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Beim Grafikkartenhersteller 3dfx, der die alten Vertriebsstrukturen von STB nutzt, kommt bald neuer Nachschub. Gleich fünf neue Grafikkarten will der Hersteller im Frühjahr 2000 auf den Markt bringen. Hoffen wir, dass 3dfx trotz der Entlassungswelle (20 Prozent der Mitarbeiter durften gehen) den Termin einhalten kann. Alle Voodoo4- und Voodoo5-Karten basieren auf dem neuen Chip VSA-100.

Der Clou: Bei einzelnen Karten werden mehrere VSA-100-Chips parallel geschaltet, um so die Performance zu erhöhen. Folgende Tabelle gibt einen Überblick über die neuen 3dfx-Karten. Die Voodoo5 6000 erfordert mit hoher Wahrscheinlichkeit eine externe Stromversorgung, weil der AGP-Bus nicht den hohen Leistungsbedarf der vier parallel geschalteten VSA-100 decken kann.
| 3dfx-Karte | eingesetzte Grafikchips | Speicher |
|---|---|---|
| Voodoo4 4500 PCI | 1 x 3dfx VSA-100 | 32 MByte |
| Voodoo4 4500 AGP | 1 x 3dfx VSA-100 | 32 MByte |
| Voodoo5 5000 PCI | 2 x 3dfx VSA-100 | 32 MByte |
| Voodoo5 5500 AGP | 2 x 3dfx VSA-100 | 64 MByte |
| Voodoo5 6000 AGP | 4 x 3dfx VSA-100 | 128 MByte |
Neues ist auch von Nvidia, ATI und Matrox zu erwarten. ATI will bald seinen Fury-6-Chip vorstellen, der eine integrierte T&L-Einheit besitzen soll. Matrox lässt wenig Informationen über die neue Chipgeneration, dem TL800 heraus. Nvidia will 3dfx Paroli bieten. Der NV15 und der NV20 stehen vor der Tür. Eine neuer Mitstreiter soll von den finnischen Bitboys kommen.

Deren Grafikchips Glaze3D 1200 und 2400 sollen mittels einer Xtreme Bandwidth Architecture (XBA) den Markt erobern. Über alle genannten Neueinsteiger wollen wir uns noch kein Urteil erlauben. Erst ein Test lässt Schlüsse auf die Leistungsfähigkeit zu.
