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BMW baut Elektro-Auto
Nächste NewsVorerst noch ein Versuchsträger: BMW rüstet den Kleinwagen Mini im Münchner Werk mit elektrischem Antrieb aus. Derzeit läuft alles noch unter dem Namen "Project i", einer Gruppe von Entwicklern, die neue Fahrzeugkonzepte für Ballungsräume entwickeln soll. Um im US-Bundesstaat Kalifornien mehr Autos verkaufen zu können, will BMW 500 Minis als Elektro-Auto in einem Feldversuch platzieren. Dazu werden die in England gefertigten Roh-Fahrzeuge in München mit elektrischen Komponenten für den Antrieb ausgestattet. Über die Reichweite und Fahrleistungen des Elektroantriebs gibt es noch keine Angaben. Bei den Akkus setzt BMW auf Lithium-Ionen-Energiespeicher.
Die Elektro-Minis sollen BMW helfen, den strengen Abgasvorschriften in Kalifornien zu entsprechen. Demnach dürfen Autofirmen ihre Produkte in dem US-Bundesstaat nur anbieten, wenn sie auch sogenannte „zero emission“-Autos im Angebot haben.
Schon vor einem Jahr zeigte die Firma Hybrid Technologies einen vollelektrisch angetriebenen Mini Cooper in Form des LiV Flash.
Schon 1991 zeigte BMW auf der IAA in Frankfurt eine fahrbereite Studie eines Elektro-Fahrzeuges, in dem bis zu vier Personen Platz fanden. Damals musste noch eine Natrium-/Schwefel-Batterie mit 120 Volt und 19 kWh Kapazität herhalten, die einen Elektro-Motor mit 32 kW speiste. Der kleine Elektromotor baute ein Drehmoment von 150 Nm auf und verschaffte den 900 kg Fahrzeuggewicht eine Reichweite von bis zu 250 km. Infolge eines Brandschadens wurde ein wichtiger E1-Versuchsträger vollständig zerstört.
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Quelle: Tom's Hardware
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Elektrisch fahren ist neben dem Übergang zu sehr effizienten Motoren wohl das Ultimativste. Beim derzeitigen Spritpreis ist es eine Möglichkeit wirklich Geld zu sparen. Die Kosten für den "Kraftstoff" können so 70% (bald wohl mehr, durch den steigenden Spritpreis) eingesparrt werden.
Für die Fahrt zur Arbeit oder für die Fahrt in, nach der Umweltzone irgenwann, Zero Emission Zone wohl das geeigneste Mittel.
Allerdings sollte man den Strom dann auch regenerativ gewinnen, erst dann ist es für die Umwelt (jedenfalls fast, vorher muss auch die ganze Herstellung CO2 frei ablaufen) ein Zero Emission Vehicle.
Sonst kann ich nur sagen, dass ich es schade finde, das es immer nur bei kleinen Feldversuchen bleibt. Es sollte jedes Fahrzeug mit Hybridantrieb daherkommen und eine elektrische Reichweite von 50-100 Kilometern aufweisen. 30 km würden mir zu Beginn sogar schon reichen.
Man sollte aber auch die Akkus per Elektronik entkoppeln können, um diese dann ins vertraute Heim zu nehmen, um diese dort aufzuladen.
Kaum einer hat eine eigene Garage (Stadt) um dort den nötigen Stromanschluss anzuschliesen.
Die Deutschen verpennen alles was mit Kraftstoff-Alternativen zu tun hat. Außer Lippenbekenntnissen, Feldversuchen, Miniserien und Ähnlichem gibt's nix! Noch nicht einmal LPG-Fahrzeuge werden ab Werk angeboten. So sind wir dabei den letzten großen Industriezweig, bei dem wir !noch! Weltspitze sind auch outzusourcen. Aber damit stärken wir ja immerhin Deutschlands signifikantestes Exportprodukt: Den Arbeitsplatz!
Achja - bevor mir Befangenheit vorgeworfen wird: BWM verbaut eine Art der Bremsenergie-Rückgewinnung zur Sprit-Einsparung durch Entlastung der Lichtmaschine - Na Haleluja!!
Batterien mit in die Wohnung nehmen? Mit nem Sackkarren oder wie willste die transportieren?
ja die option den akku mitzunehmen ist auch praktisch.... wie jemand in dem golf topic schrieb, man kann schlecht nen kabel um den halben häuserblock legen.
dafür müssten akkus aber auch leichter werden und ne höhrere speicherdichte haben.
Nun, die elektrische Energie ist nur eine scheinbare Lösung - Das Ziel kann beim besten Willen doch nicht sein, 500 kg an Lithium-Ionen-Akkumulatoren mit zu schleppen, um eine Leistung von bestenfalls 50 kw und verbunden mit einer Reichweite von ev. 100 km zu erreichen. Rechnet man das zu bewegende Gesamtgewicht, das hier nötig wird um nur zumeist eine bis max 2 Personen zu befördern, dann sieht das Verhältnis nicht gut aus. Ebenfalls wird bei einer Rosa-Brille-Betrachtung völlig vergessen, welche Energiemenge und Umweltbelastung mit der Herstellung der Lithium-Ionen-Akkumulatoren verbunden ist. Ebenfalls macht sich offenbar keine Gedanken darum, dass die angegebene Leistung des Akkupacks nur für dessen Neuzustand gilt. Die Lebensdauer wird zumeist mit ca. 500 Ladezyklen angegeben.. Jeder der in seiner Maus einen LiIo-Akku betreibt, weis aber um die reale Lebensdauer.. Und jetzt rechnen wir noch den Gesamtwirkungsgrad eines Systems aus, das bei massenhaftem Einsatz eines nahe gelegenen Atomkraftwerks bedarf.. Nach meiner Meinung kann das nur unter Alibi-Umweltbewusstsein abgehakt werden. Der Knackpunkt ist die Speicherung der elektrischen Energie. So lange da nicht besseres gefunden wird, sieht es bitter aus..
Irgendwann werden die Hauptverkehrsadern (Autobahnen, Bundesstraßen, wichtige Verbindungsstraßen) elektrifiziert. Die Autos bekommen Stromabnehmer so wie ein O-Bus oder die Straßenbahn.
Der Akku wird nur noch auf der letzten (nicht elektrifizierten) Meile gebraucht, also beispielsweise kleine Straßen und Gassen bis zur eigenen Wohnung. Der freundliche Tankwart hat längst die Zapfsäulen abmontiert und bietet nun vorgeladene oder neuwertige Akkus im Austausch gegen den alten an. Ist ja auch kein Problem, denn es gibt nur eine handvoll standardisierte Akkuformate, die unter den verschiedenen Automarken austauschbar sind. Die kleine Hebevorrichtung, um den 500 kg schweren Akku zu wuchten, hat er natürlich auch.
Während der Fahrt mit Stromabhehmern wird der Akku selbstverständlich geladen.
Das ganze mag vielleicht hässlich aussehen, ist aber völlig emissionsfrei, verbrät keine fossilen Brennstoffe und besitzt einen deutlich höheren Wirkungsgrad. Die Leute werden sich daran gewöhnen, denn Mobilität und individueller Verkehr kommt vor Design.
Wie funktioniert das auf der Autobahn mit Lastern? Die rechte Spur mit einer höher gelegenen Oberleitung auszustatten, wäre unzweckmässig. Es gibt nur eine einheitliche Höhe der Oberleitung. Dafür müssen die Laster nicht mehr so hoch sein, dürfen aber länger gemacht werden. Sobald der Stromabnehmer ausgefahren ist, lässt sich der Verkehr sowieso fahrerlos regeln. Die Lkws dürfen zur Rush-Hour nicht fahren sondern nur zu Off-Peak-Zeiten. Damit die Spuren auf der Autobahn gleichmäßig ausgelastet werden, darf natürlich auch bei hoher Geschwindigkeit ein Spurwechsel vorgenommen werden. Dafür wird der Stromabnehmer kurz eingezogen, ein paar Sekunden auf Akkubetrieb geschaltet und nach vollzogenem Spurwechsel klinkt sich der Stromabnehmer wieder in die Oberleitung.
Achso: Notorische Schnellfahrer haben dann auch keine Chance mehr -- denen wird der Strom abgedreht!
Noch ein Aspekt: Der Strom für die Elektroautos kommt da wohl auch aus der Steckdose, nicht?
Dabei gäbe es durchaus diskutable Lösungsansätze, die aber von Erdöl- und Atomlobbies aufs heftigste boykottiert werden.
Vor fast einem Jahrzehnt habe ich einmal in einer Fachzeitschrift von einem Konzept gelesen, das davon ausgeht, als sekundären Energieträger für Solarkraft Wasserstoff zu verwenden. Und Hand aufs Herz: Länder mit ausreichender Energiedichte gibt es zu Hauf.
In weiterer Folge werden die Kraftwerke dezentralisiert - entweder als Zentralheizanlagen für größere Gebäude oder als Heizkraftwerke. Denn Brennstoffzellen liefern nicht nur Strom, sondern auch Abwärme. Überschüssiger Strom, der nicht in den Wohnungen oder zum Laden der e-Cars udgl. benötigt wird, wird eben ins Stromnetz eingespeist. Das würde nämlich gleichzeitig das Problem lösen, dass die derzeitigen Stromnetze die neuen Kapazitäten, die nötig wären, um das Tankstellennetz zu ersetzen, gar nicht tragen könnten.
Derzeit klingt das aber immer noch wie Zukunftsmusik.
[...] Die Autos bekommen Stromabnehmer so wie ein O-Bus oder die Straßenbahn. [...]
Ähm, tausch den Stromabnehmer durch Induktionsleitungen in der Straße und schon kann ich mit deinem Konzept leben.
@darox
Biste Dir wirklich sicher, dass man mit Induktionsschleifen (also berührungslos) soviel Energie übertragen kann, um beispielsweise ein 100-kW-Gefährt (136 PS) zu speisen? Da müsste man schon die Spulen ziemlich nah aneinander bringen (Millimeterbereich). Ansonsten haste Streufelder ohne Ende. Denk mal an den Aufwand für eine Magnetschwebebahn a la Transrapid. Alle Straßen aufsägen und bei den Buckelpisten mancherorts einen geringen Spulenabstand hinzukriegen, würde zu einer Kostenexplosion führen. Induktionsschleifen mögen vielleicht zum Laden von Zahnbürsten herhalten, aber nicht zur Energieübertragung für Autos, ohne die Straßeninfrastruktur erheblich zu ändern. Würde man Oberleitungen installieren, dann ist das ähnlich wie bei der Schiene: Alles was untendrunter liegt (egal ob Straße oder Schiene) braucht man kaum zu modifizieren. Straßenschäden im Zentimeterbereich kann ein Stromabnehmer problemlos abfedern.
Es ist sehr schön zu sehen, dass endlich auf Elektromotoren gesetzt wird. Momentan braucht man noch den Strom aus der Steckdose und dicke Akkus, aber in nicht allzu ferner Zukunft kann in jedem Auto ein Freie-Energie-Generator stecken, der die Reichweite ins Unendliche erhöht und Aufladen absolut unnötig macht. An einem solchen Generator wird schon lange gebastelt und wir könnten ihn schon seit Jahrzenten haben, wenn die Tüftler nicht erpresst, aufgekauft, zum Schweigen gebracht oder gar ermordet worden wären. Diesmal wird er allerdings kommen, weil schon zuviele Menschen davon wissen und die Wissenschaftler und Mechaniker beschützt und unterstützt werden, was in der Vergangenheit nicht der Fall war. Für jeden, für den das zu utopisch klingt, der möge sich einmal auf theorionproject Punkt org begeben und sich eine eigene Meinung bilden. Ich persönlich kann nur sagen, dass es endlich Zeit wird, dass die Wahrheit ans Licht kommt, Ölkonzerne haben uns lange genug für dumm verkauft und ausgenommen und nebenbei noch die Erde zersört.
Das ist wieder alles Sch******. Diese ganzen Konzepte sind weder tragbar, noch überlebensfähig. Ein strombetriebenes Auto .. lächerlich. Als würden wir je Strom erzeugen können, der für alle Gutmenschen, die *unbedingt* ein Auto benötigen reicht. Allein der Gedanke ist völlige Dummheit. Die grösste Dummheit ist es, dass es überhaupt Autos gibt. Aus meiner Sicht ist dieses Konzept "Ein Mann - ein Auto" überhaupt nicht mehr tragbar. Das einzige von dem ich überzeugt bin, dass es hilft und uns die Erde noch ein paar Jahrhunderte ihre Rohstoffe zur Verfügung stellen kann, liegt in der Lösung, dass die Gesellschaft sich ändert. Da sie das nicht wird, und der Mensch die Erde wie seinen eigenen Sandkasten behandelt, nämlich völlig respektlos, und sich nur an den eigenen Bedürfnissen orientiert, wünsche ich schon mal viel Spass beim horten von Kapital. Vielleicht gibts ja eines Tages nicht mal mehr Kloopapier, dann kann man getrost auf gedrucktes Geld zurückgreifen.
ja, es sind immer nur die anderen Schuld, gell? In diesem Fall die Ölkonzerne.
Au weia, Wahrheitsfreund. Du hast ja einen lustigen Nick. Sach mal, haste zu viele Filme über Verschwörungstheorien geguckt
Also ein "Freie-Energie-Generator" funktioniert bestimmt nach dem gleichen Prinzip wie die aufklebbare Akku-Wunderfolie zum Verlängern der Laufzeit oder gar das Anbringen von kleinen Magneten an die Zündkabel, um den Motor "harmonischer, geerdeter und im Einklang mit dem Universum" laufen zu lassen.
Also ich denke auch: Wir werden alle von den Männchen mit den schwarzen Hubschraubern überwacht und sind nur Teil eines außerirdischen Versuchsprojekt mit dem Codenamen "Matrix".
@puschteblume
Mit verbaler Überzeugungsarbeit überzeugst Du die Mehrheit der Gesellschaft nicht sondern nur ein paar wenige Weltverbesserer. Zwei Dinge führen zu einer Veränderung:
1. Benzin wird dermaßen teuer, dass es sich keiner mehr leisten kann.
2. Das Öl ist alle und Sprit gibt es demnach auch nicht mehr.
Der erste Fall wird wahrscheinlich eher eintreten. Die Menschen suchen dann relativ schnell nach Alternativen, die billiger sind. Die Mobilität will sich keiner nehmen lassen. Die Methode "Steuern mit Geld" funktioniert schon seit Tausenden von Jahren.
Die Ölindustrie als Lobbyist kann nur Ärger machen, solange sie überhaupt ausreichende Mengen zu verkaufen haben. In der Übergangszeit wird sicherlich priorisiert werden: Öl als Ausgangsstoff für Waren (Plastikartikel usw.) wird sicherlich der Vorrang gegenüber dem sinnlosen Verheizen gegeben.
Der Autoindustrie kann das Ganze egal sein. Ob sie einen Benzinmotor einbaut oder einen Elektromotor ist doch völlig Wurscht. Hauptsache, die setzen weiterhin ihre Blechkisten ab.
Zum Thema "individuelle Mobilität": Ich denke, dass der Trend bei der Überwindung von Langstrecken sicherlich im weiteren Zusammenfassen von Menschen liegt (also ähnlich wie beim Konzept Flugzeug, Bahn, Bus). Dass lässt sich aber nur für Großstädte anwenden. Für das Erreichen des Endziels braucht jede Person noch irgendein kleines Gefährt. Momentan passt es Menschen einfach nicht, dass Zeit beim Umsteigen verloren geht, dass sie an bestimmte Abfahrszeiten gebunden sind oder am Zielort kein eigenes Fortbewegungsmittel haben.
elektrisch fahren is sicherlich sinnvoll aber warum auf batterien als energiespeicher setzten? is die brennstoffzellentechnik nich viel besser dazu geeignet? kannste doch tanken wie anner tankstelle auch, nur halt kein öl, und die speicherkapazitäten werden in zukunft sicherlich noch besser werden. nur die stromgewinnung am anfang des ganzen prozesses muss langfristig natürlich auf hauptsächlich regernativen energiequellen aufbauen
elektroautos sind z.Z nicht "umweltfreundlich" sie verlagern nur die umweltverschmutzung aus den smoggeplagten städten woanders hin...
@Wahrheitsfreund: deine Aussage ist genauso Inhaltslos wie diese Website, auf die du verweist. Was glaubst du eigentlich wieviel der erste Autokonzern mit einem Serienwagen verdienen würde, der ganz ohne Benzin auskommt, aber die gleiche Leistung bringt? Dagegen sehen die Ölscheichs arm aus.
@Hoover5555: Der Benzinpreis ist noch gar nichts. Erst wenn er bei 2 oder 3 Euro liegt, wird man vielleicht eine großflächige Veränderung im Verhalten der Autofahrer merken können. Warum? Welcher Autofahrer lässt sich die Mobilität nehmen, nur weil er 10 Euro pro Tankauffüllung mehr zahlen muss? Den Beweis sieht man auf den Straßen - immer noch viel zu viel los. Zumal man sich sicher sein kann, dass die Alternative zu Benzin durch den Staat so teuer gemacht wird, dass es auch wieder fast egal ist.
Was mich mal interessiert ist:
1. Wieviel würde alternativer Kraftstoff im Vergleich zu Benzin kosten?
2. Ist es technisch überhaupt machbar, wenn eine Milliarde Menschen plötzlich anfangen Zuhause ihr Auto an die Steckdose zu hängen. Amiland hat ja jetzt schon Probleme, wenn im Sommer alle die Klimaanlage anwerfen.
@lrlr: sehe ich genauso.
Was mich zum nächsten Punkt bringt: wie sieht es mit der Umweltfreundlichkeit aus im Vergleich zu Benzin?
Ich habe das Gefühl, dass wir nicht erleben werden, dass Benzin als primärer Kraftstoff für Autos vom Sockel gerissen wird. Und kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Blödsinn, dass die Ölvorkommen zuneige gehen...
Hallo THG! Bemerke ich es nur, oder entwickelt sich das hier immer mehr zum Automagazin? Was sollen diese ganzen Autobeiträge, schließlich geht es doch um Computer Hardware!
Elektroauto ist meines Erachtens keine Lösung des Problems. Wo kommt bitte der Strom her den die Fahrzeuge dann fressen??? Dann explodiert einerseits der Strompreis und andererseits wachsen die Atommeiler wohl wie die Schwammerl aus dem Boden, denn mit Wind, Sonne, Wasser lassen sich die dann erforderlichen gigantischen Mengen an Strom nie und nimma erzeugen.
Hab mal eine Doku gesehen über Wasserstoffautos und eine besondere Sorte Algen, die Wasserstoff "produzieren", das scheint für mich ein vernünftiger Weg zu sein, Wasserstoff lässt sich auch besser und verlustfreier speichern als Strom...
Die Idee mit Oberleitungen usw. scheint mir nicht durchführbar, die Kosten dafür wären enorm und würden natürlich auf den Autofahrer übergewälzt werden. Nicht zu vergessen wie viel Energie alleine an Leitungsverlusten in so einem Netz von Kabeln regelrecht vernichtet wird (selbst wenn "nur" die Autobahnkilometer damit abgedeckt werden!). Ich glaub da würde uns (Autofahrern) ein Liter Benzin für 4 Euro noch deutlich billiger kommen.
Ein bisschen peinlich finde ich, dass inzwischen fast jeder weiß, dass die Elektroheizung die teuerste, umweltsündigste überhaupt ist, da die vielen Verluste bei der Transformation/Übertragung vom Kraftwerk bis ins Haus nicht hinnehmbar sind.

Da ist es für die Umwelt und Brieftasche sogar besser, den Heizstoff bis ins Haus zu transportieren und in effektiven(!) Brennern fürs Heizen zu benutzen.
Warum der Aspekt bei der Brieftasche bei Autos anders ausfällt, da kann ich mir nur die hohen Steuern auf Benzin als Grund vorstellen.
Fakt ist, dass die explosionsartige Verbrennung in Otto-/Dieselmotoren relativ sehr ineffektiv ist.
Das ist auch der Grund, warum man am Dampfmotor arbeitet.
Man verbrennt den Kraftstoff ohne Flamme in einer Art Reaktor, was viel effektiver ist, und treibt damit eine effektive Dampf-Verbundmaschine an.
Im Moment ist das einzige Problem die geringe Haltbarkeit der Reaktormaterialien.
Warum man davon nie hört, da kann ich mir nur vorstellen, dass die breite Masse die Dampftechnik beknackter Weise als altmodisch ansieht (Obwohl alle Wärmekraftwerke mit dem Zeugs funktionieren und nur noch Quecksilber ein besseres Medium für diese Technik darstellt, was aber aus denkbaren Gründen bereits vor über 100 Jahren aufgegeben wurde) und diese Technik deswegen kein "Publikumsmagnet" ist.
Ich kann mir auch nicht Vorstellen, dass irgendwelche BMW-Protze sich gerne vorstellen, dass so eine "alte" Technik in ihrem Autochen werkelt.
Fortschritt muss immer Publikumswirksam sein, damit man auch Aufmerksamkeit und vor allem Forschungsgelder bekommt.
Um es nochmal deutlich zu sagen: Diese Gesellschaft kotzt mich an
@jehaa
Wasserstoff-Brennstoffzellen mögen mit Scheuklappen-Sicht umweltfreundlich sein, weil die Abgase sauberer Wasserdampf (ohne CO2) sind. Das Problem ist die Erzeugung von Wasserstoff. Als flüchtiges Gas kommt es auf der Erde nicht in ausreichender Menge vor. Und wenn es irgendwo biologisch entsteht, dann verflüchtigt es sich schnell in die Stratosphäre. Puff weg!
Die Produktion von Wasserstoff lässt sich z.B. über das Cracken von Wasser (2x H20 --> 2x H2 +1x 02) realisieren. Hier liegt das Problem: Der Energieaufwand für die Produktion von Wasserstoff ist höher als die Energie, die beim Verheizen in einer Brennstoffzelle entsteht. Du bräuchtest also eine ganze Menge Atom- oder Kohlekraftwerke mehr, um diese riesige Energie zur Verfügung zu stellen. Wenn keiner die Atomkraft will, dann musst Du also noch mehr fossile Brennstoffe a la Öl oder Kohle verheizen. Die werden aber immer knapper. Biologisch mit Algen oder Bakterien bekommt man auch keine ausreichende Mengen an Wasserstoff zusammen und man riskiert vielleicht den Bio-GAU.
Die Wirkungsgrad des Gesamtprozesses bei Wasserstoff (Produktion und Verheizen) wird immer schlecht bleiben. Den besten Wirkungsgrad bei der Bereitstellung von mechanischer Energie (Mobilität) bietet der Elektromotor. Bei der Umwandlung von elektrischer in mechanischer Energie schafft er einen Gesamtwirkungsgrad von über 90%. Zum Vergleich ein benzinbetriebener Ottomotor liegt circa bei 37%, die Brennstoffzelle bei 20% (ausgehend vom Ausgangsstoff Wasser und inkludierter Wasserstoff-Produktion).
Pfffttt...viel heiße Luft.
Der wahre Grund, warum BMW so ein Auto baut steht sogar im Text:
"Die Elektro-Minis sollen BMW helfen, den strengen Abgasvorschriften in Kalifornien zu entsprechen. Demnach dürfen Autofirmen ihre Produkte in dem US-Bundesstaat nur anbieten, wenn sie auch sogenannte „zero emission“-Autos im Angebot haben."
Und um nix anderes geht es. In Wirklichkeit zählen für BMW nur X5, X6 und Konsorten. Warum hätte man sonst so ein Hirnriß-Auto wie den X6 erschaffen. Wann kommt der erste SUV-Cabrio...?
Ich steh ja immer noch auf Gezeitenkraftwerke, optisch nicht so häßlich wie Wind- und Sonnenkraftwerke da man sie unter Wasser nicht sieht und es gibt mehr als genug Orte wo man sie aufstellen kann.
Und weil E.on so eine tolle Werbung für sie gedreht hat, auf die alle reinfallen =)
Ne ich stand schon vor der Wende auf sowas. ;-)
Nebenbei sind sie auch zuverlässiger als Windkraft.
Man darf aber nicht vergessen, dass der Meeresgrund keine graue Mondlandschaft ist, wo man hinpflastern kann, was man (die Menschheit) will. Das wird zwar ab und zu mit Giftmüll probiert, ist aber trotzdem nicht fein
Hier zeigt sich wieder mal der geringe Horizont der Menschen. Auf dem Meeresboden stört es MENSCHEN nicht, und schon ist es okay und sowieso die ultimative Lösung *Kopf schüttel*
In diesem Zusammenhang: Umweltschutz ist ein irreführendes Wort. Die Umwelt bedarf keinen Schutz. Wir wollen sie nur so erhalten, wie sie ist, damit WIR leben können.
@ Hoover5555: natürlich liegt der Energieaufwand für das Cracken von Wasserstoff höher als die Energiemenge, die man später herausbekommt. Alles andere wäre ein Perpetum Mobile. Das unterscheidet jetzt aber nicht Wasserstoff negativ von anderen Energieträgern. Das ist immer so, wenn Energieformen umgewandelt werden.
Umwandlung von elektrischer in mechanische Energie hat einen tollen Wirkungsgrad... Das stimmt schon, nur muss man den Strom erzeugen und das ist Wärme-Kraftwerken Carnot-limitiert. Auch ein E-Fahrzeug, wird vom Wirkungsgrad her bei herkömmlicher Energieerzeugung niemals auf einen Wirkungsgrad von mehr als 50% kommen.
Einwenden könnte man jetzt: Man kann ja den Strom "erneuerbar" produzieren. Da gibt es zwar Definitionen, wie man den Wirkungsgrad bestimmt, aber das ist dann nicht mehr vergleichbar.
Z.B. hat Sonnenenergie per Definition dann immer 100% Wirkungsgrad, obwohl man diese wiederum untschiedlich effektiv nutzen kann.
also ich muss momo2k in diesem fall zustimmen... die menschen wollen die umschwelt "erhalten" damit se leben können.... aber das wollen momo2k und alle andern ja eigentich auch?? also ich seh eigentlich auch ned ein das ich leben soll wie ine steinzeit nur weil atomkraftwerke ja eventuell vielleicht ma gefährlich sein könnten.
ich denke mal diese gezeitenkraftwerke werden auch en paa fischstäbchen herstellen und durch eingesogenen pflanzen verstopfen
Natürlich verlangt niemand in den Industriestaaten, dass die Bewohner derer gleich auf Baumhäuser ziehen. Niemand wird freiwillig merklich seine Lebensqualität verringern wollen, was er direkt spürt, nur um der "Umwelt" - oder anderes Beispiel: der Dritten Welt - zu helfen.
Das ist das harte Brot von Umweltschützern in der Industrie und Entwicklungshelfern... Die Dinge so zu verpacken, dass die kurzsichtigen Menschen, und damit meine ich nicht deren Sehstärke, auch mal was gutes tun.
Windenergie ist zum Beispiel was tolles. Da kann man "genau" ausrechnen, wie viele tausend Arbeitsplätze es in Deutschland gebracht hat. Solarenergie genauso.
Das sieht die Putzfrau in den ärmeren Regionen z.B Spaniens vielleicht anders, aber wie gesagt: Menschen sind verdammt kurzsichtig.
EDIT:
"Z.B. hat Sonnenenergie per Definition dann immer 100% Wirkungsgrad, obwohl man diese wiederum untschiedlich effektiv nutzen kann."
Seit wann das? Solarplatten heizen sich nicht unnötig auf oder wie? Und Wissenschaftler arbeiten nicht seit Jahrzehnten daran, den Wirkungsgrad immer Prozentweise nach oben zu bekommen?
Und auch sonst sind alle Materialien, die für thermische Solaranlagen verwendet werden, ja ideale schwarze Körper und nehmen genau 100% der Energie, die von der Sonne kommt, auf O.o
Sorry, aber die Aussage war jetzt etwas zu schlecht...
Das schöne an Wind, Wasser und Sonne ist, dass es nicht so sehr weh tut, wenn der Wirkungsgrad nicht so hoch liegt.
naja die windräder die würd ich den leuten die meinen des bringt was quer ine arsch schieben... die auf dem land sind so ein blödsinn, die kosten mehr energie beim erstellen als se rein bringen