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Quelle: Tom's Hardware DE – Mehr über: Festplatten, Notebook
Schwerpunkte: Business, Hardware
1 - Notebook-Festplatten für 2008
Die Festplattenhersteller schienen einige Zeit an den maximalen Speicherkapazitäten von 160 GB bei 5.400 U/Min und 100 GB mit 7.200 U/Min stehenzubleiben. Mit Einführung des Senkrechtaufzeichnungsverfahren Perpendicular Magnetic Recording (kurz PMR) scheinen allerdings fast jeden Monat größere Kapazitäten auf den Markt zu kommen – besonders im Bereich von 2,5”-Notebookfestplatten. In diesem Artikel fassen wir die Neuigkeiten zusammen und berichten von den drei aktuellen Modellen, die Notebooks mit SATA-Schnittstelle auf Trab bringen.
Im Bereich 2,5“-Festplatten ist seit einigen Jahren starkes Wachstum festzustellen, denn diese Laufwerke finden bauartbedingt – sie sind kleiner als 3,5“-Modelle für Standard-PCs – in verschiedensten Umgebungen ihren Platz. So werden 2,5“-Laufwerke natürlich in Notebooks, aber auch in anderen mobilen PCs, Car-Infotainment-Anlagen und im industriellen Umfeld eingesetzt. Überall, wo beengte Platzverhältnisse herrschen oder extreme Bedingungen wie etwa hohe Temperaturen oder Erschütterungen zum Problem werden, greifen die Hersteller zu 2,5“-Laufwerken oder auch zu noch kleineren Modellen. Typischerweise sind 2,5“-Laufwerke erheblich langsamer als 3,5“-Modelle. Die Zugriffszeiten hinken um 20-30% hinterher und auch die Transferraten liegen bei modernen 3,5“-Festplatten bis zu 60% höher – auch wenn der relative Abstand oft nicht mehr so groß ist wie noch vor ein paar Jahren.
Samsung, Toshiba und Western Digital hatten fast gleichzeitig Notebook-Festplatten mit 320 GB im Angebot. Die Spinpoint M6 von Samsung fand als erste den Weg in unser Testlabor; über die beiden anderen Laufwerke werden wir berichten sobald wir sie erhalten. Diese Laufwerke gehören angesichts der hohen Kapazität bei Notebookfestplatten zur aktuellen Crème de la Créme, während für Laufwerke mit 7.200 U/Min bei 200 GB Schluss ist. Die aktuelle Momentus 5400.4 von Seagate, mittlerweile in vierter Generation mit 5.400 U/Min, ist die zweite Festplatte dieses Tests. Dieses Modell kam erst nach den 250-GB-Laufwerken von Samsung und Western Digital mit 5.400 U/Min auf den Markt und erreicht die Kapazität von 320 GB noch nicht. Zu guter letzt kam kurz vor den Feiertagen das Spitzenmodell von Toshiba mit 7.200 U/Min bei uns an. Wir entschieden uns dafür, dieses Produkt in unseren eher bunten Test gleich mit einzubeziehen, da die Vergleichbarkeit mit den 5400ern – so viel sei verraten – erstaunlicherweise größer ist als man meinen sollte. Die Toshiba GSY mit 160 GB gibt es auch als 200 GB Spitzenmodell. Allerdings sollte die Leistung unserer Erfahrung nach trotz geringerer Kapazität kaum abweichen. Somit ist auch das 160 GB-Laufwerk ein durchaus würdiger Vertreter der gesamten Produktfamilie.
- Seite vor Entwicklung von Notebook-Festplatten

Beschreib' doch mal Dein Testsystem und was Du womit genau getestet hast. Vielleicht kann ich Dir sofort sagen, woran es liegt.
Als Beispiel: SiSoftSandra zeigt nur Müll an.
ich dachte NCQ ist bei SATA 150 noch nicht drin?
Aber die HM160HI könnte man dennoch zu der Testliste hinzufügen. Die gehört auch zu den besten 2,5" Festplatten, meiner Meinung nach.
mal ist es eine HM320"H"I
wie heist das ding jetz genau H oder J ? und wo kann man es bestllen ?
Eine Aussage wie "..ist die schnellste" rauszuposaunen und dabei nur bezug auf die (maximalen) Transferraten zu nehmen ist ein bisschen dünn.. die I/O bzw. Zurgriffsperformance ist m.e. nach bald wichtiger solange man nicht nur lange Videos überspielt und da stehen die Platten mit 7200 Umdrehungen auch laut euren (sehr ungünsig skalierten s.S.8) Charts besser da. 5MB/s mehre klingt nach viel; 8% nicht mehr ganz so. 3,7ms mehr Zugriffszeit klingt nicht viel können aber schnell 25 % sein. Die fallen vielleicht bei einem jungfräulichen Windows mit 3 Benchmarktools noch nicht so ins Gewicht; nach 1 Jahr, zig installierten und deinstallierten Programmen, zigtausenden von Files und einer gewissen nicht zu vermeidenden Fragmentierung der Platte wünsche ich mir wenn ich meine Platte rattern höre und alles nur kriecht lieber eine um 20 % geringere Zugriffszeit.
Was ich meine: Die Anwendungsabsicht entscheidet; und einfach eine Platte zum Sieger zu küren weil sie in einigen Benchmarks neue Bestleistungen aufstellt, in anderen (für manche wichtigeren) Disziplinen aber deutlich zurückfällt, ist etwas voreilig und könnte schnell zu falschen Kaufentscheidungen verleiten.
ein bisschen störend an dem Artikel finde ich, dass nicht darauf hingewiesen wird, dass nicht alle Notebooks (auch neuerer Art) mit den Platten zurecht kommen. Ich habe mir selber die 320GB von Samsung zugelegt und musste frustriert feststellen, dass sie mein IBM/Lenovo R60 nicht erkennt obwohl das Notebook gerade mal 1 Jahr alt ist (neuestes BIOS natürlich installiert). Gerade bei Artikel, die oft eine Kaufentscheidung auslösen, sollte so ein Hinweis nicht fehlen.
Zugriffszeit und vor allem alltagsentsprechende Testverfahren spielen wohl keine große Rolle? Da kann die Festplatte ruhig, wie beim PCMrak 05 zu sehen, hinterher hinken.
Und spart euch bitte HDTUNE! Wenn man eine Festplatte auf alltagstauglichkeit testen will, dann gehört Hdtune und Co nicht rein.
Sie zeigen leider nicht einmal deutlich erkennbare tendenzielle Unterschiede.
Wer sich darüber mehr informieren will, kann ja mal einfach nach zuverlässig durchgeführten Stoppuhr Testverfahen suchen.