IPTV und DVB vereint: Neue Hardware von Winbox

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16:10 - 13. Oktober 2008 von Uwe Scheffel

EVO2 von Winbox als Prototyp: Ab 2009 in Set Top Boxen integriert

Wer sich heute eine Set Top Box anschafft, weiß selten wer die Hardware dazu entwickelt hat. Beispielsweise lassen Anbieter wie Maxdome von ProSiebenSat.1 oder Medion die Geräte mit ihren Markenlogo versehen doch im Inneren werkelt meist Technologie von Winbox. Präsent ist bereits die Technologie aus der EVO1-Plattform. Nächstes Jahr will der OEM-Anbieter Winbox die EVO2-Plattform ausliefern. Tom’s Hardware konnte bereits einen Blick auf den Prototypen werfen.

Das interessante an dieser Digitalreceiver-Platine ist, dass sie Internet-TV (IPTV) und klassisches DVB gleichzeitig verarbeitet. Damit wird sie Kunden gerecht, die zwar WebTV sehen aber auf das Digitalfernsehen nicht verzichten wollen. Neben dem starren Programm der Sender kann der Besitzer somit auch sein individuelles Programm zusammenstellen. Youtube oder MyVideo sind sicherlich die bekanntesten Anbieter von individuellen Videoclips. Die Bedienoberfläche ist so gestaltet, dass der Nutzer den Übergang zwischen IPTV und Digital-TV (DVB) nicht bemerkt. Man schaltet mit der Fernbedienung einfach zwischen den Anbietern um.

In punkto Bildqualität kommt EVO2 problemlos mit Full HD 1080p zurecht, egal ob das Signal über Internet-DSL oder die Fernseh-Koaxialleitung kommt. Damit wäre die Set Top Box auch für das T-Home-Angebot der Telekom geeignet. Knackpunkt bei IPTV ist aber noch das dünne Angebot an Full HD-Programmen. Traurig, aber nicht verschuldet: Youtube und Co. schaffen gerade einmal 320 x 240 Pixel Auflösung. Immerhin bringt es ZDF Mediathek auf Standard-Auflösung ähnlich wie beim PAL-Fernsehen. Der Abnehmer der EVO2-Plattform kann sich entscheiden, ob als Betriebssystem Linux oder Windows CE 7 zum Einsatz kommt. Anfangs soll es eine Version mit DVB-T (terrestrisches digitales Antennenfernsehen) geben. Kurz danach erscheinen Tuner für DVB-C (Kabel) und DVB-S2 (Satellit). Auch an Verschlüsselungssysteme wird gedacht. Ein Common Interface (CI) zur Aufnahme eines Conditional Access Moduls (CAM) wie beispielsweise Nagravision ist damit möglich. Die Firmware verarbeitet alle wichtigen Codecs, darunter auch H.264 und VC1 für Full-HD-Darstellung. Native Hardwarebeschleunigung für Adobe Flash und Microsoft Silverlight ist ebenfalls integriert.

Der Vorgänger EVO1 in einem Medion More.TV ReceiverMaxdome IPTV Empfang mit der EVO1-Plattform

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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BlackX 13/10/2008 17:28
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hört sich krass an

ogdullum 13/10/2008 18:11
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super sache! was kostet der spaß?

LotPings 13/10/2008 18:57
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Leute das ist eine OEM-Plattform, was davon und wie beschnitten tatsächlich unters Volk kommt bestimmen diejenigen für die das gefertigt wird. Telekom 1+1 und Konsorten haben doch schon Hardware draußen die nur teilweise genutzt wird/werden kann. Das ist dann doch nur Verar... auf höherem Niveau :-(
Wer IPTV anbietet, hat kein Interesse an der Aktivierung von DVB-X, auch wenn die Hardware das kann.

leanproduction 13/10/2008 22:08
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Da baue ich mir doch lieber meinen eigenen HTPC zusammen :)

Anonymer Nutzer 14/10/2008 13:22
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Das klingt doch alles sehr vielversprechend, die Enterainment Plattform mit einem Gerät nutzen.

-spart Strom
-Zeit (Nerven)

digitales TV (DVB-C) + ipTV

Anonymer Nutzer 30/12/2008 22:15
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trotzdem, was soll der Spass ungefähr kosten?
Laut einem Video auf Youtube, soll es auch kleine Geräte geben für ca. 100 bis 150 Euro oder so, welche auf NAS zugreifen können, wahlweise über Ethernet oder WiFi...
Doch bis jetzt hab ich nirgends eine Möglichkeit gefunden, das zu bestellen... (ev. in USA?)

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