Bevor wir mit unseren Tests anfangen sehen wir uns zunächst grundsätzlich auf der Webseite des Herstellers nach der neuesten Software-Version um. Die Eaton-Homepage bietet eine Software-Suite namens LanSafe 6, die trotz der Unterstützung unseres USV-Testmodells nicht alle seine Funktionen unterstützt. Wir haben uns mit Eaton in Verbindung gesetzt und herausgefunden, dass das daran liegt, dass Eaton vor ungefähr zwei Jahren MGE UPS aufgekauft hat und noch nicht in der Lage war, sämtliche Software vollständig umzuziehen. LanSafe scheint ein ursprüngliches Powerware-Produkt zu sein, während das Eaton 5130 auf der MGE OPS-Technologie basiert.
Also haben wir in einem nächsten Schritt auf die andere Software umgestellt: Als Controller diente der Network Management Proxy, während wir auf Client-Systemen, die an das Eaton 5130 angeschlossen waren, das Network Shutdown Module benutzt haben. Wir haben den Network Management Proxy auf dem Haupt-System installiert, das wir via USV gesichert hatten. Sobald Sie das System via USB 2.0 an die USV-Einheit angeschlossen haben, können Sie durch das Anklicken von Einstellungen im Hauptfenster mit der Konfiguration beginnen.
Update: Inzwischen (8.6.2009) hat Eaton die Software komplett überarbeitet:
Abschaltkriterien
Sie können drei verschiedene Abschalt-Kriterien festlegen, die sobald gültig oder erreicht den Abschaltvorgang des Systems via USV durch die Netzwerk-Software und den Client einleiten, was wir uns auf der folgenden Seite näher ansehen werden. Sie können zudem einen Timer in Sekunden bestimmen: In unserem Beispiel waren das 120 Sekunden. Wenn diese abgelaufen sind erfolgt das Abschalten. Weitere Optionen stehen Ihnen in Form eines bestimmten Akku-Niveaus bzw. verbleibender Batterie-Sicherungszeit zur Verfügung. Es ist zudem möglich, zwei oder drei Abschaltkriterien nach Wunsch zu kombinieren.
Zusätzliche Abschaltkriterien müssen Sie im weiteren Verlauf festlegen. Allgemein bedeutet Abschalten, dass alle Anwendungen beendet werden, während die USV-Software sämtliche Veränderungen speichert. Wenn Sie das Dropdown-Menü anklicken können Sie zudem “Ausschalten” oder “Ruhezustand” auswählen. Während Ihnen der Ruhezustand von Ihrem Notebook her bekannt sein dürfte – sämtlicher Inhalt des Hauptspeichers wird in eine Datei gespeichert und das System vollständig abgeschaltet – kann die Powerware-USV zudem einen harten Shutdown veranlassen. Dabei werden alle Systeme, die an die Stromanschlüsse des USV-Gerätes angeschossen sind, gemäß der zuvor vorgenommenen Einstellungen abgeschaltet. Das ist für Server freilich nicht sinnvoll, kommt allerdings vor allem für Drucker, Router oder ähnliche Geräte, die Sie unverzüglich ausschalten wollen, durchaus in Frage.
Der Ruhezustand ist eine gute Wahl, da der Systemstatus bewahrt wird; allerdings kann es einige Minuten dauern, bis ein System mit vielen Gigabytes oder RAM in den Ruhezustand versetzt werden kann. Die USV selbst kann nach einer bestimmten Zeit ebenfalls ausgeschaltet werden. In unserem Beispiel haben wir dafür 1200 Sekunden festgelegt. Denken Sie daran, dass sämtliche Systeme abgeschaltet sein müssen bevor auch die USV offline gehen kann.
Strom wiederhergestellt
Der Abschaltvorgang der USV-Einheit wird selbst dann nicht unterbrochen, wenn die Stromversorgung währenddessen wiederhergestellt wird. Die Batterie lädt zu diesem Zeitpunkt allerdings dann wieder auf. Wenn Sie die bereits abgeschalteten Systeme wieder einschalten wollen sobald die Stromversorgung wieder steht, müssen Sie dafür die passende BIOS-Option “ power on after power loss” wählen.
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Mich würde interessieren, wie hoch der Stromverbrauch der USV im "idle-mode" ist - also wenn die Batterien geladen sind und kein Stromausfall vorliegt.
VORSICHT! (Laser-)Drucker dürfen normalerweise NICHT an USVs angeschlossen werden. Desweiteren ist es beliebig sinnfrei einen Drucker an einer USV zu betreiben. Es gehen doch keine Daten verloren, wenn der Druck unterbrochen wird!
Drucker gehören also nicht an eine USV. Zumindest nicht im Unternehmen. Wer zu Hause seinen kleinen Tintenstrahler vor Überspannung schützen möchte, was eigentlich auch jede bessere Steckdosenleiste können sollte, der kann den vielleicht dort anschließen, überflüssig ist es dennoch.
Verstehe ich das nun richtig, daß, egal wann und wie lange ein Stromausfall aufgetreten ist, die USV alle Geräte schlafen legt (Befehl zum herunterfahren sendet) und sich dann selbst 1200s später abschaltet?
Falls das der Fall sein sollte, dann ist diese USV für Server vollkommen ungeeignet.
Angenommen: Nachts, 01:30Uhr. Der Strom ist für 20s weg. 5 min später sind die Server aus, 1200s später die USV, obwohl der Strom schon lange wieder da ist.
Was interessiert es denn da, daß die Akkus schonmal geladen werden?
Oder war gemeint, daß wenn die 1200s der "Leerlaufzeit", also nachdem die Rechner bereits abgeschaltet wurden, vorbei sind die USV ihren eigenen Shutdown-Befehl bekommt und nur dieser nicht mehr anzuhalten ist?
Das ist etwas vollkommen anderes und wäre nicht nur Verständlich, sondern wohl auch relativ normal. Dann müsste ja auch der Fall eintreten, daß Stromausfall und Einstellungen der USV rein zufällig perfekt zueinander passen, denn das Abschalten der USV selbst wird wohl nur 10s oder soetwas dauern. In diesen 10s müsste dann der Strom wiederkehren. Das ist dann immernoch ärgerlich, aber zumindest unwahrscheinlich.
Noch eine Frage: Ist die USV dann wirklich AUS oder schaltet sie nur in einen "Durchlassmodus"? Wenn die USV dann komplett aus ist, sehe ich es als grundlegenden Designfehler an.
Auch basierend auf den Erfahrungen mit meiner eigenen USV (Doppelwandler, also vom Typ "Online" USV - Xanto RS1500) und den USVs, die ich sonst kenne. Wenn ich meine USV "abschalte", dann wird die Netzleitung einfach nur direkt durchgeschaltet. Kehrt also irgendwann der Strom zurück, so haben die angeschlossenen Geräte natürlich auch wieder einen Grund anzulaufen.
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Seite 3 oben:
9Ah für den GESAMTEN Akku der USV? Könnte es nicht viel ehr sein, daß Module aus sechs Akkus zu je 9Ah eingesetzt werden?
Zum Beweis Vergleicht mal das Bild eures "Akkus": http://www.tomshardware.com/de/fot [...] -jpg-.html
Mit dieser Batterie: http://www.csb-battery-store.de/hr [...] -34-w.html
(schnell gegoogelt. Soll keine Werbung sein.)
Auf eurem Bild ist die Bezeichnung HR1234w zu finden. Für diesen Akkutyp gilt, wie bereits oben angemerkt: 12V, 9Ah pro Stück.
Bitte korrigieren!
Ansonsten hätte auch auffallen können, daß man aus einer 12V 9Ah Batterie nicht diese Leistung über einen so langen Zeitraum ziehen kann.
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Zum Test gesamt:
Wieso wird nicht auf die Vor- und Nachteile von Doppelwander- und "line-interactive"-USVs eingegangen? Gerade im Unternehmensbereich sind doch diese Entscheidungen, die sich teilweise massiv auf den Preis auswirken doch nicht zu vernachlässigen.
Wieso endete der Test bei erreichen von 20% der Akkukapazität und wie endete der Test überhaupt nach diesem Satz? "So, hier steht 20%, wir höhren nun auf."
Wie sieht es mit der Verlustleistung des Gerätes ohne Last aus? Wie sieht es mit der Verlustleistung aus, wenn sie zu 50% oder annähernd 100% ausgelastet wird? (Einfach den Stromverbrauch der entsprechenden Geräte ohne USV messen und dann einmal inklusive USV. Recht einfach und schnell durchzuführen.)
Wie sieht es mit Einbrüchen der Ausgangsspannung bei einem Netzausfall aus?
THG hat doch ein Oszilloskop! Wieso wird es nicht eingesetzt, um zu untersuchen, ob beim Netzausfall Spannungsspitzen an die Ausgänge weitergegeben werden?
DAS ist doch interessant bei einer USV!
Ein 6 Seitiges Abtippen von Datenblättern, dem Auswalzen der Software, was sich dann doch nur auf "hier steht, daß es geht" beschränkt und theoretische Aussagen (es sollte funktionieren, normalerweise, USVs im allgemeinen...) ist doch etwas fad, nur damit auf rund einer Seite dann gesagt wird: OK, die Software kann Probleme machen und mit unserem dual-Xeon war der Akku nach 31 Minuten auf 20%.
Das sind Angaben, die dazu gehören, schon fast "nebenbei" erwähnt werden können, aber wo ist nun die Untersuchung also der eigentliche Test von diesem Gerät?
:-( Schade. Soviel Potential...
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Noch ein Edit:
Könnte man nicht vielleicht einen "Teil 2" mit den oben genannten Untersuchungen nachschieben?