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Acer Ferrari 4000 Notebook

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18:00 - 13/11/2005 von Die Redaktion

Die Einführung des Acer Ferrari 4000 im August 2005 führt die Tradition fort, die letztes Jahr mit dem Modell 3200 eingeleitet wurde. Wie der Name Ferrari bereits andeutet, ist das Notebook extrem schnell und schick, mit jeder Menge Leistung für Grafik und Anwendungen. Das war auch Voraussetzung für die Lizenzierung durch die italienische Firma Scuderia Ferrari. Das Gehäuse ist mit 36,3 x 26,7 x 3,6 cm recht groß, aber es sieht wirklich gut aus. Dort, wo es darauf ankommt - an Ecken und Kanten sowie bei der Tastaturfläche -, wurde es mit einer widerstandsfähigen, stoßfesten Gummierung versehen, die eine gelungene Verbindung mit glatten, grazilen Flächen an weniger belasteten Teilen, wie z. B. oberhalb des Scharniers, eingeht. Das Gehäuse selbst besteht aus starker, widerstandsfähiger Carbon-Faser, die auch jahrelangen Strapazen standhalten sollte. Mit seinen 3 kg Gewicht ist der Ferrari weder ein Schwer- noch ein Leichtgewicht, die 3,6 kg Gesamtgewicht inklusive des massiven Netzteils sind okay.

Der Ferrari 4000 sticht weniger deutlich ins Auge als sein knallroter Vorgänger, kann sich aber durchaus sehen lassen.

Er verfügt über einen AMD Mobile Turion-Prozessor. Unser Modell hatte einen 1.8 GHz ML-34, auf Wunsch ist auch ein 2.0 GHz ML-37 erhältlich. Im Grafikbereich verfügt er über einen ATI Mobility Radeon X700 mit einer 344 MHz GPU, 358 MHz Video-RAM und ein Samsung TFT LCD-Display mit 15,4". Daneben hat das Gerät zwei 512 MB Hyundai PC2700 (166 MHz) DIMMs mit der Taktung 2,5-3-3-7. Ein 100 GB 5.200 U/min Seagate 2,5"-Laufwerk ist Standard, was einen ausreichenden Speicher für ein Notebook dieser Art bereitstellt. Abgerundet wird der Speicher durch ein Dual-Layer Panasonic DVD±RW-Laufwerk.

Über die Ports und Anschlussmöglichkeiten des Geräts kann man wirklich nicht klagen: Es hat vier USB 2.0-Anschlüsse, FireWire, Mikro- und Kopfhöreranschluss, eingebautes Bluetooth und IR-Port, einen PC-Kartensteckplatz, Gigabit Ethernet mit Kabelanschluss sowie ein 802.11g Wireless-Netzwerk (über Broadcom-Chipsets), außerdem ein eingebautes Agere-Faxmodem. Auch an Videoausgängen mangelt es nicht: VGA, S-Video und DVI. Es gibt sogar ein eingebautes Lesegerät für Speicherkarten vom Format SD, xD, MS, MC Pro und MMS. Bluetooth und WLAN-Anschluss an der Vorderseite können durch leicht zugängliche Drucktasten deaktiviert werden. Dieses Gerät lässt wirklich keine Wünsche offen!

Die Benchmark-Tests (für Details siehe unseren vollständigen Test für dieses Notebook ) zeigen, dass das System bei Spielen ordentliche Leistung bringt und sich auch für typische Büro-Anwendungen sehr gut eignet. Der Turion-Prozessor und der ATI Mobility Radeon X700 verfügen beide über praktische Batteriespar-Funktionen: die energiesparende AMD PowerNow!-Technologie bei der CPU und eine ähnliche Technologie namens PowerPlay bei der GPU. Das ist gut für die Gesamtlaufzeit der Batterie, vor allem wenn man den Ferrari nicht ständig unter Vollgas laufen lässt.

Die etwa € 2.200 (empfohlener Verkaufspreis) für dieses Notebook sind angesichts des guten Preis-Leistungsverhältnisses, der Performance und dem schicken Äußeren gut angelegt. Das einzige, was vielleicht fehlt, sind die Programme, die bei vielen anderen Laptops im Paket enthalten sind: Außer PowerDVD und ein paar Dienstprogrammen gibt es kaum etwas, das man nicht auch bei Microsoft Windows XP Professional bekommt. Die sträflichste Unterlassung stellt das Fehlen jeglicher Antivieren-, Anti-Spyware-, Add-on Firewall- und Sicherheits-Software dar.

Zum Preisvergleich Acer Ferrari 4005WLMi

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