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Tesla Roadster: Krawall-Emulator mit Bose

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00:10 - 14. November 2008 von Frank Völkel

Tesla Roadster von Brabus mit Lautsprechern für MotorsoundFahrzeuge mit Elektromotor sind im Straßenverkehr nahezu lautlos unterwegs. Für Elektro-Renner wie den Tesla Roadster fehlt der Prestige-trächtige Motorsound, der heute bei konventionellen Autos die schwächer motorisierten Familienlimousinen von echten Boliden unterscheidet. Der bekannte Mercedes- und Smart-Tuner Brabus will mit Hilfe eines Bose-Lautsprecher-Systems dem Elektro-Auto Tesla ordentlich Dampf machen - zumindest akustisch. Damit könnten so manche Ampelstarts wirkungsvoller ins Szene gesetzt werden. Brabus verspricht wahlweise das Klangbild eines V8-Motors oder das Kreischen eines Formel-1-Rennwagens. Die Geräusche sollen sich der Leistungsentfaltung des Elektromotors anpassen.

Die Bose-Lautsprecher sitzen im Heck des Elektro-AutosDie Eckdaten des 1300 kg schweren Tesla Roadsters sind bekannt: Für den Standardsprint von Null auf 100 km/h sollen 3,9 Sekunden vergehen und die Höchstgeschwindigkeit bei 200 km/h abgeregelt sein. Für den Antrieb sorgt ein 185 kW leistender Elektomotor.

Der Akku besteht aus 6831 Zellen und verfügt über eine Kapazität von 55 kWh. Spätestens jetzt dürfte die optimistisch angegebene Reichweite von 350 km - etwa auf deutschen Autobahnen - in Frage gestellt werden. Bei "Dauervollgas" ist spätestens nach 20 Minuten der Akku leer! Die Batterie wiegt 450 Kilogramm und liefert eine Spannung von 400 Volt. Um gegen extreme Kälte und Hitze geschützt zu sein, wird der Akkublock permanent mit Flüssigkeit umspült. Tesla gibt auf den Akku-Pack eine Garantie von 160.000 Kilometern.

Die ersten Elektro-Autos sollen Anfang 2009 in Deutschland angeboten werden. Zum Verkaufsstart werden 128.000 Euro aufgerufen.

Weitere Artikel zum Thema Elektro-Auto und Akkus:

Quelle: Tom's Hardware

Kommentare zum Beitrag
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I-HaTeD2 14/11/2008 00:35
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-1+

Ähm ja ... Schöner Wagen, dämlicher Preis, Akku unausgereift und das mit dem Sound ist ja mal total albern. Wer braucht sowas? Wäre der Akku besser, der Preis niedriger und das Soundsystem lieber im Inneren für Musik verbaut dann wäre das Teil sicherlich super.

Lord Nelson 14/11/2008 00:51
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-0+

Die Idee, künstlich Krach zu erzeugen, ist mal sowas von daneben!! Anstatt sich zu freuen, dass mit E-Autos die Lärmbelastung sinkt, will man sie extra lauter machen. Deutsche Auto-Vernarrtheit auf dem Höhepunkt...
Außerdem wärs doch ziemlich cool, anderen davonzuziehen und keinen Mucks hören zu lassen... da wäre der Effekt doch viel überraschender!

Anonymer Nutzer 14/11/2008 01:50
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-0+

man kann auch Trabisound installieren und allen davon ziehen. Das wäre doppelt cool !

kmueho 14/11/2008 02:06
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-0+

Wahrscheinlich kann man demnächst auch noch eine 4-rohrige Proleten-Auspuffanlage mit Disco-Nebelgenerator dazubestellen...

... und wenn wir schon bei Soundsimulation sind, dann wäre ja wohl der Sound eines Jet-Triebwerks mit eingeschaltetem Nachbrenner ein netter Gag. Oder als totale Verarsche der (Trecker-) Sound eines Einzylinder Lanz Bulldog aus dem Jahr 1952 ...

Und nochwas:

Wie sieht's eigentlich mit "Tanken" aus?
An einer normalen Haushaltssteckdose (max 3,6 kW) dauert das (55kWh/3,6kW = ) 15,3 Stunden. Und an einem 16A abgesicherten Drehstrom-Anschluß (20kW) würde das immer noch 2 Stunden und 45 Minuten dauern.

Da kommt doch echt Freude auf, wenn man mal 800km am "Stück" fahren will und zwischendurch noch zwei Lade-Pausen von knapp 3 Stunden machen muß - sofern man überhaupt einen "Tankwart" findet, der einem seinen Drehstromanschluß anzapfen lässt.

Eins ist allerdings positiv: Eine "Tankfüllung" kostet nur (55kWh x 0,25Euro/kWh =) 13,75 Euro.

Saulus 14/11/2008 06:49
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--1+

Lustig, für 20min Vollgas...
Selbst bei 200km/h wären das nur 66,7km. Und dann 13,75€?
Mein TDI kostet mich auf 66,7km bei 200km/h 6,70€ ca.

Mein TDI kostet aber auch keine 125t €.

Das Teil ist sowas von ein Flop. Einen riesen Motor irgendwo einbauen kann jeder, da muss man kein Held sein.

Aber einen PKW zu bauen mit
-ausreichenden Fahrleistungen (66kW ca.)
-mal wirklichen 500km Fahrleistung und damit Praxisuntauglichkeit
-zu einem NORMALEN!!! Preis
scheint keiner auf den Markt bringen zu können.

Also warum soll man für ein Machwerk von inkompetenten Deppen wer freiwillig so viel Geld hin blättern?

Wolfgang Wiest 14/11/2008 07:54
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-0+

Darauf haben doch alle umweltbewussten Menschen gewartet. Ein Sportwagen der einen mit 200 km/h über die Landschaft fliegen lässt. Obwohl, von der Landschaft wird er wohl nicht all zuviel sehen, bei einer Fahrtdauer von 20 min. Das reicht dann gerade von einer Steckdose zur nächsten. Aber hier macht sich dann die Zeitersparnis bezahlt, die er beim Beschleunigen von 0 auf 100 hat. Wenigstens kann man sich während des Aufladens von seinem Bose Soundsystem verwöhnen lassen, denn immerhin wird man hier mehr Zeit verbringen als beim Fahren. Und die 1300 kg Gesamtgewicht vervollständigen dieses Bild noch. Beeindruckend wie viel Gewicht dieses Monster durch die Gegend bewegen kann. Das dürfte für eine Anmeldung zum stärksten Mann der Welt schon reichen. Kommen wir noch zum Preis und zur Klientel für dieses Fahrzeug. Der Preis spielt eigentlich gar keine Rolle mehr, da sich eh niemand findet der dieses Auto kaufen wird.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 08:10
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-0+

Es ist halt ein Spasswagen, neue Technik kann man nicht zu einem 'normalen' Preis rausbringen. Wenn die Technik erst mal etwas ausgereifter ist kommen bestimmt auch Autos die auch alltagstauglich sind.
Motorsound zu emulieren ist auch nicht so verkehrt, schließlich gibt es Leute die sich zur Orientierung unter anderem auf ihr Gehör verlassen müssen. Gut, es muß nicht unbedingt Bose sein und auch kein F1-Sound, aber wie gesagt, es ist ein Spasswagen/Spielzeug für Leute mit (zu) viel Geld.

"Bei "Dauervollgas" ist spätestens nach 20 Minuten der Akku leer!"

Dauervollgas heißt nicht unbedingt Maximallast. Ich wage zu bezweifeln das der Motor bei Dauervollgas die volle Leistung braucht um die (abgeregelten) 200 km/h zu halten. Bergauf bei starkem Gegenwind vielleicht, aber unter halbwegs normalen Bedingungen wird es keine 185 kW (ca 250 PS) brauchen um 200 zu fahren. Die Fahrzeit wird also auch mit Bleifuß über 20 Minuten liegen.

seeigel 14/11/2008 08:18
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-0+

Ist mit Dauervollgas 200km/h gemeint oder die max Leistungsabgabe die der Motor hat? Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das ich 185 Kw für 200km/h brauche . Eher nur die hälfte bis 1/3 dürften es sein

greywolf 14/11/2008 09:23
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-0+

Der Motor des Tesla wird bei 201 km/h abgeregelt. Für echte 200 km/h sind bei einem Wagen dieses Formats (projizierte Querschnittsfläche, Luftwiderstandsbeiwert) höchstens 90 kW Antriebsleistung erforderlich. Allerdings kann der Akku auch nicht auf 0 Prozent entladen werden und die Batterie verliert beim Hochstromladen auch wieder an Kapazität. Andernfalls ist Wartezeit=Haltezeit noch deutlich länger. Was THG da angegeben hat, dürfte in etwa realisitsch sein, egal ob jetzt 5 Minuten hin oder her.

Aber Leute, es ist ein Anfang, darum sollten wir nicht meckern. Der Vergleich mit normalen Mühlen hinkt doch.

Gruß
greywolf

gscheitmeier 14/11/2008 09:27
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-0+

@ Saulus: Dein 66Kw TDI schafft bestenfalls laut Tacho bei Rückenwind die 200... Aber 180 tun´s ja auch ;-)
Scheint mir jedenfalls noch sehr ineffizient zu sein so ein E-Auto. Rentieren tut sich das zur Zeit noch nicht bei so hohem Stromverbrauch.

Anonymer Nutzer 14/11/2008 09:38
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-0+

Ich könnte mir vorstellen, dass diese Sound-Designer hier einen Markt der Zukunft schaffen. Es könnte doch sein, dass sich die Leute für ihre E-Autos dann Sounds installieren können, wie man es heute bei Mobiltelefonen mit Klingeltönen macht...

20min Akkulaufzeit ist natürlich nicht viel, aber ein Anfang. Ich habe keine Ahnung, wie lange man seinerzeit mit Daimlers Reitwagen fahren konnte, bevor der Tank alle war. Und damals waren sicher keine 200 Sachen möglich ;D

Ich denke, dass Konzept ist ein Anfang. Es lohnt sich auf jeden Fall es weiterzuentwickeln...

chill out 14/11/2008 09:49
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-3+

Wer von Euch hat schon mal ein Elektroauto gehört? Z.B. einen Lexus mit Hybrid-Antrieb? Nein? Könnte wohl daran liegen, dass der Elektroantrieb nicht zu hören ist. Und mal fernab von jeglichem Prollo-Gehabe, fehlt damit eine der wesentlichen Schutzfunktionen zwischen Mensch und Auto: Der Lärm!

Der Lärm von Autos wird bereits unbewusst wahr genommen, der Mensch ist wachsamer. Fehlt der Lärm, fehlt die Wachsamkeit. Und solange der Mensch (und insbesondere Kinder) noch nicht im Blut haben, auf lautlose Autos zu achten, hat so eine manuelle Lärmdose durchaus Sinn.

Riven 14/11/2008 09:58
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-1+

da geb ich dir recht chill out, mich hat letztens einer von hinten (hybrid von toyota) überholt als ich zur uni gelaufen bin... ich habe ihn nicht gehört.

Was viele hier vergessen, der Tesla ist ein prestige auto und mit sicherheit nicht für den normalo Außenvertreter gedacht sondern für leute die eh zuviel kohle haben und etwas besonderes haben wollen. Alle die hier rummimosern wie scheisse das doch ist sollen die klappe halten, ohne solche innovationen und entwicklungen würde ein zukünftiges elektroauto für alle in weite ferne rücken! also nicht immer nur kritisiern das geht so langsam auf die eier

Anonymer Nutzer 14/11/2008 10:29
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-0+

unsere nachbarn haben einen toyota, der bis 35 km/h nur mit e-motor fährt-... da wir dummerweise in einer spielstrasse mit wendekreisel wohnen und besagte nachbarn am ende ihr haus haben, ist neuerdings immer vorsicht geboten, wenn das auto lautlos an einem vorbeirollt (betonung auf rollen, da "nur" schrittgeschwindigkeit)... wenn man sich sowas nun in ner normalen straße vorstellt, dann ist mal schnell eine person dem auto vor die haube gelaufen. übertriebener sound ist zwar auch daneben, aber irgendwie sollte sich ein geraeuschloses auto bemerkbar machen koennen und nicht spaetestens durch quietschende reifen -.-

GhostRE 14/11/2008 10:43
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-0+

Die Frage ist doch, was hörst du jetzt, den Motor eines Autos, oder das Abrollgeräusch der Reifen plus Windverwirbelungen. Klar bei einer Prollkarre mit Ofenrohr als Auspuff hörst du das, aber sonst? Ab einer gewissen Geschwindigkeit spielt der Motorsound keine Rolle mehr.

Riven 14/11/2008 11:10
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-0+

man wirds sehen, ich prophezeie einen starken anstieg der unfälle mit fussgängern/radfahrern je mehr elektroautos ohne akkustisches signal auf die straße kommen

Anonymer Nutzer 14/11/2008 11:22
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-0+

Euch ist schon klar das völlig lautlose Wagen ein ziemliches Problem für unsere Blinden Mitbürger sind, oder?

Von daher muss ein bischen Sound schon sein, obs jetzt gerade F1 Gekreische mit 120dB sein muss lass ich mal dahin gestellt ;-)

BCT81 14/11/2008 11:35
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-0+

Zum Thema: Nach 20 Minuten Fahrspaß bei Vollast ist Ende... naja, also ich weiß ja nicht, was ihr für LKW-Tanks in euren Autos verbaut habt, aber ein 250PS Motor zieht sich unter vollast auch gerne mal 50 Liter auf 100 km rein... jemand der nen Boardcomputer im Auto hat und mal an ner Ampel anfährt, indem er das Gaspedal bis zum Bodenblech durchtritt, der wird überrascht sein, wie durstig in solchen Momenten selbst die ansonsten sparsamsten Motoren sein können, wenn sie wirklich ihre volle Leistung bringen sollen. Und wenn ich mal davon ausgehe, dass ein Mittelklasseauto heutzutage etwa einen 50-60 Liter Tank hat und bei einem Spitzenverbrauch von 50 Liter unter Vollast liegt, dann kann man mit der Karre auch nicht wirklich wesentlich länger als 20 Minuten Fahren, wenn man dann ebenfalls von einer Höchstgeschwindigkeit von um die 250 km/h ausgeht....

Dessweiteren sollte man nicht vergessen, dass der Tesla auch während der Fahrt seine Akkus wieder aufläd, indem man ihn Rollen läßt, dann funktioniert der Elektromotor in umgekehrter Richtung als Generator und führt Strom zurück in die Akkus, was die Reichweite deutlich erhöhen dürfte.

Ein Tesla ist sicher kein Alltagstaugliches Auto, aber andere Sportwagen (und nichts anderes ist ein Tesla) sind das genausowenig. Und preislich liegt er da eher auf Augenhöhe mit einem Porsche Carrera und noch unter den Top-Modellen italienischer Sportwagenbauer. In der Vergangenheit hatten Elektroautos vor allem das Image langweilig zu sein und kein Fahrvergnpgen vermitteln zu können... und das Vorurteil fegt der Tesla ganz sicher vom Tisch. Das Auto ist vom Fahrverhalten her eine reinrassige Spaßmaschine und er wird eher dazu beitragen, die Akzeptanz solcher Autos zu erhöhen.

Was die Alttagstauglichkeit angeht, sind die Akkus eigentlich gar nicht so schlecht... ich möchte behaupten, für 90-95% aller zurückgelegten Tageskilometer reicht der Akku vollkommen aus, ein Problem bekommt man dann tatsächlich erst, wenn man etwa eine lange Urlaubsreise an einem Stück absolvieren will, wo man dann tatsächlich mal 500+ km zurücklegen will/muß.

Sofern ich eine Garage mit Stromanschluß habe ist das Auto für mich eigentlich völlig alltagstauglich was seine Reichweite angeht.. damit komm ich locker zur Arbeit, zurück und kann auch noch einkaufen und die Kinder zum Sportverein fahren... und nachts häng ich den Wagen in der Garage an die Steckdose und hab den nächsten Morgen wieder volle Akkus...

Was zur Zeit halt wirklich noch fehlt sind 2 Dinge:

1. Infrastruktur (man müßte halt irgendwie Zapfsäulen durch Ladestationen ersetzen können)
2. Akkutechnik muß noch weiter entwickelt werden... es gibt da durchaus ganz interessante Ansätze, die die Ladezeiten von Akkus ganz erheblich verkürzen, mal sehen was da noch kommt...

Achja, mal ganz nebenbei, ich freu mich schon auf entsprechende Motorräder, die darf ich dann mit meinem Autoführerschein fahren, da ich mir ziemlich sicher bin, dass sie unter 50 kubik liegen ;)

scheffe 14/11/2008 11:37
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-1+

Ich finde diese gazen E- Autos ne absolute verarsche!
Da machen irgendwelche promis auf Green und kaufen sich so ein Ding - weils gerade schick ist, aber woher der Strom aus der Steckdose kommt verliert keiner ein Wort.
Solange der Grossteil des Stroms durch Kohlekraftwerke - Ergasverbrennung - Atomkraftwerke mit nicht geklaerter endlagerung kommt - ist tanken an der "Steckdose" kein bisschen Umweltfreundlicher als das verbrennen von Benzin in nem guten Verbrennungsmotor.

so long

Riven 14/11/2008 12:09
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-0+

durch den höheren wirkungsgrad des elektromotors und vor allem der Kohlekraftwerke ist ein E-Auto ökologischer

I-HaTeD2 14/11/2008 12:12
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--1+

Apropo Atomenergie, hatte mal wieder eine Sendung gesehen wo Atomuboote und Kriegsschiffe im Gespräch waren die satte 11 Jahre auf See bleiben können. Da wäre doch ein sicherer Miniatomreaktor fürs Auto toll.

Naja nur blöd das der Mensch so dumm ist und diese Energie lieber für Mord & Todschlag missbrauchen muss.

Sicherlich ist die Lagerung von Atommüll so eine Sache aber letztlich nicht so schädlich wie andere Kraftwerke die dazu die Ressourcen noch ausschöpfen bis nichts mehr davon da ist. Und eventuell gibt es ja in ein paar Jahren auch für Atommüll eine adäquate Entsorgung.

Achja, der Witz ist ja ... Wenn es mal Elektroautos gibt die technisch super funktionieren dann sind sie so hässlich das sie wieder kaum einer kauft.

f1delity 14/11/2008 12:14
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-0+

Zitat :Es könnte doch sein, dass sich die Leute für ihre E-Autos dann Sounds installieren können, wie man es heute bei Mobiltelefonen mit Klingeltönen macht...

Dann dürfen E-Autos niemals marktreif werden, das wär ja grausam mit den ganzen Vollhonks an der Ampel zu stehen :/

Das die E-Wagen einen Sound bekommen ist aber an sich okay, nur nicht so übertrieben, mich persönlich nervt das ach so tolle Sounddesign tierisch, schon genug Wagen gehört wo ich dachte wow, da kommt nen V8 mit ordentlich Hubraum und dann ists nurn Polo/Golf mit Sounddesign :D

kleineMax 14/11/2008 12:17
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-0+

Ne Verarsch.. och is das herrlich und in zwanzig jahren bist du millionär weil du ja deine spritrechnung bezahlen musst ^^

Wir hattens doch schon mit den E-Motoren und du solltest wissen das die Lauf-Leistung von denen wesentlich besser ist. Schon jetzt gibt es genug schnelle E-Autos nur der Akku muss noch besser werden.

zimmi 14/11/2008 12:29
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-0+

@ scheffe
Soweit gebe ich Dir recht. Das sind aber zwei unterschiedliche - wenn auch zusammenhängende Probleme. Die Weiterentwicklungen im Akkubereich, lassen mich immer mehr vermuten, dass es die Brennsoffzelle für Automobile nie im grossen Mass brauchen wird. Zu gross sind die Umwandlungsverluste dur die Elektrolyse und die PEM selbst. Da müssten einige neue Ansätze zur H-Gewinnung marktreif werden.
Nun müssen wir aber langsam feststellen, dass wir uns nichtmehr fragen müssen, wie wir das Öl als Treibstoff ersetzen können, sondern wie wir umweltfreundlich eine solch grosse Menge an elektrischer Energie gewinnen wollen.

scheffe 14/11/2008 12:40
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-0+

Es ist schon richtig das Kraftwerke wohl einen hoeheren Wirkungsgrad haben als eine lokale verbrennung von z.b. benzin im verbrennungsmotor -jedoch darf man auch die Leitungs und transformations -verluste nicht vergessen.

Die benoetigte energie zum fuellen der Batterie ist schon eine andere kategorie als mal den wasserkocher anzumachen - mir gehts hier nicht um die kosten fuer den einzelnen -mir gehts darum das diese ganze elektroauto sache immer als absolut oekologisch verkauft wird was sie einfach nicht ist.
Das mit Atomkraftwerken ist ne andere diskussion.

An sich wuuerde das konzept nur funktionieren wenn es tankstellen gaebe die Ihre energie von solarzellen oder windturbinen beziehen (das gab es schon mal in meiner heimatstadt in den 90igern - hat sich jedoch nie durchgesetzt). Da wurden Stromzapfsaeulen angeboten die von Solarzellen und windturbinen auf dem Dach gespeisst wurden.
- Das waere ne loesung -

Ich wohne in London und hier sind diese kleinen E-autos der absolute renner - jeder der "green" sein will kauft sich so ein ding

Dazu muss man jedoch erwaehnen das england um die 90% der energie mit Kohleverbrennung erzeugt und die Kraftwerke hier nicht die saubersten sind.






zimmi 14/11/2008 12:55
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-0+

Aufpassen: Ein Wassserkocher benötigt als Ohmscher Verbraucher auch relaiv viel Energie. ;-) Sicherlich ist es nicht eine Endlösung fossiele Energieträger in Kraftwerken zu verbrennen. Doch solange die Energiebilanz besser ist, ist es ein 1. Schritt. Kraftwerke mit Kraft-Wärme-Kopplung erreichen einen sehr hohen Wirkungsgrad, welcher wohl auch nicht durch die Leitungs-, Transfomations- und Ladungsverluste ausgelichen werden. Doch thermische E-Werke sind kaum Wärmegeführt, was bedeutet, dass nicht immer alle vorhandene Wärme auch genutzt werden kann.
Schlussendlich läuft es in meinen Augen auf ein komplexes Netzwerk mit verschiedensten kleinen und grossen E-Erzeuger mittels Photovoltaik, Geothermie, Wind und Wasser heraus. Wind und Sonne muss aber auch gut gespeichert werden können. Zum Beispiel mit Pump-Speicher-Kraftwerken.

Die wäre wohl die beste Lösung, doch ist sie politisch durchsetzbar?

Copperhead 14/11/2008 15:26
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-0+

Hab in der ADAC Motorwelt gelesen, dass ein aktuelles Hybrid Auto weniger CO2 Emissionen hat, als ein Elektroauto, welches den Strom aus einer deutschen Steckdose hat.
Desweiteren sehe ich für den Tessla Roadster eh keinen Nutzen für weite Reisen oder für eine Familie, weil er doch nur 2 Sitze hat und warscheinlich auch wie fast jeder Sportwagen entsprechend wenig Kofferraum.
Ich bin gespannt!

zimmi 14/11/2008 15:32
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-0+

@ Copperhead

Nur weil in D die Elekterizität (noch) so CO2 Intensiv gewonnen wird, muss dies ja nicht auch in anderen Ländern stimmen. Doch ich stelle den ADAC-Bericht schon etwas in Frage. Wurde beim Elektrofahrzeug auch eines mit Rückgewinnung beim Bremsen getestet? Wurden die Gesammtemissionen bei der Gewinnung und dem Transport des Öls auch berücksichtigt?

Und das der Roadster kein Familienfahrzeug ist, ist wohl langsam klar. Dieses Modell soll zeigen, dass E-Autos auch ein anderes Klientel ansprechen können.

greywolf 14/11/2008 16:14
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-0+

Was mich an der Karre stört ist der Hersteller: Bose. Wer sich bei Hifi auskennt, weiss was ich meine. Wenn schon hätte es Teufel sein sollen. Da stimmen Qualität und Leisutng. Oder von mir aus B&O oder B&W. Reicht wahrscheinlich für das bischen gebrumme.

greywolf

derGhostrider 14/11/2008 17:01
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-0+

@BCT81:
1. Halbwegs vernünftige Autos, die 250km/h erreichen und halten können, verbrauchen WESENTLICH WENIGER als 50l auf 100km. Bei einem A8 W12 schwebst Du mit 250 über die Bahn und mußt garantiert nicht alle 200km tanken.
2. Nehmen wir mal mein ehemaliges Motorrad: Yamaha YZF-R6, Baujahr 2001. Entweder durch Glück oder mein sorgsammes Einfahrverhalten hatte etwas Glück mit der Leistung. Die fuhr sich besser als alle Nachfolgemodelle, die ich gefahren bin. Mein persönlicher Rekord lag bei 289km/h (so auf dem digitalen Tacho angezeigt), realistisch also vermutlich 270 bis 275km/h.
Der Verbrauch lag, wenn ich so gefahren bin, bei unter 10l auf 100km.

Wirklich gute Autos haben Reichweiten von 800km bis 1000km mit einer Tankfüllung. Ja, nun werden einige Leute sich die Augen reiben, ist aber so. So war es auch schon vor vielen Jahren bei unserem damaligen Audi 100. Von Dortmund bis ins tiefste Bayern, dort rumgefahren UND zurück mit einer Tankfüllung. Auf der Autobahn wurden auch 160 bis 180km/h gefahren, also keine übertriebenen Sprittsparmaßnahmen.

Mein popeliger Golf IV ist dagegen ein schlechter Witz. Bei 700km ist die Reservelampe an und der Tank so gut wie leer - und das, obwohl das ja nun wirklich ehr ein Kleinwagen ist.

Also zum Thema Spritverbrauch: Beim ANFAHREN ist der Wirkungsgrad denkbar schlecht. Soetwas kann man nicht auf das Fahren bei Höchstgeschwindigkeit umsetzen. Das liegt allein schon am Übersetzungsverhältnis und weil die Berechnung teilweise etwas in die Hose geht, wenn man noch steht und schon gas gibt. Das relativiert sich dann ganz schnell, sobald man etwas zügiger rollt.
Wer natürlich nun rennmäßig fährt, also ständig bremst und neu beschleunigt, der wird schon seine tatsächlichen 25l Spritverbrauch erreichen, wenn er denn einen leistungsstarken Motor hat. So fährt aber niemand auf der Autobahn.

Die Reichweite von 350km ist natürlich ein Idealwert: Einmal anfahren und dann auf einem Oval mit 90km/h (oder so) kreisen, bis das Teil stehen bleibt. Gehen wir von realistischen 200km im Normalen Verkehr aus, so ist das Gerät tatsächlich gut für die Wege im Alltag geeignet!
Gut motorisiert, hinreichende Reichweite. Abends wieder an die Dose, das sollte gehen.

Nur wenn man mal wirklich weiter fahren möchte wird es eng. Da sehe ich zur Zeit absolut keine Chance für das Teil. Die Ladezeit ist inakzeptabel und die Reichweite auf der Autobahn wird geradezu lächerlich gering sein. Selbst wenn das Teilchen nach der Anfahrt zur Autobahn dann anstelle von 20min noch stattliche 40min durchhält, kommt man damit nicht wirklich weit.

Vergleich zum Motorrad: Die tatsächliche "übliche" Reichweite meiner R6 betrug 240km. Dann wurde "mal eben" nachgetankt und man konnte weiterfahren. Also: höhere Geschwindigkeit, bessere Beschleunigung, schneller nachgefüllt, größere Reichweite.
(klassisches) Auto und Mottorad sind dem Tesla bisher noch recht deutlich überlegen.

kowa 14/11/2008 17:22
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-0+

Das ist mal ein guter informativer Artikel. Hier kann man die Leistungsdaten gut hochrechnen auf eine normale Limosine. Diese würde dann einen 2,5fachen Akku brauchen um ca. 1000km weit zu kommen, der Akku wiegt dann 1t und das Auto wohl 2t. Die Beschleunigung bei 55kw ist dann wohl bei ca.7 Sekunden anzusetzen. Soweit entspricht das den Fahrleistungen eines gängigen 3 Liter-Autos (3L-Hubraum-Diesel).
Ein Ladezyklus kostet 40€, der Akku wird dann aber schon alleine 100.000 Euro kosten und alle 3 Jahre hinüber sein.
Wenn die Südkoreaner dann in 5(!) Jahren ihren 8fach besseren Akku bauen, dann sieht die Rechnung deutlich besser aus.
Bis dahin ist ein Ford R8 die bessere Wahl.


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