Optionen.
Ich werde den Text entsprechend ändern - danke für den Hinweis!
Mein Geraet ist leider fernab des Mainstreams, aber ich wuesste schon gern, wie sich mein Raon Digital Everun Note D60H gegen die hier getesteten Geraete behauptet. Selbst habe ich Ubuntu 8.1 drauf und kann daher Eure Benchmarks nicht selbst nachvollziehen. In Sachen Abmessungen und Gewicht gewinnt es sicher deutlich, dafuer ist die Ausdauer ohne zusaetzlich ansteckbaren Akku mit dem kleinen 3,7V 5200mAh Energiespeicher auf ca. 2 Stunden bei aktivem WLAN begrenzt. Mit 2 Akkus hoeherer Kapazitaet waeren ca. 5-6 Stunden drin.
Hatte erst das Asus 1000H und war damit recht zufrieden. Habe mir nun aber das Samsung NC10 mit integriertem GPRS / HSDPA zugelegt. (gibt es von ASUS leider noch nicht) Von der Grösse und der Akkulaufzeit her überzeugt mich das Samsung ganz klar mehr, dafür ist das Touchpad viel zu klein (Aber die Tasten besser).
Wirklich gestört hat mich aber folgendes beim Samsung:
Die Harddisk kann nur ausgetauscht werden wenn das gesammte Gerät auseinandergeschraubt wird (was bei mir nicht mal möglich war, da einige Schrauben viel zu fest angezogen waren und die Kreuzkerbe ausfranste bevor sich die Schrauben lösen wollten)! Beim ASUS reicht es eine einzige Schraube zu lösen um an die HD zu gelangen. -> Bravo ASUS: So kann man sich ganz leicht selbst zu einem späteren Zeitpunkt eine günstige SSD einbauen!
Ich hab auch den Eee 1000H und ich muss sagen das Touchpad ist das beste das ich je benutzt habe. Absolut präzise und Multitouch funktioniert wunderbar. Die Tastatur ist ordentlich