Quelle: Tom's Hardware FR – Mehr über: Displaylink, USB, Grafikkarte
Schwerpunkte: Hardware, Mobile, Praxis
Einleitung
Jeder, der regelmäßig am Computer arbeitet, kennt das Problem: Manchmal reicht der Platz auf dem Monitor einfach nicht aus. Das ist wohl ganz normal. Die einfachste Lösung ist es dann, sich einen größeren Bildschirm anzuschaffen, allerdings treten dabei häufig zwei Probleme auf: Erstens lässt es sich mit einer höheren Auflösung oft nicht optimal arbeiten und zweitens spielt sicher auch der Preis eine Rolle. Die zweite Möglichkeit - und sicher auch die am häufigsten genutzte - besteht darin, einfach noch einen zweiten Monitor zu installieren.
Das Problem mit dem zweiten Monitor
Es gibt mehrere Möglichkeiten, einen zweiten Bildschirm anzuschließen: Entweder verfügt die Grafikkarte über zwei Ausgänge (das ist eigentlich bei den meisten aktuellen Modellen der Fall) oder aber man schließt eine zweite Grafikkarte an (PCI-Express oder AGP), das ist aber nicht ganz ohne. Außerdem erweist es sich für Liebhaber tragbarer PCs häufig als nicht so einfach, einen DVI-Bildschirm anzuschließen. Hier kommen die USB-Grafikkarten von DisplayLink ins Spiel.
Multimonitorfunktion
Unter Windows ist die Verwaltung von zwei Monitoren seit 1998 möglich, ab der in diesem Jahr herausgebrachten Windows-Version. Zum damaligen Zeitpunkt bestand die einzige Möglichkeit darin, zwei Grafikkarten zu benutzen, also eine für jeden Monitor. 1999 brachte Matrox mit der G400 eine völlige Neuheit heraus: die erste Karte (mit zwei VGA-Ausgängen) für die breite Masse, mit der man zwei Monitore gleichzeitig anschließen konnte. Nvidia und ATI zogen nach, bevor sich dieser Trend bei den Grafikkarten allgemein durchsetzte.
Vorteile der Multimonitorfunktion
Mit einem zweiten Monitor steht dem Benutzer nicht nur eine größere Arbeitsoberfläche zur Verfügung, Studien haben auch ergeben, dass die Produktivität um 9 % ansteigt. Bei Benutzern, die häufig mit Cut&Paste arbeiten, kann diese Produktivitätssteigerung sogar bis zu 50 % gehen. Jeder, der schon einmal an einem Computer mit mehreren Monitoren gearbeitet hat, wird sich nur schwer wieder an eine Konfiguration mit einem einzigen Monitor gewöhnen können.
Anschluss eines zweiten Monitors im Jahr 2008
Wenn man zum Arbeiten mehrere Monitore benötigt, besteht derzeit also die einfachste Lösung darin, den zweiten Ausgang der Grafikkarte zu benutzen, über den die meisten Geräte verfügen (bis auf die Geräte, bei denen der Grafikcontroller in den Chipsatz integriert ist und die in der Regel nur über einen einzigen Ausgang verfügen). Tragbare Computer, selbst solche mit IGP, können in der Regel mit einem zweiten Bildschirm (neben dem integrierten) arbeiten, jedoch normalerweise nur in VGA, da tragbare Computer nur selten über DVI-Ausgänge verfügen.
Mehr als zwei Bildschirme anschließen
Wenn man mit mehr als zwei Bildschirmen arbeiten will, stellt sich in der Regel ein Problem: Man braucht eine weitere Grafikkarte. Bei einem klassischen PC gibt es dann zwei Möglichkeiten: Entweder verfügt das Motherboard über mehrere PCI-Express-16x-Steckplätze (das ist immer häufiger der Fall), dann muss man einfach nur eine Grafikkarte anschließen, oder das Motherboard verfügt nur über einen einzigen PCI-Express-16x-Steckplatz. In diesem Fall gibt es (nahezu) keine andere Möglichkeit, als es mit einer (sehr langsamen) PCI-Grafikkarte zu versuchen.
USB-Grafikkarten
Genau hier kommen USB-Grafikkarten ins Spiel. Sie sind kinderleicht in der Anwendung und ermöglichen den Anschluss eines Bildschirms über USB. Zudem kann man bis zu 6 Grafikkarten gleichzeitig verwenden, einige Hersteller bieten sogar Bildschirme an, in denen das Ganze schon integriert ist.
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gibt es irgendwo eine Quelle zu der im Artikel genannten Studie, dass ein Mehr-Monitor-Arbeitsplatz die Produktivität um mindestens 9% steigert? Das würde mich sehr interessieren, leider habe ich bisher nichts dazu gefunden.
eine weitschenllere pci grafikkarte gibts schon für 20€ (zb geforce 2) oder ab 50€ schon (fast) aktuelle (zb geforce 6600) und sogar eine geforce 8600gt hab ich für 94€ gefunden also für den pc daheim die bessere wahl und diemeisten werden bestimmt noch in einem alten pc eine pci grafikkarte stecken haben
laptops haben fast immer einen vga ausgang der keine der mankos der usb grafikkarte hat
also würde nur die gruppe von anwendern bleiben die den pc nicht öffnen können/dürfen und nur einen monitor ausgang haben (wobei sich die frage stellt ob solch "alte" systemem usb2 besitzen) das scheint mir ne arg kleine zielgruppe
ach ja ne weitere pci grafikkarte neben der pci-e is keine problem hab neben meiner 8800gt noch ne 3dfx banshee drin fürn 3. monitor reingesteckt, treiber installiert fertig
interessant wäre die technik über ein schnelles w-lan dann brauch ich keine kabel mehr ins wohnzimmer legen
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