Die Tests: Random Access, Sequenzielles Lesen, DVD-Wiedergabe und Leerlauf

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12:50 - 15/07/2008 von Patrick Schmid, Achim Roos

Test 1: I/O-Performance

Der erste Testlauf wird im IOMeter Workstation-Profil durchgeführt: Hier werden die Laufwerke mit einem Benchmark-Profil belastet, das auf 80% Lesen, 20% Schreiben, 80% Zufallszugriffen und 20% sequenziellem Zugriff besteht. Das Profil basiert auf einer Blockgröße von 8 KB und liefert eine durchschnittliche Anzahl an I/O-Vorgängen pro Sekunde.

Flash-SSD Akkulaufzeit OCZ

Test 2: Streaming-Reads

IOMeter dient auch als Basis für unseren zweiten Testlauf. Dieses Mal jedoch mit einem Profil, das ausschließlich sequenzielles Lesen betreibt; dies unter Verwendung einer gleichmäßigen Block-Verteilung von 64 KB, 128 KB und 256 KB. Das Ergebnis gibt die Anzahl durchschnittlicher I/O-Vorgänge pro Sekunde für die vorgegebene sequenzielle Arbeitslast wieder.

Flash-SSD Akkulaufzeit OCZ

Test 3: DVD-Videowiedergabe

Zahlreiche Leser haben uns aufgefordert, einen Laufwerkstest durchzuführen, der die Laufwerke einer kontrollierten Last aussetzt, z.B. einem Datenstream bei DVD-Video. Gesagt, getan – der VLC-Player wurde angeschmissen und die gute alte Terminator 2 VOB-Datei aus der Mottenkiste geholt, die ja schon bei anderen Tests zum Einsatz kam. Die durchschnittliche Leistungsaufnahme wurde dann zwischen Sekunde 1000 und Sekunde 2000 der abgespielten VOB-Datei gemessen.

Test 4: Leerlauf

Flash-SSD Akkulaufzeit OCZ

Ebenfalls von Interesse war die Leerlaufleistung der Laufwerke, da sich viele Leute über die hohen Leerlaufwerte des Hitachi-Laufwerks beschwert hatten, die in der Tat hoch genug waren, um einige Testergebnisse nichtig zu machen. Es ist in der Tat so, dass verschiedene Festplatten auch über unterschiedliche Stromspar-Mechanismen verfügen. Das von uns verwendete Hitachi-Laufwerk ist sogar mit einem Energiespar-Modus ausgestattet, der beim Streamen von DVD-Daten aktiviert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie im entsprechenden Benchmark-Abschnitt.

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Kommentare zum Beitrag
brosi 15/07/2008 18:14
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-1+

Frage zum OCZ-Model:
Zitat:"Das Laufwerk basiert auf der aktuellen SLC Flash-SSD von Samsung und einer modernen SATA-2-Schnittstelle."

Die Core-Serie bei Geizhals wird als 'MLC' ausgewiesen. gibt es mehrere SSD Core Modelle von OCZ, sowohl SLC als auch MLC? Oder ist eine der Angaben fehlerhaft? Wieviel GB Speicherkapazität hat denn die im Test verwendete Platte von OCZ?

kscr13 15/07/2008 18:55
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-0+

@brosi: Es sollten MLC sein in der neuen Core-Serie, soweit ich weiß.

Voyager 15/07/2008 19:15
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-0+

Das ist interesannt wie gründlich THG ein Produkt nachtestet bzw. das sie es überhaupt tun , wenn sich Ungereimheiten ergeben. Ich kann mich erinnern das in vergangenen Tests oftmals Ungereimheiten und Fehler waren und THG hat nichts gemacht im Gegenteil man hat die fehlerhaften Tests oftmals in neuen Artikeln als Referenz verlinkt nach dem Motto passt schon so.

derGhostrider 15/07/2008 19:20
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-0+

Bei Heise stand auch, daß die OCZ "MLC" verwenden würden.

Tja, was ist nun wahr?

-------

Aber egal ob SLC oder MLC: Die Daten sprechen erstmal eindeutig für die OCZ SSD. Zudem soll der Preis echt super niedrig sein. 400Euro oder sowas für 128GB.

Schnell gegooglet finde ich 64GB für 230Euro. SUPER!
Ich glaub ich muß bald mal eine neue Systemplatte kaufen. :)

Anonymer Nutzer 15/07/2008 19:52
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-0+

230 ? für 64 GB? Dazu fällt mir nur der MediaMarkt-Werbespruch ein... und den kann ich definitiv widerlegen.

Anonymer Nutzer 15/07/2008 19:53
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--1+

PS: Nicht mal Umlaute gehen hier im Nick... wo kann man Bugs melden? lol

derGhostrider 15/07/2008 20:00
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-1+

@NixüWissü:
Raptor 74GB relativ früh nach dem Erscheinungstermin: 240Euro.
Velociraptor: Heute ungefähr 240Euro teuer. (aber langsamer als die OCZ Core)
73GB SAS 15k: ca 180Euro

.... Wenn man bei ähnlicher Leistung sucht, dann wird es nicht billiger. Wobei alle oben genannten DEUTLICH längere Zugriffszeiten haben, mehr Abwärme produzieren, mehr Strom verbrauchen, mehr Lärm verursachen, nicht so schockresistent sind, ...

Nochmal nachgeschaut liegt der Preis tatsächlich bei knapp unter 220Euro.

Ja, der Preis ist angemessen. Preis/Leistung passt eben. Nun muß die Zeit zeigen, ob diese SSDs halten.

nuts 15/07/2008 20:42
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-0+

die ocz's sind die ersten vernünftigen ssd's!
und schubs gleich der testsieger ;)
man muss ja nicht immer gleich beta tester für eine neue technologie spielen und dafür auch noch ein vielfaches ausgeben ..
ich stimmte ghostrider zu: solangsam wird das was!

wartet noch ein bisschen dann ziehen die anderen hersteller nach und es kommt zu einem gesunden preiskampf!
die alten festplatten können dann im prinzip einpacken und werden nurnoch als datentanks gebraucht.

Anonymer Nutzer 15/07/2008 21:46
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-2+

die hier getestete Mtron SSD (6000er Serie) ist bereits alt,
neuere Modelle(3000er, 7000er, 7500er) sind schneller und brauchen weniger Strom.

die getestete OCZ ist die OCZSSD2-1S Serie (SLC-Flash, teuer) und nicht die preiswertere "Core"-Serie OCZSSD2-1C (MLC-Flash)

löblich dass THG ordentlich nachtestet und das ganze geraderückt, ärgerlich dass die SSDs nicht ordentlich spezifiziert werden

sqeez3r 15/07/2008 22:59
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-0+

kauz, das ist interessant! bist du dir ganz sicher, dass die getestete OCZ nicht die günstige core serie ist? wollte schon zuschlagen, aber natürlich nur, wenn es auch die richtige ist ;)

Anonymer Nutzer 15/07/2008 23:29
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-1+

ich bin doch ziemlich sicher ... nicht 100% weil THG eben die Spezifikation nicht angibt. aber auch das bild deutet darauf hin. die core serie sollte anders aussehen.

mal bei geizhals nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen Modelle mit bildern

derGhostrider 15/07/2008 23:34
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-0+

@kauz:
Ich gehe davon aus, daß das Bild falsch ist, da die andere OCZ laut Spezifikationen auf OCZ-Website langsamer ist.

Ansonsten hätte der Redakteur ja kräftig ins Klo gegriffen.

Die andere OCZ kostet mal eben muntere 820 Euro.

Anonymer Nutzer 15/07/2008 23:38
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-0+

bin recht sicher ... nicht 100% da THG eben nicht spezifiziert. das bild deutet darauf hin. die core sollte anders aussehen.

bei geizhals mal nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen modelle mit bildern.

Anonymer Nutzer 15/07/2008 23:57
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-0+

sry für doppelpost!

tja letztendlich kann das nur THG selbst beantworten ...
OCZSSD2-1S64G oder OCZSSD2-1C64G, sollte ja wohl auf der SSD draufstehen ... S oder C ... SLC oder MLC ... 750 oder 214 Euro

anandtech hat zB auch die andere "nicht-core" getestet

finde das mit den Mtron-SSDs auch doof, weil die neuen wirklich besser sind.

nuts 16/07/2008 00:15
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-0+

mhm das müssten wir jetzt wirklich genauer wissen!
ich hoffe thg sorgt schnell für klarheit - ich war nämlich auch schon kurz davor eine ocz zu ordern.

Anonymer Nutzer 16/07/2008 00:31
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-0+

Ok, jetzt bitte noch die genaue Bezeichnung der OCZ Platte, damit man nicht zur falschen greift...

I-HaTeD2 16/07/2008 01:52
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-0+

Ich finde die OCZ ist von Leistung und Angebot derzeit schon ziemlich gut und der erste Schritt das die SSDs auch wirklich lohnend werden. Ich denke für den Officbetrieb ist die kleine 32GB Version für ca. 135€ sehr zu empfehlen da dort auch nicht dauernd geschrieben oder gelesen wird wie bei einer Filmwiedergabe bei der SSD.

In den nächsten Monaten sollte sich dahingehend sowohl im Preis als auch im Angebot noch einiges tun denke ich.

Gibt es im übrigen irgendwo Laptops ohne Festplatten zu kaufen? :)

Superfritz 16/07/2008 09:34
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-0+

@I-HaTeD2 ich muss dich enttäuschen, allen Anschein nach sind die hier getesteten OCZ Platten die teureren "alten" nicht-Core Platten.. also nix mit 150@ für 32GB...

Gefällt mir persönlich nicht, wie das hier dargestellt ist, bei all dem Rummel um die endlich halbwegs bezahlbaren OCZ Core Platten hier einen Test zu machen, den man sehr sehr leicht missverstehen kann.

Anonymer Nutzer 16/07/2008 10:03
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-0+

Und was hier wieder nicht erwähnt wird wie sich die Akkulaufzeit denn jetzt im DVD-Betrieb verhält. Was bringt es mir derzeit eine SSD (selbst wenn es sich bei der OCZ um die billigste Core für 220 Euro / 64 GB handelt) wenn ich dafür statt 4 Stunden Laufzeit gerade mal 4:05h erhalte.

Gegenüber der Hitachi spart die OCZ ja gerade mal 0.5 Watt pro Stunde (im DVD Betrieb).

Gibt es denn dazu Testwerte?


Für meinen lautlosen Desktop-PC (mit Wasserkühlung und passiven MORA-Radiator) allerdings ist die günstigste OCZ sehr interessant: endlich eine weitere Lärmquelle (für allerdings immer noch viel Geld) eliminiert. Eine 2.5" SATA wäre zwar auch hier die Alternative, bringt mir aber für einen Desktop nicht genug Leistung.

Anonymer Nutzer 16/07/2008 10:57
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-0+

Zitat :Gegenüber der Hitachi spart die OCZ ja gerade mal 0.5 Watt pro Stunde (im DVD Betrieb).


Hä? meinst du 0.5Wh oder meinst du 0.5Watt (pro gar nix!) ? kommt dann zwar aufs gleiche raus.. ^^

Es ist nicht viel aber auch nicht soo wenig. Im Idle verbratet mein Laptop (Core 2 Duo 1.83Ghz,... ICH7, integrierte Graka, 4GB Ram, 'normale' 5400RPM Platte) 9.5 Watt. Unter 'normaler' Belastung beim proggen sinds etwa 14, beim DVD kucken etwa 18Watt. Da sind die grossen Leistungsfresser halt wo anders als bei der Festplatte zu suchen ergo auch wenig Verbesserungspotential bei der Festplatte.


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