Report Telekom: Umstieg auf IPTV – Drama in vier Akten
Umstiegsdrama bei der Telekom: Ärger mit Verfügbarkeit, Preisen und Terminen. Auch die Hardware ging verloren. Ein Ende ist noch nicht in Sicht – ebenso wenig wie der Anschluss. mehr lesen
Trotz Akku-Problem: Bald Boom von Elektro-Autos?
Quelle : Tom's Hardware – Kategorie : Weitere...
Tags: Elektro-Auto, Smart, Cayenne 50 Kommentare
Immer stärker rückt das Elektroauto in den Fokus des allgemeinen Interesses. Dennoch bestehen die Probleme bei der Energiespeicherung und den hohen Kosten nach wie vor. Nur enorme Fortschritte in der Akkutechnik und der wachsende Leidensdruck durch die horrenden Spritpreise könnten das Szenario ändern. Derzeit sind zumindest erste Gehversuche in Form von Feldtests der großen Autohersteller festzustellen. Das Blatt dürfte sich dann wenden, wenn das erste Serien-Auto mit reinem Elektro-Antrieb auf den Markt kommt. Die Technik zur Energiespeicherung scheint für die Anfangszeit festgelegt: Leistungsfähige Lithium-Ionen-Akkus, die eine vergleichsweise hohe Energiedichte liefern. Mit herkömmlichen Treibstoffen lässt sich das allerdings nicht vergleichen.
Fast schon euphorisch geben sich Experten der Automobilbranche wie Ferdinand Dudenhöffer, indem sie das Ende des Verbrennungsmotors zwischen 2010 und 2025 prognostizieren.
So hat VW für 2010 den Space Up mit reinem Elektroantrieb vorgestellt - siehe VW und Sanyo entwickeln Elektro-Auto-Akku, der in einer Kleinserie produziert werden soll. Smart ist der Pionier bei Elektro-Autos und lässt seit vergangenem Jahr 100 Fahrzeuge mit Akku-Antrieb durch London rollen. Ein Serienstart ist für 2010 vorgesehen - siehe Artikel Elektro-Smart fährt mit Li-Ionen-Akku. Auch BMW hat eine Versuchsreihe mit mehreren hundert Elektro-Minis angekündigt - siehe Artikel BMW baut Elektro-Auto.
Um die Reichweite zu erhöhen, sollen künftige Elektro-Autos an Parkplätzen und Tankstellen geladen werden können. Auch ist der Tausch gegen einen vollen Akku in Planung. Hier könnten sich Energieversorger wie E.ON einschalten - siehe Artikel Golf fährt elektrisch - 50 km weit.
Der Trend zum Elektroauto hat neben den etablierten Herstellern auch eine Reihe Firmen aus der New Economy auf den Plan gebracht. In Hollywood gilt der mit mehr als 1000 Handy-Akkus bestückte Elektro-Roadster von Tesla manchen Glamourstars mehr als jeder Ferrari oder Lamborghini. Und in der Schweiz plant der ehemalige VW-Chefdesigner Murat Günak mit seiner Firma Mindset ein vollkommen neu entwickeltes Elektroauto, das in 18 Monaten auf den Markt kommen und Vernunft und Vergnügen unter einen Hut bringen soll.
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In dem einen Artikel steht der Golf verbraucht für eine Typische Pendlerstrecke 8KW... damit verdoppeln wir einfach mal mit einem Fingerschnippen den Stromverbrauch eines Haushalts.
Ob das dann umweltfreundlicher ist hängt davon ab wie wir diesen gestiegenen Energiebedarf decken werden.
Und billiger werden wir langfristig damit garantiert nicht fahren, weil der Staat sich die Steuerausfälle halt über steigende Steuern auf Strom zurückholen wird.
alles in allem wirklich eine gute sache, welche aber noch weiterentwickelt werden darf/muss.
was mich einfach stört ist der (zumindest in der schweiz) recht hohe preis eines solchen gefährts.
Energie an sich, egal welche Form wird immer teurer, eine Energiekrise wird kommen und nur die effizientesten Methoden Energie zu benutzen werden sich durchsetzen. Elektroauto an sich ist was feines, ein drehmomentstarker E-Motor ohne Getriebe und Kupplung und emmisionsfreies fahren. Ich vermute aber Biosprit + Verbrennungsmotor wird stark mitmischen im Energiemix.
offtopic: Da stellt sich mir gerade die Frage; Warum bezahlt man auf Biodiesel Mineralölsteuer, wo es doch gar kein Mineralöl ist?
Ich habe mal ins Gesetz geschaut, der Gesetzgeber hat dran gedacht, die normale Mineralölsteuer fällt auch an. Da man ja mittlerweile weiss, dass Biodiesel umweltschädigender ist als normales Mineralöl, ist das ja auch OK.
@ topic: Solange man Autos mit dem Strom aus Kohlekraftwerken auflädt, ist das eh für die Tonne; der Wirkungsgrad des Kraftwerks + Batterie-Be/Entladung ist geringer als ein bisheriger Motor.
Kann man so allgemein nicht sagen, es kommt auf dei Strecke an, die gefahren wird. Wenn man viel Autobahn fährt, ist die Bremskraftrückgewinnung ein Griff ins Klo, da das Auto dabei zu viel an Gewicht gewinnt. Im Stadtverkehr hingegen lohnt es sich.
So einfache Dinge kapiert man in der (Umwelt)politik natürlich nicht. Da wird alles zum Gesetz gemacht, wo Öko draufsteht, egal ob es nutzt oder nicht.
Beispiel: ich habe alle Lampen im Haus, DIE OFT BRENNEN, mittlerweile durch Energiesparlampen ersetzt. Die im Heizungskeller ist geblieben, da ist das Licht eh fast nie an und das Aufwand zur Produktion der Sparlampe wäre höher als die Ersparnis. Jetzt verbietet die EU normale Glühbirnen. Selber denken ist in moderner Demokratie wohl einfach nicht erwünscht.
| Muecke : So einfache Dinge kapiert man in der (Umwelt)politik natürlich nicht. Da wird alles zum Gesetz gemacht, wo Öko draufsteht, egal ob es nutzt oder nicht.Beispiel: ich habe alle Lampen im Haus, DIE OFT BRENNEN, mittlerweile durch Energiesparlampen ersetzt. Die im Heizungskeller ist geblieben, da ist das Licht eh fast nie an und das Aufwand zur Produktion der Sparlampe wäre höher als die Ersparnis. Jetzt verbietet die EU normale Glühbirnen. Selber denken ist in moderner Demokratie wohl einfach nicht erwünscht. |
Nö, ist durchaus in der Demokratie erwünscht. Ist doch schön, dass du selbständig eine gute Entscheidung bzgl. deines Kellers finden konntest. Wenn du das einem Richter so erklärst, wird er das schon glauben.
| mobby83 : Wenn ich das Bild des Prosche so sehe bin ich mir sicher, dass der nie weiter als 50km kommen kann bei dem Gewicht der ganzen Komponenten. Wenn die Erfolgreich werden wollen, müssen Sie anfangen die Auto wieder leichter zu machen. Ein Golf I oder II wiegt keine Tonne oder grade so und seht euch den jetzt mal an 1,3 Tonnen oder mehr / viel mehr! |
Weshalb muss ich nur für Elektro ein Auto leichter machen ? Ein Benziner oder Diesel würde im gleichen Maß davon profitieren und weniger verbrauchen
100 Pfund (ca. 126 EUR) im Jahr zahlen und so viel Strom tanken, wie man will. Das würde ich nicht nein sagen. Außerdem sind E-Autos da völlig steuerfrei und günstig zu bekommen. Das rentiert sich locker.
Bin mal gespannt, ob man das in Berlin, oder im Pott hinbekommt.
| slurm_mckenzie : Nö, ist durchaus in der Demokratie erwünscht. Ist doch schön, dass du selbständig eine gute Entscheidung bzgl. deines Kellers finden konntest. Wenn du das einem Richter so erklärst, wird er das schon glauben. Ansonsten stimme ich dir zu, dass man sich auch über die Gewninnung Gedanken machen muss. |
Warum soll er das erst einem Richter erklären? Wenn die abgehobenen Abgeordneten nicht erst solchen gängelnden Schwachsinn zum Gesetz erklären, kommt es gar nicht erst zur Anklage. Jeder sollte doch selbst entscheiden, warum er wo welche Leuchtmittel einsetzt.
@Topic: nix zu sagen, wollte nur mal Dampf ablassen!
Zum Verbot von Glühlampen: In der CH werden wohl einfach Leuchtmittel ab der Energieeffizienzklasse E verboten, was die normalen Glühlampen einschliesst. Somit kann man in einem selten benutzten Raum wie dem Tankraum oder so die neuen Halogenlampen für die Normalfassung benutzen. Werden bei unserem grössten Detailhändler nun angeboten. Sind immerhin 30% sparsamer, kosten nicht alle Welt und sind so einfach zu benutzen wie Glühlampen. Also, wieso dann noch Glühlampen?
Ja, die Elektroautos oder auch die Brennstoffzelle sind nur so grün wie die Gewinnung des Energieträgers (Elekterizität, Wasserstoff mittels Dialyse; also auch Elekterizität). Fusionsreaktoren werden uns noch lange nicht mit grossen Energiemengen beglücken, KKWs sind nicht Nachhaltig und Kohle/Gas produzieren CO2. Also wartet noch viel Arbeit auf uns....
| weltenspinner schrieb : Mit etwas Glück läuft es so wie in London und Umland. |
ja, das habe ich gestern im tv gesehen. das klang echt toll und ich wußte davon noch gar nichts!
london baut gerade eine tolle infrastruktur mit e-säulen an vielen parklätzen auf. dazu die erwähnte stromflatrate! und die autos dort sind auch passabel. die haben eine reichweite von ca. 80 km, platz für 2 erwachsene und 2 kinder (oder alternativ den wocheneinkauf) und sind mit ca. 10.000 Euro auch bezahlbar. für pendler hat sich so ein auto mit der beschriebenen e-flat bereits nach 2-3 jahren komplett ausgezahlt.
jetzt muß nur noch die stromgewinnung stimmen (regenerative energien) und wir wären einen ganzen schritt weiter!
Wir haben in Deutschland sehr umweltschonende Müllverbrennungsanlagen aufgebaut, die auch zur Energiegewinnung beitragen. Müll hat immerhin einen Heizwert von 10 MJ/kg (im Vergleich dazu: Benzin 43 MJ/kg, Steinkohle 30 MJ/kg und Braunkohle 9 MJ/kg). Jetzt könnten wir mit unseren Kapazitäten auch Müll aus anderen Ländern verbrennen, wie z.B aus Australien und Italien, die solche Anlagen nicht haben. Wir würden damit den Müll umweltschonend entsorgen, Energie gewinnen und Geld verdienen. Doch Politiker möchten dies nicht, sondern lieber unsere Kapazitäten ungenutzt lassen.
| vonnordmann : Warum soll er das erst einem Richter erklären? Wenn die abgehobenen Abgeordneten nicht erst solchen gängelnden Schwachsinn zum Gesetz erklären, kommt es gar nicht erst zur Anklage. Jeder sollte doch selbst entscheiden, warum er wo welche Leuchtmittel einsetzt.@Topic: nichts zu sagen, wollte nur mal Dampf ablassen! |
ist jetzt auch offtopic: falls du das nicht gemerkt hast, das war IRONIE! Ich möchte den Staatsanwalt sehen, der gegen eine Privatperson ein verfahren einleitet, weil diese eine falsche Glühbirne im Keller hat.
Fahrtwind? Überlege nochmals und greif auf Deinen gesunden Menschenverstand sowie etwas Pysikwissen zurück. Der Fahrtwind ist Wiederstad, welcher mittels der Antriebsenergie überwindet werden muss. Windräder nehmen nur einen Teil der Entergie auf, wie sie mehr Wiederstand leisten (Wirkungsgrad), welcher auch wieder überwunden werden muss. Energierückgewinnung ist immer < als die Energie, welche zuerst in die Geschwindigkkeit reingesteckt werden muss. Eine Photovoltaikanlage mit ca. 3 Quadratmeter auf dem Dach liefert im bessten Fall ca. 540 Watt. Dies genügt um die Batterie bei Stillstand etwas aufzuladen, ist aber lediglich ein/zwei Tropfen auf den heissen Stein.
Da musst du mehr reinstecken als bei rauskommt. Nur bei der Abbremsung, aber das wird ja bereits genutz. Aber die Idee mit Solar und Wind ist eigentlich gar nicht so schlecht. Einfach an jeder Seite 2 Lufteinlässe und dort kleine Turbinenartige Teile und schon fließts^^. Muss ja nich so groß und viel sein, aber wenn dadurch 30 bis 50% mehr Akkulaufzeit rauskommt, würde sich das ja schon lohnen. Das vielleicht kombiniert mit den Solarzellen. Warum auch immer nur auf ein Konzept setzten, einfach alles nei damit^^.
Problem mit der Rückgewinnung: Die Technik wiegt einfach noch viel zu viel.
Ich hol mir den Loremo, der hat einen normalen ausgereiften Dieselmotor und hat die wichtigste Vorraussetzung: niedriges Gewicht
Ein 10 kwh - Pack kostet 5000 Euro. Die Batterie kann man bestenfalls 1000x aufladen, ergibt Kosten von:
(10 kwh * 1000 Ladungen)/ 5000 Euro = 50 Cent/kwh
Dazu noch die Stromkosten (10 Cent regenerativ). Im Nahverkehr würde ein kleines Elektroauto ca 10 kwh pro 100 km benötigen, also ca 6 Euro kosten. Damit fährt man teurer als mit Benzin, wenn man die Mineralölsteuer herausrechnet (ca 7 Liter * 70 Cent).
Die Reichweite wäre nicht so das Problem. Der Tesla-Rennwagen hat eine 400 kg Batterie, die 54 kwh speichert. Für einen Kleinwagen würde eine 200 kg Batterie die 27 kwh speichert genügen. Damit käme man locker 250 km weit. Zusätzlich gäbe es die Option eines herausnehmbaren Range-Extenders, für Urlaubsfahrten usw.
Außerdem hat die Autoindustrie keine Erfahrung bei Elektroautos. Dieser Mißstand wird aber anscheinend jetzt behoben. Ein Elektroauto ist excl Batterie natürlich potentiell viel billiger als ein Benziner, da es viel weniger Teile benötigt, und vom Raumkonzept her viel anspruchsloser ist.
Das Kraftwerk hat nen Wirkungsgrad von sagen wir mal 40%
Die Übertragung zum Kunden über die Leitungen ca. 90%
Das Netzteil welches den Akku lädt sagen wir ca. 80%
Soweit ich weiß haben Akkus einen Wirkungsgrad von ebenfalls ca 80% wenn man die Energie die man reinstecken muß mit der die man Nutzen kan vergleicht.
Der Elektromotor im Auto hat dann nochmals max 90%
40%*90%*80%*80%*90%= ca. 20% !!!
Mal angenommen man würde sämtliche Kraftwerke in Deutschland mit Kraft-Wärme-Kopplung betreiben, was eher unrealistisch ist, so könnte man den Wirkungsgrad auf ca. 80% für die Kraftwerke steigern. Dann ist der Wirkungsgrad des Autos immerhin 40%. Ein normales Auto hat auch keinen schlechteren Wirkungsgrad. Allerdings muß ich ne menge Kohle dafür ausgeben und die Akkus wiegen ein enormes Gewicht. Dieses Gewicht führt wieder zu einem Mehrverbrauch. Ich finde die Diskussion um Elektroautos ganz ehrlich gesagt absolut hirnrissig.
Mittlerweile hat man 6 Jahre verschlafen, die Technologie wurde "eingemottet", man hat den japanischen Autoherstellern kampflos den Markt überlassen.
Jetzt schreit alles nach dieser Technologie, die Probleme sind allerdings die gleichen geblieben: lange Ladedauer, sehr schwieriges Lademangement der Akkus, hohes Gewicht, kurze Reichweite. Bereits für 2002 wurden Lithium-Ionen Akkus versprochen, mit denen ein Family-Van (C-Voyager) 100 Meilen weit fahren sollte (gibt es bis heute nicht)!
Die Lebensdauer dieser Energiespeichers ist sehr begrenzt und nicht mit herkömmlichen Autos zu vergleichen. Der Austausch des Speichers kostet ein Vermögen. Es wird noch sehr, sehr lange dauern, bis es vernünftige Speicher geben wird.
Das Hybrid-Auto ist sicherlich nicht der Weisheit letze Schluß, aber wir müssen endlich anfangen, diese Technologien voranzutreiben. Und das wird sehr wahrscheinlich erstmal nur mittels des Hybridantriebs funktionieren. Das reine Elektroauto bzw. Brennstoffzellen Fahrzeug sollte sicherlich das Ziel sein, aber dieses wird man ganz sicher nicht im ersten VErsuch erreichen. Endlich anfangen statt weiterhin nur abzuwarten. Letzlich geben die Autofahrer die Richtung vor.
wieviel KW (Energie ist notwendig bis auch nur 1 KW aus der Steckdose kommt.
Ich denke das ohne Öl nur ein verschwindend geringer Bruchteil an Strom produziert werden könnte.
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