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Unterbrechungsfreie Stromversorgung
USV-Einheiten dienen mehreren Zwecken und sind in verschiedenen Formfaktoren erhältlich. Enterprise-Geräte sind normalerweise auf 19-Zoll-Rackmount-Umgebungen ausgelegt, was auch für das Gerät in diesem Test zutrifft. Allerdings gibt es auch zahlreiche Standeinheiten, die direkt neben den zu schützenden Systemen aufgestellt werden können. Alle USV-Geräte teilen eine Gemeinsamkeit: sie sind aufgrund der Akkus, die für die Leistungssicherung benötigt werden, eher schwergewichtig. Normalerweise werden Bleisäure-Akkus verwendet, da diese erschwinglich, zuverlässig und kalkulierbar sind, auch wenn es bedeutend effizientere Akkulösungen gibt. Da Blei-Akkus schwer entflammbar sind gelten sie im Gegensatz zur Lithium-Ionen-Technologie zudem als sehr sicher.
USV-Eigenschaften
Eine Unterbrechungsfreie Stromversorgung ist dazu gedacht, im Falle eines Stromausfalls Systeme weiterhin mit Strom zu versorgen, so dass keine Ausfallzeit eintritt. Je nach Kapazität und Auslastung der Akkus können USV-Geräte eine bestimmte Last über einen unterschiedlichen Zeitraum hinweg überbrücken. Einige USV-Geräte wurden entwickelt, um gerade genug Leistung für einen kurzen Stromausfall zu bieten und den Administratoren oder der USV-Software ausreichend Zeit zu verschaffen, Systeme sicher herunterzufahren. Andere Modelle wurden zur Überbrückung längerer Zeiträume entwickelt, obwohl Sie sich dafür wohl besser einen Diesel-Generator zulegen, sofern Sie Server wirklich unabhängig vom Energieversorgungsnetz betreiben wollen. Fast alle USV-Einheiten sind zum Schutz von Client-Geräten mit einem Überspannungsschutz ausgestattet und verfügen zudem oftmals über Hardware, die den Strom filtert und Schwankungen im Stromnetz ausgleicht.
USV-Schnittstellen
USV-Geräte verfügen normalerweise über einen Netz-Eingang und diverse Ausgänge. Der Eingang muss an das Stromnetz angeschlossen werden, während die Ausgänge für den Anschluss von Client-Geräten benutzt werden können, die Sie schützen und mit Strom versorgen wollen. Einige Ausgänge bieten lediglich einen Überspannungsschutz plus Filter, während die Sicherungsstromanschlüsse in verschiedene Bereiche für unterschiedliche Puffer-Szenarien eingeteilt werden können. Das Eaton 5130 verfügt sogar über einen C19-Ausgang, der für bis zu 16 A geeignet ist, während die C13-Ausgänge (3-Pin-Netzstecker) auf bis zu 10 A ausgelegt sind. Einige USV-Einheiten verfügen zudem über Anschlüsse, mit denen sich Netzwerk-Anschlüsse vor Überspannung schützen lassen, was allerdings für das Gerät in unserem aktuellen Test nicht zutrifft.
USV-Arten
Professionelle USV-Geräte setzen vor dem Akku oftmals einen Gleichrichter (Double Conversion Online USV) bzw. einen Transformator ein (Delta Conversion USV); allerdings sind wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht an diesen interessiert. Die zwei bekanntesten Arten sind zum einen Standby-USV-Einheiten, die in einem Standby-Modus verbleiben und nur dann den Akku zuschalten, wenn es zu einem Stromausfall kommt, sowie Line-Interactive-Designs. Letztere basieren darauf, dass der Gleichstrom-/Wechselstrom-Inverter stets Bestandteil im aktiven Schaltkreises ist.
Akku-Pufferung – Die Grundlagen
Sobald Sie sich mit den Einzelheiten und Funktionen auskennen stehen Sie vor der Wahl der richtigen USV-Einheit, die für die von Ihnen gewünschte Anwendungsart leistungsfähig genug ist. Der erste Blick gilt der Bemessungsleistung (Power Rating), die üblicherweise in VA (Volt-Ampere) angegeben wird. Diese Leistung setzt sich aus Nennleistung und Blindleistung zusammen und gibt somit nicht die tatsächliche Maximalleistung wieder, die die USV für Endgeräte bieten kann. Für diese Information müssen Sie einen Blick auf das Datenblatt des Gerätes werfen. Die Gesamt-Bemessungsleistung der Einheit von Eaton liegt bei 3000 VA. Das Datenblatt gibt folglich Aufschluss darüber, wie lange die Akkus bei einer gewissen Auslastung halten.
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Mich würde interessieren, wie hoch der Stromverbrauch der USV im "idle-mode" ist - also wenn die Batterien geladen sind und kein Stromausfall vorliegt.
VORSICHT! (Laser-)Drucker dürfen normalerweise NICHT an USVs angeschlossen werden. Desweiteren ist es beliebig sinnfrei einen Drucker an einer USV zu betreiben. Es gehen doch keine Daten verloren, wenn der Druck unterbrochen wird!
Drucker gehören also nicht an eine USV. Zumindest nicht im Unternehmen. Wer zu Hause seinen kleinen Tintenstrahler vor Überspannung schützen möchte, was eigentlich auch jede bessere Steckdosenleiste können sollte, der kann den vielleicht dort anschließen, überflüssig ist es dennoch.
Verstehe ich das nun richtig, daß, egal wann und wie lange ein Stromausfall aufgetreten ist, die USV alle Geräte schlafen legt (Befehl zum herunterfahren sendet) und sich dann selbst 1200s später abschaltet?
Falls das der Fall sein sollte, dann ist diese USV für Server vollkommen ungeeignet.
Angenommen: Nachts, 01:30Uhr. Der Strom ist für 20s weg. 5 min später sind die Server aus, 1200s später die USV, obwohl der Strom schon lange wieder da ist.
Was interessiert es denn da, daß die Akkus schonmal geladen werden?
Oder war gemeint, daß wenn die 1200s der "Leerlaufzeit", also nachdem die Rechner bereits abgeschaltet wurden, vorbei sind die USV ihren eigenen Shutdown-Befehl bekommt und nur dieser nicht mehr anzuhalten ist?
Das ist etwas vollkommen anderes und wäre nicht nur Verständlich, sondern wohl auch relativ normal. Dann müsste ja auch der Fall eintreten, daß Stromausfall und Einstellungen der USV rein zufällig perfekt zueinander passen, denn das Abschalten der USV selbst wird wohl nur 10s oder soetwas dauern. In diesen 10s müsste dann der Strom wiederkehren. Das ist dann immernoch ärgerlich, aber zumindest unwahrscheinlich.
Noch eine Frage: Ist die USV dann wirklich AUS oder schaltet sie nur in einen "Durchlassmodus"? Wenn die USV dann komplett aus ist, sehe ich es als grundlegenden Designfehler an.
Auch basierend auf den Erfahrungen mit meiner eigenen USV (Doppelwandler, also vom Typ "Online" USV - Xanto RS1500) und den USVs, die ich sonst kenne. Wenn ich meine USV "abschalte", dann wird die Netzleitung einfach nur direkt durchgeschaltet. Kehrt also irgendwann der Strom zurück, so haben die angeschlossenen Geräte natürlich auch wieder einen Grund anzulaufen.
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Seite 3 oben:
9Ah für den GESAMTEN Akku der USV? Könnte es nicht viel ehr sein, daß Module aus sechs Akkus zu je 9Ah eingesetzt werden?
Zum Beweis Vergleicht mal das Bild eures "Akkus": http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html
Mit dieser Batterie: http://www.csb-battery-store.de/hr [...] -34-w.html
(schnell gegoogelt. Soll keine Werbung sein.)
Auf eurem Bild ist die Bezeichnung HR1234w zu finden. Für diesen Akkutyp gilt, wie bereits oben angemerkt: 12V, 9Ah pro Stück.
Bitte korrigieren!
Ansonsten hätte auch auffallen können, daß man aus einer 12V 9Ah Batterie nicht diese Leistung über einen so langen Zeitraum ziehen kann.
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Zum Test gesamt:
Wieso wird nicht auf die Vor- und Nachteile von Doppelwander- und "line-interactive"-USVs eingegangen? Gerade im Unternehmensbereich sind doch diese Entscheidungen, die sich teilweise massiv auf den Preis auswirken doch nicht zu vernachlässigen.
Wieso endete der Test bei erreichen von 20% der Akkukapazität und wie endete der Test überhaupt nach diesem Satz? "So, hier steht 20%, wir höhren nun auf."
Wie sieht es mit der Verlustleistung des Gerätes ohne Last aus? Wie sieht es mit der Verlustleistung aus, wenn sie zu 50% oder annähernd 100% ausgelastet wird? (Einfach den Stromverbrauch der entsprechenden Geräte ohne USV messen und dann einmal inklusive USV. Recht einfach und schnell durchzuführen.)
Wie sieht es mit Einbrüchen der Ausgangsspannung bei einem Netzausfall aus?
THG hat doch ein Oszilloskop! Wieso wird es nicht eingesetzt, um zu untersuchen, ob beim Netzausfall Spannungsspitzen an die Ausgänge weitergegeben werden?
DAS ist doch interessant bei einer USV!
Ein 6 Seitiges Abtippen von Datenblättern, dem Auswalzen der Software, was sich dann doch nur auf "hier steht, daß es geht" beschränkt und theoretische Aussagen (es sollte funktionieren, normalerweise, USVs im allgemeinen...) ist doch etwas fad, nur damit auf rund einer Seite dann gesagt wird: OK, die Software kann Probleme machen und mit unserem dual-Xeon war der Akku nach 31 Minuten auf 20%.
Das sind Angaben, die dazu gehören, schon fast "nebenbei" erwähnt werden können, aber wo ist nun die Untersuchung also der eigentliche Test von diesem Gerät?
:-( Schade. Soviel Potential...
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Noch ein Edit:
Könnte man nicht vielleicht einen "Teil 2" mit den oben genannten Untersuchungen nachschieben?