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Der Öl-PC im Eigenbau: 30 Liter im Gehäuse

14:40 - Mittwoch, 4. Januar 2006 von Frank Völkel
Kommentare

1 - Lautloser Dauerbetrieb: Athlon FX-55 im Öl-Bad

Auf dem geheimen Wunschzettel großer Jungen ist oft zu lesen: Ein Wochenenden füllendes Bastel- und Bauprojekt, wo sich der versierte Technik-Freak so richtig austoben kann.
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Auf dem geheimen Wunschzettel großer Jungen ist oft zu lesen: Ein Wochenenden füllendes Bastel- und Bauprojekt, wo sich der versierte Technik-Freak so richtig austoben kann. Semester-Einsteiger würden ihre Begeisterung mit "cool", "phat", "hip" oder "funky" zum Ausdruck bringen. Ja, da steht die Herausforderung etwas Individuelles zu schaffen. Zu dieser Klientel zählen betuchtere Bastler wie auch auf kleineres Budget konzentrierte Studenten. Sie sehen sich selbst als Individualisten. Dennoch ist die Bandbreite solcher Projekte und deren Ausführung enorm - das können die Mitarbeiter des Münchner THG-Labors nur zu gerne bestätigen.

Notwendige Utensilien für dieses Projekt: Spezialkleber, Silikon, Plexiglas und Spiritus - weitere Werkzeuge wie Stichsäge oder Trockner je nach Bedarf.

Die Redaktion blickt zurück auf Taktrekorde über 5 GHz bei tiefsten Minusgraden mit Flüssigstickstoff, einen TFT-Beamer im Eigenbau für wenig Geld oder den PC, der mit nur 37 Watt Leistung auskommt. Ach und die Espresso-Maschine im PC-Gehäuse nicht zu vergessen. Und jetzt? Träume kosten nichts. In unserem neuen Einzelstück stecken viele Stunden an Arbeit und Vorbereitungszeit die mit zahlreichen Pannen verbunden waren.

Erste "Geh-Versuche" mit Öl in einer Kunststoffschale.

Technisch kann unser attraktiver Highend-PC gut mit den Boliden der namhaften Anbieter mithalten - doch deren Systeme sind vergleichsweise extrem laut und stecken in einem 08/15-Gehäuse von der Stange. Ein Geheimnis des Öl-PCs: Das große Flüssigkeitsvolumen sorgt für einen absolut lautlosen Betrieb - kein Lüfterrad dreht sich. Und selbst unter Volllast bleiben die drei wesentlichen Bausteine ausreichend kühl: Prozessor, Grafik und Chipsatz.

Ok, es kann losgehen. Die Redaktion gibt einen druckvollen Einstand ins Jahr 2006. 30 Liter Öl umgeben im wahrsten Sinne des Wortes potente Hardware in einem schicken transparenten PC-Gehäuse.


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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 07/09/2008 13:57
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Wieso wurde das Netzteil nicht in Öl eingelegt?

Anonymer Nutzer 16/09/2008 18:21
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Weil Öl eine Flüssigkeit ist?? xD

FormatC 16/09/2008 18:25
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FormatC

Gewaltig. Der Artikel ist von 2007. Habt Ihr ein Jahr schwarz gelebt, oder ist Leichenschändung grade in? Lasst den gestorbenen Thread ruhen...

Anonymer Nutzer 12/10/2008 14:53
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@ anonymer nutzer1: diese frage habe ich mir auch schon gestellt!?!? und wieso wurde ebenfalls die festplatte nicht getaucht? aus dem netzteil hätte man auch die lüfter entfernen können sodaß es dann auch passiv gekühlt worden wäre! oder ist das wegen der netzspannung 230V gewesen? warum sollte die anders sein als die gleichspannungen? und wie kann der PC lautlos sein wenn doch netzteil und festplatte ausserhalb sind???
@ anonymer nutzer2: "weil öl eine flüssigkeit ist??" ääähh, aha! ja! stimmt! öl ist flüssig! toll! super erkannt! aber wieso macht es dann den anderen komponenten nix wenn sie im öl liegen? witzig!
@FormatC: netter humor, völlig daneben!

Anonymer Nutzer 16/10/2008 04:43
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Hi anonymer Nutzer,
Das netzteil is desswegen nicht im öl weil mann den netzstecker wohl schlecht, mit silikon zuschmiern kann. Und die Festplatte liegt dehalb nicht im öl , weil das drehmoment der festplatte von ca.7.500 rpm auf 200-300 rpm gedrosselt werden , und dann geht das betriebsistem nicht meher,weil das ol bremst

Blackx 26/10/2008 13:31
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Blackx

son quatsch die platte ist doch luftdicht und das netzteil warscheinlich wegen dem lüfter und ohne zirkulation im geheuse bringt das eh nichts ich weiß ja nich ob da ein normaler lüfter sich überhaupt drehen würde

derGhostrider 26/10/2008 15:08
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derGhostrider

@Blackx: Festplatten sind NICHT Luftdicht verschlossen. Es gibt immer eine kleine Öffnung, hinter der ein Luftfilter sitzt. Wenn die Öffnung an der Oberseite ist, dann ist dort auch meistens eine Aufschrift zu finden: "Do not cover this hole"
Einfach googlen gibt diese Beispiele:
http://www.bronzefinger.com/images [...] r-hole.jpg
http://farm4.static.flickr.com/318 [...] c4.jpg?v=0
http://blogs.zdnet.com/Apple/images/drive475.jpg
(Hier steht: Do not cover breathing hole)

Das ist außerdem auch der Grund dafür, daß Festplatten ab einer gewissen Höhe über NN nicht mehr funktionieren. Die Schreib-/Leseköpfe schweben auf einem Luftpolster über den Magnetscheiben. Keine Luft = Headcrash.

Wenn Öl da rein kommt, dann würde der Motor seinen Geist aufgeben (zusätzliche Reibung) und die Arme für die Köpfe würden zu langsam bewegt werden. Bei einzelnen Tröpfchen könnten sich siche an die Köpfe setzen und diese an die Platten "saugen". (Durch die Oberflächenspannung).
So oder so darf keine Flüssigkeit in die Festplatten gelangen.

@Anonymer Nutzer: Drehmoment und Drehzahl sind zwei vollkommen unterschiedliche paar Schuhe. Aufgrund des geringen Drehmoments des Motors würde aber die Drehzahl rapide einbrechen.

Der Northbridge-lüfter tut mir außerdem leid. Im Video ist er zu sehen, wie er sich durch das Öl quält.
Da ist es nur eine frage der Zeit, bis er durchbrennt.

Wer soetwas umsetzen wollen würde, der sollte auf jeden Fall ALLE Lüfter durch großzügige Kühlkörper ersetzen. Am besten mit weit auseinander stehenden Lamellen, die vertikal angeordnet sind. Eventuell auch mit einer Pumpe und schläuchen dafür sorgen, daß genügend Öl an diesen verbeistreicht.
Noch besser wäre das ganze, wenn die Außenseiten des Gehäuses beidseitig geriffelte Kühlprofile wären. So würde mehr Wärme an die Raumluft abgegeben.


Und ansonsten: FormatC hat recht. Das ist Aaaaaaaaaaaaaaaaaaalt! Aber THG wärmt ja offensichtlich auch altes Öl nochmal auf. ;)

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