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Fujitsu Lifebook P1510D Ultraleichtes Notebook

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18:00 - 13/11/2005 von Die Redaktion

Der Ferrari ist nicht das einzige Notebook auf unserer Einkaufsliste.

Angesichts der unerwartet kleinen und leichten Verpackung des Fujitsu Lifebook P1510D überfallen einen zunächst Zweifel, ob in ein so winziges Paket denn tatsächlich ein ganzer Laptop-PC passen kann. Aber tatsächlich: Nach dem Auspacken entpuppt sich das kleine, ultraleichte Notebook als Spaßpaket, das sogar als Tablet-PC verwendet werden kann. Durch Drehen und Umklappen des Bildschirms wird die Tastatur vollständig abgedeckt, der Tablet-PC ist perfekt.

Standardmäßig wird der P1510D wie ein normales Notebook geöffnet; der zugehörige Stift ist knapp 11 cm lang.

Der P1510D wiegt inklusive des Li-Ionen-Standardakkus lediglich 1 kg. Den externen Transformator/Ladegerät muss man sehen, um es zu glauben: Er wiegt gerade einmal 167 g und erinnert eher an ein Spielzeug. Auch die Abmessungen sind winzig: Der P1510D misst gerade einmal 23,6 x 16,7 x 3,5 cm (18,6 cm tief mit 6-Zellen-Akku, der das Gesamtgewicht um bescheidene weitere 156,3 g erhöht), und auch Trafo bzw. Ladegerät kommen nur auf schlappe 8,9 x 4,1 x 3 cm! Das Gewicht ist also fast vernachlässigbar, denn inklusive des gesamten Zubehörs wiegt der Laptop lediglich knapp 1,8 kg.

Klein ist zwar nicht immer schön, aber der P1510D ist fast durchweg sehr gelungen, wenn auch im Miniformat. Auch die Akkus sind sehr wohl funktionstüchtig: Die 3 Standard-Akkus haben eine Nenn-Lebensdauer von 3,5 Stunden, mit den 6-Zellen des Ersatz-Akkus kommt man sogar auf 7 Stunden. Auch das Display ist entsprechend klein: Das WSVGA-Display mit Bilddiagonale von 8,9" kann auch als Touchscreen verwendet werden. Außen ist es 19,5 x 11,7 cm klein, seine maximale Auflösung liegt bei 1024x600 und 24 Bit Farbe. Der Laptop verfügt über einen VGA-Standardausgang für einen externen Monitor mit einer Auflösung von bis zu 1600x1200. Ganz schön beeindruckend für einen solchen Zwerg! Ein Onboard Intel Graphics Media Accelerator 900 übernimmt alle Grafikfunktionen und reserviert bis zu 128 MB System-RAM für eine optimale Grafik- und System-Performance.

Die eingebaute CPU ist ein Intel Pentium M Ultra Low Voltage (ULV) 753, der mit bis zu 1,2 GHz betrieben werden kann und bei Batteriebetrieb die Taktfrequenz automatisch halbiert. Der Rechner verfügt über einen 2 MB L2-Cache und läuft auf einem 400 MHz Front-Bus. Das P1510D in unserem Test hatte 512 MB Micro-DIMM RAM. Es gibt zwar nur einen einzigen Speichersteckplatz, aber die Kapazität kann durch Austausch des mitgelieferten Moduls auf bis zu 1 GB Gesamtspeicher erweitert werden.

Der P1510D enthält außerdem einen RealTek ALC203 AC’97 Rev 2.3-kompatiblen Sound-Chip mit 18 Bit Stereo sowie je einen Kopfhörer-, Mikrofon- und Stereo-Eingang sowie ein integriertes Mikrofon. Eine Vernetzung ist sowohl über Wi-Fi (Atheros Super AG mit 802.11a/b/g) als auch über Kabel (10/100 Ethernet) möglich. Daneben hat der Laptop zwei USB 2.0 Ports, einen RJ-11 Port für das eingebaute Modem, einen Compact Flash (CF)-Steckplatz für eine Karte vom Typ I oder Typ II sowie einen Steckplatz für eine Secure Digital (SD)-Speicherkarte. Unser Gerät hatte eine parallele ATA 100-Festplatte von 30 GB/4.200 U/min, eine 60-GB-Version ist optional erhältlich. Im Tablet-Modus ist der integrierte Stift ein brauchbarer Mausersatz.

Der schmucke kleine Ultra-Portable hat viele Pluspunkte. Die Tastatur ist zwar sehr klein, fühlt sich aber recht gut an, auch wenn man bei längerem Arbeiten doch besser auf eine normal große USB-Tastatur zurückgreifen sollte. Seltsamerweise waren keine Tools zur Überwachung der CPU-Temperatur des Pentium M ULV zu finden. Sowohl der SpeedFan als auch der CPU Wizard 2005 gaben für die Festplatte Temperaturen zwischen 38 und 42 °C an, aber zur CPU-Temperatur ist nichts herauszufinden. Die Performance war unter Windows XP SP2 und mit verschiedenen eingebauten Programmen und Utilities überraschend gut: Der P1510D ist ein sehr ordentliches Büro-Gerät (für Details siehe unseren vollständigen Test ).

Mit € 2.000 (empfohlener Verkaufspreis) in der Standardkonfiguration ist der P1510D durchaus erschwinglich. Wer ca. €200 sparen möchte, kann sich für ein Modell mit 256 statt 512 MB RAM entscheiden. Nur die Software-Auswahl könnte etwas größer sein - außer ein paar Anwendungen für das Tablet wie DialKeys und EverNote bekommt man kaum Software mitgeliefert. Noch nicht einmal Antiviren-Programme oder Anti-Spyware, aber bis Mitte November soll immerhin Microsoft Windows XP Tablet inbegriffen sein. Dieses Leichtgewicht passt bestimmt noch unter den Weihnachtsbaum. Unseren Kollegen von MobilityGuru.com gefiel das Gerät so gut, dass sie es sogar zu ihrer Editor’s Choice gekürt haben.

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