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Enemy Territory: Quake Wars
2 - Zwei Seiten, zehn Klassen
Auf unserer »Sewer«-Map können zwölf Spieler pro Seite antreten. Wir spielen als Strogg. Auf jeder Seite gibt es fünf verschiedene Klassen, die zwar jeweils grundsätzlich die gleiche Funktion erfüllen, aber auf unterschiedliche Weise. Der Infiltrator der Strogg und der Covert Ops der GDF sind beide Sniper, aber während der Covert Ops ein klassisches Scharfschützengewehr benutzt, feuert der Strogg eine mächtige Railgun – die leider einen deutlich sichtbaren Kondensstreifen hinterlässt. Der GDF Medic verteilt Medkits und holt gefallene Kameraden zurück ins Leben. Das tut der Strogg Technician auch, allerdings dienen seine Medkits gleichzeitig als Munition für die Strogg-Waffen. Außerdem baut er GDF-Leichen zu Mini-Respawn-Punkten für die Strogg um. »Spawn Host created«, heißt das dann. Wenn jetzt ein Strogg-Soldat an dem umgebauten GDF-Körper vorbeikommt, muss er nur kurz die »Benutzen«-Taste drücken und schon erscheint er beim nächsten Respawn genau da wieder auf dem Schlachtfeld, wo sein Spawn Host liegt. Das spart eine Menge Lauferei und passt prima zu der eklig-außerirdischen Charakteristik der Strogg.
Wie im alten Enemy Territory, dem kostenlosen Multiplayer-Nachfolger zu Return to Castle Wolfenstein, ist jedes Match ein Spiel auf Zeit. Die Angreifer haben 20 Minuten, um unser Computersystem zu hacken. Deshalb hat es auch jeder, egal ob Strogg oder GDF, sehr eilig. Von ihrem Startpunkt aus sind die Strogg ziemlich schnell am EMP-Disruptor, dem ersten Ziel der GDF. Und im Handumdrehen stehen Geschütz- und Radartürme, gebaut vom Constructor und Opressor, zwei weiteren Unterstützungsklassen der Strogg. Die Technicians verstreuen ihre Medkits, die Constructors verminen die Türen der beiden Gebäude, die den Platz um den EMP-Disruptor einrahmen. Und spätestens jetzt erfolgt der erste Angriff. Artillerie regnet Tod und Verderben auf die kurz zuvor errichteten Geschütztürme. Panzer walzen durch den Fluss auf der Westseite. GDF-Soldaten und Ingenieure stürmen durch Garage und Haus und räumen die gerade gelegten Minen mit ihren Granaten aus dem Weg. Und von den Berghängen nehmen Scharfschützen die verteidigenden Strogg unter Feuer. Wenn beide Teams wissen, was sie zu tun haben, ist dieses Gefecht schnell, hart und intensiv. Innerhalb von nur 30 Sekunden kommt es zum Feindkontakt.
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juhuuuuuuu - nach einem halben jahr (!) hat auch die presse dieses über-spiel entdeckt! jedenfalls ist CSS (und andere) dagegen langweiliges schießbuden-kino
Das Titelbild sieht so aus, als ob ausversehen was Falsches hochgeladen wurde. Kann ja mal passieren
.
mfg hirnblase
netter bericht, ich frage mich allerdings warum dieser mit der Public Beta gemacht worden ist, wo das Spiel doch schon längst in den Händlerregalen steht?

oder kam der etwa ein wenig zu spät? ein schelm wer böses denkt
greez
Naja, QuakeWars war für mich die Entäuschung 2007. Trotz des ganzen drumherums macht es nicht mehr so viel spass wie ET. 2142 und COD4 Spieler finden daran keinen Gefallen.
Wir haben 5 Pakete Quake Wars geordert. Meine Kollegen und ich haben es nur zwei mal gespielt und in der Schublade verschwinden lassen.
Zwei mal gespielt und in der Schublade verschwinden lassen? Wer das tut, ist selbst schuld! ETQW ist nicht so einfach gestrickt, wie manch anderes Spiel. Nach fast einem Jahr berichten die Leute noch immer noch von neuen Taktiken, die sie gerade entdeckt haben.

Vor allem gibt es in dem Spiel das gute Stroyent!
http://www.stroyent.com