Bei der Savvio 10K.2 handelt es sich bereits um die zweite Generation von 2,5” SAS-Festplatten aus dem Hause Seagate. Die erste Savvio-Generation erschien 2004 und wurde noch mit einer Ultra320 SCSI-Schnittstelle ausgeliefert. Serial Attached SCSI folgte ein gutes Jahr später.
Die 10K.2 übertrifft die Performance der ersten Generation deutlich. Zuletzt setzten wir die Savvio 10K.2 bei unserem RAID-Controller-Test ein. Mit Transferraten von über 90 MB/s, einem Schnittstellen-Durchsatz von 174 MB/s und einer durchschnittlichen Zugriffszeit von nur 7,6 ms (Suchzeit laut Seagate 3,8 bis 4,4 ms lesend/schreibend) ist das Laufwerk sehr schnell: Nur die aktuellsten 3,5” Desktop-Festplatten schaffen es auf diese Datentransferraten; die Zugriffszeit wird dagegen derzeit nur von noch schneller rotierenden Laufwerken übertroffen. Darüber hinaus wird die Savvio zwar warm, benötigt aber in einem Workstation-PC oder Server keine dedizierte Kühlmaßnahmen. Eine ausreichend gute Belüftung der Festplatte(n) durch Gehäuselüfter reicht völlig aus.
Mit etwa 5 Watt Leistungsaufnahme im Idle-Modus liegt die Savvio 10K.2 deutlich unter der Leistungsaufnahme einer schnellen 3,5”-Festplatte: 7-10 Watt sind hierbei sonst üblich. Derzeit gibt es zwei Varianten: Mit 146 GB oder mit 73 GB. Beide Laufwerke besitzen 16 MB Daten-Cache und eine Herstellergarantie, die segmentüblich über fünf Jahre gilt.
Vier dieser Laufwerke haben wir für diesen Vergleich eingesetzt.




Wie ist die geringere Kapazität der 15k - Festplatten zu verstehen?
Haben die 10k - Platten zwei Scheiben und die 15k - Platte nur eine, oder wurde bei den 15k - Scheiben schlicht die Speicherdichte reduziert?
Ich weiß nicht wo ihr geschaut habt aber die 15k Festplatten gibt es mit bis zu 300 GB Speicherplatz http://www.alternate.de/html/produ [...] hData=true
Wer lesen kann ist im Vorteil, Techniker Freak. Da steht: "Noch liegen die größten Kapazitäten bei 2,5” SAS-Festplatten bei 147 GB bei 10.000 U/Min oder 73 GB mit 15.000 U/Min, während 3,5” Festplatten für Server bis zu 300 GB unterbringen."
Oder um es in einem einfachen Satz zu sagen: "3,5-Zoll Platten mit 15.000 U/Min gibt es bis 300GB"
Die Platte die Du verlinkt hast ist eine 3,5" Platte und damit mit der obigen Aussage abgedeckt.
Es wäre schön gewesen, wenn in diesem Test auch 3,5" Server-Platten zum Vergleich mit drin gewesen wären. Die sollten doch wohl immer noch in vielen Servern drinstecken, und vor allem nochmal eine ganze Ecke schneller sein, oder nicht?
Und ganz toll, wenn auch handelsübliche 3,5" HDDs mit 7200U als Vergleichswert mit hinzugenommen worden wären.
Ansonsten interessanter Artikel.
@rogard
Zitat: "Die sollten doch wohl immer noch in vielen Servern drinstecken, und vor allem nochmal eine ganze Ecke schneller sein, oder nicht?" - Seite 2, Absatz 2 nochmal lesen und gut is...
Alte Faustregel:
Wenn Du €1000 hast, dann kaufe davon die preiswerteste Platte die Du bekommen kannst und spendiere ihr soviel RAM wie Geld übrig bleibt. Um den umgekehrten Fall, kaufe teuerste Platte und RAM vom Rest, läuft man damit immer Kreise.