IFA-Trends 2008: Heiße Produkte auf der Messe
Die Internationale Funkausstellung Berlin 2008 (IFA) mutiert zur weltweit größten Consumer Electronics Messe. Neben Fernsehern und Digitalkameras findet der Besucher dieses Jahr auch Haushaltsgeräte. mehr lesen
EeePC mit schwächerem Akku
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weiteres aus Consumer Electronics
Tags: Akku-Knappheit, EeePC, LG-Chem 6 Kommentare
Die weltweite Akku-Knappheit bekommen Endkunden nun zu spüren. Dell kündigt Preiserhöhungen an, Asus hingegen muss einen schwächeren Akku beim EeePC einbauen. Der Preis bleibt jedoch gleich.
Notebook-Akkus werden knapp und teurer, war von Marktbeobachtern zum Monatswechsel zu hören. Der Grund dafür ist ein Brand in einer Batteriefabrik von LG Chemicals Anfang März in Ochang nahe Seoul. 13,5 Millionen Akkus soll der Betrieb bis dahin monatlich hergestellt haben. LG Chem rechnet mit einem Schaden von über 84 Millionen Dollar, für 2 bis 3 Monate muss die Fabrik geschlossen werden. Zwar sind laut LG noch genug Akkus auf dem Markt, doch müssten die Notebook-Hersteller mit steigenden Einkaufspreisen rechen.
Dell war denn auch einer der ersten Notebook-Hersteller, der Anfang April aufgrund der mangelnden Akku-Verfügbarkeit Preiserhöhungen für seine Zusatz-Akkus gemeldet hat. Auch der weltgrößte Notebook-Hersteller HP klagte zwar gegenüber Reuters über Akku-Knappheit, kann aber wie viele andere Hersteller auf alternative Zulieferer ausweichen. Beispielsweise auf Batterien von Sony oder Panasonic, die vom Ausfall der LG-Fabrik profitieren.
Betroffen ist auch Asus, und somit viele Käufer des beliebten EeePC: Der Mini-Laptop war seit der Markteinführung nur schlecht lieferbar, die Knappheit an Akkus ist laut Asus-Chef Jerry Shen der Hauptgrund für Lieferverzögerungen. Nun sind aber auch die ursprünglich verbauten Batterien kaum mehr zu bekommen. Asus reagiert darauf mit dem Einbau eines weniger leistungsstarken Akkus. Hatten frühere Versionen des EeePC noch einen Energiespeicher mit 5200 mAh an Bord, verfügt das aktuell auf dem Markt erhältliche Modell nur über einen 4400-mAh-Akku. Die Batterielaufzeit verkürzt sich deshalb um gut eine halbe Stunde.
Wer sich derzeit einen EeePC kaufen möchte, sollte also versuchen, ein älteres Modell zu bekommen. Laut Asus Deutschland sind die neuen Geräte an einem Aufkleber zu erkennen, der explizit auf den schwächeren Akku hinweist. Am Preis hat Asus leider nichts geändert, der Mini-Laptop kostet weiterhin 299 Euro.
Die letzten Meldungen zu Asus’ EeePC bei Tom’s Hardware:
- EeePC bekommt Konkurrenz (7. April 2008)
- Asus dementiert Infos zu EeePC-Ausstattung (28. März 2008)
- EeePC: SDK und GPS (27. März 2008)
- EeePC: Atom, HSDPA und WiMAX (11. März 2008)
- Asus EeePC 900 Windows: Endgültiges Aus für Linux? (5. März 2008)
- Zweiter EeePC von Asus (3. März 2008)
- Asus’ EeePC ist auch in Deutschland ein Erfolg (5. Februar 2008)
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Da die Preise für Laptop Akkus meiner Meinung so wie so schon viel zu hoch sind, ist es eine Frechheit sie noch weiter zu erhöhen.
Wenn man ein neuen Laptop schon für unter 500 Euro bekommt, aber der ersatz Akku über 100 Euro kostet sieht es so aus als währe 1/5 der Kosten am Laptop der Akku. Die Hersteller bezahlen aber bestimmt noch kein 1/10 für den Akku.
Angesichts von langfristigen Lieferverträgen mit festen Konditionen kann man nur davon ausgehen, das es sich wieder einmal um
GEWINNOPTIMIERUNG
handelt.
Solche Sachen sind doch immer versicherungstechnisch abgesichert. Z.B. könnte DELL auf Lieferung bestehen und bei Nichterfüllung bei einem anderen Anbieter einkaufen und den Mehrpreis und Mehraufwand LG in Rechnung stellen. Anders wird es auch sicherlich nicht passieren, nur dass eben der Kunde zusätzlich abgezockt wird, da man ja eine gute Ausrede parat hat.
Da die Preise für Laptop Akkus meiner Meinung so wie so schon viel zu hoch sind, ist es eine Frechheit sie noch weiter zu erhöhen.Wenn man ein neuen Laptop schon für unter 500 Euro bekommt, aber der ersatz Akku über 100 Euro kostet sieht es so aus als währe 1/5 der Kosten am Laptop der Akku. Die Hersteller bezahlen aber bestimmt noch kein 1/10 für den Akku.
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Is doch nicht anders, als bei Druckerpatronen. Hab mir vor 2 Jahren nen Lexmark ALL-in-One Gerät gekauft für 99,- Euro mit dem ich bis heute vollauf zufrieden bin.....nen Satz neuer Patronen kosten original 69,- Euro.....
Nun kann man, wie bei den Patronen auch, auf andere Hersteller für Akkus zurückgreifen und ein bissel sparen.....aber qualitativ sind mit Sicherheit Abstriche zu machen.
Aber mal im Ernst.....Akkus heutiger Qualität halten ewig. Wüßte niemanden, der sich einen neuen Akku für sein LapTop kaufen mußte, weil dieser mit der Zeit den Geist aufgab....Da is eher das Notebook out of Order.
Was isn daran Gewinnoptimierung wenn ne Fabrik abprennt ??????????????????

Jeder is doch klar das bei hoher nachfrage aber geringer Produktion die Preise Steigen oder glaubt ihr nen Ferrari ist so teuer weil die Langeweile haben, ne die stellen einfach wenig her und wollen auch nicht mehr herstellen.
Ich denke aber LG wollte nicht das die Fabrik abbrennt
Was isn daran Gewinnoptimierung wenn ne Fabrik abprennt ??????????????????
Das Abprennen einer Faprik könnte man auch als Warmrenovierung pezeichnen....
Naja, also ich erinnere mich noch an die Zeiten um '89/90, wo ich meinen ersten RAM nachrüsten wollte. Da ist auch schon alle paar Monate mal eine Fabrik abgebrannt und die Preise stolperten nach oben... So viele Fabriken wie da abgebrannt sind bzw. Schiffe die gesunken sind gab es wahrscheinlich gar nich.
Also Gewinnoptimierung ist da evtl. wirklich ein Stichwort. Fragt sich nur, wer dabei das größte Stück vom Kuchen bekommt. In diesem Fall würde ich auf LG tippen, weil die bestimmt nen guten "Versicherungs"-Fond haben und sich nen nagelneuen Produktionstrakt mit allem Schnick-Schnack hinstellen können.