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USB-Grafikkarten: Alternative für zweiten Monitor
4 - SyncMaster 940ux: USB-Monitor von Samsung
Schließlich haben wir noch ein drittes Gerät getestet, das sich der Technologie von DisplayLink bedient: einen USB-Monitor von Samsung. Der SyncMaster 940ux ist ein 19-Zoll-Monitor (Format 5/4), der neben DVI- und VGA-Eingängen auch über einen USB-Anschluss verfügt.
Ein Monitor, der nichts zu wünschen übrig lässt
Der 940ux ist ein Bildschirm der Spitzenklasse (für seine Diagonale): Er ist höhenverstellbar, das Panel lässt sich drehen und er verfügt über einen USB-Hub (zwei Anschlüsse). Eingangssignale können über VGA, DVI und natürlich USB eingespeist werden.
- Reaktionszeit: 5 ms
- Auflösung: 1280 x 1024
- Helligkeit: 300 cd/m²
- Kontrast: 1000:1 im klassischen Modus (2000:1 im dynamischen Modus)
- Blickwinkel: 160° (horizontal und vertikal)
Wie man sieht, handelt es sich um einen klassischen 19-Zoll-Bildschirm mit durchschnittlichen Blickwinkeln. Anzumerken ist, dass es sich beim DVI-Eingang nicht um HDCP handelt und dass das Testmodell nur mit einem DVI-Kabel, das heißt weder mit einem VGA- noch mit einem USB-Kabel geliefert wurde.
Einfache Installation
Die Installation des 940ux ist sehr einfach: Samsung hat nämlich daran gedacht, die Treiber gleich in den Bildschirm zu integrieren. Der Bildschirm verfügt über einen Flash-Speicher von 8 GB, zugänglich über USB. Allerdings handelt es sich dabei nur um ein ROM. Dieser Flash-Speicher enthält die Bildschirmtreiber. Sobald man den Bildschirm unter Windows an einen PC anschließt, startet der Autorun und die Treiber werden automatisch installiert. Anschließend erfolgt ein Neustart und der Bildschirm ist einsatzbereit.
Preis
Was den Preis angeht, spielt der SyncMaster 940ux schon eher in der oberen Liga: Er liegt mit 266,22 € deutlich über manchen 22-Zoll-Geräten. Allerdings muss man bedenken, dass eine USB-Grafikkarte im Schnitt schon knapp 100 € wert ist und es sich beim Bildschirm von Samsung um ein wirklich hochwertiges Modell handelt, das in der Höhe verstellbar und drehbar ist. Dennoch ist es nur ein 19-Zoll-Gerät. Letztlich ist das Modell wohl nur etwas für Anwender, die unbedingt einen USB-Bildschirm brauchen.
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Auf der 4 Seite ist glaube ein Fehler, oder hat der Bildschirm wirklich so viel?!:
Hallo,
gibt es irgendwo eine Quelle zu der im Artikel genannten Studie, dass ein Mehr-Monitor-Arbeitsplatz die Produktivität um mindestens 9% steigert? Das würde mich sehr interessieren, leider habe ich bisher nichts dazu gefunden.
>"jedoch normalerwiese nur VGA" weil dein DVI..
mit VGA meint ihr wohl nicht die auflösung 640x480
gemeint ist wohl "nur RGB (analog)" (was allerdings beiweitem besser ist als jede USB lösung..)
bestimmt besser als 8800 ultra^^
also einen preis von 100€ scheint mir maßlos übertrieben
eine weitschenllere pci grafikkarte gibts schon für 20€ (zb geforce 2) oder ab 50€ schon (fast) aktuelle (zb geforce 6600) und sogar eine geforce 8600gt hab ich für 94€ gefunden also für den pc daheim die bessere wahl und diemeisten werden bestimmt noch in einem alten pc eine pci grafikkarte stecken haben
laptops haben fast immer einen vga ausgang der keine der mankos der usb grafikkarte hat
also würde nur die gruppe von anwendern bleiben die den pc nicht öffnen können/dürfen und nur einen monitor ausgang haben (wobei sich die frage stellt ob solch "alte" systemem usb2 besitzen) das scheint mir ne arg kleine zielgruppe
ach ja ne weitere pci grafikkarte neben der pci-e is keine problem hab neben meiner 8800gt noch ne 3dfx banshee drin fürn 3. monitor reingesteckt, treiber installiert fertig
interessant wäre die technik über ein schnelles w-lan dann brauch ich keine kabel mehr ins wohnzimmer legen
Ich wäre vorsichtig den hier vorgestellten 19" Monitor als TFT der Spitzenklassen zu bezeichnen, wenn dieser offensichtlich nur über ein TN-Panel verfügt.
Ich finde die Technik ist interessant für Leute, die an ihrem Laptop einen digitalen Grafikausgang nachrüsten wollen.
Habt Ihr noch nichts von MaxiVista gehört?
MaxiVista erlaubt die Nutzung eines Laptops als Zweitbildschirm für den Desktop-PC. Und man kann das Laptop sogar vom Desktop-PC fern steuern.
Youtube Video:
http://youtube.com/watch?v=tYxQ300rW7Q
Oder hier:
http://www.maxivista.de
Viele Notebooks haben eine ATI Radeon mobility. Diese geht meist nicht mit GoogleEarth zusammen. Kann man dies mit den USB-Adaptern kompensieren?
IrIr:
Auch wenn der Schreiber mit VGA etwas daneben liegt, liegst Du mit RGB ebenfalls falsch - sogar noch etwas mehr. Gemeint ist wohl 15pin D-sub (HD15). Also das, was gemeinhin als "VGA-Anschluß" bezeichnet wird, da es eben auch noch aus dieser Zeit stammt.
"RGB" klingt sehr nach den Kabeln mit Koaxialsteckern, die man im Heim-Video-Bereich vorfindet.
Beim 15-pin D-sub sind aber mehr als nur 3 pins für RGB belegt. Es werden halt auch DDC und Sync-Daten getrennt übertragen. (Ausnahme bei Sync-on-Green).
Laut Wikipedia (also nur mit Vorsicht zu genießen), heißt dieser Anschluß auch "VGA-Anschluß" - wenn man nun an Wikipedia glaubt, dann ist "VGA" als Kurzform von "VGA-Anschluß" sogar schon irgendwie richtig.
Ich weiß aber ganz genau, daß schon in den 90ern jeder mit etwas Ahnung sagte: Das ist nicht VGA, das ist ein d-sub. Liegt wohl dadran, daß es schon damals unterschiedliche Bauformen gab um VGA-Signale zu übertragen. Im Wikipediaartikel ist auch einer der anderen Stecker, die ich selbst kennengelernt habe: 13W3. Ein überlegener Standard, da R, G und B als einzeln abgeschirmte Miniaturkoaxialstecker im Stecker ausgeführt waren. Dadurch konnten die nicht verbiegen, der Stecker war selbst bei größeren Fertigungstoleranzen nicht falschrum anzuschließen und die Signale wurden besser abgeschirmt. Leider war der Stecker an sich größer und bestimmt auch teurer in der Herstellung.
--------------
@Brosi:
Ich muß Dir zustimmen!
DER Monitor ist bestimmt kein High-End! Das kann man sogar schon am Preis sehen.
Ein "NEC Spectraview 1990" ist high-end für 19". Der kostet dann fast 1000 Euro.
Aber was will man denn schon erwarten? Wenn die "Farbabweichungen über DVI" als merkmal beschrieben werden, dann tut mir das in der Seele weh.
Vergleicht doch mal zwei unterschiedliche Grafikkarten gegeneinander am SELBEN Monitor! Da sind auch Farbunterschiede! Oder einfach nur zwei unterschiedliche Monitore... selbst bei zwei baugleichen Monitoren gibt es Abweichungen! Das nennt man Serienstreuung. Daher muß man Monitore zumindest per Hand einstellen, (semi-)professionelle User kalibrieren ihre Geräte mit entsprechenden Colorimetern. Eben aus dem Grund, damit sie zumindest schonmal halbwegs gleiche Darstellungen erreichen.
Hier, wo dann vollkommen unterschiedliche Darstellungsoptionen gewählt sind (andere "Grafikkarte" UND anderer Monitor!) dann etwas über Farbunterschiede zu schreiben ist schon ein Knüller.
Ich möchte damit nicht sagen, daß bei der Komprimierung die Farben unangetastet blieben. Nein, das auf keinen Fall. Vermutlich ist es eine verlustbehaftete Kompression und dann stimmen auch die Farbwerte nicht mehr, aber so lapidar, wie es im Artikel abgetan wurde, bringt die Aussage gar nichts und ist, wenn überhaupt, falsch.
Da wäre ein Satz wie: "Wir gehen auf die farblichen Abweichungen der Darstellung nicht weiter ein" viellei