5 GHz geknackt: CPU-Kühlung bei -190°C mit Flüssig-Stickstoff

18:00 - Dienstag, 30. Dezember 2003 von Frank Völkel
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15 - Fazit: 5.25 GHz - flüssiger Stickstoff kühlt P4 zu neuem Taktrekord

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Im Rahmen dieses Tests waren die Erwartungen sehr hoch gesteckt: Mindestens 5 GHz im Zusammenspiel mit dem ausgewählten Intel P4 wollte die THG-Crew erreichen. Dazu testeten wir im Vorfeld 10 verschiedene P4-CPUs auf ihre Übertaktungsfähigkeit. Weiterhin setzten wir ein von Asus in Kleinarbeit modifiziertes Motherboard (P4C800-E) ein, welches durch seinen 4-Phasen-Spannungsregler für sehr hohe Ströme ausgelegt ist. Das Serienpendant ist nur mit einem 3-Phasen-Regler ausgestattet. Immerhin sind laut der VRM-Spezifikation knapp 90 Ampere bei Spitzenlast möglich. Bei extremer Übertaktung der CPU ermittelten wir einen Strom von 96 Ampere, was selbst den modifizierten Schaltregler des Asus P4C800-E an seine Grenzen bringt.

Letztendlich erreichten wir mit einer schrittweisen Erhöhung des FSB-Takts von 200 MHz (Werkseinstellung) auf 309 MHz einen Taktrekord von 5255 MHz. Erschwerend wirkte sich der feste Multiplikator aller von uns inspizierten P4-CPUs aus. Damit kam gleichzeitig ein Synchronbetrieb von FSB- und Speicherbus von vornherein nicht in Frage. Schließlich gibt es keinen DDR-Speicher, der sich mit 309 MHz betreiben lässt. Infolge des 3:2 Teilers (FSB zu Speicher) konnte der Speichertakt auf 206 MHz reduziert werden. Damit hatten die zwei DDR550-Module von Corsair noch genügend Luft - zuvor ermittelten wir die maximal mögliche Taktrate mit 285 MHz (CL3-Betrieb). Zum Vergleich: Ein Synchronbetrieb mit 285 MHz würde eine CPU-Taktrate von 4875 MHz ergeben - das war uns entschieden zu wenig. Allerdings mussten wir ebenfalls feststellen, dass die Speicherperformance durch den Asynchron-Modus um zirka 15 Prozent gegenüber dem Synchron-Betrieb sinkt. Wem es also um die höchste Performance des Systems geht, der sollte nicht allein auf die Taktrate des Prozessors wert legen.

Bei Volllast unter Berücksichtigung einer maximalen CPU-Verlustleistung von knapp 175 Watt ermittelten wir eine Temperatur von zirka -190°C am CPU-Kühlkopf. Ein Rekordwert, der bisher von keinem Verdampfersystem erreicht wird.

Und noch eine Bemerkung für alle Freunde des Extrem-Overclockings: Bis zu einer Taktrate von 4700 MHz lief unser Testsystem absolut stabil.

Ohne Teamarbeit geht nichts: Während des Tests waren alle Hände gefragt. Links Uwe Scheffel, rechts Frank Völkel

THG-Team in der Medienstadt München-Unterföhring: Hinten Uwe Scheffel, links Frank Völkel, rechts Bert Töpelt


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Kommentare zum Beitrag
Anonymer Nutzer 28/07/2008 23:25
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alter 5 ghz mit -190 grad oha ^^ einfach nur was für echte freaks

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