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Drobo im Test

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13:02 - 04/07/2007 von Marcel Binder

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

Drobo funktionierte bei unserem Test wie vom Hersteller versprochen. Der Betrieb mit Festplatten unterschiedlicher Größe stellt kein Problem dar. Auch die automatische Herstellung der Datensicherheit beim Entfernen einer Festplatte macht der Drobo größtenteils anstandslos mit.

Allerdings haben wir das Gerät auch ins Schleudern bringen können. Wenn der Computer heruntergefahren wird, versetzt sich Drobo in einen Standby-Modus. Nach dem Einschalten des Rechners lief jedoch eine Festplatte nicht mehr an, was Drobo abwechselnd mit wildem Blinken und hochdrehendem Lüfter quittierte ; ein Ende war nicht abzusehen. Erst nachdem die defekte Festplatte entfernt wurde, hat sich das Gerät gefangen und war wieder Einsatzbereit. Hierbei ist anzumerken, dass wir nur nach den Festplattengeräuschen gehen konnten um die Fehler verursachende Festplatte zu identifizieren. Im Blinkverhalten der Festplatten-Statusanzeige am Gerät konnten wir keinen Unterschied erkennen.

Weiterhin gelang es uns nicht, Drobo wieder zum Anlegen von voller Redundanz zu überreden, nachdem die verfügbare Festplattenkapazität des Drobo komplett belegt war und wir zum Test die größte Festplatte im Verbund mit 320 GB entfernt, diese aber sofort wieder hinzugefügt hatten. Auch das Freimachen von Speicherkapazität durch das Löschen von Daten änderte nichts daran, dass unsere Daten nicht mehr redundant waren. Sinn dieser Aktion war es zu sehen, wie das Gerät auf eine fälschlicherweise entfernte Festplatte reagiert, so wie das beim Austausch von Festplatten vorkommen kann wenn man versehentlich daneben greift.

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

Voll bis zum Anschlag - aber Datensicherheit ist gegeben.

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

Nach dem Entfernen der 320 GB-Festplatte sind unsere Daten erwartungsgemäß nicht mehr redundant.

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

Das erneute Hinzufügen der fälschlicherweise entnommenen Festplatte hat allerdings keine Auswirkungen auf den nicht sicheren Status unserer Daten.

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

Auch das Freimachen von Speicherplatz bewegte Drobo nicht dazu, unsere Daten wieder in einem sicheren Status aufzubewahren.

Erst das hinzufügen einer Festplatte in den noch freien, vierten Slot veranlasste Drobo dazu, wieder aktiv zu werden. Was auffällt ist die Dauer des Rebuild-Prozesses mit geschätzen vier Stunden.

Versprechen gehalten - aber mit Einschränkungen

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