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Schwierig ist es, die Quadro FX 370 einzustufen. Mit 100 Euro ist sie gnadenlos billig, erwartungsgemäß mager die Performance. Für einfache Rechenaufgaben ohne große Ansprüche lässt sie sich gerade noch hernehmen, bloß sollte man sich überlegen, ob hier nicht am falschen Ende spart.
Etwas altbacken wirkt die Speicheranbindung. So kommen 256 MB DDR2-Speicher zum Einsatz, deren Module über ein 64 Bit breites Speicherinterface kommunizieren. Dabei beträgt die Bandbreite gerade einmal 6,4 Gigabyte pro Sekunde. Unter der Haube sitzt der G84-Chip, der mit 80 Nanometern Fertigungsprozess hergestellt wird. Zum Einsatz kommt er auch auf der GeForce 8600. Bei diesem Modell gilt die Devise: Am besten gar nicht mit Shading-Operationen anfangen, sondern nur mit Drahtgittermodellen arbeiten oder Linien in Pläne einzeichnen.
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Und bitte jetzt keine Posts mit dem Thema "Warum sind da jetzt keine Spiele-Benchmark dabei..."
Warum gibt es noch keine Workstation Grafikkarten die wenigstens den ATI Eqivalenten 3870 nutzen, sondern nur den 3850 (V7700)? Ok, die 48xx Reihe ist wohl noch zu neu.
Wieso sind da keine Spiele Benchmarks dabei ?
Sry konnte es mir nicht verkneifen ^^,
Ich wunder mich auch wieso noch kein 3870 dabei ist .... selbst 4850 wäre wünschenswert gewesen ... aber man kann ja nicht alles haben.
Interessant wäre für den geneigten Leser auch eine Vergleich mit den gängigen "Gamer"-Karten á la 8800 GT o.ä.
So hätte man einen direkten Vergleich, inwieweit sich durch die Workstationkarten ein signifikanter Vorteil ergäbe.
Schaut euch doch mal die Daten zur V7700 an: GDDR4 mit 1125MHz und 777MHz Chiptakt. Na, an welche Karte erinnert euch das? Natürlich an die HD3870. Da hat der Verfasser wohl versehentlich HD3850 statt HD3870 in den Artikel geschrieben.
Dass es die neuen Chips noch nicht für den Workstationmark gibt liegt wohl an den Treiber. Da wird der Rechner aufgestellt und der mitgelieferte Treiber installiert, dann ist fertig. Dort installiert keiner regelmäßig neue Treiber. Also muss der mitgelieferte Treiber optimal laufen, was bei neuen Chips meist nicht der Fall ist.
Ich finde auch das ein vergleich der gamerkarten mit den Workstationkarten interessant waere (Meine keine spielebenches)
Wir im buero sind haeufig am ueberlegen was wir kaufen sollen da meist die Workstationkarten 2 Generationen zurueckhaengen und dazu noch teurer sind
- waere echt mal interessant ob die mehr als doppelte leistung der neuen desktopkarten den treibervorteil der fireGls und Quadros wett machen kann .
Und jetzt bitte keine kommentare von wegen - bringst nicht weil eh was ganz anderes und so. Hab sehr wohl damit erfahrung und der einzige vorteil ist der individuelle Treibersupport von Nvidia und Ati fuer specielle Programme.
Wer wie die meisten designer architcten und co. massig verschiedenen programme (und auch staendig neue dazukommen) benutzt, fuer den ist das eher uninteressant.
Cinema 4d - 3d max und co laufen sehr wohl auf normalen Desktopkarten und das gar nicht mal schlecht.
interesant auch ob die neuen 4xxx karten zu denen es noch garkeine workstation pendants gibt trotz ausbremsung schneller sind UND/ODER sie überhaupt schon ausgebremst sind
Interessant wäre auch mal ein Bericht über Softmods für Graffikkarten die normale Gamer Grafikkarten z.B die ATI 3850/3870 Radeon Serie in Workstation Karten verwandeln. Das funktioniert, weil sie sich in der Architektur kaum unterscheiden der Leistungszuwachs, wenn man den Testergebnissen glauben darf sind sehr beträchtlich und reichen locker an die teueren Workstation Karten an, aber ob dabei Graffikfehler enstehen oder sonstige Einschränkungen ist mir nicht bekannt. Mehr informationen zu den Softmods der 3850/3870 kann man sich in den Suchmaschinen beschaffen, ich selber hab damit keine Erfahrung.
Bei Nvidia gibts auch Softmods z.B für die 8800GT die nur geringen aber dennoch spürbaren Leistungssteigerungen in diversen Anwendungen liefern.
Warum ist die Quadro FX 3700 nicht getestet worden die hat doch den G90 als GPU ?
Grüße Kappa
@THG und Kappa:
Warum sind die FireGL "MV" Karten nichteinmal erwähnt? Da findet man, je nach Modell, passiv gekühlte Karten mit zwei Display Ports!
Natürlich sind die Karten nur für 2D-Aufgaben gedacht, aber eine Erwähnung wäre doch nett gewesen.
Also ProE lief bei mir sogar auf einer ATI Radeon 9200 super. Ich habe allerdings ein Weilchen den richtigen Treiber gesucht. War ein ganz bestimmter Catalyst.
Nur in der Rendering-Voransicht mit Shadern und Effekten ruckelte es. War jedoch zu ertragen. Das Rendern selbst lief völlig über die CPU. Ist jetzt mit dem 4850e aber schnell genug. Auch der Xpress3200-Chip auf 1Ghz erweist sich als sehr gut für ProE und OpenGL-Zeugs zu eignen. Besser als die alten Quadros in den CAD-Maschinen bei uns im Labor. Da werkelt noch ein Pentium4 SingleCore mit HT drin. oO Jeder 300 EUR Desktop ist schneller. Aber im zweiten CAD Apples im Wert von 20'000 EUR stehen haben. -,-'
Kleine Bildfehler muss man aber akzeptieren. Im endgültigen Rendering ist aber nichts mehr davon zu sehen.
Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich aber wirklich lieber mit der ATI V7700 und einem Intel Q9450 arbeiten. Geht aber (noch) nicht.
ATI macht jetzt sogar im Workstation-Bereich nVidia das Leben schwer. ^^"
ja, nen Vergleich mit aktuellen Gamer-Karten wäre wirklich mal interessant - besonders bei den DirectX basierten Anwendungen wie 3dsmax - da dürfte der Unterschied eigentlich nicht so groß sein.
...aber der Vorschlag ist bisher bei jedem Workstation-Graka-Test hier gekommen und unbeachtet geblieben. Wahrscheinlich würden das die Hersteller nicht so gerne sehen...
also wenn ihr schon nicht die workstationskarten mal durch 3dmark kloppt, dann wenigstens ein paar gamerkarten durch diese tests - wäre ja evtl auch nen kaufgrund
Mittels RivaTuner ließ sich meine 8800GTS640 in eine FX4600 verwandeln, allerdings nur auf dem Papier. Lief dann mit QuadroTreibern ein paar Wochen problemlos, nur konnte ich nur kleine Performance-Unterschiede feststellen
@Krem:
Keine Unterschiede bei 3DMax, Maya etc oder keine Unterschiede bei "normalem" 3D-Krempel (DirectX)? Bei DirectX kann sich nichts verändern.
Habe den OCUS (OGL) Benchmark laufen lassen, da war die "FX" vielleicht 6% schneller, in 3DMark06 war sie auch minimal schneller, was ich einfach auf den besseren Treiber zurückführe. Im ProE wars subjektiv flotter, aber das heißt ja nix.
Nach den Tut. hab ichs gemacht
http://www.techarp.com/showarticle [...] 539&pgno=1
ich habe jahrelang mit proE auf verschiedenen systemen gearbeitet. die workstation-karten eignen sich dafür besser. die grafikdarstellung ist wesentlich genauer - die programme laufen mit deren treibern stabiler.
besonders bei richtig großen baugruppen merkt man einen unterschied in genauigkeit und performance.
ein benchmark mit spielekarten würde sicher darauf hinauslaufen, dass es keinen wirklichen performanceunterschied gibt. die genauigkeit der grafischen darstellung bleibt dabei ja unberücksichtigt. wenn man im praktischen einsatz dann allerdings damit beschäftigt wird, laufend durch sein projekt zu scrollen, nur weil man durch irgendwelche grafikfehler irritiert wird, lohnt sich der aufpreis für eine workstationkarte sehr wohl.
Vergleiche mit Gamerkarten hinken immer sehr.
So hat die FX3700 FSAA bis zu 32x; eine TopGamer-Karte schafft das nur 8x. Der Stromverbrauch ist bei Quadros auch niedriger.
Und der Treibersupport? Für Quadros bekommt man noch jahrelang passende Treiber!!
Zu den FireGL ist folgendes zu sagen:
Die Treiber (oder auch Karten) taugen für Applications wie Maya nichts.
Fragt mal jemanden, der mit CG zu tun hat nach ATI! Da kommt nur ein bedingungsloses NEIN!!
P.S.: warum keine Quadro FX3700 getestet wurde, sondern nur die alten, verstehe ich auch nicht!! Die hat den modernsten Chip der Quadros!!