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Flash SSD-Update: Neue Ergebnisse und weitere Erkenntnisse
1 - Eine Richtigstellung – und ein neues SSD-Laufwerk, das uns Recht gibt
Zuerst wollen wir uns bei unseren Lesern für einen Verfahrensfehler entschuldigen, der uns beim Vergleich der Akku-Laufzeit mit verschiedenen Flash-SSDs unterlaufen ist.Wir hatten die mit 7.200 U/Min drehnde Festplatte eines Business-Notebooks durch diverse Flash-SSDs ersetzt, um so die Akku-Laufzeit unter SSDs im Vergleich zur herkömmlichen Festplatte testen zu können. Wie unsere Leser und andere Quellen (Dank an George Ou) bemerkt hatten, war ein Teil unseres Testverfahrens aufgrund unterschiedlicher Arbeitsauslastung inkorrekt. In der Folge kamen andere System-Komponenten wie beispielsweise der Prozessor verstärkt zum Einsatz und trugen ihrerseits dazu bei, dass der Akku schneller leer wurde als bei einem langsameren Laufwerk.
Die Schlussfolgerung, nach der Flash-SSDs zu Unrecht als Stromsparer bezeichnet werden und der Notebook-Akku deswegen weniger schnell schlapp macht, wird aber keineswegs entkräftet. In Wirklichkeit werden künftige Flash-SSDs sicherlich immer effizienter, wobei allerdings zahlreiche herkömmliche Festplatten in entscheidenden Bereichen derzeit noch immer vorteilhafter sein können als verfügbare Flash-SSDs; so z.B. bei der Bereitstellung von Daten unter einer festgelegten Arbeitslast wie bei der Video-Wiedergabe; oder im Leerlauf, bis Ihr Notebook-Akku leer ist.
Wir haben all diese Aspekte berücksichtigt, damit wir Ihnen all Ihre Fragen entsprechend beantworten können. Sie werden sehen, dass es in der Tat ein Flash-SSD-Laufwerk gibt, das jede andere Festplatte im Handumdrehen in den Schatten stellt. Zudem werden Sie erkennen, dass ein konkretes Fazit jeweils nur im Zusammenhang von Anwendungsfällen gefällt werden kann. Fest steht lediglich, dass viele Flash-SSDs einfach noch nicht soweit sind.
Es gibt keine einfache Schlussfolgerung
Ein allgemeines Fazit wie “Flash-SSDs sind effizienter” lässt sich für die Mehrzahl der aktuell erhältlichen Flash-SSDs nicht ziehen. Performance, Effizienz und Leistung pro Watt hängen normalerweise von der spezifischen Arbeitslast ab. Einige Festplatten sind in diversen Disziplinen überraschend effizient – trotz ihrer Leistungsgrenzen, die mit jeder neuen Flash-SSD-Generation klarer werden.
Einige Flash-SSD-Laufwerke sind auf beste Performance ausgelegt und erfüllen diese Erwartungen glänzend – ohne Rücksicht auf die Leistungsaufnahme (und obwohl Leistung pro Watt normalerweise hervorragend ist). Viele andere Laufwerke, besonders Modelle erster Generation, bleiben allerdings hinter den Erwartungen zurück.
Zusätzlich getestete Produkte
Da Akku-Laufzeit-Tests viel Zeit in Anspruch nehmen und wir uns zudem auf eine repräsentative Vielfalt an Laufwerken konzentrieren wollten, haben wir bei allen zusätzlichen Analysen die Akku-Laufzeit dieses Mal nicht berücksichtigt.
Leider mussten wir die Flash-SSD von Memoright wieder zurückgeben, hatten aber noch das Exemplar von Mtron, die SSD5000 von SanDisk und die SSD-Festplatte von Crucial zur Verfügung. Hinzu kamen noch das Supertalent Masterdrive MX und das neue OCZ SATA II Flash-SSD – letzteres war eine wirkliche Überraschung: Dieses Laufwerk unterstützt unsere Argumentation, dass viele Flash-SSDs ein Witz sind, während auch die Leute Recht haben, die der Meinung sind, dass Flash-SSDs viel besser sind als normale Festplatten. Viel besser.
Letztlich reihten sich noch ein paar Festplatten in unser Testfeld ein: Zum einen die Hitachi Deskstar 7K200, die schon in unserem ersten Artikel zum Einsatz kam, die Samsung HM320JI und eine funkelnagelneue Seagate Momentus 5400.5 – beides Laufwerke mit 5.400 U/Min – und die WD3200BEKT von Western Digital, die sich wie die Hitachi mit 7.200 U/Min dreht.
- Seite vor Neues Testverfahren
- 1 Eine Richtigstellung – und ein neues SSD-Laufwerk, das uns Recht gibt
- 2 Neues Testverfahren
- 3 Die Tests: Random Access, Sequenzielles Lesen, DVD-Wiedergabe und Leerlauf
- 4 Flash-SSDs: Crucial, Mtron, OCZ, Sandisk, Supertalent
- 5 Flash-SSDs: OCZ, Sandisk, Supertalent
- 6 Festplatten: Hitachi, Samsung
- 7 Festplatten: Seagate, Western Digital
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Das ist interesannt wie gründlich THG ein Produkt nachtestet bzw. das sie es überhaupt tun , wenn sich Ungereimheiten ergeben. Ich kann mich erinnern das in vergangenen Tests oftmals Ungereimheiten und Fehler waren und THG hat nichts gemacht im Gegenteil man hat die fehlerhaften Tests oftmals in neuen Artikeln als Referenz verlinkt nach dem Motto passt schon so.
Bei Heise stand auch, daß die OCZ "MLC" verwenden würden.
Tja, was ist nun wahr?
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Aber egal ob SLC oder MLC: Die Daten sprechen erstmal eindeutig für die OCZ SSD. Zudem soll der Preis echt super niedrig sein. 400Euro oder sowas für 128GB.
Schnell gegooglet finde ich 64GB für 230Euro. SUPER!
Ich glaub ich muß bald mal eine neue Systemplatte kaufen. ![]()
230 ? für 64 GB? Dazu fällt mir nur der MediaMarkt-Werbespruch ein... und den kann ich definitiv widerlegen.
PS: Nicht mal Umlaute gehen hier im Nick... wo kann man Bugs melden? lol
@NixüWissü:
Raptor 74GB relativ früh nach dem Erscheinungstermin: 240Euro.
Velociraptor: Heute ungefähr 240Euro teuer. (aber langsamer als die OCZ Core)
73GB SAS 15k: ca 180Euro
.... Wenn man bei ähnlicher Leistung sucht, dann wird es nicht billiger. Wobei alle oben genannten DEUTLICH längere Zugriffszeiten haben, mehr Abwärme produzieren, mehr Strom verbrauchen, mehr Lärm verursachen, nicht so schockresistent sind, ...
Nochmal nachgeschaut liegt der Preis tatsächlich bei knapp unter 220Euro.
Ja, der Preis ist angemessen. Preis/Leistung passt eben. Nun muß die Zeit zeigen, ob diese SSDs halten.
die ocz's sind die ersten vernünftigen ssd's!
und schubs gleich der testsieger
man muss ja nicht immer gleich beta tester für eine neue technologie spielen und dafür auch noch ein vielfaches ausgeben ..
ich stimmte ghostrider zu: solangsam wird das was!
wartet noch ein bisschen dann ziehen die anderen hersteller nach und es kommt zu einem gesunden preiskampf!
die alten festplatten können dann im prinzip einpacken und werden nurnoch als datentanks gebraucht.
die hier getestete Mtron SSD (6000er Serie) ist bereits alt,
neuere Modelle(3000er, 7000er, 7500er) sind schneller und brauchen weniger Strom.
die getestete OCZ ist die OCZSSD2-1S Serie (SLC-Flash, teuer) und nicht die preiswertere "Core"-Serie OCZSSD2-1C (MLC-Flash)
löblich dass THG ordentlich nachtestet und das ganze geraderückt, ärgerlich dass die SSDs nicht ordentlich spezifiziert werden
ich bin doch ziemlich sicher ... nicht 100% weil THG eben die Spezifikation nicht angibt. aber auch das bild deutet darauf hin. die core serie sollte anders aussehen.
mal bei geizhals nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen Modelle mit bildern
bin recht sicher ... nicht 100% da THG eben nicht spezifiziert. das bild deutet darauf hin. die core sollte anders aussehen.
bei geizhals mal nach "ocz ssd" suchen, da sieht man die unterschiedlichen modelle mit bildern.
sry für doppelpost!
tja letztendlich kann das nur THG selbst beantworten ...
OCZSSD2-1S64G oder OCZSSD2-1C64G, sollte ja wohl auf der SSD draufstehen ... S oder C ... SLC oder MLC ... 750 oder 214 Euro
anandtech hat zB auch die andere "nicht-core" getestet
finde das mit den Mtron-SSDs auch doof, weil die neuen wirklich besser sind.
Ok, jetzt bitte noch die genaue Bezeichnung der OCZ Platte, damit man nicht zur falschen greift...
Ich finde die OCZ ist von Leistung und Angebot derzeit schon ziemlich gut und der erste Schritt das die SSDs auch wirklich lohnend werden. Ich denke für den Officbetrieb ist die kleine 32GB Version für ca. 135€ sehr zu empfehlen da dort auch nicht dauernd geschrieben oder gelesen wird wie bei einer Filmwiedergabe bei der SSD.
In den nächsten Monaten sollte sich dahingehend sowohl im Preis als auch im Angebot noch einiges tun denke ich.
Gibt es im übrigen irgendwo Laptops ohne Festplatten zu kaufen? ![]()
@I-HaTeD2 ich muss dich enttäuschen, allen Anschein nach sind die hier getesteten OCZ Platten die teureren "alten" nicht-Core Platten.. also nix mit 150@ für 32GB...
Gefällt mir persönlich nicht, wie das hier dargestellt ist, bei all dem Rummel um die endlich halbwegs bezahlbaren OCZ Core Platten hier einen Test zu machen, den man sehr sehr leicht missverstehen kann.
Und was hier wieder nicht erwähnt wird wie sich die Akkulaufzeit denn jetzt im DVD-Betrieb verhält. Was bringt es mir derzeit eine SSD (selbst wenn es sich bei der OCZ um die billigste Core für 220 Euro / 64 GB handelt) wenn ich dafür statt 4 Stunden Laufzeit gerade mal 4:05h erhalte.
Gegenüber der Hitachi spart die OCZ ja gerade mal 0.5 Watt pro Stunde (im DVD Betrieb).
Gibt es denn dazu Testwerte?
Für meinen lautlosen Desktop-PC (mit Wasserkühlung und passiven MORA-Radiator) allerdings ist die günstigste OCZ sehr interessant: endlich eine weitere Lärmquelle (für allerdings immer noch viel Geld) eliminiert. Eine 2.5" SATA wäre zwar auch hier die Alternative, bringt mir aber für einen Desktop nicht genug Leistung.
Hä? meinst du 0.5Wh oder meinst du 0.5Watt (pro gar nix!) ? kommt dann zwar aufs gleiche raus.. ^^
Es ist nicht viel aber auch nicht soo wenig. Im Idle verbratet mein Laptop (Core 2 Duo 1.83Ghz,... ICH7, integrierte Graka, 4GB Ram, 'normale' 5400RPM Platte) 9.5 Watt. Unter 'normaler' Belastung beim proggen sinds etwa 14, beim DVD kucken etwa 18Watt. Da sind die grossen Leistungsfresser halt wo anders als bei der Festplatte zu suchen ergo auch wenig Verbesserungspotential bei der Festplatte.
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Frage zum OCZ-Model:
Zitat:"Das Laufwerk basiert auf der aktuellen SLC Flash-SSD von Samsung und einer modernen SATA-2-Schnittstelle."
Die Core-Serie bei Geizhals wird als 'MLC' ausgewiesen. gibt es mehrere SSD Core Modelle von OCZ, sowohl SLC als auch MLC? Oder ist eine der Angaben fehlerhaft? Wieviel GB Speicherkapazität hat denn die im Test verwendete Platte von OCZ?