Drobo präsentiert sich uns in einem elegantem Schwarz und macht auch auf dem Schreibtisch eine gute Figur. Zum Lieferumfang des 500 Dollar teuren Massenspeichers gehört ein Stromkabel, ein Netzteil, ein USB-Kabel und eine CD. Diese enthält das Drobo Dashboard sowie verschiedene Einführungsvideos, die den Umgang mit dem Drobo erklären. Festplatten sind im Preis allerdings nicht enthalten.

Festplatten fehlen im Lieferumfang
Was als erstes auffällt ist die mit Magneten befestigte Frontplatte, hinter der sich die etwas klapprig anmutenden Festplatteneinschübe befinden. Es sind keine Wechselrahmen notwendig um den Drobo mit Laufwerken zu bestücken. Die Festplatten im SATA-Format werden dabei einfach in das Gerät geschoben. Dementsprechend simpel ist auch der Auswurfmechanismus gehalten. Je Einschub übt im Gehäuse eine größere Feder neben dem SATA-Anschluss Druck auf die Festplatte aus, die am anderen Ende von einer Plastiknase gehalten wird. Schöner und vor allem solider wäre es gewesen, dem Drobo eine Frontklappe mit scharnieren zu spendieren und die Plastiknasen gegen Metall auszutauschen. In Anbetracht des happigen Preises ist das gewiß nicht zu viel verlangt.
Obwohl alles sehr solide Verarbeitet ist, traut man sich beim Auswerfen der Festplatten nicht so richtig, gegen das Plastik zu drücken. Beim Einschieben von Festplatten mit geringer Bauhöhe läuft man außerdem Gefahr, die Festplatten in der Vertikalen zu verkanten und so die Anschlüsse im Gerät zu beschädigen. Ein System mit aufsteckbaren Metallschienen für die Festplatte und einer Führung im Geräteinneren, die die Festplatten an den richtigen Platz leiten, wäre dem Gefühl, nichts kaputt machen zu können, mit Sicherheit zuträglich. Doch das Gerät sollte sich möglichst einfach bedienen lassen ; das ist auf jeden Fall gelungen.

