Trotz Akku-Problem: Bald Boom von Elektro-Autos?

00:10 - Mittwoch, 23. Juli 2008 von Frank Völkel
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: Elektro-Auto, Smart, Cayenne 50 Kommentare

Immer stärker rückt das Elektroauto in den Fokus des allgemeinen Interesses. Dennoch bestehen die Probleme bei der Energiespeicherung und den hohen Kosten nach wie vor. Nur enorme Fortschritte in der Akkutechnik und der wachsende Leidensdruck durch die horrenden Spritpreise könnten das Szenario ändern. Derzeit sind zumindest erste Gehversuche in Form von Feldtests der großen Autohersteller festzustellen. Das Blatt dürfte sich dann wenden, wenn das erste Serien-Auto mit reinem Elektro-Antrieb auf den Markt kommt. Die Technik zur Energiespeicherung scheint für die Anfangszeit festgelegt: Leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus, die eine vergleichsweise hohe Energiedichte liefern. Mit herkömmlichen Treibstoffen lässt sich das allerdings nicht vergleichen.

Fast schon euphorisch geben sich Experten der Automobilbranche wie Ferdinand Dudenhöffer, indem sie das Ende des Verbrennungsmotors zwischen 2010 und 2025 prognostizieren.

Saurier als Forschungsträger: Porsche Cayenne auf der vergangenen IAA 2007 in Frankfurt

So hat VW für 2010 den Space Up mit reinem Elektroantrieb vorgestellt - siehe VW und Sanyo entwickeln Elektro-Auto-Akku, der in einer Kleinserie produziert werden soll. Smart ist der Pionier bei Elektro-Autos und lässt seit vergangenem Jahr 100 Fahrzeuge mit Akku-Antrieb durch London rollen. Ein Serienstart ist für 2010 vorgesehen - siehe Artikel Elektro-Smart fährt mit Li-Ionen-Akku. Auch BMW hat eine Versuchsreihe mit mehreren hundert Elektro-Minis angekündigt - siehe Artikel BMW baut Elektro-Auto.

Um die Reichweite zu erhöhen, sollen künftige Elektro-Autos an Parkplätzen und Tankstellen geladen werden können. Auch ist der Tausch gegen einen vollen Akku in Planung. Hier könnten sich Energieversorger wie E.ON einschalten - siehe Artikel Golf fährt elektrisch - 50 km weit.

Der Trend zum Elektroauto hat neben den etablierten Herstellern auch eine Reihe Firmen aus der New Economy auf den Plan gebracht. In Hollywood gilt der mit mehr als 1000 Handy-Akkus bestückte Elektro-Roadster von Tesla manchen Glamourstars mehr als jeder Ferrari oder Lamborghini. Und in der Schweiz plant der ehemalige VW-Chefdesigner Murat Günak mit seiner Firma Mindset ein vollkommen neu entwickeltes Elektroauto, das in 18 Monaten auf den Markt kommen und Vernunft und Vergnügen unter einen Hut bringen soll.

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Kommentare zum Beitrag
realmad24 23/07/2008 00:39
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-0+
realmad24
es wäre zu schön um war zu sein, bin echt gespannt ob ich 2010 elektroautos kaufen kann die mehr als 200km fahren können und dazu für normalsterbliche bezahlbar sind
zeromaster 23/07/2008 00:44
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-3+
zeromaster
Wenn ich mir die letzte Preiserhöhung von meinem Stromversorger so anschaue kann ich mich nicht recht über Elektro-Autos freuen.

In dem einen Artikel steht der Golf verbraucht für eine Typische Pendlerstrecke 8KW... damit verdoppeln wir einfach mal mit einem Fingerschnippen den Stromverbrauch eines Haushalts.

Ob das dann umweltfreundlicher ist hängt davon ab wie wir diesen gestiegenen Energiebedarf decken werden.
Und billiger werden wir langfristig damit garantiert nicht fahren, weil der Staat sich die Steuerausfälle halt über steigende Steuern auf Strom zurückholen wird.
chill out 23/07/2008 02:04
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--2+
chill out
Wer sagt denn, dass Elektroautos nur durch die Steckdose aufgeladen werden? Schau Dir mal die Hybrid-Modelle von Lexus an, die gehen garnicht erst an die Steckdose. Da werden die Akkus z.B. durch Bremskraftrückgewinnung wieder aufgeladen. Das klingt für mich als Laien doch ziemlich fein.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 07:37
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--1+
@chill out: es tönt nicht nur fein, sondern es ist es auch. hatte im frühjahr in den USA (ja man stelle sich vor, die sind in florida recht angefressen von den dingern:-) das vergnügen mit einem prius rumzucruisen und da kam der verbrauch auf 5l/100km runter. allerdings bringt diese hybridtechnik hauptsächlich in den städten was, wenn man oft anhalten und wieder anfahren muss. jedoch muss man den eigenen fahrtstil auch ans auto anpassen sprich, weniger bremsen, dafür ausrollen lassen und auch dezent anfahren, damit der benzin motor nicht nachhelfen muss.
alles in allem wirklich eine gute sache, welche aber noch weiterentwickelt werden darf/muss.
was mich einfach stört ist der (zumindest in der schweiz) recht hohe preis eines solchen gefährts.
checkmate 23/07/2008 07:51
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-0+
checkmate
Elektroautos ohne Bremskraftrückgewinnung sind klar fürn A***! Erst mühsam und teuer Energie aufladen um damit die Bremsbelege abzunutzen...
Energie an sich, egal welche Form wird immer teurer, eine Energiekrise wird kommen und nur die effizientesten Methoden Energie zu benutzen werden sich durchsetzen. Elektroauto an sich ist was feines, ein drehmomentstarker E-Motor ohne Getriebe und Kupplung und emmisionsfreies fahren. Ich vermute aber Biosprit + Verbrennungsmotor wird stark mitmischen im Energiemix.

offtopic: Da stellt sich mir gerade die Frage; Warum bezahlt man auf Biodiesel Mineralölsteuer, wo es doch gar kein Mineralöl ist? :ouch:
Muecke 23/07/2008 08:19
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-2+
Muecke
Zitat :offtopic: Da stellt sich mir gerade die Frage; Warum bezahlt man auf Biodiesel Mineralölsteuer, wo es doch gar kein Mineralöl ist? :ouch:


Ich habe mal ins Gesetz geschaut, der Gesetzgeber hat dran gedacht, die normale Mineralölsteuer fällt auch an. Da man ja mittlerweile weiss, dass Biodiesel umweltschädigender ist als normales Mineralöl, ist das ja auch OK.


@ topic: Solange man Autos mit dem Strom aus Kohlekraftwerken auflädt, ist das eh für die Tonne; der Wirkungsgrad des Kraftwerks + Batterie-Be/Entladung ist geringer als ein bisheriger Motor.

Zitat :Elektroautos ohne Bremskraftrückgewinnung sind klar fürn A***!


Kann man so allgemein nicht sagen, es kommt auf dei Strecke an, die gefahren wird. Wenn man viel Autobahn fährt, ist die Bremskraftrückgewinnung ein Griff ins Klo, da das Auto dabei zu viel an Gewicht gewinnt. Im Stadtverkehr hingegen lohnt es sich.

So einfache Dinge kapiert man in der (Umwelt)politik natürlich nicht. Da wird alles zum Gesetz gemacht, wo Öko draufsteht, egal ob es nutzt oder nicht.
Beispiel: ich habe alle Lampen im Haus, DIE OFT BRENNEN, mittlerweile durch Energiesparlampen ersetzt. Die im Heizungskeller ist geblieben, da ist das Licht eh fast nie an und das Aufwand zur Produktion der Sparlampe wäre höher als die Ersparnis. Jetzt verbietet die EU normale Glühbirnen. Selber denken ist in moderner Demokratie wohl einfach nicht erwünscht.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 08:30
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-2+
Wenn ich das Bild des Prosche so sehe bin ich mir sicher, dass der nie weiter als 50km kommen kann bei dem Gewicht der ganzen Komponenten. Wenn die Erfolgreich werden wollen, müssen Sie anfangen die Auto wieder leichter zu machen. Ein Golf I oder II wiegt keine Tonne oder grade so und seht euch den jetzt mal an 1,3 Tonnen oder mehr / viel mehr!
slurm_mckenzie 23/07/2008 09:04
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-1+
slurm_mckenzie
Muecke :
So einfache Dinge kapiert man in der (Umwelt)politik natürlich nicht. Da wird alles zum Gesetz gemacht, wo Öko draufsteht, egal ob es nutzt oder nicht.Beispiel: ich habe alle Lampen im Haus, DIE OFT BRENNEN, mittlerweile durch Energiesparlampen ersetzt. Die im Heizungskeller ist geblieben, da ist das Licht eh fast nie an und das Aufwand zur Produktion der Sparlampe wäre höher als die Ersparnis. Jetzt verbietet die EU normale Glühbirnen. Selber denken ist in moderner Demokratie wohl einfach nicht erwünscht.



Nö, ist durchaus in der Demokratie erwünscht. Ist doch schön, dass du selbständig eine gute Entscheidung bzgl. deines Kellers finden konntest. Wenn du das einem Richter so erklärst, wird er das schon glauben. ;) Ansonsten stimme ich dir zu, dass man sich auch über die Gewninnung Gedanken machen muss.
Riven 23/07/2008 09:05
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-0+
Riven
leichter machen zu gunsten des Verbrauchs? Guck dir den 3L Lupo an was für ein erfolg er war!
Anonymer Nutzer 23/07/2008 09:11
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--1+
Lol das ich nicht lache, Ferdinand Dudenhöffer soll ein Experte sein... Der sagt zwar zu jedem Scheiss etwas, aber Ahnung hat der nicht.
seeigel 23/07/2008 09:13
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-2+
seeigel
mobby83 :
Wenn ich das Bild des Prosche so sehe bin ich mir sicher, dass der nie weiter als 50km kommen kann bei dem Gewicht der ganzen Komponenten. Wenn die Erfolgreich werden wollen, müssen Sie anfangen die Auto wieder leichter zu machen. Ein Golf I oder II wiegt keine Tonne oder grade so und seht euch den jetzt mal an 1,3 Tonnen oder mehr / viel mehr!

Weshalb muss ich nur für Elektro ein Auto leichter machen ? Ein Benziner oder Diesel würde im gleichen Maß davon profitieren und weniger verbrauchen
weltenspinner 23/07/2008 09:25
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-0+
weltenspinner
Mit etwas Glück läuft es so wie in London und Umland.
100 Pfund (ca. 126 EUR) im Jahr zahlen und so viel Strom tanken, wie man will. Das würde ich nicht nein sagen. Außerdem sind E-Autos da völlig steuerfrei und günstig zu bekommen. Das rentiert sich locker.
Bin mal gespannt, ob man das in Berlin, oder im Pott hinbekommt.
vonnordmann 23/07/2008 09:28
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-2+
vonnordmann
slurm_mckenzie :
Nö, ist durchaus in der Demokratie erwünscht. Ist doch schön, dass du selbständig eine gute Entscheidung bzgl. deines Kellers finden konntest. Wenn du das einem Richter so erklärst, wird er das schon glauben. Ansonsten stimme ich dir zu, dass man sich auch über die Gewninnung Gedanken machen muss.



Warum soll er das erst einem Richter erklären? Wenn die abgehobenen Abgeordneten nicht erst solchen gängelnden Schwachsinn zum Gesetz erklären, kommt es gar nicht erst zur Anklage. Jeder sollte doch selbst entscheiden, warum er wo welche Leuchtmittel einsetzt.

@Topic: nix zu sagen, wollte nur mal Dampf ablassen! ;)
zimmi 23/07/2008 09:30
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-1+
zimmi
Nun, der 3L Lupo kam "zu früh". Jetzt wäre der Erfolg wohl wesentlich grösser.
Zum Verbot von Glühlampen: In der CH werden wohl einfach Leuchtmittel ab der Energieeffizienzklasse E verboten, was die normalen Glühlampen einschliesst. Somit kann man in einem selten benutzten Raum wie dem Tankraum oder so die neuen Halogenlampen für die Normalfassung benutzen. Werden bei unserem grössten Detailhändler nun angeboten. Sind immerhin 30% sparsamer, kosten nicht alle Welt und sind so einfach zu benutzen wie Glühlampen. Also, wieso dann noch Glühlampen?
Ja, die Elektroautos oder auch die Brennstoffzelle sind nur so grün wie die Gewinnung des Energieträgers (Elekterizität, Wasserstoff mittels Dialyse; also auch Elekterizität). Fusionsreaktoren werden uns noch lange nicht mit grossen Energiemengen beglücken, KKWs sind nicht Nachhaltig und Kohle/Gas produzieren CO2. Also wartet noch viel Arbeit auf uns....
LegdocheinEi 23/07/2008 09:45
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-1+
LegdocheinEi
weltenspinner schrieb :

Mit etwas Glück läuft es so wie in London und Umland.
100 Pfund (ca. 126 EUR) im Jahr zahlen und so viel Strom tanken, wie man will. Das würde ich nicht nein sagen. Außerdem sind E-Autos da völlig steuerfrei und günstig zu bekommen. Das rentiert sich locker.
Bin mal gespannt, ob man das in Berlin, oder im Pott hinbekommt.



ja, das habe ich gestern im tv gesehen. das klang echt toll und ich wußte davon noch gar nichts!
london baut gerade eine tolle infrastruktur mit e-säulen an vielen parklätzen auf. dazu die erwähnte stromflatrate! und die autos dort sind auch passabel. die haben eine reichweite von ca. 80 km, platz für 2 erwachsene und 2 kinder (oder alternativ den wocheneinkauf) und sind mit ca. 10.000 Euro auch bezahlbar. für pendler hat sich so ein auto mit der beschriebenen e-flat bereits nach 2-3 jahren komplett ausgezahlt.
jetzt muß nur noch die stromgewinnung stimmen (regenerative energien) und wir wären einen ganzen schritt weiter!
mystix 23/07/2008 09:52
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-2+
mystix
Ein Beispiel womit wir bei dem Energieproblem in Deutschland ansetzen könnten:

Wir haben in Deutschland sehr umweltschonende Müllverbrennungsanlagen aufgebaut, die auch zur Energiegewinnung beitragen. Müll hat immerhin einen Heizwert von 10 MJ/kg (im Vergleich dazu: Benzin 43 MJ/kg, Steinkohle 30 MJ/kg und Braunkohle 9 MJ/kg). Jetzt könnten wir mit unseren Kapazitäten auch Müll aus anderen Ländern verbrennen, wie z.B aus Australien und Italien, die solche Anlagen nicht haben. Wir würden damit den Müll umweltschonend entsorgen, Energie gewinnen und Geld verdienen. Doch Politiker möchten dies nicht, sondern lieber unsere Kapazitäten ungenutzt lassen.


slurm_mckenzie 23/07/2008 09:59
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-0+
slurm_mckenzie
vonnordmann :
Warum soll er das erst einem Richter erklären? Wenn die abgehobenen Abgeordneten nicht erst solchen gängelnden Schwachsinn zum Gesetz erklären, kommt es gar nicht erst zur Anklage. Jeder sollte doch selbst entscheiden, warum er wo welche Leuchtmittel einsetzt.@Topic: nichts zu sagen, wollte nur mal Dampf ablassen!


ist jetzt auch offtopic: falls du das nicht gemerkt hast, das war IRONIE! Ich möchte den Staatsanwalt sehen, der gegen eine Privatperson ein verfahren einleitet, weil diese eine falsche Glühbirne im Keller hat. :D Es geht niemanden etwas an, was in den eigenen vier Wänden geschieht, solange keine Straftat begangen wird. Über den Sinn eines solchen Paragraphen kann gestritten werden, jedoch zielt der nicht auf dein Beispiel. Falls ich mich irre, bin ich der erste der eine Selbstanzeige startet - habe noch einen Deckenfluter. ;)
1steffen1 23/07/2008 10:00
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lrlr 23/07/2008 10:18
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-1+
lrlr
wenn man einen diesel-hybrid mit so (bescheidenen) fahrleistungen bauen würde, wäre das a) umweltfreundlicher und b) auch einfacher realisierbar und c) wesentlich praxistauglicher..

zimmi 23/07/2008 10:24
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-1+
zimmi
Witzig:
Fahrtwind? Überlege nochmals und greif auf Deinen gesunden Menschenverstand sowie etwas Pysikwissen zurück. Der Fahrtwind ist Wiederstad, welcher mittels der Antriebsenergie überwindet werden muss. Windräder nehmen nur einen Teil der Entergie auf, wie sie mehr Wiederstand leisten (Wirkungsgrad), welcher auch wieder überwunden werden muss. Energierückgewinnung ist immer < als die Energie, welche zuerst in die Geschwindigkkeit reingesteckt werden muss. Eine Photovoltaikanlage mit ca. 3 Quadratmeter auf dem Dach liefert im bessten Fall ca. 540 Watt. Dies genügt um die Batterie bei Stillstand etwas aufzuladen, ist aber lediglich ein/zwei Tropfen auf den heissen Stein.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 10:25
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-1+
Also, das mit dem Dynamo würde so garnatiert nicht funktionieren, denk einfach daran wieviel anstrengender es mit einem Fahrrad dann gleich ist.
Da musst du mehr reinstecken als bei rauskommt. Nur bei der Abbremsung, aber das wird ja bereits genutz. Aber die Idee mit Solar und Wind ist eigentlich gar nicht so schlecht. Einfach an jeder Seite 2 Lufteinlässe und dort kleine Turbinenartige Teile und schon fließts^^. Muss ja nich so groß und viel sein, aber wenn dadurch 30 bis 50% mehr Akkulaufzeit rauskommt, würde sich das ja schon lohnen. Das vielleicht kombiniert mit den Solarzellen. Warum auch immer nur auf ein Konzept setzten, einfach alles nei damit^^.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 10:29
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-1+
@1steffen: das soll wohl ein Witz sein. Wovon du sprichst ist kompletter Unsinn. Ich nehme Strom um zu fahren und mit der Fahrtenergie lade ich die Akkus wieder auf, ja ein Perpetuum mobile das wär schon. Ebenso mit dem Fahrtwind...
Problem mit der Rückgewinnung: Die Technik wiegt einfach noch viel zu viel.
Ich hol mir den Loremo, der hat einen normalen ausgereiften Dieselmotor und hat die wichtigste Vorraussetzung: niedriges Gewicht
cl1985 23/07/2008 10:40
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-1+
cl1985
Ich glaube nicht, obwohl es sehr wünschenswert wäre, dass in naher Zukunft Autos mit Elektroantrieb auf unseren Straßen rollen. Ein Hauptproblem sehe ich dabei nicht nur in der Energiespeicherung sondern auch in der Ladedauer, mehrere Stunden sind einfach inakzeptabel. Ich glaube eher, dass wir in so ca. 10 - 15 Jahren alle mit alternativen (vielleicht auch hybriden) Brennstoffmotoren unterwegs sein werden. Neben Bio-Diesel, welcher auch nicht wirklich umweltverträglich ist bietet sich natürlich auch Wasserstoff an. Es gibt ja auch schon Pilot-Projekte vor allem in Kalifornien und Skandinavien wo versucht wird bestimmte Strecken mit Wasserstoff Tankstellen auszustatten. Die japanische Automobilindustrie (zB.: http://www.fahrberichte.de/herstel [...] -re-7.html ) bietet auch schon ganz brauchbare Modelle an. Welche, zumindest aus meiner Sicht, den erheblichen Vorteil haben, dass sie fast emissionsfrei sind und trotzdem innerhalb weniger Minuten betankt werden können und sich noch dazu wie fast normale Autos verhalten.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 10:46
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-1+
Hybrid Technik ist absoluter Schwachsinn! Ein reines Elektroauto muss her... der Tesla Roadster fährt übrigens jetzt schon 400km mit einer Ladung. Und da schaukeln sich einige die Eier, weil VW mit dem Golf 50Km fahren kann..haha... Und Prius Verbrauch von 5L..? Na und..das schaffen heutige Diesel auch schon. Hybrid ist Müll, die wollen, dass wir weiter das Benzin bezahlen. 3L - 5L Verbauch mit Hybrid, ja toll, diese 3-5L werden dann aber auch 30 - 40 Eur KOsten,wenn das so weiter geht mit den Preisen.
Anonymer Nutzer 23/07/2008 12:17
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-1+
Das einzige Problem sind die Kosten der Batterie.
Ein 10 kwh - Pack kostet 5000 Euro. Die Batterie kann man bestenfalls 1000x aufladen, ergibt Kosten von:
(10 kwh * 1000 Ladungen)/ 5000 Euro = 50 Cent/kwh

Dazu noch die Stromkosten (10 Cent regenerativ). Im Nahverkehr würde ein kleines Elektroauto ca 10 kwh pro 100 km benötigen, also ca 6 Euro kosten. Damit fährt man teurer als mit Benzin, wenn man die Mineralölsteuer herausrechnet (ca 7 Liter * 70 Cent).

Die Reichweite wäre nicht so das Problem. Der Tesla-Rennwagen hat eine 400 kg Batterie, die 54 kwh speichert. Für einen Kleinwagen würde eine 200 kg Batterie die 27 kwh speichert genügen. Damit käme man locker 250 km weit. Zusätzlich gäbe es die Option eines herausnehmbaren Range-Extenders, für Urlaubsfahrten usw.

Außerdem hat die Autoindustrie keine Erfahrung bei Elektroautos. Dieser Mißstand wird aber anscheinend jetzt behoben. Ein Elektroauto ist excl Batterie natürlich potentiell viel billiger als ein Benziner, da es viel weniger Teile benötigt, und vom Raumkonzept her viel anspruchsloser ist.
timefrenzy 23/07/2008 12:18
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-1+
timefrenzy
HALLO man sollte mal bedenken daß de Wirkungsgrad von solchen ach so umweltfreundlichen Elektroautos genaugenommen total grottig ist.

Das Kraftwerk hat nen Wirkungsgrad von sagen wir mal 40%
Die Übertragung zum Kunden über die Leitungen ca. 90%
Das Netzteil welches den Akku lädt sagen wir ca. 80%
Soweit ich weiß haben Akkus einen Wirkungsgrad von ebenfalls ca 80% wenn man die Energie die man reinstecken muß mit der die man Nutzen kan vergleicht.
Der Elektromotor im Auto hat dann nochmals max 90%

40%*90%*80%*80%*90%= ca. 20% !!!

Mal angenommen man würde sämtliche Kraftwerke in Deutschland mit Kraft-Wärme-Kopplung betreiben, was eher unrealistisch ist, so könnte man den Wirkungsgrad auf ca. 80% für die Kraftwerke steigern. Dann ist der Wirkungsgrad des Autos immerhin 40%. Ein normales Auto hat auch keinen schlechteren Wirkungsgrad. Allerdings muß ich ne menge Kohle dafür ausgeben und die Akkus wiegen ein enormes Gewicht. Dieses Gewicht führt wieder zu einem Mehrverbrauch. Ich finde die Diskussion um Elektroautos ganz ehrlich gesagt absolut hirnrissig.
checkmate 23/07/2008 12:54
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-1+
checkmate
Du vergisst einfach den Wirkungsgrad des Benzintransportes, da es von weit her kommt und des Herstellens von Benzin (Katalytcracken).
Anonymer Nutzer 23/07/2008 12:55
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-2+
Bis vor 6 Jahren gab es eine Abteilung eines großen deutschen Industriekonzerns, die sich ausschließlich mit dem Antriebsstrang für Elektro- und Hybridautos beschäftigte. Es wurden Testflotten für VW, Chrysler, GM und andere gebaut (Elektro, wie auch Brennstoffzelle). Man stand, zumindest beim Antriebsstrang kurz vor der Serienreife (ohne Speicher). In 2002 wurde diese Einheit komplett aufgelöst. Keinerlei Interesse bei deutschen und amerikanischen Autoherstellern. Méhr als 40 Ingenieure und Techniker (ich bin darunter)wurden in andere Einheiten versetzt (immerhin nicht gekündigt).
Mittlerweile hat man 6 Jahre verschlafen, die Technologie wurde "eingemottet", man hat den japanischen Autoherstellern kampflos den Markt überlassen.
Jetzt schreit alles nach dieser Technologie, die Probleme sind allerdings die gleichen geblieben: lange Ladedauer, sehr schwieriges Lademangement der Akkus, hohes Gewicht, kurze Reichweite. Bereits für 2002 wurden Lithium-Ionen Akkus versprochen, mit denen ein Family-Van (C-Voyager) 100 Meilen weit fahren sollte (gibt es bis heute nicht)!
Die Lebensdauer dieser Energiespeichers ist sehr begrenzt und nicht mit herkömmlichen Autos zu vergleichen. Der Austausch des Speichers kostet ein Vermögen. Es wird noch sehr, sehr lange dauern, bis es vernünftige Speicher geben wird.
Das Hybrid-Auto ist sicherlich nicht der Weisheit letze Schluß, aber wir müssen endlich anfangen, diese Technologien voranzutreiben. Und das wird sehr wahrscheinlich erstmal nur mittels des Hybridantriebs funktionieren. Das reine Elektroauto bzw. Brennstoffzellen Fahrzeug sollte sicherlich das Ziel sein, aber dieses wird man ganz sicher nicht im ersten VErsuch erreichen. Endlich anfangen statt weiterhin nur abzuwarten. Letzlich geben die Autofahrer die Richtung vor.
MaxTheCB 23/07/2008 13:00
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-1+
MaxTheCB
Das absolute ÖKO-Auto müsste mit heisser Luft fahren...davon ham wir mehr als genug *g*
Anonymer Nutzer 23/07/2008 13:08
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-0+
Was rechnest du den da für ein Blödsinn aus. Wirkungsgrad von einem Auto liegt bei weniger als 50%. Geht alles in Wärme und Reibung verloren. Der Wirkungsgrad von einem Elektromotor bei mehr als 95%. Wenn du schon von Verlust redest dann musst du aber auch den Energieaufwand in Betrach ziehen der jetzt für die Produktion von Öl aufgewendet wird! Förderung,Öltankerschiffe,der Prozeß um aus Rohöl Benzin herzustellen...wieder Transport mit LKW´s, Tankstellenbetrieb...usw... Das alles kostet auch SEHR VIEl Energie.
seeigel 23/07/2008 14:47
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-1+
seeigel
wo ist in deiner Kalkulation der Aufwand der für die Stromgewinnung notwendig ist ? Zechen für Kohle , riesige Landstücke in eine Marslandschaft verwandeln , die Öl- + Gaskraftwerke ,der Dreischluchtenstaudam für Wasserkraft , die Enegie die eingesetzt wurde um Windkraftanlagen zu bauen und die dazu nötigen Transporte die ohne Öl nicht möglich gewesen währen ?
wieviel KW (Energie ist notwendig bis auch nur 1 KW aus der Steckdose kommt.
Ich denke das ohne Öl nur ein verschwindend geringer Bruchteil an Strom produziert werden könnte.

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