Speicher satt: Externe Festplatten bis 1 TB

17:00 - 22/01/2008 von Patrick Schmid, Achim Roos

Festplatte extern

Viele Anwender sind bezüglich des nächsten Hardware-Upgrades heute bereits sehr gut im Bilde: Sie wissen oftmals ganz genau, wann es Zeit für einen neuen Prozessor, eine neue Grafikkarte oder mehr RAM ist. Dabei wissen viele von Ihnen schnell das richtige Produkt zu finde, wo sie schnell weiterführende Informationen dazu finden und auch wo das Produkt letztlich kaufen wollen. Allerdings achten die meisten Anwender bei Zukauf von Speicherkapazität oft noch immer zu wenig auf die damit verbundenen Möglichkeiten, die vermeintlich bald größeren Datenmengen auch irgendwie zu sichern. Wenn die Festplatte überraschend den Geist aufgibt ist die Überraschung groß.

Für Ihre Storage-Bedürfnisse bietet der Markt zahlreiche Produkte zwischen wenigen Gigabyte und einem Terabyte. Sollten Sie ultra-mobile Speichergeräte brauchen, so sind USB Flash Speicher-Sticks zwischen 1 GB und 16 GB genau richtig. Wenn Sie oft Daten von von einem Arbeitsplatz zum anderen mitnehmen müssen, dann sind tragbare 2,5”-Festplatten mit 40 GB bis 320 GB nahezu unschlagbar. Allerdings ist und bleibt die gute alte 3,5”-Festplatte weiterhin das Rückgrat großer Speicherplatzanforderungen. Auf aktuellen Laufwerken bringen Sie zu angemessenen Preisen zwischen 80 GB und 1000 GB unter. Modelle unter 250 GB sind heute allerdings kaum noch empfehlenswert, da diese nicht sonderlich günstiger zu haben sind als Laufwerke mit 320 oder gar 400 GB. Es ist durchaus sinnvoll, sich Laufwerke mit hoher Kapazität anzusehen. Einerseits ist die Kapazität an sich natürlich interessant und stellt sicher, dass die Investition mehrere Jahre von Nutzen ist. Andererseits steht so auch mehr Speicherplatz für Datensicherung zur Verfügung, denn zumindest Ihre wirklich wichtigen Daten sollten Sie stets doppelt oder gleich mehrfach redundant speichern, um für den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein.

Derweil bieten alle großen Hersteller Festplatten im Terabyte-Bereich an, so zum Beispiel Hitachi, Samsung, Seagate und Western Digital. Die meisten Unternehmen haben mittlerweile auch externe Festplatten für sich entdeckt, da der Bedarf hierfür deutlich wächst und auch die Gewinnspannen noch höher sind als bei „nackten“ Festplattenlaufwerken. Das Angebot an externen Festplatten, die üblicherweise auf den Festplatten der jeweiligen Hersteller basieren, nimmt weiterhin zu. Allerdings darf man auch die große Anzahl von Drittanbietern nicht vergessen, die Ihnen durch besseres Design, bessere Funktionen oder einfachere handhabung als die externen Festplatten der bekannten Unternehmen mehr für Ihr Geld bieten wollen. Anbieter wie Buffalo, Freecom, Iomega und SimpleTech haben technisch versierte Anwender im Visier, während andere wie Caldigit, LaCie oder Wiebetech sich eher auf spezielle Anwendungen oderausgerichtet haben.

Buffalo, Maxtor, Seagate und SimpleTech haben uns je ein Produkt ins Testlabor geschickt. Alle vier bieten zwischen 750 GB und 1 TB Speicherkapazität, ausgefeilte Funktionen und Backup-Pakete.

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Kommentare zum Beitrag
Idleking 23/01/2008 00:30
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Guten Abend!

Könnte man die Probanten in den Vergleichsdiagrammen evtl. farbig markieren/hervorheben?
Dies würde einen schnelleren Vergleich der getesteten Platten erlauben.

Ansonsten guter Artikel!

Grüße
Idle

Thunderstone 23/01/2008 01:39
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Wieso wurden die externen 1000 GB - 1 TB Festplatten von Western Digital in dem Test nicht mit einbezogen. Kann ich nur empfehlen. Sind billiger und schöner. Da die verwendeten Festplatten auch noch aus dem eigenen Hause kommen sind die Festplatten wahrscheinlich auch speziell abgestimmt. Vom Erscheinungsdatum her sind sie außerdem noch um einiges jünger als Hitachi 7K1000 Festplatten. Die dürften rein technisch gesehen also wohl etwas weiter entwickelt zu sein

Lord Voldemort 23/01/2008 02:32
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"Übertragungsraten von 30-40 MB/s von einem unformatierten Medium bedeuten wenige Megabyte pro Sekunde Netto-Transferrate auf FAT32 oder NFTS. Wenn man weiterrechnet kommt man zu dem Ergebnis, dass diese Geräte je nach Dateigröße pro Stunde nicht mehr als 15-20 GB übertragen können."

Da kann ja wohl vorne und hinten etwas nicht stimmen. Selbst wenn ich von nur 20 MB/s Schreibgeschwindigkeit ausgehe, was ich in der Praxis selbst auf eine uralte 160 GB-Platte in einem billigen USB 2.0-Gehäuse sogar mit on-the-fly TrueCrypt-Verschlüsselung und NTFS schaffe (gerade eben durch Kopieren einer großen Datei getestet), komme ich schon auf 70 GB pro Stunde.

Peter10654 23/01/2008 11:35
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Noch als keine Bonus INFO. Satreceiver die einen USB Anschluss haben, werden mit der Buffalo Station sehr glücklich, denn die Festplatte schaltet sich beim EIN/AUS schalten der Sat-Box automatisch ebenfalls EIN/AUS. Bei Maxtor, Seagate usw. muss man oft aufstehen und manuell einschalten. Das ist ein großer Bonus der Buffalo.

Peter

Anonymer Nutzer 25/01/2008 09:35
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Hallo Leute,

wollte nur sagen, dass es bei euren Seiten mit Opera tw. gehörige Darstellungsfehler gibt. Müsste doch möglich sein, die Website standardkonform hinzukriegen, oder?

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