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Erste Tests des Athlon FX-55-Systems wurden in einer Kunststoff-Wanne durchgeführt. Im Bild ist auch ein Zalman-Kühler zu sehen, wie er im endgültigen System nicht mehr zum Einsatz kommt. Nach den Fehlversuchen mit destilliertem Wasser setzten wir schnell auf Öl. Das im Bild gezeigte Pflanzenöl wurde nur für erste Proben eingesetzt - für den Dauerbetrieb empfehlen wir Neutralöl oder Paraffin.
Nach den missglückten Versuchsläufen mit entionisiertem Wasser (fast Reinstwasser) setzten wir schnell auf Öl. Diese Flüssigkeit hat gegenüber Wasser den entscheidenden Vorteil, dass viel weniger freie Ionen (gefährliche Kriechströme) vorhanden sind. Bei den Versuchen mit Wasser hatte sich herausgestellt, dass im Falle eines örtlichen Kurzschlusses die Komponenten keinen dauerhaften Schaden nehmen. Schließlich war damit die Gefahr gebannt, binnen weniger Minuten die 1700 Euro teure Hardware zu verlieren.
Temperaturmessung an wesentlichen Punkten der Plattform im Ölbad. Selbst bei hoher Last von CPU und Grafikchip bleibt die Temperatur in der Flüssigkeit im Rahmen.
Zwingende Voraussetzung für einen stabilen Betrieb ist die Verwendung eines Kühlkörpers - bei Prozessor, Grafikchip und Chipsatz gleichermaßen. Für den AMD Athlon FX-55 fand ein Kühler Verwendung, der lediglich von seinem Lüfter befreit wurde und somit passiv arbeitete. Der auf den Bildern gezeigte Zalman-Kühler kam später im endgültigen Plexiglas-Gehäuse nicht mehr zum Einsatz. Auch bei der Grafikkarte des Typs GeForce 6800 Ultra blieb nur der metallische Kühlkörper übrig. Der nicht gerade hochwertig anmutende Chipsatz-Lüfter des Gigabyte K8NXP-SLI wurde kurzerhand abgeklemmt, schließlich ist er nicht für so geringe Drehzahlen infolge des hohen Reibungswiderstands in der Flüssigkeit ausgelegt.
Die Temperaturmessungen an den wichtigen Stellen ergaben, dass die Ölflüssigkeit ausreicht, um die Chips passiv im Dauerbetrieb zu kühlen. Somit konnte ein passendes Gehäuse gefunden werden.
Messung der Temperatur am Zalman-Kühler mittels Metall-Fühler. Wir setzen auf präzise Messtechnik.
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Wieso wurde das Netzteil nicht in Öl eingelegt?
Weil Öl eine Flüssigkeit ist?? xD
Gewaltig. Der Artikel ist von 2007. Habt Ihr ein Jahr schwarz gelebt, oder ist Leichenschändung grade in? Lasst den gestorbenen Thread ruhen...
@ anonymer nutzer1: diese frage habe ich mir auch schon gestellt!?!? und wieso wurde ebenfalls die festplatte nicht getaucht? aus dem netzteil hätte man auch die lüfter entfernen können sodaß es dann auch passiv gekühlt worden wäre! oder ist das wegen der netzspannung 230V gewesen? warum sollte die anders sein als die gleichspannungen? und wie kann der PC lautlos sein wenn doch netzteil und festplatte ausserhalb sind???
@ anonymer nutzer2: "weil öl eine flüssigkeit ist??" ääähh, aha! ja! stimmt! öl ist flüssig! toll! super erkannt! aber wieso macht es dann den anderen komponenten nix wenn sie im öl liegen? witzig!
@FormatC: netter humor, völlig daneben!
Hi anonymer Nutzer,
Das netzteil is desswegen nicht im öl weil mann den netzstecker wohl schlecht, mit silikon zuschmiern kann. Und die Festplatte liegt dehalb nicht im öl , weil das drehmoment der festplatte von ca.7.500 rpm auf 200-300 rpm gedrosselt werden , und dann geht das betriebsistem nicht meher,weil das ol bremst
son quatsch die platte ist doch luftdicht und das netzteil warscheinlich wegen dem lüfter und ohne zirkulation im geheuse bringt das eh nichts ich weiß ja nich ob da ein normaler lüfter sich überhaupt drehen würde
@Blackx: Festplatten sind NICHT Luftdicht verschlossen. Es gibt immer eine kleine Öffnung, hinter der ein Luftfilter sitzt. Wenn die Öffnung an der Oberseite ist, dann ist dort auch meistens eine Aufschrift zu finden: "Do not cover this hole"

Einfach googlen gibt diese Beispiele:
http://www.bronzefinger.com/images [...] r-hole.jpg
http://farm4.static.flickr.com/318 [...] c4.jpg?v=0
http://blogs.zdnet.com/Apple/images/drive475.jpg
(Hier steht: Do not cover breathing hole)
Das ist außerdem auch der Grund dafür, daß Festplatten ab einer gewissen Höhe über NN nicht mehr funktionieren. Die Schreib-/Leseköpfe schweben auf einem Luftpolster über den Magnetscheiben. Keine Luft = Headcrash.
Wenn Öl da rein kommt, dann würde der Motor seinen Geist aufgeben (zusätzliche Reibung) und die Arme für die Köpfe würden zu langsam bewegt werden. Bei einzelnen Tröpfchen könnten sich siche an die Köpfe setzen und diese an die Platten "saugen". (Durch die Oberflächenspannung).
So oder so darf keine Flüssigkeit in die Festplatten gelangen.
@Anonymer Nutzer: Drehmoment und Drehzahl sind zwei vollkommen unterschiedliche paar Schuhe. Aufgrund des geringen Drehmoments des Motors würde aber die Drehzahl rapide einbrechen.
Der Northbridge-lüfter tut mir außerdem leid. Im Video ist er zu sehen, wie er sich durch das Öl quält.
Da ist es nur eine frage der Zeit, bis er durchbrennt.
Wer soetwas umsetzen wollen würde, der sollte auf jeden Fall ALLE Lüfter durch großzügige Kühlkörper ersetzen. Am besten mit weit auseinander stehenden Lamellen, die vertikal angeordnet sind. Eventuell auch mit einer Pumpe und schläuchen dafür sorgen, daß genügend Öl an diesen verbeistreicht.
Noch besser wäre das ganze, wenn die Außenseiten des Gehäuses beidseitig geriffelte Kühlprofile wären. So würde mehr Wärme an die Raumluft abgegeben.
Und ansonsten: FormatC hat recht. Das ist Aaaaaaaaaaaaaaaaaaalt! Aber THG wärmt ja offensichtlich auch altes Öl nochmal auf.