BITKOM warnt vor neuen GEZ-Schikanen

11:48 - Mittwoch, 5. September 2007 von Mehmet Toprak
Quelle : tom's hardware DE – Kategorie : Weitere...
Tags: GEZ, BITKOM, Rundfunkgebühren, Internet-Provider 1 Kommentar

Internet-Provider und Telefonnetzbetreiber müssen vielleicht schon bald Kundendaten an die GEZ liefern. Das befürchtet der Hightech-Verband BITKOM.

Droht Internet-Nutzern ein neuer Angriff in die Privatsphäre? Das befürchtet zumindest der Branchenverband BITKOM . Angeblich sieht der Entwurf für den 10. Rundfunkänderungsstaatsvertrag vor, dass die GEZ künftig auch Kundendaten von Unternehmen und gewerblichen Adresshändlern abfragen darf, möglicherweise ohne Wissen der betroffenen Kunden.

Dann sei nicht auszuschließen, dass Internet-Provider und Telefonnetzbetreiber Daten an die GEZ liefern müssen, warnt der Branchenverband.

Der BITKOM fordert stattdessen eine Vereinfachung des aktuellen Gebührenmodells. „Wir plädieren für eine niedrige Abgabe, die alle Haushalte und Firmen zahlen“, so Rohleder. „Dann gibt es keine Schwarzseher mehr und die GEZ kann ihre Bürokratie abbauen.“

Auch die Rundfunkgebühr auf PCs, die seit diesem Jahr vor allem Freiberufler und Kleinunternehmer zahlen müssen, gerät wieder in die Kritik. Logisch, dass der Verband nicht müde wird, die umstrittene Gebühr zu kritisieren, denn schließlich sind die in der BITKOM organisierten Hightech-Unternehmen von den neuen Rundfunkgebühren betroffen und erwarten vom Verband eine wirksame Interessenvertretung.

Die viel gescholtene Gebühreneinzugszentrale hat derweilen eine neue Werbekampagne gestartet, unter anderem mit Promis wie dem Hiphopper Samy Deluxe. Der Slogan lautet: "Natürlich zahl´ich."


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Kommentare zum Beitrag
Klink 05/09/2007 18:08
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Klink

Die GEZtapo gehört schon längst abgeschafft.

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