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Mit einem recht stolzen Preis von 699 Dollar gehört das Modell von Ridata nicht gerade in die Schnäppchen-Sparte. Wenn Ihre Wahl allerdings auf dieses Produkt gefallen ist, bekommen Sie für ihr Geld ein Solid-State-Laufwerk auf Flash-Basis der neuesten Generation. Durch dessen Serial ATA/150-Anschluss können Sie es praktisch mit jedem beliebigen Rechner oder Notebook einsetzen. Wie alle anderen aktuellen Flash SSDs passt auch das Ridata 32 GB Turbo SATA Flash-Laufwerk mit einer Höhe von 9,5 mm in einen üblichen 2,5”-Laufwerksschacht. Durch sein Gesamtgewicht von 64 g wird es zum Fliegengewicht unter den Konkurrenten. Der 32 GB UltraATA-Prototyp von Samsung war zwar noch leichter, schaffte es aber nie bis in die Verkaufsregale. Das neue 64 GB-Modell von Samsung bringt aufgrund der Metall-Abdeckung wieder etwas mehr auf die Waage. Bei Ridata werden Flash-Chips und der Controller durch ein Kunststoffgehäuse geschützt, das völlig ausreicht, aber billig wirkt.
Derzeit bietet Ridata nur eine Version mit 32 GB; das 64 GB-Modell wird für kommendes Frühjahr erwartet. Sollten Sie sich bei Ridata genauer umsehen werden Sie auch eine Version mit 16 GB finden; diese basiert allerdings nicht auf derselben Flash-Technologie, wird in einem 1,8”-Formfaktor angeboten und verfügt über einen UltraATA-Anschluss. Bei diesem Modell liegt die Performance bei gerade einmal bei 40 MB/s, wohingegen das 32 GB Turbo-Laufwerk in unserer Benchmark-Suite deutlich besser abschneidet: Mit einer durchschnittlichen Zugriffszeit von 0,5 ms braucht dieses Laufwerk zwar fünf Mal so lang wie andere Flash-SSDs, ist allerdigs immer noch deutlich schneller als mechanische Festplatten.
Die maximale Lese-Transferrate des Turbo SSDs von Ridate von 57,2 MB/s schrumpft mit zunehmender Nutzung des Speicherplatzes auf 50,5 MB/s zusammen. Die sequenzielle Schreib-Performance ist über 50% langsamer und pendelt sich zwischen 26,8 und 20 MB/s ein. Mechanische Festplatten sind hier eindeutig schneller und auch im Vergleich zur Konkurrenz gibt es für Ridata keine Spitzenposition: Diese Flash SSD ist schreibend gerade einmal halb soschnell wie eine SanDisk SSD5000 und bringt etwa 1/3 der Performance der Mtron-SSDs.
Im Windows XP Startup-Benchmark von PCMark05 enttäuscht das Laufwerk ein wenig und braucht auch beim Öffnen umfassender Anwendungen wie Adobe Photoshop CS3 länger als andere Flash SSDs. Beim Webserver-Benchmark von IOMeter kommt es darauf an, dass die Festplatte zahlreiche kleinere Dateien liefert – und auch hier zeigt die im Vergleich längere durchschnittliche Zugriffszeit des Ridata-Laufwerks entsprechende Auswirkungen. Was allerdings die Leistungen in Fileserver- und Workstation-Tests angeht liefert Ridatas Turbo bessere Performance als Samsung und SanDisk. Allerdings liegen auch hier noch Welten zwischen Ridata und der 32 GB SSD von Mtron.
Die zunächst enttäuschend wirkenden Testergebnisse lassen sich anhand der Produkteigenschaften und Funktionen relativ leicht erklären: Ridata bezieht sich in seinen Angaben eindeutig auf kritische Anwendungen zur Datensicherung, industriellen Anwendungen und rauhen Einsatzbedingungen wie Staub, Luftfeuchtigkeit, Temperaturen oder auch Öl in Verbindung mit “First-Response”-Anwendungen. Im Zusammenhang mit einer Betriebstemperatur-Spanne von 0-70°C und zwei Millionen Löschzyklen gehen wir davon aus, dass man die Software angepasst hat, um Produktanforderungen auch unter extremen Bedingungen zu erfüllen.





Ihr könntet mal die neuen Hama HighSpeed SSD's testen: Hama Solid State Drive (SSD) 3.5", 64GB SATA (00090849)
lesen: 120MB/s • schreiben: 90MB/s • Anschluss: SATA
Die Daten klingen recht vielversprechend und lieferbar sind sie auch.
was hier eigentlich deutlich wird,wer jetzt ein schnelles raid0 aus koventionellen hdd benutzt für den macht eine einzelne ssd keinen sinn.
warum auch dieser vergleich hier wieder fehlt, wie immer etwas fehlt ,darüber lassen sich mutmaßungen anstellen.
allerdinges bleiben nicht gerade viele alternativen wenn man nach den gründen sucht
ihr gebt euch soviel mühe und trotzdem fallen auf dieser seite nicht immer aber ganz oft ungereimtheiten auf.
sehr schade
@ nightporter
Shifttaste kaputt?
Biogrammatik-Prozessor mit Bug?
Wortdurchfall?
@kui77
aber wär trotzem schön gewesen wenn Th den vergleich gebracht hätte
Klugscheißer??
@nightporter
da hast du recht. ich hab auch zwischen meinen raid 0 systemen ne lese/schreib performance von 120mb/s da brauch ich sowas nicht... außerdem is flash immer noch unbezahlbar. aber in paar jahren sieht das wieder alles ganz anders aus
mfg
In dem aktuellen Vergleich ging es aber doch um 2,5" Laufwerke wie sie zum Großteil nur in Notebooks oder externen Laufwerken eingesetzt werden. Ein Vergleich mit einem Raid macht da meiner Meinung nach wenig Sinn. Oder hat jemand in seinem Notebook ein Raid-System laufen?
Mir würde schon ein gutes 8GB oder 16GB - System ausreichen für Laptops die über Citrix angebunden sind, wenn dadurch die Ausfallquote und die Energieverwendung reduziert würde.
oh man sind nur kinder auf thg?
was bringt einem die hohe transferrate eines raid 0 bei ner systemplatte?
da ist ne mtron auch schneller als 4sata platten im raid0
bootzeit oder ladezeiten sind mwehr von der zugriffszeit als von der transferrate abhängig
aber selbst die transferrate ist in der praxis bei ner guten ssd höher als von eineer samsung F1
man kann sich mal aufd anderen seiten ausführliche tests anschauen wo zB der FC-test mit drin ist
@Gamiak
es gibt aber auch schon Notebooks mit Raid-Systemen.
Deshalb würde auch hier ein Vergleich Sinn machen, zumal der Preis einer solchen Lösung nicht außer Acht gelassen werden sollte.
@bensen ich merke du hast noch nie Windows Vista genutzt. Vergleiche mal die System Geschwindigkeit in Vista mit ner normalen festplatte und einem raid0 System... son quatsch was du da von dir lässt.... die Transferrate spielt überall ne rolle auch bei ner Systemplatte! man man.....
@ arTekk
Schau mal hier ;-)
http://www.forumdeluxx.de/forum/sh [...] p?t=427495
@mieleman: Wenn man ein normales, tragbares Notebook FÜR UNTERWEGS hat, und keinen 17"-Klotz, dann gibt es kein Raid. Punktum.
Raid 0 ist nicht unbedingt nötig. Spüren tut man bei normalen Arbeiten davon nichts.