Anzeige
Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Weitere...
Alle Weitere... Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner

So funktioniert die Zugsteuerung

Seite zurück Seite vor
17:50 - 28/06/2008 von Daniel Schuhmann

Damit Züge überhaupt automatisch fahren können, muss die Strecke entsprechend ausgestattet sein. Hier kommt eine linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) zum Einsatz, über die der Streckenrechner ständig mit dem LZB-Rechner im Zug kommuniziert und so die Zugfahrt lückenlos überwachen kann.

Solche Steuerungen sind nichts Neues: Die Münchner U-Bahn ist bereits seit der Eröffnung im Jahr 1971 mit LZB ausgestattet. Im normalen Betrieb müssen die Fahrer der Münchner Züge nach dem Schließen der Türen lediglich zwei Knöpfe drücken und der Zug fährt automatisch bis zum nächsten Bahnhof. Der Fahrer kann hier aber jederzeit manuell eingreifen. Abends wird diese Automatik in München nicht benutzt – die Fahrer müssen eine gewisse Anzahl von Stunden selbst fahren.

Bei einem komplett automatischen Fahrbetrieb geht es ein Stück weiter: Die Steuerung nennt sich hier Automatic Train Control (ATC). Der ATC-Streckenrechner sammelt Fahrinformationen und übermittelt diese an die Fahrzeugrechner der Züge. Ein ATC-Rückkanalrechner wertet die Daten von den ATC-Fahrzeugen aus und ermittelt die Gleisbelegung über die LZB-Leitungen.

Vor Gefahrenpunkten – also beispielsweise stehenden Zügen – generiert der ATC-Streckenrechner einen Halt in einem Schutzabstand (üblicherweise 160 Meter), so dass kein Fahrzeug den Gefahrenpunkt verletzt. Fahren Züge in solche Abschnitte ein, werden sie sofort zwangsgebremst.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 28/06/2008 20:02
Ausblenden
-0+

lol verbindung über wlan?
gehts denen noch gut?

wann werden die ersten kiddies mit ihren laptops versuchen den zug zu steuern?
läuft da vielleicht auch noch WINDOWS ???

lol!


kiu77 28/06/2008 20:27
Ausblenden
-0+

Wo steht da was von WLAN?

Anonymer Nutzer 28/06/2008 22:50
Ausblenden
-0+

Ich war Promoter in einer solchen DT3 (und habe somit etwa 30 Stunden in diesen Zügen verbracht) - und muss leider sagen, dass ich von Energieeffizienz nicht sonderlich viel spüren konnte. Speziell in der Rush-Hour war die Fahrt von ständigem Beschleunigen und anschließendem Bremsen bestimmt - und das mitten auf der Strecke. Unter Energieeffizienz würde ich verstehen, dass die Bahn die Fahrt mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit fortsetzt, anstatt ständig auf 0 runterzubremsen.

Takato 28/06/2008 23:21
Ausblenden
-0+

sind die Sätze: "ositiv kann sich die automatische U-Bahn hingegen auf die Energiebilanz auswirken, da die Fahrpläne auf Energieeinsparung optimiert sind." und "Im automatischen Betrieb relativiert sich die Aussage etwas: Teilweise ist die Fahrweise extrem ruppig, Aufschalten und Bremsen folgen mehrmals direkt hintereinander, wobei das Fahrzeug hier ohne Probleme leistungslos rollen könnte. Hier wäre ein Update der Steuersoftware dringend angeraten." nicht wiedersprüchlich?

kiu77 29/06/2008 01:38
Ausblenden
-0+

Korrekt wäre "Sie hams versucht aber nicht hingekriegt"

Anonymer Nutzer 29/06/2008 02:52
Ausblenden
-0+

"Als im Jahr 1994 die Entscheidung anstand, eine dritte U-Bahnlinie zu bauen, mussten die Voraussetzungen für einen höheren Takt auf der Stammstrecke geschaffen werden"
Warum höherer Takt auf Stammstrecke, wenn sie eine dritte U-Bahnlinie bauen wollen?

chris1284 29/06/2008 07:31
Ausblenden
-0+

und die nicht mehr benötigten u-bahnfahrer werden dann zu informatikern umgeschult um das system zu administrieren, oder sitzen die dann auf der straße???

tobias 29/06/2008 09:27
Ausblenden
-0+

chris1284 :
und die nicht mehr benötigten u-bahnfahrer werden dann zu informatikern umgeschult um das system zu administrieren, oder sitzen die dann auf der straße???



Deswegen ja Mischbetrieb, so kann man nach einiger Zeit ganz genau nachrechnen was günstiger ist und der Fahrer hilft somit noch dabei das System zu optimieren.

Flaxx 29/06/2008 11:45
Ausblenden
-0+

Gibt es auch Sensoren die nicht nur auf Personen prüfen sondern auf z.B stehende Züge? Das könnte z.B. bei einem Systemfehler auftreten, so das der Computer praktisch einen Zug "vergisst".

Anonymer Nutzer 29/06/2008 15:01
Ausblenden
-0+

@Flaxx: Nein, das kann nicht passieren. Die an den Bahnsteigen angebrachten Sensoren prüfen nicht nur auf "Person im Gleis", sondern reagieren auf alles, was Wasser enthält oder metallisch ist...
D.h.: Bei einer Zeitung, die auf das Gleisbett geweht wird passiert nichts - fällt dagegen eine Wasserflasche runter, blockiert das System. Auch metallische Gegenstände reflektieren die Mikrowellen und blockieren für den Computer das Gleis. Da die Bahn selbst auch aus Metall ist, würde spätestens dieses System die Bahn erkennen.

Interessant wäre jetzt nur noch, auf welcher Frequenz das Erkennungssystem funktioniert - meines Wissens hat ja Wasser bei 2,4GHz eine enorme Resonanzfrequenz. Könnte also sein, dass man WLAN und Bluetooth auf dem Bahnsteig vergessen kann :)

Theodor 29/06/2008 18:00
Ausblenden
-0+

chris1284 :
und die nicht mehr benötigten u-bahnfahrer werden dann zu informatikern umgeschult um das system zu administrieren, oder sitzen die dann auf der straße???



Lies mal den Beitrag komplett. Das hilft.

Anonymer Nutzer 29/06/2008 19:21
Ausblenden
-0+

Von wegen leiser als DT2. Die neuen Züge produzieren insbesondere beim Losfahren ein ganz schreckliches Geräuch. Geht in Richtung Kreide auf Tafel.

Warum eigentlich automatisch? Ich denk mal 10 Euro ausgeben um 1 Euro zu sparen. Ich hoffe Siemens hat den Fehlbetrag gesponsert. Über 2 Jahre Verspätung hat Siemens ja auch schon draufgelegt.

Anonymer Nutzer 30/06/2008 01:50
Ausblenden
-0+

Alter Hut. In Düsseldorf übernimmt Kollege Computer schon lange die Tunnelfahrten. Den Fahrer braucht es nur noch für die überirdischen Streckenabschnitte. Die allererste Fahrerlose U-Bahn gab es in den 80ern in Berlin (Linie U4)

tonictrinker 30/06/2008 09:14
Ausblenden
-1+

Lest doch mal richtig! :(
Da steht nichts von WLAN - was man sicher auch nciht verwendet hat.(asjkdaskjd) Es kann doch sein, dass die Wagen ansich energieeffizienter sind. Die Fahrer werden NICHT zu Informatikern umgeschult, sondern zu Betreuungspersonal.(chris1284) Und niemand hat behauptet, dass das etwas völlig Neues wäre!(Balikon)

swk1100 30/06/2008 09:31
Ausblenden
-0+

tonictrinker :
Lest doch mal richtig! Da steht nichts chris1284) Und niemand hat behauptet, dass das etwas völlig Neues wäre!(Balikon)



«Nürnberg schreibt Verkehrsgeschichte», sagte Bundesverkehrsminister Tiefensee

also einer hats doch gesagt aber der is ja Politiker und die sagen nie die Wahrheit! oder ?

In Wien fährt die U-Bahn schon seit den frühen 90ern automatisch die Fahrer sind nur dafür zuständig den zug im Notfall zu brämsen und die Türen zu öffnen und schließen!

Daniel 30/06/2008 10:40
Ausblenden
-0+

swk1100 schrieb :

In Wien fährt die U-Bahn schon seit den frühen 90ern automatisch die Fahrer sind nur dafür zuständig den zug im Notfall zu bremsen und die Türen zu öffnen und schließen!




In München auch. Steht aber auch so Im Artikel (Seite 2).

Automatische und fahrergeführte Züge auf der gleichen Strecke sind aber durchaus eine Weltneuheit.

@MeisterEder: Im Innenraum sind die DT3 aber durchaus leise, was man von den DT2 nicht behaupten kann.

@Flaxx: Die Prüfung, welche Gleisabschnitte besetzt sind, wird weiterhin zusätzlich konventionell durchgeführt, also durch Gleisstromkreise, Achszähler oder Tonfrequenzkreise. Dass der Computer "vergisst", welcher Zug wo steht, kann also nicht passieren.

muggy83 30/06/2008 10:40
Ausblenden
-0+

tobias :
Deswegen ja Mischbetrieb, so kann man nach einiger Zeit ganz genau nachrechnen was günstiger ist und der Fahrer hilft somit noch dabei das System zu optimieren.



Mischbetrieb heißt das nicht, weil man nachrechnet was billiger ist, sondern (wenn man den Artikel gelesen und sich die Bilder/Karten angeschaut hätte wüsste man das) weil die Linie U2 und die Linie U3 sich auf einem Streckenabschnitt die Gleise teilen!

U2 (noch) mit Fahrer, U3 ohne Fahrer => Mischbetrieb! Ganz einfach!

Anonymer Nutzer 30/06/2008 12:28
Ausblenden
-0+

Ja, super. Ohne Fahrer fühle ich mich in der U-Bahn einer Großstadt noch viel sicherer, vor allem Nachts. -,-'

certhas 30/06/2008 13:15
Ausblenden
-0+

Da Hilft dann wohl auch ein fahrer nicht viel, eher der Pfefferspray...

Anonymer Nutzer 30/06/2008 14:21
Ausblenden
-0+

ich fahre fast täglich mit der neue U3 und zwar nicht nur paar stationen... ich kann nur bestätigen, dass wenn die Ubahn losfährt(gas gibt) und der letzter Wagon noch auf den Bahnsteig zu sehen ist wird abrupt abgebremmst. Das liegt daran, dass die Züge übermotorisiert sind oder das man die beschleunigung nicht präziser ansteuern kann. Es vergeht keinen tag wo diese bahn püntlich ankommt. Weiter ist irgendwas kaputt, sei es nur türschalter, oder man bleibt bis zu 10 min in röhre stehen.


Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen