ReadyBoost: Neue Einsatzgebiete für USB-Sticks durch Windows Vista

Seite zurück Seite vor
20:40 - 30/12/2007 von Marcel Binder

Seit der Markteinführung von Windows Vista hat man nun auch die Möglichkeit, einen USB Flash-Speicher als Zusatz zum Hauptspeicher zu verwenden. Windows Vista setzt mindestens 512 MB Hauptspeicher für den Betrieb voraus; um wirklich flüssig arbeiten zu können sollte es jedoch mindestens ein Gigabyte sein. Um Systeme mit weniger als einem Gigabyte Hauptspeicher unter Windows Vista zu beschleunigen lassen sich mit der ReadyBoost-Funktion USB-Sticks verwenden, auf die häufig benötigte Programmdaten ausgelagert werden.

Allerdings muss der USB-Stick gewisse Anforderungen erfüllen: Zum einen muss er eine Mindestkapazität von 256 MB aufweisen und zum anderen müssen die Datentransferraten bei Lese- und Schreibvorgängen gewisse Mindestanforderungen betragen. Dabei handelt es sich um 2,5 MB/s für zufällige Lesevorgänge bei 4 KB Blockgröße und 1,75 MB/s für zufällige Schreibvorgänge mit 512 KB Blockgröße.

Die Leistungsangabe auf Verpackungen in Form des Vielfaches von 1X CD-ROM-Lesegeschwindigkeit (133X enstpricht 133 Mal 150 KB/s, also 19.95 MB/s) genügt als Angabe hierfür nicht! Selbst ein Stick, der 30 MB/s liefern kann, ist nicht zwangsläufig ReadyBoost geeignet – eine Prüfung dieser Tatsache auf der Hersteller-Website ist also angebracht.

sandisk kingston avb

Einen kleinen, dann aber auch spürbaren Vorteil bringt diese Funktion allerdings nur auf Rechnern mit weniger als einem Gigabyte Hauptspeicher. Wer schon reichlich Hauptspeicher besitzt kann dieses Vista-Feature getrost ad acta legen. Anwendern, die mit dem Einsatz der ReadyBoost-Funktion liebäugeln, sei jedoch geraten, ihr Geld besser in RAM-Bausteine zu investieren, da hier das Preis-/Leistungsverhältnis nicht zuletzt aufgrund aktuell niedriger Speicherpreise deutlich besser ist. Unabhängig vom Nutzen und der Leistungsfähigkeit der ReadyBoost-Technologie werben Hersteller verständlicherweise mit der Unterstützung dieser Funktion.

Anzeige
Kommentare zum Beitrag
Shelling_Ford 30/12/2007 22:09
Ausblenden
-0+

4 GB als USB-Speichersticks ist ja noch in Ordnung. Aber 64 GB giganten machen meiner Meinung nach wenig Sinn, da sie erstens zu teuer sind und zweitens bei den Geschwindigkeiten von USB 2.0 eine ganze Zeit brauchen bis sie voll beschrieben wurden. Mal abwarten was sich mit Produkteinführung von USB 3.0 so alles ändern wird.

Numrollen 30/12/2007 22:18
Ausblenden
-0+

Umso größer umso besser. Ich benutze einen Stick nicht um max. Daten auszureizen und gleich danach alles wieder runter zu schieben.
64GB ist nicht schlecht, natürlich im Moment zu teuer. Wird ja langsam Zeit das die 16GB Stifte billiger werden...

kiu77 30/12/2007 23:55
Ausblenden
-0+

naja,
das AVB-Teil selbst ist ja echt nicht schlecht.
Richtig schlecht ist aber, dass THG so ein Teil testet, das nicht nur in D nicht erhältlich ist, sondern wo gleich die Firma AVB komplett unbekannt ist.
Warum nicht gleich nur in China erhältliche Teile testen?

Punkt 2: Was soll so ein Tst mit gerade mal 4 Sticks? Das ist doch sowas von irrelevant, da kann man schon nichts mehr zu sagen...

Punkt 3: Damit so ein Test wirklich was aussagt, muss etwas Reales getestet werden. Also ein ordner mit files kopieren etc,

Fazit: Der Test ist eine Totalkatastrophe und strotzt geradezu vor Inkompetenz!
Einfach peinlich sowas. würde ich ersatzlos löschen und dem verantwortlichen was husten...

layer8error 31/12/2007 05:40
Ausblenden
-0+

Tja, die gegenwärtige Praxis sich über jeden x-beliebigen THG Test in den Comments auszuheulen und dem Team mal Inkompetenz, mal Intel-Bashing, mal AMD-hyping, mal Trendhuring, mal auch gleich alles zusammen zu unterstellen...
Leute heult doch woanders, abonniert wieder Computerbild Spiele, erinnert euch eures Nickles Accounts... so viele gute Vorsätze fürs neue Jahr... macht was draus.
Und der Test is ganz nett, für eine Produktvorstellung.

tobias 31/12/2007 08:03
Ausblenden
-0+

Der Test kommt grad zur rechten Zeit, da ich letztens mühsehlig die rezensionen bei amazon durchgegangen bin und dabei kam der sandisk cruzer auch in die engere wahl, hätte mich über mehr speed-benches, also mehr sticks gefreut.

Asus z.B. hat damalig einen usbstick zum Notebook beigelegt, diesen konnte man per büroklammer so jumpern das er als FDD erkannt wurde, in zeiten des umrüstens von Vista auf XP, wünscht man sich solche vergessenen stick-funktionen zurück, da XP meist herzlich wenig mit den SATA-Controllern anfangen kann.

mason 31/12/2007 10:07
Ausblenden
-0+

Den Stick von AVB gibts ja noch nichtmal bei ebay! Was soll dann so ein Test?

momo2k 31/12/2007 13:19
Ausblenden
-0+

@layer8error
Genial :D

FiedlerEDVS 31/12/2007 14:16
Ausblenden
-0+

Nunja, dieser Test war wirklich wenig hilfreich.

Aber was mich mal brennend interessieren würde ist, ob es eigentlich noch irgendwo einen bezahlbaren, robusten USB Stick mit einer Kapazität zwischen 2 und 8 Gigabyte gibt, der über einen Hardwareseitigen, per Schalter zu aktivierenden Schreibschutz wie bei den alten Floppys verfügt?

Für Servicetechniker wie mich wäre das enorm wichtig, da ich oft an virenbefallenen Systemem arbeiten muss und gerne meine Antivirensoftware direkt vom Stick laufen lassen würde, ohne Angst zu haben, daß da etwas überspringt.

Früher gab es solche Sticks mit Schalter noch, warum heute nicht mehr?

Wo sind die wirklich brauchbaren Modelle, die mehr Wert auf Praxistauglichkeit und Robustheit für den täglichen Einsatz legen, als auf schicke Gehäuse und unnötigen Schnickschnack?

Ein professionell zu nutzender USB Stick sollte schnell, robust, sicher und langlebig sein mit den nötigen Komfortfunktionen wie U3 oder etwas besserem.

Wie wäre es, wenn die Helden der Hardware von THG mal unter diesem Aspekt einen Test machen und vielleicht auch einen Stick finden, der meinen professionellen Ansprüchen genügt?

Dingsdada 31/12/2007 14:27
Ausblenden
-0+

Schade. So einen schwachen Test hab ich nicht von THG erwartet. Die Auswahl der Sticks ist miserabel. Testet doch bitte die Sticks, die es auch an jeder Ecke zu kaufen gibt.

torero 31/12/2007 18:01
Ausblenden
-0+

"Wie wäre es, wenn die Helden der Hardware von THG mal unter diesem Aspekt einen Test machen und vielleicht auch einen Stick finden, der meinen professionellen Ansprüchen genügt?"

Ja,solche Deppen bei THG,die machen auch keine Tests über Kugelschreiber mit integriertem Laserpointer,ich brauch so ein Teil nämlich und finde nirgends Vergleichstests... o.O

Sorry,aber das musste mal raus,einige Leser glauben mittlerweile ja,das ihnen diese Seite gehört.
Am Besten man lässt die Kommentarfunktion einfach weg,so kann man den Test/Bericht lesen und muss sich nicht am Ende jeden Artikels mit kleingeistigem Kram herumärgern.

Zum Test selber:gewohnte THG Qualität,mehr sag ich nicht.

tobias 31/12/2007 18:25
Ausblenden
-0+

Hey Servicetechniker kauf dir doch ne Avast! BART CD oder verkauf deinen Kunden Phoenix Recovery. wie kennst beides nicht? dann bastel dir eine eigene Bart PE, dann brauchst du kein schalter mehr umlegen und nichtmal mehr das defekte betriebsystem booten lassen.

Guten Rutsch wünscht dir

Dein Servicetechniker für Lau :P

derGhostrider 01/01/2008 21:22
Ausblenden
-0+

@Tobias:
Toller Tipp. Anstatt innerhalb von Sekunden die neueste DAT zu kopieren und einen Schalter umzulegen rätst Du ihm also JEDES MAL eine neue Boot-CD zu erstellen.
Bootfähige USB-Sticks mit Schreibschutz können da wirklich praktischer sein. Dumm nur, wenn der zu prüfende PC gar nicht von USB booten kann.


OT:
Bei uns im Unternehmen war nämlich letzteres ein riesen Problem bei vielen P4-basierten Systemen. Die hatten zwar alle USB-Ports, ließen sich jedoch nicht von USB-Sticks booten.
Nein, das ist nicht mit 0-8-15 boards von ASUS zu vergleichen. Wir haben mit dem Support des Herstellers mehr als nur einmal telefoniert und es gab einfach keine Lösung. Es stand hinterher nur fest, daß diese PCs i.d.R. eben nicht von USB-Sticks booten können und es nur ein paar Ausnahmen gibt, bei denen es sich jedoch mit einem BIOS-Update auch ganz schnell ändern könnte.
USB-Bootfähigkeit war einfach nicht von Interesse für den Hersteller.
In einem solchen Fall ist natürlich eine boot CD wesentlich besser.

Nun, noch besser ist es die Rechner von vornherein mit sich selbst aktualisierenden Virenscannern auszurüsten und von Anfang an so zu Pflegen und einzustellen, daß der einfache User nicht allzuviel kaputtmachen kann. *g*

FrankySt72 02/01/2008 02:30
Ausblenden
-0+

Erst mal sollte der Author des Tests Readyboost verstehen und Readyboost nicht als Erweiterung des Arbeitsspeichers darstellen (wie kommt er überhaupt auf die Behauptung, dass es sich ab 1GB-RAM nicht lohnt?) Dazu empfehle ich dies zu lesen: http://blogs.technet.com/dmelancht [...] boost.aspx
und vielleicht noch dieses
http://blogs.technet.com/dmelancht [...] tzers.aspx

noc 08/02/2008 22:57
Ausblenden
-0+

Mann! zu spät mein Beitrag dazu.
Wir haben den Sandisk Contour als 4/8GB Version mehrfach in der Fa. im Einsatz.
1. Schneller Stick: Lesen/Schreiben(Total Commander) 28MB/20MB
2. Sieht Geil und Hochwertig aus.
3. Am Notebook mit 2x USB nebeneinander versperrt er den 2. Port
3. etwas zu schwer, da viel metall
5. Keine direkte Schlüsselbandbefstigung
6. U3 mit Passwort nervt gelegentlich
7. Z. Zt. geniales Preisleistungsverhältnis: 8GB ca. 55.-

Aber ich suche für mich privat jetzt einen Stick ohne Punkte 3-6

Kommentare auf dieser Seite geschlossen.
Google Anzeigen
Anzeige

Beste Angebote

Mehr aus dem Bereich
 Testberichte über Festplatten & SSDs
Alle Festplatten & SSDs Tests

Newsletters


  • Ihre Probleme und Fragen zu Computer-Technik
  • Abschicken

Partner